Wir haben 150 Buchtipps zu "Adoption;Berlin;Drittes Reich;Familiengeschichte;Frauenfreundschaft;Freundinnen;Israel;jüdisch;Kibbuz;Tel Aviv;Verrat;Versöhnung" gefunden.
Friedchen und Paula lernen sich 1932 kennen und »verfreunden« sich auf den ersten Blick. Zwei junge Frauen voller Lebenshunger, voller Hoffnungen und großer Träume. Ihre Freundschaft, so schwören sie sich in durchtanzten Nächten in Berlin, wird für immer halten. Und wie nebenbei verliebt sich Friedchen in Paulas charmanten Cousin Max. Doch dann kommt Hitler an die Macht – und Paula und Max sind Juden. Katharina Höftmann nimmt uns mit auf eine Reise durch ein Jahrhundert, über den Ozean und all die Erschütterungen hinweg, die bis heute nachwirken.
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Adama ist Familien- und Generationen-Roman, chronique scandaleuse von Israel, Polit-Thriller und Kriminalroman. Ein mitreißendes historisches Epos über Liebe und Verrat, Gewalt und Tod, über Loyalität und Behauptungswille.
1946 beginnt die junge Ruth, sich in Palästina ein neues Leben aufzubauen, getrieben von jugendlichen Idealen in einem Land, das ihr feindlich gesinnt ist. Sie ist eine ungarische Zionistin, die, anders als die meisten Mitglieder ihrer Familie, den Nazis in Budapest entkommen konnte. Ruth wird das Herz des Kibbuz Trashim, und für sie ist der Kibbuz heilig, heilige Erde, also »Adama«, seine Existenz ist ihre Lebensaufgabe. Wenn dafür knallharte Entscheidungen nötig sind, dann wird sie sie treffen, inklusive Gewalt und Mord.
Wir folgen Ruth und den Ihren durch die Jahre 1945 bis 2009. Und damit durch die Turbulenzen des Staates Israel – die Auseinandersetzung mit den Briten, die Vertreibung der Araber, der Sechs-Tage-Krieg und der Jom-Kippur-Krieg machen Ruth womöglich noch zäher und härter. Neben dem Porträt einer beeindruckenden Frauenfigur und ihrer Familie, schreibt Lavie Tidhar auch die Gewaltgeschichte Israels fort.
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»Ein wunderbares, tiefgründiges Buch über das Leben im Kibbuz.« Haaretz
Yael Neeman wird 1960 in dem Kibbuz geboren, den ihre aus Ungarn geflohenen Eltern 1946 mitbegründeten. Eine goldene Kindheit, die Hände klebrig von Pinienharz und Feigenmilch. Die Arbeit auf den Feldern, das Herzstück des Kibbuz. Die Kibbuzversammlungen wie ein Stummfilm. Das Gefühl, eine neue Welt aufzubauen. Daran zu scheitern. Der Tag, an dem es zur Trennung kommt. – Yael Neeman erzählt in der ersten Person Plural, denn ihre Geschichte ist zugleich die einer ganzen Generation. »Eine ergreifende Erinnerung an den verlorenen israelischen Idealismus.« Financial TimesÄhnliche Bücher wie »Wir waren die Zukunft«
Rachel Aviv – eine der derzeit wichtigsten Essayistinnen der USA – stellt radikale Fragen zu unserem Umgang mit psychischen Krankheiten. Als Sechsjährige hört Rachel Aviv plötzlich auf zu essen und wird zu Amerikas jüngster Anorexiepatientin. Doch typisch anorektische Verhaltensmuster erwirbt sie erst in der Klinik: Sie sieht sie sich bei älteren Mitpatientinnen ab. Wie wäre ihr Leben verlaufen, fragt sie sich als Erwachsene, wäre sie länger in der Klinik geblieben und hätte sich nachhaltiger mit ihrer Diagnose identifiziert? Ausgehend von dieser persönlichen Erfahrung erkundet Rachel Aviv in sechs sehr unterschiedlichen Fallgeschichten, wie uns die Art und Weise, mit der wir psychische Probleme einordnen und diagnostizieren, verändert. Mit großer Empathie erzählt Aviv von Menschen in psychischen Ausnahmezuständen und macht dabei die Facetten von Identität sichtbar, die durch das Raster psychiatrischer Konzepte fallen.
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Amos Oz (1939-2018) gilt als einer der prägenden und prominentesten Autoren Israels. Sein Name und sein Werk wurden zum Inbegriff moderner hebräischer Literatur in aller Welt. Geboren als Amos Klausner, wuchs Amos Oz in Jerusalem auf. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Amos Oz war einer der Gründer der Friedensbewegung Schalom Achschaw (Peace now). In Deutschland war er ein vielgefragter Gast. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1992, dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005 und dem Siegfried Lenz Preis 2014 ausgezeichnet. Sein bekanntestes Buch Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 als Film adaptiert. Einfühlsam schildert Robert Alter, Literaturwissenschaftler und ein profunder Kenner des Werks von Amos Oz, den Lebensweg seines langjährigen Freundes, dessen Verhältnis zu seiner Familie, das Leben im Kibbuz und Oz‘ Entwicklung als Autor und Friedensaktivist im Kampf für ein pluralistisches Israel. In dieser ersten Biografie entsteht ein empathisches Lebensbild des großen Autors.
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Von großen und kleinen Lügen, von Zuneigung und Schmerz erzählt Dana Vowinckel in ihrem preisgekrönten Debütroman. Gewässer im Ziplock ist eine mitreißende Familiengeschichte zwischen jüdischer Tradition und deutschem »Gedächtnistheater«. Eine Geschichte voller Leben und Menschlichkeit.
Ein Sommer zwischen Berlin, Chicago und Jerusalem. Wie jedes Jahr verbringt die fünfzehnjährige Margarita ihre Ferien bei den Großeltern in den USA. Doch sie hat Heimweh, nach ihren Freunden und ihrem Vater, der in einer Berliner Synagoge die Gebete leitet. Die Mutter hat die beiden verlassen, als Margarita drei Jahre alt war. Höchste Zeit, beschließt der Familienrat, dass sie einander besser kennenlernen. Und so wird Margarita in ein Flugzeug nach Israel gesetzt, wo ihre Mutter seit Kurzem lebt. Gleich nach der Ankunft geht alles schief, die Reise durchs Heilige Land reißt alte und neue Wunden auf, da müssen sie schon wieder zurück nach Chicago, wo sich alle um das Krankenbett der Großmutter versammeln und Margarita eine Entscheidung treffen muss.
»Dana Vowinckels Roman ist von tiefer Weisheit, er kennt das Wanken, die Sehnsüchte und Zerrissenheit des Weltenwanderns.« Julia Franck, Autorin von Die Mittagsfrau
»Dana Vowinckel soll bitte weiter und immer weiter erzählen. Ich möchte noch hundert Bücher von ihr lesen.« Daniela Dröscher, Autorin von Lügen über meine Mutter
Ähnliche Bücher wie »Gewässer im Ziplock«
Auf der Suche nach Wahrheit: Die Geschichte einer modernen jüdischen Familie. „Olga Grjasnowa erweist sich als kluge Chronistin moderner Verirrung.“ Publishers Weekly Lous zweiter Ehemann ist eine Trophäe – das muss selbst ihre Mutter anerkennen. Sergej ist Pianist und er ist jüdisch, genau wie Lou. Trotzdem ist ihre Tochter Rosa noch nie in einer Synagoge gewesen – eine ganz normale jüdische Familie in Berlin. Aber sind sie noch eine Familie, und was ist das überhaupt? Um das herauszufinden, folgt Lou der Einladung zum 90. Geburtstag ihrer Tante. In einem abgehalfterten Resort auf Gran Canaria trifft der ganze ex-sowjetische Clan aus Israel zusammen, verbunden nur noch durch wechselseitige Missgunst. Gegen die kleinen Bösartigkeiten und die vage Leere in sich trinkt Lou systematisch an und weiß plötzlich, dass die Antwort auf all ihre Fragen in der glühenden Hitze Tel Avivs zu finden ist. Ein Roman, so aktuell, zynisch und unterhaltsam, wie nur Olga Grjasnowa ihn schreiben kann, über eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen. Bis sie es auf unerwartete Weise doch tun.
Ähnliche Bücher wie »Juli, August, September«
Sie wollte einen Mann heiraten und bekam einen Staat. Paula Munweis wurde als junges Mädchen aus Minsk nach New York geschickt, träumte von einem Medizinstudium, war überzeugte Anarchistin. Doch dann traf sie ihren Ehemann, den Gründer des Staates Israel David Ben-Gurion. An ihrem Lebensabend zieht sie widerstrebend mit ihm in einen Kibbuz in der Wüste Negev. Mai 1966: Am kommenden Tag erwartet Ben-Gurion einen späten Freund, den vor Kurzem aus dem Amt geschiedenen Konrad Adenauer. Und wieder einmal ist es an Paula, diesen Besuch auszurichten und zu gestalten. Armut, Kriege, Mutterschaft und immer wieder Einsamkeit: Dieser Roman erzählt die Geschichte einer starken, mutigen Frau, der das Leben viele Kompromisse abverlangt und sie zur Frau des Staatsgründers eines Landes gemacht hat, an das sie nicht glaubte. Am Ende ihres Lebens bricht sie noch einmal auf, um sich selbst zu finden.
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Im Mai 1940 beginnt die 51-jährige Anna Haag ein schonungslos offenes und regimekritisches Tagebuch zu führen, das sie über Jahre im Kohlenkeller versteckt. Sie hört ihren Mitmenschen genau zu – in der Straßenbahn, bei Behördengängen oder in Geschäften. In pointierten Skizzen hält sie fest, was ganz gewöhnliche Deutsche schon während des Zweiten Weltkriegs über die Judenvernichtung und die Verbrechen des NS-Regimes wussten. Sie erzählt mit Ironie und Klarheit von Hamsterfahrten im Stuttgarter Umland, von verbotenen Treffen zum BBC-Hören oder von Wortgefechten mit ihrem Lieblingsgegner, dem regimetreuen Apotheker. Die vorliegende gekürzte und auf den Alltag in der Diktatur konzentrierte Textauswahl eignet sich besonders für den Schulunterricht. »Ein ungeheuerlich eindrucksvolles, atemberaubendes Dokument.« Götz Aly, Berliner Zeitung »Was für eine Feier der Zivilcourage!« Deutschlandfunk Kultur
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Auf der Suche nach Wahrheit: Olga Grjasnowas vielschichtiges Porträt einer zeitgenössischen jüdischen Familie in Berlin Lous zweiter Ehemann ist eine Trophäe – das muss selbst ihre Mutter anerkennen. Sergej ist Pianist und er ist jüdisch, genau wie Lou. Trotzdem ist ihre Tochter Rosa noch nie in einer Synagoge gewesen – eine ganz normale jüdische Familie in Berlin. Aber sind sie noch eine Familie, und was ist das überhaupt? Um das herauszufinden, folgt Lou der Einladung zum 90. Geburtstag ihrer Tante. In einem abgehalfterten Resort auf Gran Canaria trifft der ganze ex-sowjetische Clan aus Israel zusammen, verbunden nur noch durch wechselseitige Missgunst. Gegen die kleinen Bösartigkeiten und die vage Leere in sich trinkt Lou systematisch an und weiß plötzlich, dass die Antwort auf all ihre Fragen in der glühenden Hitze Tel Avivs zu finden ist. Ein Roman, so aktuell, zynisch und unterhaltsam, wie nur Olga Grjasnowa ihn schreiben kann, über eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen. Bis sie es auf unerwartete Weise doch tun.
Ähnliche Bücher wie »Juli, August, September«
Eine junge Frau auf den Spuren ihres Großvaters – eine Suche nach dem, was Verbundenheit wirklich bedeutet »Das Israel meines Großvaters von 1948 ist ein anderes, als das meines Vaters von 1961. Es ist wieder ein anderes, als das Israel meiner Kindheit oder das meiner Jugend und es ist ein anderes Israel, als das von heute.« Israel – das Land, das sie als Kind oft besuchte, da ein Teil ihrer Familie hier vor Jahrzehnten Zuflucht fand. Es ist das Land der Menschen, die S. durch Erzählungen ihres Großvaters kennenlernte, und gleichzeitig der Menschen, denen sie heute beim Trampen zwischen Tel Aviv und Jerusalem begegnet. Früher, da gab es den Untergrundkämpfer Jitzchak, der Tomaten in der Wüste überleben lassen konnte. Es gab Eva und Zwi Goldberg, die ihre Sehnsucht nach der alten Heimat mit deutschen Rosen zu besänftigen versuchten. Heute ist da Mohammad, der in einem Techno-Club auflegt und nicht über seine jüdische Exfreundin hinwegkommt. Es gibt den Siedler Rafi und den Beduinen Abdallah, die wie Zwillingsbrüder aussehen, aber keine sind. Und es gibt den Cafébesitzer Lior, der davon träumt, mit seiner Tochter einen Roadtrip in einem himmelblauen VW-Bus zu machen. Und während S. immer mehr über das Leben dieser Menschen lernt, eröffnet sich ihr Stück für Stück die eigene Geschichte, die ihres Vaters, ihres Großvaters – und ihr eigener Platz in diesem Land. Sara Klatt zeigt uns ein Land, so vielschichtig wie seine Bewohner, und nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise durch das heutige und das vergangene Israel. Ein Land voller Lebendigkeit. Aber auch ein Land zwischen Traum und Trauma. »Ein famoser Erstling. Klar, ehrlich, spannend. Wir wollen noch mehr von Sara Klatt lesen.« Rafael Seligmann »Dieses Buch macht einen fertig! Sara Klatt entfaltet ihre Geschichte erst sanft, dann durchdringend, und verwebt Vergangenheit und Gegenwart zu einem bildgewaltigen und sprachlich herausragenden Roman. Große Leseempfehlung!« Joana Osman
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Ein persönlicher Einblick in die komplizierte Beziehung zwischen Israel und dem Iran. Eine Brücke über den Hass. Ein brandaktuelles Plädoyer für Menschlichkeit und Freundschaft. »Seit September 2022 schreibt mir ein Instagram-Follower aus Teheran. Während ich ihn anfangs aus Misstrauen ignorierte, entspinnt sich nach dem 7. Oktober 2023 ein intensiver Briefwechsel. Zwischen Tel Aviv und Teheran tauschen wir uns aus über Familie, Frieden, Freiheit und unsere alltäglichen Sorgen und Träume. Dabei vergesse ich nie, dass dieser Austausch mit mir, einer israelischen Staatsbürgerin, für ihn das Todesurteil bedeuten könnte.« Nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 wird Sohrab Shahname für die deutsch-israelische Autorin Katharina Höftmann Ciobotaru zum Vertrauten. Und das obwohl der Iran, ein Land, in dem etwa 200.000 Israelis ihre Wurzeln haben, seit der islamischen Revolution der größte Feind des jüdischen Staates ist. Ihre mutige Korrespondenz ist mal hochpolitisch, mal sehr intim—und immer berührend.
