»Voller Intrigen, Liebe, Leidenschaft, voller Neid und Bosheit und Sehnsucht ... Großartig!« Elke Heidenreich
Ins Dunkel ist Screwball-Komödie und Melodram, Tragödie und Romanze in einem: ein Roman als Film, glamourös und hochpolitisch. In raffinierten Rückblenden, mit Tempo und Timing verhandelt er das Verhältnis von Literatur, Film und Macht in Zeiten inszenierter Wirklichkeiten.
Eine Liebeserklärung an das Kino
Wir sitzen im Dunkeln. Auf der Leinwand treffen sich Greta Garbo und Erika Mann 1969 in den Schweizer Bergen und erinnern sich. Wie war das noch mit Marlene Dietrich und der gemeinsamen Geliebten? Als der Film den Nerv der Zeit traf und die Deutschen Hollywood und ganz Amerika durcheinanderwirbelten. Mit Erika Manns antifaschistischem Kabarett Die Pfeffermühle, während die ganze Welt ins Dunkel glitt? Mit der Zensur nach 1933 auch in den USA? Ach – und wie gut kannten sich eigentlich Greta Garbo und Marlene Dietrich? Wer traute sich mehr auf der Leinwand? Und im Leben?
»Ich freue mich sehr auf Wildboden von Constantin Lieb! Endlich wird die wilde Liebesgeschichte von Ernst Ludwig Kirchner und Erna Schilling neu erzählt.« Florian Illies
1936, Frauenkirch, inmitten der Schweizer Alpen, unweit von Davos: Umgeben von majestätischen Bergen und wortkargen Bauern führen Erna Schilling und der Maler Ernst Ludwig Kirchner ein Leben in enger Verbundenheit. Dass die politische Situation in Deutschland immer dunklere Schatten wirft und ihre Existenz auf dem Wildboden zu zerstören droht, wird vor allem für Erna zur fast unerträglichen Zerreißprobe. Trotz aller Anstrengungen, sich gegen die äußere Gefahr sowie die inneren Dämonen und die Morphiumsucht ihres Partners zu stemmen, kann sie die Tragödie nicht verhindern: Als sie mit Kirchner den Menschen, dem sie sich bedingungslos verbunden fühlt, endgültig verliert, muss sie ihr Leben radikal überdenken und selbstbestimmt um die eigene Zuversicht und Zukunft kämpfen.
Vergangenheit und Gegenwart auf einzigartige Weise verwebend, erzählt Constantin Lieb so eindringlich wie hellsichtig, wie aus schmerzhaftem Verlust beeindruckende menschliche Stärke erwachsen kann, und wie die lebenslange Sehnsucht nach Halt unser Menschsein zu allen Zeiten zutiefst berührt.
Die Baupläne der Skywalker-Saga – erstmals in einem Buch zusammengefasst!
• Einzigartiger Star Wars-Bildband mit über 200 technischen Zeichnungen und Original-Blaupausen
• Star Wars™ Episode I bis IX: Die komplette Entstehungsgeschichte
• Hochdetaillierte Pläne ikonischer Raumschiffe, Schauplätze & Requisiten
• Insider-Wissen & exklusive Einblicke in die Archive von Lucasfilm
• Mit 10 spektakulären Ausklappseiten, u.a. zum Millennium Falken und dem Schloss von Maz Kanata
Architektur einer weit, weit entfernten Galaxis
Hinter jeder Szene der Skywalker-Saga steckt ein präzise gezeichneter Plan. Dieses monumentale Star Wars- Buch versammelt über 200 originale Konstruktionszeichnungen und Blaupausen aus dem Lucasfilm-Archiv. Ob die ersten Bleistiftstriche des Millennium Falken oder die digitale Konstruktion eines Sternzerstörers der Mega-Klasse: Jedes noch so kleine Detail der legendären Star Wars-Filme wurde mit akribischer Präzision erschaffen.
