Wie wir unsere Demokratie gegen Angriffe von außen schützen können
Europa steht unter Druck: Autoritäre Regime, digitale Manipulation, wirtschaftliche Abhängigkeiten und der Aufstieg der extremen Rechten treffen auf eine erschöpfte Öffentlichkeit. Eindringlich schildert Hubertus Heil, wie hybride Angriffe – von Desinformation über Einflussnetzwerke bis zu geoökonomischen Hebeln – unsere Demokratie unterminieren. Zugleich zeigt er Wege auf, wie Demokratien sich erneuern und schützen können: ein hochaktuelles Buch über die Zukunft unserer Freiheit.
Ein gefälschtes Nachrichtenportal, chinesische Investitionen in europäische Häfen, mächtige Tech-Konzerne und eine rechtsextreme Partei in Deutschland, die Putins Narrative verbreitet. Das alles sind keine Zufälle, sondern Teile eines geopolitischen Machtkampfs, der die Freiheit demokratischer Gesellschaften massiv bedroht. Hubertus Heil entfaltet die großen Zusammenhänge, analysiert russische Einflussoperationen, chinesische Machtprojektion sowie die Vernetzung der Neuen Rechten in Deutschland mit dem Trumpismus in den USA. Anschaulich und kenntnisreich beschreibt er, wie hybride Kriegsführung, wirtschaftlicher Druck, digitale Plattformen und ideologische Allianzen zur Waffe werden. Der Autor verbindet persönliche Erfahrung und Insiderwissen aus dem Maschinenraum der Politik mit brandaktuellen Themen. Ein politisches Buch über die neue Systemkonkurrenz und darüber, was wir jetzt tun müssen, um die Demokratien zu bewahren.
Erling Kagge hat seine eigene Biografie des Nordpols verfasst. Es ist eine höchst persönliche, philosophische, klimapolitische, lehrreiche – und vor allem spannende – Annäherung an den einen unvergleichlichen Ort.
Zum siebten Geburtstag bekam Erling von seinen Eltern einen Globus. Er drehte ihn, drehte und schaute auf Länder und Meere, bis sein Blick am obersten Punkt hängen blieb. Das war, inmitten einer blaugrauen Fläche, der Nordpol. Konnte man dort hinreisen? Und wer reiste dort hin?
Er las Abenteuerbücher, begleitete Thor Heyerdal auf seinen Expeditionen, war auf Skiern mit Fridtjof Nansen unterwegs. Befasste sich mit den Erzählungen der ersten erfolgreichen Polarreisenden und mit den Berichten über die Ungezählten, die von ihren Expeditionen nicht zurückkehrten.
Schließlich wurde er selbst zum Abenteurer. Am 4. Mai 1990 erreichte er zusammen mit Børge Ousland den Sehnsuchtsort seiner Kindheit. Nachdem sie 59 Tage lang ihre Schlitten durch Kälte, Eis und Schnee gezogen hatten. War er während der Vorbereitung besessen von der Vorstellung, es allen beweisen zu können, so änderte sich am Ziel seine Haltung. Ging es nicht vielmehr um den Weg dorthin? Um die besondere Beziehung zum Nabel der Welt, um das Eis, das der fortschreitende Klimawandel rasant zum Schmelzen bringt? »Die Geschichte des Nordpols ist die Geschichte unseres Verhältnisses zur Natur«, sagt Erling Kagge.