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Ein Plädoyer für Selbstkritik und eine Einladung zur Debatte über ein so einzigartiges wie verwirrendes Verhältnis zweier Staaten Wenn Deutsche über Israel reden, reden sie meist über sich selbst. Worum es in den hitzigen Debatten hingegen selten geht, ist die eigentliche Beziehungsgeschichte zwischen der Bundesrepublik und Israel. Reden deutsche Politiker über diese Beziehungen, so fallen Wörter wie »Wunder« oder »Versöhnung«. Wörter, hinter denen eher Wunschdenken als Realität steckt. Nach der israelischen Staatsgründung von 1948 war es ausgerechnet die Bundesrepublik, die zur wichtigsten Unterstützerin des Jüdischen Staates wurde. Reparationen, Waffenlieferungen und Finanzmittel halfen, aus dem existenziell bedrohten Land eine Regionalmacht zu machen. Kein Wunder, dass Israel die ausgestreckte deutsche Hand annahm: eine andere Wahl hatte es kaum. Von Versöhnung aber war keine Rede. Niemand machte sich darüber Illusionen, dass in Deutschland ehemalige Nationalsozialisten Karriere machten - und mit der Israelhilfe ihre blutigen Hände in Unschuld wuschen. Der Preis für die Sicherheit Israels ist die frühe Absolution Deutschlands. Daniel Marwecki wirft einen erhellenden Blick auf die deutsche Israelpolitik von der Staatsgründung bis heute. »Wer die aktuellen Debatten um das deutsch-israelische Verhältnis verstehen möchte, dem sei das Buch von Daniel Marwecki ans Herz gelegt. Quellengesättigt, bestechend argumentiert und glänzend geschrieben – mehr kann man von einer historischen Analyse nicht verlangen.« Stefanie Schüler-Springorum »Marweckis ungeschönter Blick auf die Anfänge der deutsch-israelischen Beziehung entblößt blinde Flecken unserer Erinnerungskultur.« Charlotte Wiedemann »Daniel Marweckis erstaunliches Buch zeigt, auf welch zweifelhafte Weise Deutschland sein moralisches Prestige nach der Shoah zurückgewinnen konnte.Wer sich für Deutschlands Vergangenheit interessiert und sich um seine Zukunft sorgt, sollte dieses Buch lesen.« Pankaj Mishra
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Von großen und kleinen Lügen, Glücksmomenten und Enttäuschungen, von Zuneigung und Schmerz erzählt Dana Vowinckel in ihrem Debütroman. Gewässer im Ziplock ist eine mitreißende Familiengeschichte zwischen jüdischer Tradition und deutschem »Gedächtnistheater«. Eine Geschichte voller Leben und Menschlichkeit. »Dana Vowinckels Roman ist von tiefer Weisheit, er kennt das Wanken, die Sehnsüchte und Zerrissenheit des Weltenwanderns.« Julia Franck, Autorin von Die Mittagsfrau Ein Sommer zwischen Berlin, Chicago und Jerusalem. Wie jedes Jahr verbringt die fünfzehnjährige Margarita ihre Ferien bei den Großeltern in den USA. Viel lieber will sie aber zurück nach Deutschland, zu ihren Freunden und ihrem Vater, der in einer Synagoge die Gebete leitet. Die Mutter hat die beiden verlassen, als Margarita noch in den Kindergarten ging. Höchste Zeit, beschließt der Familienrat, dass sie einander besser kennenlernen. Und so wird Margarita in ein Flugzeug nach Israel gesetzt, wo ihr Vater aufgewachsen ist und ihre Mutter seit Kurzem lebt. Gleich nach der Ankunft geht alles schief, die gemeinsame Reise von Mutter und Tochter durchs Heilige Land reißt alte und neue Wunden auf, Konflikte eskalieren, während der Vater in Berlin seine Rolle überdenkt. Da müssen sie schon wieder die Koffer packen und zurück nach Chicago, wo sich alle um das Krankenbett der Großmutter versammeln und Margarita eine folgenreiche Entscheidung treffen muss. »Dana Vowinckel soll bitte weiter und immer weiter erzählen. Ich möchte noch hundert Bücher von ihr lesen.« Daniela Dröscher, Autorin von Lügen über meine Mutter
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Einen Raubvogel wie mich hast du noch nie gesehen
Im Herbst 1989 führt Luzy Morgenroth auf Amrum das Leben einer Provinzpolizistin. Kaum jemand ahnt, dass sie vor langer Zeit eine Andere war. Als in einer Sturmnacht ein Einheimischer spurlos von der Fähre verschwindet, muss sie sich einem Killerkommando stellen, das auf die Insel kam, und verwandelt sich wieder in die Luzy von früher. Eine Waffe.
In einem spektakulären Agententhriller schickt Pflüger seine Heldin am Ende des Kalten Krieges als Racheengel um die halbe Welt. Sie tritt gegen ein Geheimdienstimperium an, das den Mann beschützt, der ihr Leben zerstörte. Und es wird sich zeigen, wer kälter ist: ihr Todfeind oder sie.
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»Prallvoll mit Überlebenslust, Herzwärme und Witz.« Pieke Biermann
Nominiert für den Deutscher Buchpreis 2026 und den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2026
Sie sind überall, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Tomer Gardi verbindet ihre Geschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos. »Liefern« erzählt von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit. So gegenwärtig, so international, so politisch und leichtfüßig zugleich war lange kein deutscher Roman.
Der Roman entstand in Zusammenarbeit mit Anne Birkenhauer, die auch den Teil »Mimesis« aus dem Hebräischen übersetzt hat.
Filmon, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist, arbeitet als Lieferant. Er will genug Geld sammeln, um seiner Frau und Tochter nach Berlin zu folgen. Sein Job ist immer in Gefahr, er hat keine Arbeitserlaubnis und fährt unter falschem Namen. Seine Frau und Tochter lernen Deutsch bei Nina im Bildungszentrum, die zu einem Austauschsemester nach Delhi reist, wo sie sich in den Argentinier Ramón verliebt. Der Erzähler fährt nach Istanbul, um nach einer Gaunerei bei einem Literaturpreis das Preisgeld zu verprassen. Und in Buenos Aires muss Ramóns Mutter mit der Abwesenheit ihres Sohnes fertig werden. »Liefern« ist eine literarische Weltreise in sechs Episoden und eine Feier der Erzählkunst, wie sie nur Tomer Gardi veranstalten kann: tiefgründig und humorvoll, mit politischer Sensibilität und literarischer Verve.
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Eine Frau kämpft um ihr Erbe – und um das ihrer jüdischen Familie
Altes Zeug, im besten Fall ein Erinnerungsstück – mehr erwartet Amira nicht, als sie die Tür zum Lagerraum ihres verstorbenen Großvaters in Berlin-Moabit aufstößt. Aber dann steht sie vor der seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen geglaubten Kunstsammlung ihrer jüdischen Familie. »WTF!«, denkt Amira und macht erst mal eine Insta-Story. Und jetzt? Soll Amira die Kunstwerke einem Museum schenken oder an einen Oligarchen verkaufen? Darf sie sie einfach behalten? Und können alle, die ihr da reinquatschen wollen, bitte mal still sein! Als Zweifel aufkommen, ob die Sammlung auf legalem Weg zu ihrem Großvater zurückgelangte, muss Amira sich plötzlich rechtfertigen. Ein atemlos erzählter, messerscharf beobachteter Roman über eine junge Frau, die einen Weg finden muss durch das Chaos (hebr. ›Balagan‹
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Moderne vegetarische jüdische Küche - Neue Aromen, alte Traditionen, überraschende Rezepte In Nosh zeigt Esther Erwteman, wie lebendig und vielfältig die moderne jüdische Küchen sein kann. Jüdische Gerichte werden hier neu gedacht: frisch, bunt und grenzenlos. Ihre Rezepte sind inspiriert von Reisen nach Ghana, Israel, Indien oder Kamerun und zugleich tief in den Ritualen und Traditionen des Judentums verwurzelt. Ein liebevoll gestaltetes Kochbuch für alle, die neue Aromen entdecken, jüdische Küche erleben und vegetarisch genießen möchten. Kulinarische Weltreise: Rezepte aus Israel, Ghana, Indien, Amsterdam u.v.m. – vereint in einer modernen jüdischen Küche Vegetarische Vielfalt – Über 90 vegetarische und kreative Gerichte für jeden Tag, festlich oder unkompliziert Kultureller Tiefgang – Einführung in jüdische Speisegesetze, Feste und Traditionen – für alle, die über den Tellerrand hinauskochen wollen Perfekt zum Verschenken – Für Feinschmecker:innen, Kulturliebhaber:innen und Fans internationaler Küche Jüdische Küche modern interpretiert – Ein vegetarisches Kochbuch für alle, die über den Tellerrand hinaus kochen wollen Dieses vegetarische Kochbuch vereint über 90 Rezepte mit persönlichen Geschichten, Wissen zu jüdischen Speisegesetzen, Festen und Esstraditionen und praktischen Tipps für den Alltag. In neun übersichtlich strukturierten Kapiteln finden sich beispielsweise Gerichte zum Einlegen, Braten, Backen oder für den Schabbat-Tisch. Von süßem Baba Ganoush mit Datteln über Labneh und Chremslach bis zu Matzeknödeln und Blumenkohl-Süßkartoffel-Latkes – die moderne jüdische Küche ist überraschend, bunt und voller Geschmack. Viele Gerichte stammen aus Esthers eigener Familie oder sind von ihren Reisen inspiriert. Die vegetarischen Rezepte sind alltagstauglich und verständlich erklärt – ein modernes jüdisches Kochbuch, das in keiner Küche fehlen darf! Ein Buch voller Aromen, Geschichten und kulinarischer Identität. Für alle, die jüdische Küche neu entdecken und vegetarisch genießen wollen!
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Dieses Buch ist Reportage und Geschichte des Massakers, dessen Datum für immer im Gedächtnis bleiben wird Am Morgen des 7. Oktober 2023 wurden Amir Tibon und seine Frau von Mörsergranaten geweckt, die in der Nähe ihres Hauses im Kibbuz Nahal Oz, einer israelischen Siedlung an der Grenze zum Gazastreifen, einschlugen. Sie verbarrikadierten sich mit den beiden kleinen Töchtern im Schutzraum des Hauses und ermahnten sie, nicht zu weinen, während sie die Schüsse der Hamas-Angreifer vor ihren Fenstern hörten. Die Tore von Gaza erzählt die Geschichte des 7. Oktobers 2023 durch das Prisma der Ereignisse, die in Nahal Oz über die Familie hereinbrachen, die schließlich von Amir Tibons eigenem Vater mit unglaublichem Mut gerettet wurde. Das Buch schildert den jahrzehntelangen Kampf einer Gemeinschaft um Leben, Wohlstand und Wachstum an einer der gefährlichsten Grenzen der Welt. Es ist zugleich eine kurze Geschichte Israels, auch über das Versagen der israelischen Politik, für die Sicherheit der eigenen Bevölkerung zu sorgen. Mit großem Einfühlungsvermögen und auf der Grundlage israelischer und palästinensischer Quellen sowie Originalinterviews mit den Polizisten und Soldaten, die am 7. Oktober an der Seite seiner Eltern kämpften, zeichnet Amir Tibon einen schonungslosen, aber letztlich hoffnungsvollen Blick auf diesen scheinbar unlösbaren Konflikt und seine globalen Auswirkungen.
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Am 7. Oktober 2023 stürmten Hamas-Terroristen den Kibbuz Be’eri und zerstörten sein Leben. Vor den Augen seiner Frau Lianne und der beiden Töchter Noiya und Yahel barfuß aus der Haustür gezerrt, stürzte Eli Sharabi bald darauf in die erstickende Dunkelheit in den Tunneln der Hamas. Während um ihn herum der Krieg tobte, verbrachte er 491 Tage in Gefangenschaft. Immer in der Hoffnung, dass er seine Familie irgendwann wiedersehen wird. Seine Geschichte handelt von Hunger und Schmerz, von Sehnsucht, Einsamkeit und einer Hilflosigkeit, die die Seele zu zerstören droht. Gleichzeitig ist es eine Geschichte, die auf einzigartige Weise von der menschlichen Stärke zeugt: sich immer und immer wieder auf die Seite des Lebens zu schlagen.
