Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Seenotrettung.
Wir haben 4 Buchtipps zu "Seenotrettung" gefunden.
Wir haben 4 Buchtipps zu "Seenotrettung" gefunden.
Der unerklärte Krieg der EU gegen Flüchtende
Die Europäische Union hat, zehn Jahre nachdem dem Staatenbund für den »erfolgreichen Kampf für Frieden und Menschenrechte« der Friedensnobelpreis verliehen wurde, mit ihrem brutalen Vorgehen gegen schutzsuchende Menschen auf der Flucht die tödlichste Grenze der Welt geschaffen, das Mittelmeer zum Massengrab gemacht. Es ist die Aufkündigung der vielbeschworenen »europäischen Werte«, die zivilisatorische Kapitulation vor einer der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, in dem so viele Menschen wie nie zuvor auf der Flucht sind – Krieg, Verfolgung, Hunger und Klimawandel. Das Buch des Autorinnenkollektivs »mEUterei« bilanziert minutiös die Systematik der tagtäglichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Europas Grenzen. So gerät es zur Anklageschrift gegen die Friedensnobelpreisträgerin EU. Es ist zugleich ein Aufruf zu globaler Solidarität und für die Rechte von Geflüchteten.
Ähnliche Bücher wie »Grenzenlose Gewalt«
Die Europäische Union hat, zehn Jahre nachdem dem Staatenbund für den »erfolgreichen Kampf für Frieden und Menschenrechte« der Friedensnobelpreis verliehen wurde, mit ihrem brutalen Vorgehen gegen schutzsuchende Menschen auf der Flucht die tödlichste Grenze der Welt geschaffen, das Mittelmeer zum Massengrab gemacht. Es ist die Aufkündigung der vielbeschworenen »europäischen Werte«, die zivilisatorische Kapitulation vor einer der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, in dem so viele Menschen wie nie zuvor auf der Flucht sind – Krieg, Verfolgung, Hunger und Klimawandel. Das Buch des Autorinnenkollektivs »mEUterei« bilanziert minutiös die Systematik der tagtäglichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Europas Grenzen. So gerät es zur Anklageschrift gegen die Friedensnobelpreisträgerin EU. Es ist zugleich ein Aufruf zu globaler Solidarität und für die Rechte von Geflüchteten.
Ähnliche Bücher wie »Grenzenlose Gewalt«
Als Seenotretter auf dem Mittelmeer
Es ist Sommer 2021 und Adrian Pourviseh hat wochenlange Schulungen über das richtige Verhalten bei heiklen Seenotrettungsmissionen hinter sich. Nun läuft die Sea-Watch 3 von Sizilien aus und er wird endlich an seiner ersten Mission teilnehmen. Als Fotograf soll er die Rettung von Flüchtenden dokumentieren. In internationalen Gewässern angekommen, stoßen sie auf ein Holzboot mit über 400 Personen an Bord, das voll Wasser läuft. Da meldet sich die libysche Küstenwache und droht, die Besatzung der Sea-Watch 3 gefangen zu nehmen, sollte das Rettungsschiff nicht abdrehen. Es beginnt eine absurde Verfolgungsjagd mit den von der EU unterstützten Küstenwächtern, welche die Flüchtenden zurück nach Libyen verschleppen wollen ... Ein Augenzeugenbericht vom Alltag an der europäischen Außengrenze.
Ähnliche Bücher wie »Das Schimmern der See«
Es ist Sommer 2021 und Adrian Pourviseh hat wochenlange Schulungen über das richtige Verhalten bei heiklen Seenotrettungsmissionen hinter sich. Nun läuft die Sea-Watch 3 von Sizilien aus und er wird endlich an seiner ersten Mission teilnehmen. Als Fotograf soll er die Rettung von Flüchtenden dokumentieren. In internationalen Gewässern angekommen, stoßen sie auf ein Holzboot mit über 400 Personen an Bord, das voll Wasser läuft. Da meldet sich die libysche Küstenwache und droht, die Besatzung der Sea-Watch 3 gefangen zu nehmen, sollte das Rettungsschiff nicht abdrehen. Es beginnt eine absurde Verfolgungsjagd mit den von der EU unterstützten Küstenwächtern, welche die Flüchtenden zurück nach Libyen verschleppen wollen ... Ein Augenzeugenbericht vom Alltag an der europäischen Außengrenze.
