Europas Sicherheit steht auf dem Spiel. Russland tritt offen revisionistisch auf, sucht den antiwestlichen Schulterschluss mit China – und es ist mehr als unsicher, ob die Schutzmacht USA ihren Bündnisverpflichtungen im Fall eines Angriffs auf NATO-Gebiet nachkommen würde. Sicher ist nur: Europa könnte sich, Stand heute, kaum selbst verteidigen.
Jana Puglierin zeigt ausgehend von Szenarien für konventionelle, hybride und atomare Kriegsführung, was jetzt geschehen muss, damit die Länder Europas ihre Bürger schützen können. Welche Fähigkeiten, welche Technologien, welche Armeen werden benötigt? Braucht Deutschland, dem dabei eine zentrale Rolle zufällt, eigene Atomwaffen, oder könnte ein europäischer Nuklearschirm Abschreckung garantieren? Wie lässt sich die zivile Verteidigung stärken, wenn Angriffe längst auch aus dem Cyberraum, durch Desinformation oder Sabotage von kriti
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Das Glück eines Menschen hängt daran, in der Nähe von anderen zu sein.
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? In seinem ersten Sachbuch findet Simon Strauß eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen.
Was macht ein gutes Zusammenleben aus? Am Beispiel der Kleinstadt Prenzlau erkundet Simon Strauß, wie Gemeinschaft gelingen kann, wann sie scheitert und welche politische Bedeutung es hat, in der Nähe zu sein. Welche Kraft hat der gemeinsame Glaube an einen physischen Ort? Gibt es noch so etwas wie einen geteilten Himmel oder greift inzwischen jeder nur noch nach den eigenen Sternen? Ein Buch, das das Wissen des Autors um die ersten städtischen Bürgerschaften in der Antike mit seiner Neugier für die Probleme unserer Gegenwart verbindet. Seine Beobachtungsgabe mit seiner Begeisterungskraft. Die Bedeutung von Nähe wird hier zuerst emphatisch gedacht – und dann real betrachtet.
»Simon Strauß macht hier Ernst mit der Erkenntnis, dass Gesellschaft immer vor Ort passiert. Das gilt erst Recht für Ostdeutschland. Wer wissen will, wie hier die Menschen ihre Gesellschaft machen, muss dieses Buch lesen.« Heinz Bude
»Die Wahrheit ist immer konkret, aber nie einfach. Simon Strauß gelingt mit seinem sehr persönlichen Buch eine exemplarische Erzählung über ostdeutsche und gesamtdeutsche Lebensverhältnisse seit 1945.« Dirk Oschmann