In dem ersten Memoir einer befreiten israelischen Geisel legt Eli Sharabi ein wahrhaft berührendes Zeugnis ab. Für die Menschlichkeit, das Erinnern und das Überleben. 491 Tage wird so zu einem Buch, das man nie mehr vergisst.
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Unmittelbar nach dem Terroranschlag der Hamas auf Israel beginnen Sasha Marianna Salzmann und Ofer Waldman eine Korrespondenz über eine erschütterte Welt – die Welt nach dem 7. Oktober. In Briefen und Chats, mit Gedichten und Musik, die sie einander schicken, versuchen sich die beiden Autor:innen an einer Beschreibung und Benennung dessen, was sie gerade sehen und erleben – jenseits des tagespolitischen Geschehens. Ofer Waldman erzählt von seinem Alltag in Israel. Er sitzt Shiva, unterhält sich mit seinen Kindern, geht auf Mahnwachen, hört auf die Klänge des Nahost-Krieges. Sasha Marianna Salzmann verdichtet ihre Erlebnisse und Beobachtungen in unterschiedlichen Städten Mitteleuropas. Sie sitzt am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen und Juden an der Donau in Budapest, streitet sich in Wiener Kaffeehäusern und schaut dem Blaulicht der Polizeikonvois am Berliner Hermannplatz zu. Was ist noch übrig von alten Gewissheiten nach dem 7. Oktober, was hat Bestand im Strudel der Meinungen, Behauptungen und Positionierungen? Und was scheint in der Folge des Nahostkonfliktes und des furchtbaren Krieges im Nahen Osten unwiederbringlich verloren? Im Versuch, sich diesen Fragen erzählerisch zu nähern, entsteht ein Dialog, der immer mehr zum berührenden Dokument einer Freundschaft wird: Ich sehe dich, sagen diese Briefe, ich kann nichts tun, aber ich bin da. »Du schreibst meinen Namen, und die Zeit verklebt sich, Vergangenheit und Gegenwart. Die Zukunft, in die wir schauen, wird zum Spiegel. Ein Trost, immerhin: Ich sehe dich darin.« Ofer Waldman an Sasha Marianna Salzmann, 22. Oktober 2023
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Mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist auch für den Schriftsteller Dror Mishani mit einem Schlag alles anders. Zwischen Luftalarm, Diskussionen mit den Teenagerkindern am Küchentisch, Freiwilligenarbeit auf Salatfeldern und dem Versuch, auch in Kriegszeiten Alltag zu leben und zu schreiben, hält Dror Mishani fest, wie der Gaza-Krieg die israelische Gesellschaft und seine Familie verändert – und hält daran fest, dass das Leid auf beiden Seiten aufhören muss.
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„Ein hellsichtiges Tagebuch über Israels politische Situation.“ Michael Hesse, Frankfurter Rundschau Im Herbst 2023 erschien unter dem Titel „Blick in den Abgrund“ das Tagebuch Saul Friedländers über den Kampf in Israel um die Zukunft seiner Demokratie. Es fand große Beachtung und erhielt einen Platz auf der Liste der besten Sachbücher. Friedländer, inzwischen 91 Jahre alt, hatte sein Tagebuch schon zur Seite gelegt. Doch dann kam der 7. Oktober. Der Angriff der Hamas auf Israel, bei dem Männer, Frauen, Teenager, selbst Babys wahllos ermordet und mehr als 200 Menschen als Geiseln verschleppt wurden, ist der düstere Beginn eines neuen Kapitels im Nahost-Konflikt. Saul Friedländer, der jener Generation angehört, die den Staat Israel mit aufgebaut hat, ein liberaler Jude und Anhänger der Zweistaaten-Lösung, der die Politik Israels immer wieder scharf kritisiert hat, sieht sein Land nun nicht nur von innen, sondern auch von außen erneut akut bedroht. Nicht zuletzt registriert der vielfach preisgekrönte und mit dem Friedenspreis geehrte Holocaustforscher eine erschreckende Wiederkehr des Antisemitismus. Sein um Fassung ringendes, immer wieder in Rückblenden die Geschichte des Konflikts rekapitulierendes Tagebuch legt beklemmend intensiv Zeugnis davon ab, wie fragil all das ist, was einst für verfolgte Juden in aller Welt als Heimstatt und gelobtes Land begonnen hat. „Ein erschütternder Eindruck von dem politischen Drama, in dem Israel steckt und von dem man noch nicht weiß, wie es enden wird.“ taz, Tania Martini über „Blick in den Abgrund“ • Saul Friedländer über die Hamas, Israel und den neuen Krieg • Die Fortsetzung von „Blick in den Abgrund“ • „Saul Friedländer analysiert die Fehlentwicklungen unter der rechts-religiösen Regierung Netanjahu. Sein Ausblick könnte eine Blaupause dafür sein, welche Friedenslösung nach dem Krieg möglich ist.“ Alexandra Föderl-Schmid, Süddeutsche Zeitung
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2021 veröffentlichte der israelisch-amerikanische Historiker Omer Bartov seine grundlegende Anatomie eines Genozids über die Zerstörung des jüdischen Lebens in der Vielvölkerstadt Buczacz 1942/43 mit über 10.000 vor aller Augen ermordeten Jüdinnen und Juden. Die Mutter des Autors konnte mit ihrer Familie noch rechtzeitig ins damalige britische Palästina fliehen. Kurz vor ihrem Tod berichtete sie dem Sohn über ihre Heimatstadt, »vom Leben und Sterben einer Stadt«, wie es im Untertitel heißt. Die Geschichte des Genozids ist zugleich Lebensgeschichte. Was der Historiker Omer Bartov erforscht, hat unmittelbar mit ihm, seiner Familie, mit seinem Heimatland Israel zu tun. Diese doppelte Perspektive nimmt Bartov in seinem neuen Buch ein und deutet Begriffe und Perspektiven von all dem, was ihn seit Jahrzehnten beschäftigt: die Einzigartigkeit des Holocaust, die Entstehung des Begriffs »Genozid«, die Geografie Ost- und Mitteleuropas, sein Heranwachsen in einer Gesellschaft von Holocaustüberlebenden im Israel der 1950er Jahre, die Auseinandersetzung zwischen Arabern und Juden, die »Nakba« von 1948, die verheerenden Flüchtlingskrisen, die Kriege in der Region seitdem. In diesen fünf Perspektiven entfaltet Bartov eine Selbstbetrachtung wie das eigene Forschungsfeld. Sein Buch erschien wenige Tage vor dem 7. Oktober 2023, dem Massaker der Hamas und dem nachfolgenden Krieg zwischen der Terrororganisation und Israel. Der Autor hat seine Selbstbetrachtung um diese drängende Gegenwart von Krieg und massenhaftem Sterben erweitert.
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- Ausgezeichnet mit Grimme- und Fernsehpreis für seine Show »Freitagnacht Jews«
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Dieses Buch ist eine kulinarische Reise durch das gelobte Land: von lokalen Märkten und arabischen Traditionen hin zur nomadischen Küche der Wüstenregion und den hippen Restaurants in Tel Aviv. Die israelisch-palästinensische Küche verfügt über einen einzigartigen Reichtum an Geschmäckern. Dort wo sich früher Handelsrouten gekreuzt haben, entstanden auch kulinarische Schnittpunkte. Das ist selbst heute noch der Fall. Abrahams Küche unternimmt eine Reise durch die israelisch-palästinensische Küche mit ihren regionalen Ausprägungen. Es beginnt im Norden mit seinem gemäßigten Anbauklima; führt über Tel Aviv, wo junge Köche traditionelle Gerichte neu interpretieren; weiter nach Jerusalem, dem Sammelbecken unterschiedlichster Esskulturen, und endet schließlich im Süden, dessen Küche vom Lebensstil der Wüstennomaden geprägt ist. Ob Shakshuka, Challa oder Baklava – die regionalen Rezepte in diesem Buch geben sowohl Einblick in die Zubereitung als auch die Herkunftsgeschichte ikonischer Gerichte. In einfacher Sprache erklärt, laden die Rezepte Freizeitköche und Foodies ein, sich den unterschiedlichsten Aromen der mediterran-orientalischen Küche hinzugeben und ihre Traditionen kennenzulernen. Abrahams Küche ist mehr als ein Kochbuch: es vereint Landeskunde mit einem Fundus authentischer und variationsreicher Rezepte und zeichnet so das Bild einer Esskultur, deren Geschichte so vielfältig ist wie ihre Aromen.
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Geboren 1937 in Den Haag, wird Emmie Arbel mit ihrer jüdischen Familie 1942 von den Nazis deportiert. Sie überlebt als Kind die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. Als der Krieg vorbei ist, ist sie acht Jahre alt. Ihre Eltern und Großeltern sind im Holocaust ermordet worden. Mit ihren Brüdern wird Emmie von einer Pflegefamilie adoptiert und lebt in den Niederlanden. Doch die Rettung stellt sich dort gleichzeitig als neuer Leidensweg für das traumatisierte Kind heraus. 1949 wandert die Familie nach Israel aus. Im Kibbuz fühlt Emmie sich isoliert und nirgends zugehörig. Bis sie als junge Frau ihr Leben in die eigenen Hände nimmt. Emmie Arbel lebt heute nahe Haifa. Immer wieder reist sie nach Deutschland, um als Zeitzeugin zu sprechen. Ihre Kindheit und Jugend waren geprägt von Gewalt, Missbrauch, Sprachlosigkeit und Einsamkeit. Sie blickt aber auch zurück auf ein Leben voller Rebellion, Selbstermächtigung und Humor. Auf Basis persönlicher Begegnungen und zahlreicher intensiver Gespräche mit Emmie Arbel schafft Barbara Yelin eindringliche Erinnerungsliteratur, die zugleich eine Reflexion über das Erinnern selbst ist. Die Graphic Novel "Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung" entstand im Rahmen des internationalen Projekts "Visual Storytelling and Graphic Art in Genocide & Human Rights Education" der Universität Victoria, Kanada. 40 Seiten des Buchs sind 2022 bereits in der Anthologie "Aber ich lebe" (C.H. Beck) erschienen. Herausgegeben von Charlotte Schallié und Alexander Korb.
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DER KAMPF UM ISRAELS DEMOKRATIE - SAUL FRIEDLÄNDERS AUFWÜHLENDES TAGEBUCH Israel steht am Abgrund. Das Israel, das wir kannten. Saul Friedländer, der große Historiker des Holocaust, hat ein Tagebuch geschrieben, in dem er die aktuellen Ereignisse schildert und kommentiert, in Rückblenden aus der Geschichte des Landes, das er mit aufgebaut hat, erzählt, Konflikte analysiert und über Lösungen nachdenkt. Sein Tagebuch geht unter die Haut und jeden etwas an, dem an Israel was liegt. «Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.» Mit diesem herben Kommentar Max Liebermanns zur «Machtergreifung» der Nationalsozialisten beginnt das israelische Tagebuch von Saul Friedländer. Eine neue, mit rechtsradikalen Kräften koalierende Regierung unter Führung von Benjamin Netanjahu versucht mit einer Justizreform, die Demokratie auszuhebeln und ein autoritäres Regime zu etablieren. Hunderttausende gehen auf die Straße, um dagegen zu demonstrieren. Saul Friedländer, weltberühmt, mit höchsten Preisen ausgezeichnet und im 90. Jahr seines Lebens angekommen, kann nicht mehr mitdemonstrieren, aber er schreibt ein «israelisches Tagebuch», um dieser dramatischen Entwicklung entgegenzutreten. Es ist eine schmerzhafte, bewegende Lektüre und ein Appell an uns alle, den Absturz Israels in eine autoritäre Pseudo-Demokratie zu verhindern. Ein intimes und aufwühlendes Tagebuch Saul Friedländer hat das heutige Israel mit aufgebaut Der Autor beschreibt seine Emotionen, Sorge und Verzweiflung angesichts der Entwicklungen in Israel Ein Text, der unter die Haut geht
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Ein Leben in Łódź – ein Leben nach Łódź: Leon Weintraub erzählt von Schicksal, Leid und Versöhnung. Leon Weintraub (geb. 1926) wurde ab 1940 von den Nazis gezwungen, mit seiner Familie im Getto Litzmannstadt zu leben und Zwangsarbeit zu leisten. Die dabei erlernten Fertigkeiten bewahrten ihn vermutlich vor dem Tod: Bei der Auflösung des Gettos 1944 wurden die Inhaftierten in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort umgebracht. Weintraub jedoch gelang es, sich als Arbeitshäftling auszugeben und so der Ermordung zu entgehen. In den Wirren der letzten Kriegsmonate überlebte er mehrere der brutalen Verlegungsaktionen der Nazis, bis ihm schließlich auf einem der Transporte die Flucht gelang. Ein Großteil seiner Familie überlebte den Holocaust nicht. In den Gesprächen mit der Journalistin Magda Jaros erzählt Leon Weintraub von seiner Kindheit in Łódź und seinem Weiterleben nach dem Krieg: seinem Studium der Medizin in Göttingen, seiner Karriere in Polen und seiner Auswanderung nach Schweden aufgrund der antisemitischen März-Unruhen 1968. Es ist die Geschichte einer Versöhnung nach unsagbarem Leid – aber auch eine Mahnung. »Die dramatischen Erlebnisse der Vergangenheit konnte ich in meinem Archiv der Erinnerung unterbringen. Sie sind nicht ausgelöscht, aber sie bilden auch keine dunkle Wolke über meinem Kopf, die mir die Sonne verdeckt.« Leon Weintraub
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Eine Autobombe in einer Seitenstraße von Tel Aviv. Ein Diamantenraub in Haifa. Bürgerkrieg im Libanon. Rebellenkämpfer im kolumbianischen Dschungel. Ein Doppelmord in Los Angeles. Wie hängt das alles zusammen? Das weiß nur Cohen, ein Mann, der sein Land liebt. Ein vernünftiger Mann für unvernünftige Zeiten. Maror ist die Geschichte eines Krieges um die Seele eines Landes ‒ es ist eine wahre Geschichte. All diese Dinge sind passiert.