Ähnliche Bücher wie »Das Schimmern der See«
Schiffbruch von Vincent Delecroix | €23,00
Roman - Shortlist International Booker Prize 2025
»Ein Roman wie ein Schlag in die Magengrube.« International Booker Prize Jury
»Es gibt keinen Schiffbruch ohne Zuschauer ...« Es ist eine kalte Novembernacht 2021: Ein Schlauchboot mit 29 Migrant:innen ist von Frankreich nach Großbritannien unterwegs und kentert. Trotz zahlreicher per Handy abgesetzter Notrufe schickt die französische Offizierin der Seenotrettung keine Hilfe. Sie geht davon aus, dass das Boot im Ärmelkanal in Richtung britische Gewässer treibt, und teilt den Verzweifelten mit, sie müssten die Briten um Hilfe bitten. Als ein Rettungsboot schließlich am Unglücksort eintrifft, sind alle Menschen bis auf zwei ertrunken. Basierend auf dieser wahren Tragödie erzählt Vincent Delecroix jene dramatischen Stunden aus der Sicht der jungen Frau, die die Anrufe entgegennimmt. Ist sie schuldig am Tod der Menschen auf hoher See? Wie viel persönliche Verantwortung trägt sie? Oder ist es ganz anders: Machen wir uns alle mitschuldig, indem wir wegschauen?»Dieses Buch setzt sich kompromisslos mit der größten moralischen Frage unserer Zeit auseinander: der kollektiven Verantwortung derer, die sich in Sicherheit befinden, gegenüber denen, die diese Sicherheit suchen. Es ist das literarische Gegenmittel gegen die Ignoranz, den Hass und die Fremdenfeindlichkeit der Boulevardpresse.« International Booker Prize Jury
Ähnliche Bücher wie »Schiffbruch«
»Ein Roman wie ein Schlag in die Magengrube.« International Booker Prize Jury
»Es gibt keinen Schiffbruch ohne Zuschauer ...« Es ist eine kalte Novembernacht 2021: Ein Schlauchboot mit 29 Migrant:innen ist von Frankreich nach Großbritannien unterwegs und kentert. Trotz zahlreicher per Handy abgesetzter Notrufe schickt die französische Offizierin der Seenotrettung keine Hilfe. Sie geht davon aus, dass das Boot im Ärmelkanal in Richtung britische Gewässer treibt, und teilt den Verzweifelten mit, sie müssten die Briten um Hilfe bitten. Als ein Rettungsboot schließlich am Unglücksort eintrifft, sind alle Menschen bis auf zwei ertrunken. Basierend auf dieser wahren Tragödie erzählt Vincent Delecroix jene dramatischen Stunden aus der Sicht der jungen Frau, die die Anrufe entgegennimmt. Ist sie schuldig am Tod der Menschen auf hoher See? Wie viel persönliche Verantwortung trägt sie? Oder ist es ganz anders: Machen wir uns alle mitschuldig, indem wir wegschauen?»Dieses Buch setzt sich kompromisslos mit der größten moralischen Frage unserer Zeit auseinander: der kollektiven Verantwortung derer, die sich in Sicherheit befinden, gegenüber denen, die diese Sicherheit suchen. Es ist das literarische Gegenmittel gegen die Ignoranz, den Hass und die Fremdenfeindlichkeit der Boulevardpresse.« International Booker Prize Jury
Ähnliche Bücher wie »Schiffbruch«
Zur Geschichte eines moralisches Gebots
Wie im 19. Jahrhundert die moralische Pflicht entstand, Menschen aus Seenot zu retten – und ob sie heute noch gültig ist Die organisierte Rettung Schiffbrüchiger war untrennbar mit einem neuen moralischen Gebot verbunden. Seit 1824 entstanden, zunächst in Großbritannien und den Niederlanden, humanitäre Freiwilligenvereinigungen mit nationaler Reichweite zur Rettung von Menschen aus Seenot. Sie bauten Rettungsbootstationen und Freiwilligenmannschaften auf. Innerhalb weniger Jahrzehnte gelang es einem überwiegend städtisch-bürgerlichen Milieu, die Küstenbevölkerung dazu zu bewegen, einen verbindlichen Imperativ anzuerkennen: Die Rettung Schiffbrüchiger musste in jedem Fall versucht werden, fast ohne Rücksicht auf das eigene Leben. Vorher war Schiffbrüchigen meist nur geholfen worden, wenn die Umstände günstig schienen. Weder technische Innovationen des Bootsbaus noch ökonomische Anreize des Bergungswesens noch Neuerungen der Gesetzgebung erklären diesen Wandel. So rückt eine moralische Kultur in den Mittelpunkt, die sich zunehmend aus einzelnen humanitären Anliegen zusammensetzt und bis heute moralische Sprache und Praxis prägt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird die Rettung aus Seenot zum Gegenstand weiterreichender gesetzlicher Regelungen. Mit der Zeit entsteht eine Rettungspraxis, aus der sich die widersprüchliche Gegenwart – zwischen Humanitarismus und pushback – erklären lässt.
Ähnliche Bücher wie »Rettung aus Seenot«
Wie im 19. Jahrhundert die moralische Pflicht entstand, Menschen aus Seenot zu retten – und ob sie heute noch gültig ist Die organisierte Rettung Schiffbrüchiger war untrennbar mit einem neuen moralischen Gebot verbunden. Seit 1824 entstanden, zunächst in Großbritannien und den Niederlanden, humanitäre Freiwilligenvereinigungen mit nationaler Reichweite zur Rettung von Menschen aus Seenot. Sie bauten Rettungsbootstationen und Freiwilligenmannschaften auf. Innerhalb weniger Jahrzehnte gelang es einem überwiegend städtisch-bürgerlichen Milieu, die Küstenbevölkerung dazu zu bewegen, einen verbindlichen Imperativ anzuerkennen: Die Rettung Schiffbrüchiger musste in jedem Fall versucht werden, fast ohne Rücksicht auf das eigene Leben. Vorher war Schiffbrüchigen meist nur geholfen worden, wenn die Umstände günstig schienen. Weder technische Innovationen des Bootsbaus noch ökonomische Anreize des Bergungswesens noch Neuerungen der Gesetzgebung erklären diesen Wandel. So rückt eine moralische Kultur in den Mittelpunkt, die sich zunehmend aus einzelnen humanitären Anliegen zusammensetzt und bis heute moralische Sprache und Praxis prägt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird die Rettung aus Seenot zum Gegenstand weiterreichender gesetzlicher Regelungen. Mit der Zeit entsteht eine Rettungspraxis, aus der sich die widersprüchliche Gegenwart – zwischen Humanitarismus und pushback – erklären lässt.
Ähnliche Bücher wie »Rettung aus Seenot«
Impressum:
Albatros Buchhandlung e.K.
Michael Hockel
Fedelhören 91
28203 Bremen
T. 0421/327248
info@albatros-buch.de