Von analogen Modellen der 70er bis zu modernen High-Tech-Kulissen der Sequel-Trilogie nehmen die Star Wars-Koryphäen J.W. Rinzler und Pablo Hidalgo Fans mit auf eine Reise durch die technische Evolution der Star Wars-Filmgeschichte – inklusive faszinierender Anekdoten und Insights.
Besonderes Highlight: 10 riesige Ausklappseiten zeigen u. a. die Funktionsweise des X-Flüglers oder die Sarlacc-Grube in atemberaubender Detailtiefe.
Eine visuelle Zeitreise durch die gesamte Skywalker-Saga: „Star Wars™ Die Blaupausen“ enthüllt, wie aus ersten Skizzen eine weit, weit entfernte Galaxis entstanden ist!
»Ein furchtloser Roman über Mittäterschaft und darüber, wie aus dem kleinen Bösen das große Böse wächst. Kann man denn über das ›Dritte Reich‹ erzählen? Die Frage wird oft gestellt, nicht zu Unrecht. Nora Bossong beantwortet sie mit diesem großartigen Buch, indem sie es tut – vielschichtig, besonnen und erbarmungslos.« Daniel Kehlmann
Als Hans die elegante Stiefmutter seines Schulfreunds Hellmut Quandt kennenlernt, ahnt er noch nicht, welche Rolle Magda in seinem Leben spielen wird, für ihn persönlich, aber auch Jahre später als fanatische Nationalsozialistin und Vorzeigemutter des »Dritten Reichs«. Noch ist die Weimarer Republik im Aufbruch und Hans so heftig wie hoffnungslos in Hellmut verliebt. Doch nach einem Unglücksfall beginnen Hans und Magda eine Affäre, von der sie sich Trost und Vorteile versprechen: Sie will aus ihrer Ehe ausbrechen, er seine Homosexualität verbergen. Erst als Magda Joseph Goebbels kennenlernt und der NSDAP beitritt, kommt es zwischen Hans und ihr zum Bruch. Ein Roman, der über zwanzig Jahre den Weg zweier Menschen und eines Landes erzählt, der nicht unausweichlich war.
Nora Bossong zeichnet in ihrem Roman das intensive Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde, und ihres jungen Liebhabers. Zwei Menschen in der Maschinerie der historischen Ereignisse, unterschiedlich verstrickt, unterschiedlich schuldig geworden. Auch an sich selbst.
Der Neurologe Dr. Shimamura reist Ende des 19. Jahrhunderts durch die japanische Provinz, um das weitverbreitete Phänomen des Vom-Fuchs-befallen-Seins zu erkunden. Ein liebestoller Student begleitet ihn mit einer Kamera, geht aber bald verloren, dafür fängt der Doktor sich selbst einen Fuchs ein. So flieht Shimamura auf Bildungsurlaub gen Westen nach Paris, Wien und Berlin.
»Aus allen Sätzen Artem Tschechs spricht nur Wahrheit. Nur Literatur.« Anna Prizkau, FAZ
Vom Bürger zum Soldaten: Diese Verwandlung ist das zentrale Thema der kunstvollen Kriegsbeschreibungen des großen ukrainischen Schriftstellers Artem Tschech. Eine universelle und zutiefst ehrliche Geschichte männlicher Verletzlichkeit, Emotionalität und Verantwortung.
Eine Uniform lässt sich nicht einfach wieder ablegen. Sie verändert den Menschen, der sie trägt, für immer. Von dieser Erfahrung erzählt der große ukrainische Schriftsteller Artem Tschech. Im Jahr 2022 wird er erneut an die Front berufen. In Echtzeit erlebt man mit, wie sich der Schriftsteller zum Soldaten wandelt, und folgt ihm von der Region Kyjiw zu den Frontstädten im Osten, ins friedliche New York und schließlich nach Bachmut. Doch dieser Soldat erzählt nicht vom Krieg. Sondern davon, wie der Krieg alle Sicherheiten fortreißt und welchen Halt man der inneren Zerrissenheit entgegensetzen kann. Für ihn lässt die Musik weiblicher Künstlerinnen – Lana Del Rey, Florence + The Machine und Lola Marsh – diesen rettenden Raum entstehen. So wird in den virtuosen Kriegsbeschreibungen von Artem Tschech eine neue Dimension von Männlichkeit offenbar: zweifelnd, intim, aufrichtig.