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Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren an derselben Universität – doch das ist auch schon alles, was sie verbindet. Anton entstammt einer Akademikerfamilie, Alma ist bei ihrer Mutter und ihrem lieblosen Stiefvater am östlichen Stadtrand aufgewachsen. Anton ist Jude. Alma nicht. Doch die beiden verlieben sich, ziehen zusammen, streiten und versöhnen sich, bis Anton nach New York geht, um dort seine Masterarbeit über die Massenkonversion der Chasaren zum Judentum zu schreiben. Alma bleibt allein zurück und sucht Halt in Antons Gemeinde. Erst die Ereignisse des 7. Oktober 2023 und des Gaza-Kriegs, die polarisierte Stimmung sowohl auf dem Campus als auch in seiner eigenen Familie lassen Anton zu Alma zurückkehren, bei ihr Trost und Zuflucht finden. Doch dann reißt ein tiefer Abgrund auf, und die Hoffnung auf Glück scheint ferner denn je.
Anton und Alma erzählt die Geschichte einer großen Liebe in einer zunehmend gespaltenen Welt. Von der Sehnsucht nach Aufrichtigkeit und Geborgenheit, von Trauer und Verlust, von Glauben und Zugehörigkeit – und von unser aller Versuch, dem Leben einen Sinn zu geben. Ein herzzerreißender, mutiger Roman darüber, was es bedeutet, Mensch zu sein.
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In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Wisconsin bringt im Juli 1953 die zwanzigjährige Telefonistin Carol Truttmann ein Kind zur Welt. Noch in derselben Nacht gibt sie den Jungen zur Adoption frei. Daniel, so sein Name, bleibt in der Obhut eines Sozialdienstes. Bald sehen sich die betreuenden Kinderschwestern mit einem aus ihrer Sicht schwerwiegenden Verdacht konfrontiert: Das Baby scheint, anders als von der Mutter angegeben, nicht »weiß« zu sein, sondern, wie es in der Behördensprache der damaligen Zeit heißt, »indianisch«, »polnisch« oder »negrid« - ein Skandal in einer homogen weißen, den rigorosen Gesetzen der Rassentrennung unterworfenen Gesellschaft. Eine Sozialarbeiterin soll die wahre ethnische Herkunft des Kindes ermitteln. Dazu muss sie allerdings den Vater des Kindes ausfindig machen, dessen Identität die leibliche Mutter nicht preisgeben will … In Anna Kims Geschichte eines Kindes geht es um die so wirkmächtige wie fatale Idee von »Rasse«, die bis heute nicht nur die Gesellschaft prägt, sondern auch den privaten Raum durchdringt, Familien entzweit, Karrieren verhindert, Lebenswege bestimmt. Klug und berührend erzählt dieser Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, wie wir aufeinander schauen und was wir glauben, im anderen zu sehen.
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Das Mädchen Birdie zieht zu ihrer Großtante und ihrem Großonkel aufs Land. Sie ist aufgeregt, was sie dort erwartet. Doch ihre Adoptivfamilie ist kühl und auch die Dorfgemeinschaft abweisend. Als einziges Schwarzes Mädchen im Dorf ist Birdie einsam. Bis sie eines Tages einen Freund findet: ein Pony. Doch das schwebt in großer Gefahr. So fasst Birdie einen gewagten Plan, um es zu retten.
Eine bewegende Geschichte über Familie und Zugehörigkeit, über Rassismus und eine außergewöhnliche Freundschaft, die alle Hindernisse überwindet.
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Die Lagerkommandantin verkündet das Todesurteil. Da schneidet sich die Gefangene Mala Zimetbaum mit einer Rasierklinge in die Pulsadern. Ein SS-Mann packt sie am Arm. Mala reißt sich frei, schlägt ihm ins Gesicht und ruft: »Mörder, bald werdet ihr bezahlen müssen.« Und zu den Tausenden jüdischen Frauen, die im Lager Auschwitz-Birkenau gezwungen sind, Malas Ermordung mitanzusehen: »Habt keine Angst, das Ende ist nah … gebt nicht auf, vergesst niemals.« – Es ist der 15. September 1944. Mala Zimetbaum wird 1918 in Brzesko, östlich von Krakau, in eine jüdisch-polnische Familie geboren. Nach einem Aufenthalt in Mainz vor 1918 leben die Eltern mit ihren vier Kindern ab 1928 in Antwerpen. Eine wirtschaftlich florierende Stadt, wo Mala in einem Modegeschäft arbeitet. Im Juli 1942 wird Mala bei einer Razzia festgenommen und im September ins Frauenlager Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort hat sie als Läuferin und Dolmetscherin Einblick in alle Vernichtungsaktionen. Klug und risikobereit nützt sie ihre Informationen und leistet erfolgreich Widerstand: Sie rettet weibliche Häftlinge vor der Selektion ins Gas, verschafft Kranken leichtere Arbeit, knüpft Kontakte zwischen Widerstandsgruppen. Dann verliebt sie sich in den polnischen Häftling Edward Galinski. Ihnen gelingt die Flucht aus dem Lager, doch nach dreizehn Tagen werden sie wieder gefasst.
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- »Dieser Roman schafft es, das Schwere leicht, das Komplizierte einfach und das Lesen zum Abenteuer zu machen. Eine Familiengeschichte, in der das ganze Drama des 20. Jahrhunderts versteckt ist.« rbb Radio3
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»Eindringlich, lebendig, überraschend, warm und klug.« Carrie Snyder Am Ende ihres Lebens macht sich Frances Delaney zusammen mit ihrer Freundin Edie auf den Weg in den kleinen Fischerort Safe Harbour. Hier trifft sie nach Jahrzehnten Annie wieder, mit der sie in der Kindheit eine tiefe Freundschaft verband, und deren Verlust sie noch immer schmerzt. Endlich finden Frances des Mut, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen und sich mit dem Leben auszusöhnen. Das Debüt der Psychiaterin Bobbi French ist eine kraftvolle Geschichte über Freundschaft und Vergebung, eingebettet in die atemberaubende Kulisse der kargen Landschaft Neufundlands. Es ist der Weg einer Frau, die sich selbst die Chance gibt, zu lieben und geliebt zu werden.
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** Ausgezeichnet mit dem Jugendsachbuchpreis 2023 in der Kategorie Originaltitel *** Kluge Antworten auf wichtige Fragen Was ist Frieden? Warum gibt es Krieg? Wie funktionieren Versöhnung und Diplomatie? Und gibt es eigentlich eine Weltpolizei? Kinder haben so einige Fragen, wenn es um komplexe Themen wie Politik und Frieden geht. Mit seinem besonderen Erkläransatz aus der Lebenswelt einer Familie und vielen farbenfrohen Illustrationen findet dieses Sachbuch ab 10 Jahren kindgerechte Antworten. Das Kinderbuch über Krieg, Frieden und Politik: - Aktuelle Fragen kindgerecht und alltagsnah erklärt: Streit, Versöhnung, Staaten, Diplomatie, Sanktionen, Krieg und weitere Themen werden anschaulich aufbereitet. - Von der Familie in die Welt: Wie lassen sich zuhause Konflikte lösen – und wie funktioniert Frieden im Weltgeschehen? - Anschaulich gestaltet: Moderne, farbenfrohe Illustrationen unterstützen die Vermittlung der komplexen Themen Frieden kinderleicht erklärt Dieses illustrierte Kinderbuch stellt den Frieden in den Fokus und betrachtet ihn auf zwischenmenschlicher, gesellschaftlicher und politischer Ebene. Die Erzählung beginnt beim alltäglichen Konflikte lösen in einer Familie und spannt den Bogen zum aktuellen Weltgeschehen. Wie geht Frieden zwischen den Staaten? So lernen Schulkinder ab 10 Jahren, was Frieden mit ihrem Leben zu tun hat, wie man richtig streitet und was jeder Mensch, ob Klein oder Groß, für den Frieden tun kann. Eine optimale Begleitlektüre zum Ethik- und Sachunterricht. So geht Frieden! Das Kinderbuch mit Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um Konflikte, Diplomatie und Frieden.
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Nikoletta Kiss erzählt stimmungsvoll von einer intensiven Frauenfreundschaft und einem Liebesdreieck in den Wirren der Vorwendezeit – von alten Wunden und der Erfahrung, dass es für Heilung nie zu spät ist. Márta wächst im sozialistischen Budapest auf, am Plattensee, wo sie herrliche Sommer mit ihrer Cousine Theresa verbringt. Doch ohne Theresa ist es einsam, und nach ihrem Schulabschluss entflieht Márta dem trinkenden Vater und reist zu ihr nach Ost-Berlin. Die Freundin nimmt sie mit in die Welt der künstlerischen Boheme, in Hinterhauswohnungen und verrauchte Kneipen, zur Lesung des jungen, regimekritischen Schriftstellers Konstantin. Er ist umwerfend, rätselhaft, gequält. Beide verlieben sich in ihn, und natürlich ist die extrovertierte und selbstsichere Theresa die Glückliche – bis sie durch einen verhängnisvollen Umstand verhaftet wird. Zwischen den Verbliebenen entsteht eine gefährliche Nähe, ein Verrat liegt in der Luft, der Márta noch Jahrzehnte später verfolgen wird. Aber waren sie damals nicht alle gleichermaßen unschuldig? Und wird es ihr jemals gelingen, aus Theresas Schatten zu treten?
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Drei Schwestern – drei Leben
Am Ende des Zweiten Weltkrieges verliert Gerti alles: den Vater, der verschwindet, die Mutter, die stirbt, und die beiden Schwestern, die ins Heim verstoßen werden. Allein bleibt sie bei den Großeltern. Nur drei Knöpfe bleiben ihr, abgerissen von einer alten Weste aus ihrer BDM-Zeit, gedacht als Glücksbringer für die Schwestern.
In einem noch zerstörten Österreich muss das Mädchen früh lernen, allein zu überleben und die eigene Würde gegen alle gesellschaftlichen Vorurteile der Zeit zu behaupten. Die Suche nach ihren Schwestern aber gibt sie nie auf.
Im Jahr 2010 schließlich blickt Gerti zurück auf ihr Leben: auf die Arbeit, die Kinder, die Liebe, den Verlust. Sie denkt: Es war kein schönes Leben. Aber es war meins.
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Es gibt Entscheidungen, die ein Leben zerreißen – Wer könnte eindringlicher und zarter davon erzählen als David Grossman Drei Frauen – Vera, ihre Tochter Nina und ihre Enkelin Gili – kämpfen mit einem alten Familiengeheimnis: An Veras 90. Geburtstag beschließt Gili, einen Film über ihre Großmutter zu drehen und mit ihr und Nina nach Kroatien, auf die frühere Gefängnisinsel Goli Otok zu reisen. Dort soll Vera ihre Lebensgeschichte endlich einmal vollständig erzählen. Was genau geschah damals, als sie von der jugoslawischen Geheimpolizei unter Tito verhaftet wurde? Warum war sie bereit, ihre sechseinhalbjährige Tochter wegzugeben und ins Lager zu gehen, anstatt sich durch ein Geständnis freizukaufen? "Was Nina wusste" beruht auf einer realen Geschichte. David Grossmans Meisterschaft macht daraus einen fesselnden Roman.
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Eine erzählerische Zeitreise in den Alltag der NS-Diktatur Der Feldzug für eine gesunde Lebensweise, der Kult um den Körper, der Ruf nach der Gemeinschaft – so manches, was den Alltag im »Dritten Reich« prägte, erscheint uns heute erschreckend vertraut, wie Tillmann Bendikowski in diesem Buch zeigt. Aber konnte es damals überhaupt so etwas wie ein »normales« Leben inmitten der Diktatur geben? Der Autor begibt sich auf eine erzählerische Zeitreise in die (auch zeitliche) Mitte der NS-Herrschaft, indem er das Alltagsleben der Deutschen während einer Spanne von zwölf Monaten erkundet: zwischen Dezember 1938 und November 1939, als schon der Zweite Weltkrieg tobte und auch das missglückte Attentat im Münchener Bürgerbräukeller das Regime nicht mehr stürzen konnte. Ein neuer, ungewöhnlicher Blick auf das Leben der Deutschen im Alltag der Diktatur.
