Eine brandneue Story von der Meisterin der mythologischen Erzählung
Der König von Thessalien zieht den Zorn der Göttin Demeter auf sich und wird mit einem Fluch belegt: Ihn befällt ein unstillbarer Hunger, der durch keine noch so reich gedeckte Tafel gelindert werden kann. Im Tausch gegen Essen verkauft er seine Tochter Mestra – immer und immer wieder. Doch Mestra ist mehr als bloßes Handelsgut: Von Poseidon mit der Gabe der Verwandlung gesegnet, kann sie jede Gestalt annehmen, ob Mensch oder Tier, Frau oder Mann. Zunächst nutzt Mestra diese Macht, um dem Vater zu helfen. Doch je größer sein Verlangen wird, desto deutlicher erkennt sie den wahren Preis ihrer Loyalität: Immer wieder opfert sie ihren Körper und ihre Identität in einem endlos scheinenden Kreislauf aus Hunger und Gewalt. Während ihr Vater sich selbst verliert, beginnt sie zu begreifen, dass ih
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Mit wunderschönem Farbschnitt in der Erstauflage – Lieferung nach Verfügbarkeit!
Der schmale Grat zwischen Liebe und Hass
Vor zwei Jahren hat Elena ihr Dorf vor den Seelen der Toten gerettet und ist Nan, dem einstigen Totengott, verfallen. Als Oberhaupt ihres Dorfes versucht sie alles, um das Andenken an die Verstorbenen zu ehren. Doch als die Wesen der aztekischen Mythologie auf einmal überall in der Welt der Lebenden auftauchen und für Chaos sorgen, erfährt Elena, dass das Totenreich Mictlan auseinanderbricht. Im Zuge dessen finden sich Elena und Nan auf verfeindeten Seiten eines Krieges zwischen Lebenden und Toten wieder. Die Totengräberin und der einstige Totengott müssen schon bald am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Liebe und Hass tatsächlich ist, während die Welt um sie herum in Flammen aufzugehen droht.
Legends of Mictlan 2. Broken by Death: Eine Dark-Fantasy-Romance vom Feinsten
Mehr als 17.000 verkaufte Ex. der Vorgängertitel
Die berühmteste Heldengeschichte aller Zeiten
Hedda Strömberg hat eine Schreibkrise. Nachdem der erste Band ihrer Krimi-Trilogie erfolglos geblieben ist, will ihr neues Buch einfach keine Form annehmen. Als sie von ihrem alten Freund David für einen gemeinsamen Schreiburlaub auf den Landsitz seiner einflussreichen Familie eingeladen wird, sagt sie deshalb zu. Was kann ihr Besseres passieren, als ein wenig Zeit mit ihrem erfolgreicheren Kollegen zu verbringen?
Und der Plan scheint aufzugehen: Die Villa Thamyris ist ein verzauberter Ort, inmitten von Kunstwerken und der inspirierenden Architektur entdeckt Hedda ihre Kreativität wieder. Doch der Preis dafür ist höher als gedacht, denn hinter den Mauern der Villa verbirgt sich etwas unfassbar Böses.
Und Luzifer sprach: „Lasset unsere Legionen sich erheben und die Mauern des Himmels zum Einsturz bringen, damit Pest, Armut und Gewalt auf Erden herrschen …“
Frankreich, 1348. Thomas, ein in Ungnade gefallener Ritter, findet ein junges Mädchen allein in einem verfallenen normannischen Dorf. Sie ist ein Waisenkind des Schwarzen Todes und ein geradezu beunruhigendes Bild der Unschuld, das seine Beschützerinstinkte weckt. Sie wird von Visionen heimgesucht und ist überzeugt davon, Gottes Plan zu folgen. Kurze Zeit später schließt sich ihnen ein gefallener Priester an. Gemeinsam reist die ungleiche Gruppe durch eine apokalyptische Landschaft voller Engel und Dämonen, der Erlösung entgegen – oder dem Untergang.
