«Selbst der Himmel über den Gebäuden schien ihr ein ganz anderer zu sein als in Krakau. Der Geruch war anders – eine Art von Parfüm? Die Abgase schienen andere Abgase zu sein.»
Die junge Psychologin Wanda ist nach Venedig gereist, um den seit Langem dort im Exil lebenden Wissenschaftler Mrugalski zu seiner Forschung zu befragen. Oder geht es mehr noch um sein Leben? Zwischen ihnen, scheint es, steht ein Verdacht. Beide spielen nicht mit offenen Karten, und doch verbindet sie eine womöglich schicksalhafte Beziehung, die über das, was sie heute sind, hinausweist.
Mit seinem neuen Roman kehrt Matthias Nawrat zurück zum großen zeitgeschichtlichen Erzählen. Das glückliche Schicksal folgt zwei Generationen auf ihrem Weg durch die Systeme, führt tief hinein in die jüngere europäische Geschichte und zu den Fragen, vor die das Menschsein uns ste
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Asier und Joseba sind zwanzig, als sie nach Frankreich verschickt werden, um dort ihre Ausbildung im bewaffneten Kampf zu erhalten. In ihrer baskischen Heimat haben sie sich als politische Aktivisten schon einen gewissen Ruf verschafft. Unterschlupf finden sie auf einem Hühnerhof in der Umgebung von Albi, im Süden des Landes.
Doch sie warten vergeblich auf ihr Training. Denn kurz nach ihrem Untertauchen verkündet ETA das Ende der Gewalt. Statt sich umzuorientieren, gründen Asier und Joseba ihre eigene Terrororganisation. Bloß haben sie weder Waffen noch weitere Mitstreiter. Erst die Bekanntschaft mit María Cristina, einer jungen spanischen Kommunistin, die mit ihrem Vater, einem erzreaktionären Obersten der spanischen Armee, gebrochen hat, scheint ihnen den Weg in den bewaffneten Kampf zu öffnen.
María Cristina organisiert für Asier und Joseba eine Rückkehr nach Span
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»Ungewöhnliche Protagonisten, prachtvolle Stories und eine sehr sorgfältig gewählte Sprache.« FAZ
»... ein leichtes, schweres Meisterwerk.« Marlene Knobloch, Süddeutsche Zeitung