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Eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise
• Das Kult-Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi
• Ein Israeli und ein Palästinenser laden ein in die faszinierende Küche ihrer Heimatstadt Jerusalem
• 126 alltagstaugliche Rezepte – ein unglaubliches Feuerwerk der Aromen
• Mit inspirierenden Fotos, kleinen Geschichten und Specials zu typischen Zutaten und Gerichten
• Hochwertiger Leineneinband, elegantes Layout: ein wunderbares Geschenk
Der SPIEGEL-Bestseller
Ein ganz besonderes Kochbuch - eine ganz besondere Begegnung: Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi, ein Israeli und ein Palästinenser, entführen Sie auf eine Entdeckungsreise durch die israelisch-palästinensische Küche ihrer Heimatstadt. Jerusalem, religiöses Zentrum und Pilgerziel der drei großen Weltreligionen, hat schon immer Menschen aus aller Welt angezogen. Auch kulinarisch ist die Stadt ein Schmelztiegel. Ottolenghi und Tamimi zeigen das Typische und Faszinierende der Jerusalemer Küche: die kreative Melange aus den Küchen Europas, Arabiens und des Nahen Ostens und die unglaubliche Intensität der Aromen. Ob Spinatsalat mit Datteln und Mandeln, würziges Safranhähnchen, Latkes und Reispudding mit Rosenwasser oder das beste Hummus – traditionelle Gerichte, modern interpretierte Klassiker und neue Ideen mit charakteristischen Zutaten bringen die Atmosphäre der vibrierenden Metropole auf den Teller. Eindrucksvolle Fotos und sympathische Alltagsgeschichten vervollständigen dieses hochwertig ausgestattete Kochbuch zu einem kleinen Gesamtkunstwerk.
Die Hommage der Kultköche Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi an die einzigartig vielfältige Küche und den kulturellen Reichtum ihrer Heimatstadt Jerusalem.
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Gibt es Grenzen der Einfühlung in andere? Wozu verpflichtet uns die Erinnerung an die Geschichte? Gibt es Grenzen der Pflicht, im Namen der Menschenrechte zu sprechen? Oder darf nichts uns daran hindern, die anderen als Teil des universalen Wirs wahrzunehmen? Carolin Emcke stellte sich diese Fragen bereits vor dem 7. Oktober und Gaza. Aber seither sind sie noch dringlicher. Es geht letztlich um die existenzielle Frage: Was zählt ein Mensch? Seit über 20 Jahren reist Emcke nach Israel-Palästina. Zuletzt sprach sie dort mit Menschen aus Bee'ri oder Jenin, aus Tel Aviv oder Ramallah, um die toten Winkel der Empathie im hiesigen Diskurs auszuleuchten.
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Mit Insidern unterwegs durch das echte Berlin – eine der spannendsten Metropolen der Welt Erlebe die lässigen wie avantgardistischen Hotspots Berlins – dem idealen Reiseziel für einen Städtetrip. Von der einzigartig internationalen Gastroszene über coole Galerien und verzaubernde Waldbühnenkonzerte hinein in das unvergleichliche Nachtleben in der Stadt, die nie schläft. Abseits der Touristenströme wird es erst richtig interessant: dort, wo man auf Lebenskünstler, Subkultur, Queer Life und Szene trifft. Oder wo man nur um die richtigen Ecken schauen muss, um in das Alltagsleben der Menschen einzutauchen. Entdecke das echte Berlin zwischen Currywurst und Kneipenszene, Kultur, Lebenskunst und der unvergleichlichen Geschichte in der Hauptstadt der Wiedervereinigung. Lass dich inspirieren, die Stadt zu erobern! · Dieser Reiseführer wurde von einem absoluten Insider recherchiert und zeigt die Metropole Berlin so authentisch wie nie. · QR-Codes im Buch führen immer wieder zu Video-Geheimtipps. · Ein Reiseführer der neuen Generation: multimedial, szenig, vielseitig und auf den Spuren der Subkulturen.
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Israels Kampf gegen Irans Schattenarmee im Libanon Die vom Iran hochgerüstete «Partei Gottes» ist im Libanon fast unbemerkt zu einem politischen, sozialen und militärischen Machtfaktor angewachsen, der die Kräfteverhältnisse im Nahen Osten verschiebt und Israel ernsthaft bedroht. Der bekannte Nahost-Experte Joseph Croitoru beschreibt in dieser ersten Gesamtdarstellung der Hisbollah, wie der Iran seit den 1980er Jahren diesen Stützpunkt auf der «Achse des Widerstands» ausgebaut hat und warum der Konflikt mit Israel seit dem 7. Oktober 2023 immer weiter eskaliert. "Der Detailreichtum von Croitorus Buch ist ebenso beeindruckend wie die sachliche Darstellung." René Wildangel, Süddeutsche Zeitung, zu "Die Hamas" Das erste Buch über die Hisbollah in deutscher Sprache Topaktuell von einem führenden Experten Aufschlussreiche Hintergründe zu der gefährlichen Schattenarmee, die nicht nur Israel, sondern den Frieden in der ganzen Region bedroht
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Was geht in einem Land vor, in dem Sicherheit von so überragender Bedeutung ist, dass sich eine Ärztin bereitwillig an einem Mordkomplott beteiligt, weil sie davon überzeugt ist, damit ihre Heimat zu verteidigen? Würden hochrangige israelische Politiker oder Militärs ein Mitglied einer Minderheit gegen den bloßen Verdacht des Hochverrats in Schutz nehmen? Fragen wie diesen spürt Eva Illouz in ihren Essays über Israel nach. Anhand aktueller politischer Entwicklungen und persönlicher Erfahrungen zeichnet sie ein drastisches Bild der israelischen Gesellschaft: Die zunehmende Identifikation mit Ethnie und Religion, so ihre These, droht deren liberalen Charakter zu unterwandern. Illouz’ in Israel viel beachteten und kontrovers diskutieren Texte kombinieren scharfsinnige Analysen mit einem kompromisslosen Plädoyer für eine offene Gesellschaft – eine dringend benötigte Stimme aus einer von Extremismus gezeichneten Region.
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In dieser Graphic Novel, die Lebendigkeit und historische Genauigkeit miteinander verbindet, erzählt der Historiker Vincent Lemire eine viertausendjährige Geschichte der Heiligen Stadt, die einen ebenso erstaunt wie beunruhigt zurücklässt. Vor 4000 Jahren war Jerusalem eine kleine, isolierte Siedlung, die auf einem Gebirgskamm zwischen dem Mittelmeer und der Wüste lag. Heute ist es ein Ballungsraum mit fast einer Million Einwohnern, der die Blicke auf sich zieht und Besucher aus aller Welt anlockt. In der Zwischenzeit wurden hier der Monotheismus erfunden, die größten Eroberer haben sich der Stadt bemächtigt und die größten Imperien haben sich hier bekämpft. Jerusalem war abwechselnd ägyptisch, persisch, jüdisch, griechisch, römisch, byzantinisch, arabisch, kreuzfahrerisch, mameluckisch, osmanisch, englisch, jordanisch, palästinensisch und israelisch und steht im Zentrum der Interessen und Leidenschaften der Welt. Als Wiege des Judentums und des Christentums und als heilige Stadt des Islam ist es heute ein spiritueller Mittelpunkt für mehr als die Hälfte der Menschheit. In zehn Kapiteln erzählen berühmte und anonyme Akteure und Zeugen, die im Laufe der Jahrhunderte durch Jerusalem gewandert sind, von dieser Melange unterschiedlichster Einflüsse. Nichts in diesem Buch ist erfunden: Szenen und Dialoge stammen aus über 200 veröffentlichten Quellen und unveröffentlichten Archiven, um dieser chorischen Erzählung Fleisch zu verleihen.
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»Es besteht für mich kein Zweifel daran, dass es die Schicksalsfrage des Nahen Ostens ist, ob eine Verständigung zwischen Israel und den arabischen Völkern zustande kommt, solange noch eine Möglichkeit dazu besteht. Damit ein so großes, fast präzedenzloses Werk gelingt, ist unerlässliche Voraussetzung, dass geistige Vertreter der beiden Völker miteinander in ein echtes Gespräch kommen, in dem sich gegenseitige Aufrichtigkeit und gegenseitige Anerkennung verbinden.«
Diese Sätze von Martin Buber (1878-1965) sind von ungebrochener Aktualität, begleitet von der Frage, ob eine solche Verständigung überhaupt noch möglich ist. Unter dem programmatischen Titel Ein Land und zwei Völker versammelt dieser Band die politischen Schriften des bedeutenden Religionsphilosophen, sein Plädoyer für einen Dialog anstelle der Konfrontation, für Selbstbestimmung und das Benennen der Konflikte von Israelis und Palästinensern.
Martin Buber stellt die Fragen, auf die wir heute neue Antworten finden müssen.Ähnliche Bücher wie »Ein Land und zwei Völker«
Die preisgekrönte französische Autorin und Psychoanalytikerin erzählt die Geschichte der Familie ihres Vaters – einer jüdisch-algerischen Arztdynastie in Frankreich. »Eine wahrlich glänzend erzählte Familiengeschichte.« Olivia de Lamberterie, France Inter Alles beginnt in Nordafrika, Anfang der 1960er Jahre. Während des Unabhängigkeitskriegs müssen ihre Großeltern Algerien verlassen. Sie verlieren alles, was sie sich aufgebaut haben. Schnell fassen sie in Frankreich Fuß, leiten bald eine der modernsten Kliniken im Norden des Landes. Der jüngere Sohn, Sarahs Vater, soll selbstredend in die Fußstapfen des Vaters treten. Im Medizinstudium verliebt er sich jedoch in eine junge blonde Französin, die zu schön und zu unabhängig ist für seine konservativen Eltern. Es kommt zum Bruch. Vieles bleibt ungesagt, als er mit Mitte dreißig stirbt. Da ist Sarah erst fünfzehn Monate alt. Sie wächst bei ihrer Mutter auf, ohne das Dunkle, ohne die Traurigkeit, die sie begleiten, verdrängen zu können. Bis sie sich entschließt, den verlorenen Faden zu der Familie ihres Vaters wieder aufzugreifen …
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Sie bemüht sich um Aufrichtigkeit und betont, keine Entschuldigung zu erwarten. Sie will vor allem berichten: Was sie getan hat und wie sie überhaupt zu einer bedingungslosen Gläubigen der NS-Ideologie werden konnte. Ihr Buch wurde zu einem der ersten Zeugnisse einer Nazi-Führerin, die vollkommen kritisch zurückblickt. Eindrücklich schildert Melita Maschmann ihren Weg: den Widerstand der Eltern gegen ihre Begeisterung, wie sie als ganz junge Frau im Osten mit der Waffe in der Hand völkische Umsiedlung befehligt, die letzten dekadenten Partys vor dem Untergang in Berlin, das Nazi-Versteck in Österreich, die anschließende Gefangenschaft. Am Anfang ihres Weges steht aber ein Verrat, der ihr Gewissen immer belastet hat und zum eigentlichen Anlass ihrer berühmten Autobiografie geworden ist. "Fazit" richtet sich direkt an ihre Berliner Schulfreundin, deren Familie sie für die Gestapo ausspioniert hat. Erstmals wird nun auch diese Freundin, deren Identität lange verborgen war, zu Wort kommen: Marianne Burkenroads Bericht "Entscheidende Ereignisse aus meiner Vergangenheit" stellt ihre Seite des Geschehens dar und ist eine zusätzliche und wichtige Entdeckung für eine richtige Einordnung von "Fazit".
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Ein Roman über Widerstand und Alltag im »Dritten Reich« Die Schuhverkäuferin Elisabeth ist eine überzeugte Nationalsozialistin, und als sie am 1. Mai den SA-Mann Erwin kennen lernt, scheint zunächst das Glück perfekt. Doch dann wird Elisabeth schwanger, und Erwin rät ihr zur Abtreibung. Auch in politischer Hinsicht entfremden sich die beiden zunehmend, denn Elisabeth wird in ein Arbeitslager geschickt und beginnt dort das System zu hinterfragen. Als ihre Kollegin Selbstmord begeht, entschließt sich Elisabeth zum Protest ... Maria Leitner, die ab 1934 im Exil lebte, reiste undercover durch NS-Deutschland, um den Alltag in der Diktatur möglichst genau beschreiben zu können. Aus diesen gefährlichen Recherchen entstand der vorliegende Roman. »Maria Leitners Waffen waren die Sprache und ihr Mut und ihre Bereitschaft, sich den Gefahren ganz und gar auszusetzen.« Volker Weidermann, Die Zeit
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In seinem neuen Roman über unsterbliche Liebe, menschlichen Verrat und den Trost der Mathematik, verknüpft Goncourt-Preisträger Mathias Enard elegant Gegenwart und Geschichte. September 2001, ein Kongress auf der Havel. Gewürdigt wird Paul Heudeber, Mathematiker, Kommunist und KZ-Überlebender, der spätestens seit seinem ungeklärten Tod Heiligenstatus genießt. Alle Blicke der Anwesenden wandern verstohlen zu Maja Scharnhorst, Pauls große Liebe, mit 83 faszinierend wie eh und je, auch sie eine Legende, die sich irgendwann für eine Karriere im Westen entschieden hat – ohne Paul. Als die Bilder der zerstörten Twin Towers die Festgesellschaft erreichen, nimmt die Veranstaltung eine ganz andere Wendung. Und es ist an Irina, der Tochter dieser überlebensgroßen Liebenden, die losen Fäden ihrer Geschichte zu entwirren und neu zu verflechten. Ein großer Roman über Widerstand, Liebe, Verrat und den Trost mathematischer Schönheit in einer von Gewalt erschütterten Welt.
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In einer WG in Belfast haben die Freundinnen Maggie, Harley und Róise ihre wilden Zwanziger erlebt. Doch nach dem schrecklichen Verlust ihrer Freundin Lydia droht die Freundschaft zu zerbrechen. »Weird Girls« ist eine bittersüße Geschichte darüber, dass das Leben nicht rosarot ist, aber echte Freundinnen immer füreinander da sind.
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Die aufgeladene Stimmung eines heißen Sommers, eine geheime Affäre und ein Porträt mit explosiver Wirkung.