Tagsüber mit Senior:innen im Altersheim Interviews für eine wissenschaftliche Studie führen, nachts ungeschützter Sex mit fremden Männern: Frustriert von ihrem schlecht bezahlten Uni-Job und ihren erfolglosen Versuchen, schwanger zu werden, beschließt die Erzählerin von Mammut, in ihren rostigen Peugeot zu steigen und die Stadt zu verlassen. Was sie sucht, ist ein ursprünglicheres, einfacheres Leben, fernab der Gesellschaft und der Menschen, die sie so unerträglich machen. Doch auch auf dem Land sind die Mieten wucherisch, und das Geld reicht gerade mal für ein halb verfallenes Bauernhaus. Was sie dort findet, ist kein ländliches Idyll, sondern ein arbeits- und entbehrungsreicher Alltag. Sie putzt, hackt Holz, legt Vorräte für den Winter an und gibt Lämmern die Flasche. Ihre einzige Gesellschaft: ein alter Schäfer und ein dreckiger Hund. Und schon bald wird sie eins mit ihrer Umgebung, als würde das Wilde wie ein Keim in ihr austreiben.
Schonungs- und schnörkellos und mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor schreibt Eva Baltasar über die Widersprüche des modernen Lebens und der Versuche, daraus auszubrechen. Eine ungewöhnliche Aussteigerinnengeschichte, die auf beklemmend-faszinierende Weise das Urzeitliche freilegt, das noch immer in uns schlummert.
»Man kann Menschen nicht retten, das haben wir beide gelernt.«
»Endlich. Endlich schreibt jemand über eine junge Frau, die klüger ist, als es ihre Umgebung ihr zugesteht, und die selbst noch nicht weiß, wohin damit. Louise Kennedy trifft diese innere Unruhe, diese Sehnsucht nach Zugehörigkeit so präzise, dass man denkt: Das bin ich. Das war ich. Das waren wir alle.« Iris Berben
Es sind die 1980er-Jahre, Róisín ist 15, in ihrem kleinen irischen Städtchen gilt sie als Außenseiterin. Sie und ihre Ma leben in einem bescheidenen, nasskalten Haus – still ist es geworden, seit ihr Vater sie verlassen hat. Róisín fühlt sich zu Red hingezogen, als sie ihn zum ersten Mal trifft. Seine Cargo-Jacke, die er über den Schulblazer gezogen hat, seine ungewöhnlich förmliche, sarkastische Art zu sprechen, die vielen Anspielungen auf Bücher und Musik. Er ist anders auf
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Flüchtige Begegnungen in fremden Häfen, eine enge Kabine und das Meer – mehr braucht sie nicht, um glücklich zu sein. Bis sie eines Tages Samsa begegnet, einer Geologin, die ihr den Spitznamen Boulder gibt und für die sie ihr Leben auf See hinter sich lässt. Gemeinsam ziehen sie nach Reykjavík, in ein kleines gelbes Haus am Rand der Stadt. Doch als Samsa nach zehn Jahren beschließt, ein Kind zu bekommen, gerät das fragile Gleichgewicht der Beziehung ins Wanken. Boulder zweifelt und willigt trotzdem ein, aus Angst, Samsa zu verlieren – und schon bald findet sie sich in einem Leben wieder, das sich völlig fremd anfühlt. Auch Samsa ist wie verwandelt. Und Boulder steht vor einer schwierigen Entscheidung: Was ist ihr wichtiger – Liebe oder Freiheit?
Mit poetischer Wucht und Schärfe erzählt Eva Baltasar von Begehren, Abhängigkeit und der Zumutung familiärer Nähe. Schonungslos legt sie die inneren Widersprüche ihrer Protagonistin frei und zeichnet das Porträt einer Einzelgängerin, die ihre Freiheit über alles stellt und sich gleichzeitig nach Zugehörigkeit sehnt. Ein intensiver und sinnlicher Roman, mit dem Baltasar sich als eine der herausragenden Stimmen der zeitgenössischen europäischen Literatur etabliert hat.