Es ist ein kalter Januarmorgen, an dem Birdie Keller die Nachricht erhält, auf die sie 18 Jahre gewartet hat. Der Mann, der ihre Schwester ermordet hat, wird aus dem Gefängnis entlassen. Mit einem Plan – und einer Waffe – verlässt Birdie ihr Zuhause und ihre Familie, um den Mann zu suchen, der für sie alles andere als ein Fremder ist. Von London über Cornwall folgt sie ihm bis zurück in ihre Heimat Devon – jene Landschaft, in der Erinnerungen Gewissheiten einstürzen lassen und die Vergangenheit die Gegenwart niemals loslässt.
Ein mörderisch gutes Weihnachtsfest
Ein verschneites Hotel in den schottischen Highlands. Ein toter Gast. Eine mysteriöse Weihnachtsbotschaft. Edie O’Sullivan, Rätselexpertin im Ruhestand, freut sich auf besinnliche Weihnachtstage mit ihren Liebsten. Stattdessen muss sie äußerst knifflige Rätsel lösen, um einen skrupellosen Mörder zu stellen. Die britische Bestsellerautorin Alexandra Benedict kehrt mit einer brillanten Kriminalheldin zurück: festliche Hochspannung garantiert!
Edie O’Sullivan hofft auf ein stilles Weihnachtswochenende fernab der Welt: eine verschneite Insel vor der schottischen Küste, ein warmes Feuer, ein gutes Buch. Doch kaum hat sie mit ihrem Sohn und ihrer Freundin im einzigen Hotel der Insel eingecheckt, ist es mit der Festtagsruhe vorbei. Ein Gast kommt unter ungeklärten Umständen ums Leben, bald darauf folgen weitere Tote. In den bunten Christmas Crackers der Opfer finden sich rätselhafte Botschaften – präzise, verschlüsselt, unheilvoll. Edie, trotz ihrer zweiundachtzig Jahre eine Expertin auf diesem Gebiet, erkennt schnell, dass jemand ein perfides Spiel inszeniert. Sie beginnt, den Hinweisen nachzugehen. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto deutlicher spürt sie, dass der Täter sie längst im Blick hat.
»Bridget Jones« für eine neue Generation
Hannah und Kiera sind emanzipierte, berufstätige, starke Frauen in ihren 30ern. Aber leider sind sie auch notorisch pleite. Als Hannah den reichen Oscar kennenlernt, springt bei ihr kein Funke über, doch die Vorstellung von einer durchgeheizten Wohnung lässt sie eine Beziehung in Erwägung ziehen. Zwischen Identitätskrisen und Mutterkomplexen hat Jo Cheetham einen unglaublich unterhaltsamen Roman über unsere Gegenwart geschrieben.
Hannah hat romantische Komödien, in denen ein Mann den Schlüssel zum Happy End einer Frau in der Hand hält, schon immer gehasst. Aber sie kann ihre Miete kaum noch bezahlen und die Wahl zwischen dem Zusammenleben mit einem Partner oder der eigenen, stets kritischen Mutter, ist nicht leicht. Als sie den wohlhabenden und von seiner eigenen Mutter geradezu besessenen Oscar kennenlernt, entschließt sie sich, ihm eine Chance zu geben. Schon bald ziehen die beiden in ein Cottage in der Nähe von Edinburgh. Doch es dauert nicht lange, bis die so schöne Fassade zu bröckeln beginnt. Denn Hannahs beste Freundin Kiera ist nicht begeistert davon, dass Hannah Sheffield für einen Typen verlassen hat. Und Hannah fragt sich, ob sie jetzt nicht die Art von Beziehung führt, für die sie andere immer verachtet hat. Auf hochkomische und doch sensible Weise erzählt Jo Cheetham über Freundschaft und die Möglichkeit von Liebe im 21. Jahrhundert.
Am Hafen von Le Havre wird ein Mann tot aufgefunden. In der Jackentasche ein Kinoticket und auf dessen Rückseite ihre Telefonnummer. Sie erhält einen Anruf des ermittelnden Polizisten. Nur: Was soll sie – Synchronsprecherin in Paris, Mutter und Ehefrau – mit diesem ermordeten Mann in der 200 Kilometer entfernten Stadt zu tun haben?
Sie reist sofort nach Le Havre. Verlangt, die Leiche zu sehen. Angelangt in der Stadt ihrer Kindheit, begegnet sie unwillkürlich den Bildern ihrer Vergangenheit. Der Hafenkai, das Lichtspielhaus, jeder Ort trägt Spuren vergessener Episoden. Und immer mehr drängt sich ihr die Erinnerung an ihre erste verlorene Liebe auf. Was, wenn der Tote diese Jugendliebe ist, die damals von heute auf morgen wie vom Erdboden verschwunden war?
Ein mysteriöser Tod, eine Spurensuche an den Orten der Jugend und eine Hafenstadt, in der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschwimmen. In ihrem literarischen psychologischen Thriller Brandung verwandelt Maylis de Kerangal einen Kriminalfall in einen Schauplatz innerlichen Aufruhrs und biografischer Erkundungen.
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Ein Jahr nach den albtraumhaften Ereignissen in Bremen hofft die Gynäkologin Dr. Eva Mares auf Ruhe. Doch der Neuanfang auf dem Land steht unter keinem guten Stern: Ihre Tochter zieht sich zurück, das Geld wird knapp, die Ehe ist angespannt. Dann stehen eines Nachts ein fremder Mann und seine hochschwangere Tochter Nina vor Evas Tür, es geht ihr nicht gut. Eva untersucht die Schwangere und kann Entwarnung geben, doch Nina hinterlässt ihr eine Botschaft auf dem Spiegel im Gästebad, in der sie um Hilfe bittet. Am nächsten Tag sind die beiden verschwunden. Während die Polizei einen alten Vermisstenfall untersucht, folgt Eva einer eigenen Spur und gerät in ein Netz aus Angst, Gewalt und Lügen ...
Ein Klassiker der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung
Max Reddick, Autor und Journalist, hat sein Leben dem Kampf gegen Amerikas Segregation gewidmet. Unheilbar krank kehrt er nach Europa zurück, um eine alte Schuld zu begleichen und an der Beerdigung seines Freundes Harry teilzunehmen. Doch in Amsterdam findet er in dessen Nachlass brisante Dokumente über den »King Alfred«-Plan, der im Falle von Rassenunruhen Minderheiten beseitigen soll. Als er erfährt, dass Harry ermordet wurde, setzt Max alles daran, die Papiere in sichere Hände zu bringen.
In einem vielschichtigen literarischen Porträt schildert John A. Williams eindrucksvoll die Bedrohung von Minderheiten in einer Mehrheitsgesellschaft und wirft eine eindringliche Perspektive auf die Spannungen der 1960er und darüber hinaus.
»Sechzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung nimmt uns dieser schockierende Roman mit auf eine überraschende Reise durch die Welt der Schwarzen, die zwar historisch ist, sich aber völlig lebendig, energiegeladen und aktuell anfühlt.«
Bernardine Evaristo