Die Malerin Sophie verbringt den Sommer mit drei Freundinnen auf der griechischen Insel Sifnos. Eine von ihnen wird bald heiraten, es ist das letzte Mal, dass sie als unverheiratete Frauen zusammen sind. Fünf Tage, dann kommen die jeweiligen Partner nach.
Sophie genießt die trägen Tage in der Sommerhitze − und die Auszeit von ihrem Freund Greg, der sie mit seinem Kinderwunsch unter Druck setzt. Jeden Morgen geht sie runter ans Meer zum Schwimmen und begegnet dort dem Griechen Ky. Beide fühlen sich auf Anhieb zueinander hingezogen. Eine intensive Affäre beginnt, in der Sophie sich immer mehr verliert.
Unterdessen arbeitet Sophie an einem Aktporträt ihrer Freundin Alessia, doch zwischen den beiden Frauen entstehen Unstimmigkeiten, die si
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Cordelia Edvardsons Roman ist „eines der großen Werke der Holocaust-Zeugenschaft“. (Daniel Kehlmann) – Eine literarische Wiederentdeckung „Das Mädchen hatte schon immer gewusst, dass etwas mit ihm nicht stimmte.“ Cordelia, unehelich geboren, ist eine „Dreivierteljüdin“, ihre Mutter eine berühmte Schriftstellerin und glühende Katholikin. Im entscheidenden Moment schützt diese nicht ihre Tochter, sondern rettet sich selbst. Mit 14 Jahren wird Cordelia Edvardson nach Auschwitz deportiert. Ihr Roman ist die schmerzhafte Annäherung an den Verrat durch die eigene Mutter, die tastende Suche nach einer Identität, der Versuch, dem Grauen der Vergangenheit ungeschützt ins Gesicht zu sehen.
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Loving Levante – Genießen Sie mit unserer ultimativen Sammlung köstlicher & gesunder Rezepte den Nahen Osten In diesem orientalischen Kochbuch finden Sie eine Vielzahl von Gerichten, die aus der reichen kulinarischen Tradition der Levante-Region stammen. Von würzigen Falafel über aromatischen Hummus bis hin zu herzhaftem Shawarma - wir haben alle klassischen Levante-Gerichte in unserem Kochbuch vereint. Entdecken Sie 125 aromenreiche Rezepte rund um das östliche Mittelmeer und lassen Sie sich von Klassikern und neuen Ideen begeistern. Zusätzlich zu diesen Levante-Klassikern haben wir auch einige besondere Schätze aus der Region in unser Repertoire aufgenommen. Probieren Sie das verlockende Aprikosen-Babka mit weißer Schokolade und Pistazien, den cremigen Artischocken-Dip mit Tahini, oder das unvergleichliche Baba Ghanoush (Auberginencreme). Naschkatzen werden von unseren verlockenden Baklava und den Kardamom-Brownies mit Pistazienglasur begeistert sein. Für herzhafte Gaumenfreuden servieren wir Ihnen den Harissa-Lachs aus dem Ofen in Tomaten-Granatapfel-Sauce und das Levantinische Sumach-Hähnchen. Wenn Sie nach einem aufregenden Geschmackserlebnis suchen, sollten Sie unbedingt Shakshuka probieren. Und für frische Salate haben wir köstliche Optionen wie Spinatsalat mit Halloumi, Sumach-Zwiebeln und Datteln, Taboulé und Wassermelonensalat mit Feta und Minze. Die Küche rund um das östliche Mittelmeer liegt bei uns seit Jahren voll im Trend. Hier verschmelzen mediterrane, arabische und orientalische Aromen zu würzigen und farbenfrohen Mezze-Gerichten, Salaten, Hauptspeisen und zuckersüßen Verführungen. Viele Zutaten, die in der Levante-Küche verwendet werden, sind bekannt für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften und unterstützen so eine ausgewogene Ernährung. Was viele nicht wissen: Die Levante Küche ist auch perfekt für alle, die eine vegane oder vegetarische Ernährung bevorzugen, denn viele der Gerichte sind von Haus aus fleischlos, bieten aber dennoch genügend Protein- und Nährstoffquellen. Standardwerk mit 125 Rezepten rund um das östliche Mittelmeer (Libanon, Israel, Zypern, Palästina, Türkei, Syrien) edle Folienprägung und inkl. Lesebändchen für schnelles Suchen & Finden für alle Fans der Levante-Küche
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Vendela Vida erzählt ein subtiles Drama über Freundschaft und Verrat, Sexualität und Lügen im San Francisco der 80er Jahre. "Scharfsinnig, traurig, überraschend und fesselnd. Und außerdem lustig." Nick Hornby Eulabee und ihrer charismatischen Freundin Maria Fabiola gehören die Straßen von Sea Cliff, wo die Häuser prachtvoll und die Strände wild sind. Morgens gehen sie im Faltenrock zur Mädchenschule, nachmittags spüren sie ihre Macht, wenn sie frei und furchtlos über die Klippen rennen. Eines Morgens werden sie von einem Mann in einem weißen Auto angehalten. Er fragt nach der Uhrzeit, Eulabee schaut auf ihre Swatch. Doch was danach passiert, darin sind sich die Mädchen uneinig. Angefasst habe der Mann sich, erzählt Maria Fabiola der Polizei. Eulabee widerspricht ihr – und wird plötzlich zur Ausgestoßenen. Vor der Kulisse der sich verändernden Landschaft von San Francisco erzählt Vendela Vida von der Grausamkeit der Jugend, von verlorener Unschuld, Lügen und Verrat.
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Ein Hoch auf unsere Unterschiede! In diesem Buch lernen wir die Kinder einer Schule kennen, ihre Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Familien. Alle Kinder haben ganz unterschiedliche Interessen, Gefühle, Kulturen, Familien, Talente und Träume – und trotzdem haben sie sehr viel gemeinsam! Auf einfühlsame und ehrliche Weise wird gezeigt, was uns einzigartig macht: Verschiedene Familienkonstellationen, Adoption, Identitäten, Lern- und Körperbehinderungen und vieles mehr. Durch die direkten Äußerungen der Kinder selbst werden spielerisch Empathie, Selbstliebe und das Verständnis füreinander gestärkt. Ein vielseitiges Sachbilderbuch für Kinder ab 5 Jahren, das Menschen so zeigt, wie sie sind: wunderbar verschieden! Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen
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Ein gefährlicher Virus
Alea ist endlich mit ihrer Zwillingsschwester Thea vereint. Aber die Freude währt nur kurz: Nixe Akira ist schwer erkrankt! Doktor Orion muss den Virus gegen Magische in Umlauf gebracht haben. Im Wasser sind sie in Lebensgefahr, doch wohin können sie fliehen? Wie viele Magische haben sich schon angesteckt? Ist auch Cassaras in Gefahr, da er halb Landgänger, halb Nixe ist? Gemeinsam mit Lennox und Thea macht Alea sich auf die Suche nach ihm. Und wo befindet sich Doktor Orion? Ist er bereit, zurückzuschlagen? Doch ohne die Magischen hat die Alpha Cru keine Chance, ihn zu besiegen.
Alea Aquarius 10. Der Stern des Schicksals: die Fortsetzung der erfolgreichen Meermädchen-Saga
- Sehnsüchtig erwartet: Band 10 der mitreißenden Fantasy-Buchreihe von Tanya Stewner für Kinder ab 10 Jahren.
- Gefahr im Wasser: Alea und die Alpha Cru kämpfen gegen einen mysteriösen Virus, den der fiese Doktor Orion in Umlauf gebracht hat.
- Starke Themen: Die Alea Aquarius-Bücher behandeln wichtige Themen wie Freundschaft, Erwachsenwerden und die erste große Liebe.
- Umweltschutz Kindern erklärt: Das Fantasy-Kinderbuch vermittelt jungen Leser*innen auf spannende Weise, wie wichtig der Schutz der Meere ist.
- Packend und emotional bis zur letzten Seite: Alea Aquarius Band 10 ist der perfekte Lesestoff für Fans von Seawalkers, Woodwalkers und Ruby Fairygale.
Abenteuer, Freundschaft und Magie: Die Bestseller-Reihe von Tanya Stewner ist eine spannende Meermädchen-Saga für Kinder ab 10 Jahren. Die Fantasy-Bücher faszinieren mit starken Charakteren, einer fesselnden Handlung und einer wichtigen Botschaft zum Schutz der Meere.
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Das kleine Krokodil ist traurig: Im Gegensatz zu seinen Geschwistern kann es Wasser einfach nicht leiden. Während die anderen fröhlich zusammen plantschen, steht es alleine daneben. Als seine Nase plötzlich zu kitzeln beginnt, passiert etwas Unglaubliches. Statt zu niesen, spuckt das kleine Krokodil Feuer – es ist gar kein Krokodil, sondern ein Drache! Ein bestärkendes Bilderbuch mit humorvollem Twist.
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»Liest sich wie eine Kurzgeschichte von Claire Keegan, die von Elizabeth Strout weitererzählt wird.« The Sunday Times
»Sie taucht immer wieder in meinen Gedanken auf, wie eine Brise, die durch ein Zimmer weht.« Die meiste Zeit ihres Lebens spürte Dawn, dass etwas fehlte. Mit 58, nach einer Scheidung und mit zwei erwachsenen Söhnen, kann sie dieses Gefühl nicht länger verdrängen. Sie fasst einen Entschluss: Sie wird die Tochter suchen, die sie vor vierzig Jahren weggeben musste. Damals war Dawn sechzehn. Eine Nacht am Strand von Trinidad, ein Moment der Unachtsamkeit – und eine Schwangerschaft, die in ihrer Familie keinen Platz haben durfte. Heimlich wird Dawn außer Landes gebracht, auf einem Schmugglerboot nach Venezuela. Dort, in einem von Nonnen geführten Heim, bringt sie ihr Kind zur Welt — und muss es zur Adoption freigeben. Doch die Frage ist ihr geblieben. Leise, beharrlich, unaufhörlich: Wo ist diese Tochter? Jahrzehnte später beginnt Dawn zu suchen. Sie durchforstet Internetforen, folgt flüchtigen Spuren — und kehrt schließlich zurück nach Trinidad, an den Ort ihrer Kindheit und ihres größten Verlusts. Dorthin, wo das Schweigen begann.»Was uns immer bleibt« erzählt von einer Frau, die sich ihrer Vergangenheit stellt — und von der unerschütterlichen Hoffnung, das Verlorene eines Tages wiederzufinden. »Zärtlich, hinreißend, erschütternd.« The Guardian
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"Du wusstest, eines Tages würde ich ein Buch über dich schreiben."
Herz König ist eine bewegende Hommage an die erste Liebe, die ein Leben auch Jahrzehnte später noch ins Wanken bringen kann. In diesem Roman zeigt sich Lily King auf der Höhe ihrer Kunst - als meisterhafte Chronistin menschlicher Erfahrungen und als eine der eindringlichsten Stimmen der Gegenwartsliteratur.
Sie studiert Literatur, sie weiß, wie gute Liebesgeschichten funktionieren - Geheimnisse, Höhen, Tiefen. Doch die größte Liebesgeschichte hat sie selbst erlebt, und die folgt keinen Regeln. Im letzten Jahr ihres Studiums begegnet sie den beiden hochbegabten Studenten Sam und Yash, die sie in eine berauschende Welt aus Büchern, rasanten Wortgefechten und ausgelassenen Kartenspielen entführen. Es entsteht eine tiefe Freundschaft, die zwischen Liebe und gefährlicher Anziehung ins Wanken gerät. Jahrzehnte später ist sie eine erfolgreiche Schriftstellerin und führt mit ihrem Mann und den beiden Kindern ein gutes Leben - bis ein unerwarteter Besuch sie zurück in die Vergangenheit führt und sie zwingt, sich den folgenreichen Entscheidungen ihrer Jugend zu stellen.
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Im Oktober 1973 reiste der Dichter und Sänger Leonard Cohen – neununddreißig Jahre alt, berühmt, unglücklich und in einer kreativen Schaffenskrise – von seiner Heimat auf der griechischen Insel Hydra in das Chaos und Blutvergießen der Wüste Sinai, als Ägypten Israel am höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, angriff. Mit einer Gitarre und einer Gruppe einheimischer Musiker zog Cohen an der Front umher und traf Hunderte junger Soldaten, Männer und Frauen, die sich im schlimmsten Moment ihres Lebens befanden. Diejenigen, die überlebten, haben diese Erfahrung nie vergessen. Und der Krieg veränderte auch Cohen. Er hatte angekündigt, seine Musikkarriere aufzugeben, aber stattdessen kehrte er nach Hydra und zu seiner Familie zurück und veröffentlichte eines der erfolgreichsten Alben seiner Karriere. In „Wer durch Feuer“ schildert der Journalist Matti Friedman diese Wochen im Sinai in fesselnder Weise. Er stützt sich dabei auf Cohens bisher unveröffentlichte Texte und Originalberichte, um eine kaleidoskopische Darstellung eines erschütternden, prägenden Moments sowohl für ein junges Land im Krieg als auch für einen Sänger am Scheideweg zu schaffen.
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Profit durch Verfolgung: Deutsche Unternehmen im Nationalsozialismus
Welche Rolle haben deutsche Großunternehmen in der NS-Zeit gespielt, wie stark waren sie an der Judenverfolgung beteiligt? Peter Hayes, ausgewiesener Holocaust-Experte, stellt 120 Firmen im Zeitraum von 1927 bis 1945 auf den Prüfstand und zeichnet dabei das erschütternde Bild einer korrupten antisemitischen Verfolgungspolitik unter den führenden Figuren des deutschen Wirtschaftslebens.