»An Scuratis Romanbiographie des Duce kommt man nicht mehr vorbei« Frankfurter Rundschau
Der phänomenale Abschluss der weltweit gefeierten Bestsellerreihe aus Italien: »Das Ende und der Anfang« erzählt vom Ende des Mannes, dessen blutige Spuren sich von Italien nach Europa und in die ganze Welt ziehen – und vom Anfang des Mythos Mussolini. Ein unvergleichliches Epos.
Am 28. Juli 1943 wird Benito Mussolini nach Ponza deportiert. Er hat alles verloren, hegt keine Hoffnung mehr – bis er durch einen Handstreich deutscher Fallschirmjäger befreit und von Hitler an die Spitze eines Marionettenstaates gesetzt wird, so unbeweglich und bleiern wie die Wasser des Gardasees, von dem aus er ihn regieren soll: die Italienische Sozialrepublik. In den sechshundert Tagen ihres Bestehens – von September 1943 bis April 1945 –, erlebt Italien seine dunkelste Stunde: die Stunde der niederträchtigsten und feigsten Gewalt, der Judenverfolgung, der Flächenbombardements. Es ist der letzte Akt der Tragödie des Faschismus und des Krieges. Mit der ganzen Kraft und Sorgfalt der Literatur erzählt Antonio Scurati das tragische Ende: der Höflinge, der Mitwisser, derjenigen, die fliehen, und derjenigen, die bis zum Schluss beim Duce bleiben. Es ist das Ende Mussolinis – und es ist der Beginn der Freiheit für Italien und Europa.
Florence Cook ist das It-Girl der Séancen-Community,
die um 1870 in London schwer angesagt ist – streng
verschnürt im Schrank bringt sie die aufregendste aller
Erscheinungen zutage: Katie,
200 Jahre jung und weiß
gewandet, früher Piratentochter, heute eine unruhige
Seele auf der Suche nach Erlösung. Ein Fall für Sir
William Crookes, der Florence (und Katie) nach den
Regeln der damaligen Wissenschaft unter die Lupe
nimmt.
Eine unglaubliche, aber wahre Episode aus dem letzten Jahrhundert: spektakulär komisch, erschreckend zeitgemäß.
Es sind die 60er Jahre, der junge katholische Priester David liest in der englischen Provinz die heilige Messe, vollzieht Trauungen und spendet den Sterbenden Trost. Doch er zweifelt an der Kirche, der er sein Leben verschrieben hat. Könnte sie nicht anders werden, offener? In London ringt die freiheitsliebende Lehrerin Margaret nach dem Tod ihrer Eltern und dem Ende einer Affäre um Halt; ausgerechnet der Glaube und die aufbrechenden Debatten um Sexualität und Religion ziehen sie an. Als sie eine Lehrstelle in Davids Diözese annimmt, kreuzen sich ihre Wege. Schnell kommen die beiden sich nah. Sie lesen, reden, streiten, lachen miteinander; sie staunen übereinander – über seine Sensibilität, über ihre Gedankenschärfe –, und langsam fragen sich David und Margaret, ob das, was sie füreinander empfinden, nicht Liebe sein könnte.
Ein Roman über Begehren und Berufung, über Leidenschaft, Zweifel und den verzweifelten Wunsch, eine starre Institution zu verändern. Mit der poetischen Kraft einer preisgekrönten Lyrikerin erzählt Stephanie Sy-Quia eine außergewöhnliche Liebesgeschichte – inspiriert von der wahren Geschichte ihrer eigenen Großeltern.