Dass die deutsche Geschäftswelt an den Verbrechen des NS-Regimes beteiligt war, ist längst bekannt, nicht aber das Ausmaß ihrer Komplizenschaft. Dem NS-Staat gelang es, ein "Zuckerbrot und Peitsche"-Wirtschaftssystem zu etablieren, in dem der Erhalt von Staatsgeldern, abhängig von der Gunst der Machthaber, fast allein über den kommerziellen Erfolg eines Unternehmens bestimmten. Dazu gehörten von Anfang an Verrat und Verfolgung der jüdischen Mitarbeiter. Bereits vor dem Ausbruch des Kriegs 1939 war der Konformismus mit der auf den Krieg ausgerichteten Produktionspolitik und die daraus folgende Korruption der deutschen Geschäftsführung so weit gediehen, dass es unvermeidbar erschien, die Verbrechen des Regimes mitzutragen und sogar zu rechtfertigen. Peter Hayes leistet hier nach jahrzehntelanger Einsicht von lange zurückgehaltenen Archivmaterialien wahre Pionierarbeit und legt mit diesem Buch erstmals eine umfassende und aufklärende Darstellung über das Zusammenspiel von deutschen Großunternehmen und der NS-Wirtschaftspolitik vor.
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Ähnliche Bücher wie »Niemands Töchter«
Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch. Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung. Lieblingsbuch des Schweizer Buchhandels 2026. Nominiert für den ZDF-aspekte-Literaturpreis 2025. »Ein fantastisches Buch – abgrundtief und doch tröstend. Hab’s verschlungen.« DORIS DÖRRIE »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« SIRI HUSTVEDT
Ähnliche Bücher wie »Botanik des Wahnsinns«
Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch. Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung. Lieblingsbuch des Schweizer Buchhandels 2026. Nominiert für den ZDF-aspekte-Literaturpreis 2025. »Ein fantastisches Buch – abgrundtief und doch tröstend. Hab’s verschlungen.« DORIS DÖRRIE »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« SIRI HUSTVEDT
Ähnliche Bücher wie »Botanik des Wahnsinns«
Drei Generationen, verbunden durch die tiefe Sehnsucht danach, Wurzeln zu schlagen – in ihrem großen Roman erschreibt sich Joana Osman ihre eigene Familiengeschichte Sabiha und Ahmed sind fest verwurzelt in ihrer Heimatstadt Jaffa. Hier eröffnen sie ein eigenes Kino, um in der letzten Reihe bei Filmen mit Shirley Temple zu weinen, und ziehen ihre Söhne groß. Doch 1948, mit dem ersten arabisch-israelischen Krieg und schließlich der Gründung Israels, beginnt für die Familie eine Odyssee. Sie fliehen in den Libanon und weiter in die Türkei, stets auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Sie leben in Abbruchhäusern und werden von keinem Staat anerkannt. Sie trauern um die Verstorbenen und verlieren doch nie die Lust am Leben und erst recht nicht ihren Humor. Siebzig Jahre später begibt sich Joana Osman in Israel auf Spurensuche. Wer waren ihre Großeltern, die ihren Vater auf der Flucht großzogen? Was war das für eine Reise, die auch ihr eigenes Aufwachsen so stark und doch so unsichtbar geprägt hat. Fiktion und Autofiktion verschwimmen in diesem Roman, in dem Joana Osman ihre eigene Familiengeschichte vor dem Vergessen rettet. Voller Fantasie und hinreißendem Witz lässt sie die Geister der Vergangenheit tanzen.
Ähnliche Bücher wie »Wo die Geister tanzen«
Johanna und ihre Tochter Eisa stehen sich schon lange nicht mehr nahe – Eisa hat nie überwunden, dass ihre Mutter früher beruflich viel unterwegs war und wenig Zeit für die Familie hatte. Viele Jahre später erbt Johanna das Haus ihrer Tante Toni am Rhein, wo sie und Eisa herrliche Sommer miteinander verbracht haben. Als Eisa sie dort besucht, stellen sie sich endlich der Vergangenheit – und Johanna offenbart ihrer Tochter ein schwerwiegendes Geheimnis. Ein bewegender Roman über die Zerrissenheit einer Frau zwischen der Leidenschaft für ihren Beruf und dem Bedürfnis, für ihre Familie da zu sein, über tief sitzenden Schmerz, Schuld und Versöhnung – vor großartigen internationalen Settings.
Ähnliche Bücher wie »Der Morgen nach dem Regen«
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Das jüdische Dilemma zwischen Assimilation und Eigenständigkeit – von der Aufklärung bis heute Die Deutschen lieben Nathan. Doch Lessings Bühnenfigur konnte die Hoffnung, dass es eines Tages keine Rolle mehr spielen würde, ob jemand Jude sei, nicht erfüllen. Und als Hannah Arendt 1959 den Lessing-Preis entgegennahm, sprach sie sich in ihrer Dankesrede ausdrücklich gegen diese Idee der Assimilation aus, die am Ende zum Verschwinden jüdischer Identität führen würde. Das jüdische Dilemma zwischen Anpassung und Autonomie konnte seit der Aufklärung nicht aufgelöst werden – auch der Staat Israel steht in dieser Spannung zwischen säkularer und religiöser Identität. Natan Sznaider ist überzeugt, dass dieser Widerspruch nie verschwinden wird. Was spricht dagegen, ihn zu akzeptieren und anzuerkennen, dass wir immerhin als Ungleiche gleich sind?
Ähnliche Bücher wie »Die jüdische Wunde«
Ist es für einen Herrscher besser, geliebt oder gefürchtet zu werden? Da sich beides schwer vereinen lasse, gibt Machiavelli in Der Fürst, seiner berühmten Abhandlung zu den Grundsätzen der Staatsräson, der Furcht den Vorrang. In ihrem neuen Buch schließt die israelische Soziologin Eva Illouz in zweierlei Hinsicht an Machiavelli an: Sie unterstreicht die Bedeutung von Emotionen in der Politik und arbeitet heraus, wie Rechtspopulisten bestimmte Gefühle instrumentalisieren. Israel ist seit seiner Gründung wie kaum ein anderes Land von Sicherheitsfragen geprägt. In dieser Situation sei dem langjährigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu das machiavellistische Kunststück gelungen, gerade wegen der Furcht, die er sät, geliebt zu werden. Anhand ausführlicher Interviews mit u. a. Menschenrechtsaktivisten zeigt Illouz, wie Angst und Ressentiment Gesellschaften spalten und die Demokratie unterminieren.
Ähnliche Bücher wie »Undemokratische Emotionen«
Ähnliche Bücher wie »Warum man Israel nicht hassen muss, um zu den Guten zu gehören«
»Hitler zu übersetzen, bedeutet auch, sich gegen seine zeitgenössischen Epigonen zu wappnen.« Olivier Mannoni »Hitler ist tot, sein Werk des Hasses voll glühender Schwärze ist geblieben.« Es gibt nur wenige Menschen, die so tief in die Abgründe nationalsozialistischer Rhetorik geblickt haben wie Olivier Mannoni. Zehn Jahre lang übersetzte Mannoni Hitlers »Mein Kampf« für eine kritisch-wissenschaftliche Edition ins Französische. Das Werk, mit dem Hitler seine antisemitischen Thesen und nationalsozialistische Weltanschauung auf über 700 Seiten in eine für den Normalbürger kaum zugängliche Prosa ergoss und sie dennoch »salonfähig« machte. 12 Millionen Exemplare werden bis 1945 im Umlauf sein. Was macht es mit einem Menschen, sich jahrelang in die Tiefen von Hitlers Sprache zu versenken? »›Mein Kampf‹ zu übersetzen, bedeutete, ungeahnte Türen zu öffnen. In keinem Text zuvor kam Hass in dieser Dichte und mit solch einer Gewalt zum Ausdruck, dieses von Peter Sloterdijk beschriebene brodelnde, bösartige und verderbliche Ressentiment: eine Art Bank, bei der man − wie bei spekulativen Geldanlagen −, alle Wut und Frustrationen anspart, um sie, sobald der Tag gekommen ist, zu nutzen und den größtmöglichen Gewinn daraus zu ziehen.« Angesichts einer politischen Realität, in der rechtspopulistische Parteien Regierungen stellen, demagogische Reden ein Revival erleben und nationalsozialistisches Vokabular in unseren Alltag zurückkehrt, warnt uns Olivier Mannoni vor der Wirkmacht sprachlich irreführender Überfrachtungen und dem damit einhergehenden suggestiven Kalkül. Ein Essay von erschreckender Aktualität.
Ähnliche Bücher wie »Hitler übersetzen«
»Ein furchtloser Roman über Mittäterschaft und darüber, wie aus dem kleinen Bösen das große Böse wächst. Kann man denn über das ›Dritte Reich‹ erzählen? Die Frage wird oft gestellt, nicht zu Unrecht. Nora Bossong beantwortet sie mit diesem großartigen Buch, indem sie es tut – vielschichtig, besonnen und erbarmungslos.« Daniel Kehlmann Als Hans die junge und schöne Stiefmutter seines Schulfreunds Hellmut Quandt kennenlernt, ahnt er noch nicht, welche Rolle Magda in seinem Leben spielen wird, für ihn persönlich, aber auch Jahre später als fanatische Nationalsozialistin und Vorzeigemutter des »Dritten Reichs«. Noch ist die Weimarer Republik im Aufbruch und Hans so heftig wie hoffnungslos in Hellmut verliebt. Doch nach einem Unglücksfall beginnen Hans und Magda eine Affäre, von der sie sich Trost und Vorteile versprechen: Sie will aus ihrer Ehe ausbrechen, er seine Homosexualität verbergen. Erst als Magda Joseph Goebbels kennenlernt und der NSDAP beitritt, kommt es zwischen Hans und ihr zum Bruch. Während Magda mit ihren Kindern bald in der Wochenschau auftritt, gerät Hans zunehmend in Gefahr. Ein Roman, der über zwanzig Jahre den Weg zweier Menschen und eines Landes erzählt, der nicht unausweichlich war. Nora Bossong zeichnet in ihrem neuen Roman das intensive Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde, und ihres jungen Liebhabers. Zwei Menschen in der Maschinerie der historischen Ereignisse, unterschiedlich verstrickt, unterschiedlich schuldig geworden. Auch an sich selbst.
Ähnliche Bücher wie »Reichskanzlerplatz«
Verrat. Intrigen unter Politikern und Mitarbeitern der Geheimdienste. Missbrauch von Vertrauen junger Menschen, die für islamistische Terrorakte angeworben werden. Und der Verrat an dem über alles geliebten Menschen. Der schmerzt mehr als alles. Aber eine andere Möglichkeit scheint es nicht zu geben ... Pakistan. Die Elite schwelgt im Wohlstand, aber die Sicherheit des Landes ist von außen wie von innen bedroht. Während rivalisierende Gruppen das fragile Gleichgewicht des staatlichen Machtgefüges gefährden, wünscht sich der Sicherheitsberater des pakistanischen Premierministers Samir Ali Khan nichts mehr als Frieden mit dem Erzfeind Indien. Da versetzt die Festnahme eines indischen Spions die Behörden beider Länder in Alarmbereitschaft. Samir Ali Khan aber hat eine fatale Schwäche: Er ist der schönen Alina verfallen, in deren Leben es dunkle Geheimnisse gibt. Intrigen unter Politikern und Mitarbeitern der Geheimdienste. Missbrauch von Vertrauen junger Menschen, die für islamistische Terrorakte angeworben werden. Und der Verrat an dem über alles geliebten Menschen. Der schmerzt mehr als alles. Aber eine andere Möglichkeit scheint es nicht zu geben ...
Ähnliche Bücher wie »Verrat«
Er ist Musiker, plant eine neue CD und steht kurz davor, nach Schweden zu fahren, um dort in aller Ruhe an den Texten zu arbeiten, als der Anruf kommt. Eine Frau nennt den Namen seiner Mutter, stellt sich vor als die Tochter von Oskar Maier. Der arme Angerufene versteht nur noch Bahnhof, der Name Oskar Maier ist ihm jedoch durchaus bekannt. Wir ahnen es schon: Ein Packen Briefe verrät dem Sohn, dass seine Mutter mit dem jungen Deutschen Oskar Maier eine Liebesbeziehung hatte, bis der Krieg kam. Mit seinem neuen Wissen versucht der Sohn sich dieser unbekannten Mutter zu nähern, sich ein Bild von der Lage damals zu machen. Was wäre gewesen, wenn der Krieg nicht gekommen wäre? Die beiden hätten geheiratet, so viele Millionen wären nicht gestorben – aber er selbst wäre nie geboren worden. Fragen bleiben: Warum hat die Mutter plötzlich aufgehört zu schreiben? Und warum ist Oskar nie wieder nach Norwegen gekommen? Ein ungewöhnlicher Roman – die Verbindung zwischen heute und damals, zwischen dem Alltag des Ich-Erzählers und den Geschehnissen von 1939 macht die Vergangenheit greifbar, bunt und lebendig – denn Levi Henriksen, viele werden es schon wissen, kann wirklich schreiben.
Ähnliche Bücher wie »Zwölf Wörter von Oskar Maier«
Die große weibliche Stimme der skandinavischen Literatur. Ausgezeichnet mit dem Nordischen Preis der Schwedischen Akademie.
Eine Geschichte, in der sich jede Frau wiedererkennt: über männliche Übergriffigkeit und weibliche Solidarität. Und über die Kraft der Freundschaft. Die preisgekrönte dänische Schriftstellerin Naja Marie Aidt erzählt von einer Frau in einer Lebenskrise. Und von vier Freundinnen, die ein Ziel vereint: ihr zu helfen, wieder Licht in das Dunkel zu bringen. Das Leben könnte so unbeschwert und hell sein. Sie lebt in einer gemütlichen Wohnung, hat drei erwachsene Söhne und wunderbare Enkelkinder. Eines Abends jedoch wird sie aus der Bahn geworfen. Als sie vom Kino nach Hause radelt, beobachtet sie, wie ein Mann eine junge Frau angreift. Sie will dazwischengehen, wird dabei aber selbst verletzt. Wie mit der Angst weiterleben? Ein Therapeut hilft ihr, aus dem Dunkel zu treten. Doch zugleich werden Erinnerungen wach - an den gewalttätigen Vater, den frühen Tod der Schwester, einen sexuellen Übergriff. Wie bleibt man im Kern intakt, egal was einem widerfährt? Es ist ein schier endloses Ringen mit den Gespenstern der Vergangenheit. Wären da nicht die Frauen, die Freundinnen, die sie stützen. Sie sitzen mit ihr am Küchentisch, gehen mit ihr schwimmen und geben ihr letztlich das, wonach sie sucht: Halt, Fürsorge, Verständnis. »Nicola mit den krausen Haaren und kräftigen Händen. Und Annie und Lea und Rose. Meine Freundinnen. Wir sitzen gern in einer unserer Küchen zusammen und trinken Kaffee. Ohne diese Freundinnen, diese Frauen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben, hätte ich mein Leben nie bewältigt. So sehe ich das. Sie sind meine Gefolgschaft und umgekehrt.«
Ähnliche Bücher wie »Aus dem Dunkel«
»Ein furchtloser Roman über Mittäterschaft und darüber, wie aus dem kleinen Bösen das große Böse wächst. Kann man denn über das ›Dritte Reich‹ erzählen? Die Frage wird oft gestellt, nicht zu Unrecht. Nora Bossong beantwortet sie mit diesem großartigen Buch, indem sie es tut – vielschichtig, besonnen und erbarmungslos.« Daniel Kehlmann
Als Hans die elegante Stiefmutter seines Schulfreunds Hellmut Quandt kennenlernt, ahnt er noch nicht, welche Rolle Magda in seinem Leben spielen wird, für ihn persönlich, aber auch Jahre später als fanatische Nationalsozialistin und Vorzeigemutter des »Dritten Reichs«. Noch ist die Weimarer Republik im Aufbruch und Hans so heftig wie hoffnungslos in Hellmut verliebt. Doch nach einem Unglücksfall beginnen Hans und Magda eine Affäre, von der sie sich Trost und Vorteile versprechen: Sie will aus ihrer Ehe ausbrechen, er seine Homosexualität verbergen. Erst als Magda Joseph Goebbels kennenlernt und der NSDAP beitritt, kommt es zwischen Hans und ihr zum Bruch. Ein Roman, der über zwanzig Jahre den Weg zweier Menschen und eines Landes erzählt, der nicht unausweichlich war.
Nora Bossong zeichnet in ihrem Roman das intensive Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde, und ihres jungen Liebhabers. Zwei Menschen in der Maschinerie der historischen Ereignisse, unterschiedlich verstrickt, unterschiedlich schuldig geworden. Auch an sich selbst.
Ähnliche Bücher wie »Reichskanzlerplatz«
Das Lieblingsbuch des französischen Buchhandels - ausgezeichnet mit dem französischen Publikumspreis als »Bestes Buch des Jahres«. Eine warmherzige Vater-Tochter-Geschichte über das Abschiednehmen und den Versuch einer späten Versöhnung. »Wunderschön.« Le Monde des livres »Die Reusen einholen« - das wären die Worte ihres Vaters gewesen, denkt Anne, als sie im Krankenhaus von Poissy steht und mit ihrem Bruder die Habseligkeiten des Verstorbenen zusammenpackt. Während sie sich um die Formalitäten kümmert, die Beerdigung organisiert, das Elternhaus ausräumt, muss sie sich den widersprüchlichen Gefühlen stellen, die sie mit ihrem Vater verbindet. Diesem zwiespältigen und scheinbar unbezwingbaren Mann, der aus einfachen Verhältnissen kam, ein Autodidakt war, auf seine Art ein Punk, ein leidenschaftlicher Anhänger orientalischer Philosophien, aber auch ein Alkoholiker und gewalttätiger Mann, der seine Familie in einen ständigen »Bürgerkrieg« verwickelt hat. Erst als ein Brief von einer Jugendfreundin des Vaters eintrifft, beginnt sie zu verstehen, wie zerbrechlich sein Leben in Wahrheit war.
Ähnliche Bücher wie »Bevor ich es vergesse«
Ähnliche Bücher wie »Vor einem großen Walde«
Ähnliche Bücher wie »Bad Tourists«
So unterschiedlich die Freundinnen sind, so unzertrennlich sind sie auch: Victoria ist für Ayla die Sonne, blond, leicht, strahlend. Aber auch Ayla möchte glänzen – mit dem Einser-Abitur, einem Jura-Studium. Doch mit 42 und der Geburt ihres vierten Kindes befindet sich Ayla nicht nur in einer beruflichen, sondern in einer existenziellen Krise. Ihre ersten drei Kinder sind blond wie ihr Mann, das Neugeborene dunkel wie sie selbst. Und Ayla empfindet es nicht als ihr eigenes, glaubt an eine Verwechslung. Ausgerechnet jetzt, wo sie ihre beste Freundin braucht wie noch nie, entgleitet ihr Victoria. Je mehr sie nach den Ursachen forscht für die zunehmende Entfremdung zwischen ihnen, umso klarer wird ihr: Sie wird hintergangen. Ayla stellt alle Gewissheiten infrage – und droht alles zu verlieren.
Eindringlich und fesselnd schreibt Fatma Mittler-Solak in ihrem Debütroman über eine Frau, die es allen beweisen will: ihren türkischen Eltern, ihren Kollegen, ihrem Mann, ihren Kindern, ihrer besten Freundin – und die sich inmitten der Rollen, die sie überzuerfüllen versucht, selbst verliert. In dem Moment, als ihr Selbstbild endgültig ins Wanken gerät, droht sie in einen Abgrund zu stürzen. War Victorias Freundschaft eine Täuschung? Oder übersieht Ayla das Entscheidende?
Ähnliche Bücher wie »Mondblau«
Siebenmal ist er dem Tod von der Schippe gesprungen - so schreibt es Hans Rosenthal in seiner Autobiografie, die anlässlich seines 100. Geburtstags in neuer Ausstattung erscheint. Der beliebte Moderator, der in den Siebzigern ein Millionenpublikum mit TV-Shows wie DALLI DALLI unterhielt, hat den Holocaust nur knapp überlebt. In seinem Buch berichtet er vom frühen Tod seiner Eltern, der Deportation und Ermordung seines jüngeren Bruders, der Zwangsarbeit auf Feldern, Fabriken und Friedhöfen und der ständigen Angst, von den Nazis getötet zu werden. Aber er schreibt auch über drei deutsche Frauen, die ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um seins zu retten. Und über eine Karriere, die ohne Versöhnung wohl so nicht möglich gewesen wäre.
Ähnliche Bücher wie »Zwei Leben in Deutschland«
Ähnliche Bücher wie »Schicksalsschatten«
Die Frau mit dem blumengemusterten Kleid erhebt sich endlich aus ihrem Bett. In der Hitze des Zimmers bleibt ihre Vergangenheit wie in Schwaden stehen: die Vergangenheit eines versteckten jüdischen Kindes. »Immer wieder taucht jemand auf und soll zu uns gehören«, murmelt ihre Schwester. Der Thanksgiving-Truthahn in Chicago verschluckt das Schwarze Amen ihres Mannes, der für die Kinder Palästinas um Frieden betet, während am anderen Ende des Tisches mit einem weißen Amen eine Danksagung an den amerikanischen Präsidenten gesprochen wird. Der nunmehr jüdisch-orthodox bekennende Sohn nennt seine Mutter Closet-Jew. Gojische Partner*innen der zweitverheirateten Überlebenden eignen sich deren »Wiedergutmachung« an, und schließlich weigert sich auch der russische Rabbiner, das Vorkriegsgrab von Berlin-Weißensee zurückzugeben. Traurig, empörend, unerhört und, wenn die Tante sich die klebrigen Kekse aus der Flughafenlounge in die Tasche stopft, auch komisch, wie Filmschnitte aus einem nicht geplanten Drehbuch. »Ein Haufen Dollarscheine« ist ein verrücktes Familienszenario zwischen Berlin, Chicago, Heppenheim, Rom und wieder zurück.
Ähnliche Bücher wie »Ein Haufen Dollarscheine«
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Das unbekannte Ende der Naziherrschaft
Der packende Schlusspunkt des »Dritten Reiches« – dramatische Wochen zwischen Diktatur und Befreiung
Das »Dritte Reich« ist gefallen – doch die Geschichte steht nicht still. In Flensburg kreuzen sich die Wege von Agenten, Überlebenden und alten Eliten. Zwischen zerfallender Macht und zaghaftem Aufbruch wird verhandelt, getäuscht, geschwiegen – und der Grundstein für erstaunliche Karrieren gelegt. Dies ist die spannende Geschichte einer Zwischenzeit, in der die Konturen der heutigen Welt bereits erkennbar sind.
Nach der bedingungslosen Kapitulation tagt in Flensburg die letzte nationalsozialistische Reichsregierung. Großadmiral Karl Dönitz inszeniert sich als legitime Übergangsinstanz. Die Alliierten dulden das Schauspiel – vorerst. So entsteht für wenige Wochen eine Zwischenzeit voller überraschender Neuanfänge: Albert Speer beginnt hier mit der Konstruktion seines Mythos vom unpolitischen Experten. Die Pilotin Beate Uhse legt den Grundstein für den größten Erotik-Konzern der Welt. Der britische Geheimdienstoffizier Ian Fleming sammelt Eindrücke, Figuren und Motive – für das, was später James Bond werden soll. Auch der junge Siegfried Unseld gehört zur Szenerie – er wird einer der bedeutendsten Verleger der Bundesrepublik. Im Norden kreuzen sich die Wege von Tätern, KZ-Häftlingen und Mitläufern. Es ist eine Zeit zwischen Kontinuität, Abrechnung und Neuanfang – in erstaunlichen Konstellationen. In ihrer packenden Darstellung schildert Svenja Falk diese kaum bekannte Übergangszeit auf Basis erstmals ausgewerteter Quellen – und zeigt, wie sich in diesen Tagen bereits die großen Linien der Nachkriegszeit abzeichnen.
Ähnliche Bücher wie »Die letzten Tage der Diktatur«
Nora Bossongs spannungsreicher Roman über einen deutschen Diplomaten unter Hitler und in einem Nachkriegsdeutschland, in dem jeder das Vergangene vergessen machen will.
Mailand, 1943: Konrad Weber ist stellvertretender Leiter des deutschen Generalkonsulats. Eine scheinbar friedliche Enklave, die ihn vor dem nationalsozialistischen Alltag und dem Krieg bewahrt. Doch als sein Vorgesetzter in Pension geht, wird ihm der junge NS-Gefolgsmann Palmer vor die Nase gesetzt. Dieser deckt bald Unstimmigkeiten in den Rechnungsbüchern auf, die direkt in Webers Verantwortung fallen.
Zwischen Pflicht und Selbsterhaltung verstrickt sich Weber immer tiefer: Der zwielichtige Geschäftsmann Wendler bietet ihm einen Ausweg an. Gegen Bezahlung soll Weber Verfolgten des faschistischen Regimes falsche Pässe verschaffen. Ein lebensgefährliches Spiel zwischen Eigennutz und unfreiwilliger Menschenrettung beginnt. Als 1944 seine Verhaftung droht, flieht Weber in die Schweiz. Jahre später, in den Fünfzigern, versucht er, ins Amt zurückzukehren. Doch seine Personalakte ist verschwunden, und ehemalige Kollegen wissen mehr über seinen Devisenhandel, als ihm lieb ist.
In Nora Bossongs kunstvoll über mehrere Zeitebenen konstruiertem Roman werden Erinnerungen wachgerufen, Lügen aufgedeckt und die Frage gestellt, wie sich ein Leben protokollieren lässt, wenn die Wahrheit längst verwischt ist.
»Unverschämt klug: Nora Bossongs Roman über einen Nazi-Vize-Konsul. Die Leser von ›Webers Protokoll‹ dürfen sich glücklich schätzen ob der kühl sezierenden Genauigkeit und der unverschämten erzählerischen Klugheit Bossongs.« Berliner Zeitung
»Der Roman erzielt eine raffinierte Vieldeutigkeit, die sich auch nach wiederholter Lektüre nicht erschöpft. Die Beobachtungs- und Kombinationsgabe der Autorin ist selbst einer Schachmeisterin würdig.« FAZ
Ähnliche Bücher wie »Webers Protokoll«
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Ein Leben im Auge des Konflikts
In diesem einzigartigen biografischen Bericht erzählt Hillel Cohen von seinem Aufwachsen im geteilten Jerusalem, von seinen Steifzügen durchs Westjordanland, die den Grundstein seines beruflichen Werdegangs legten. Im Herzen des israelisch-palästinensischen Konflikts nimmt seine Laufbahn als Journalist, Aktivist und Wissenschaftler ihren Ausgang. Cohen blickt ins blutende Herz eines jahrzehntealten Konflikts und erzählt, vom Jom-Kippur-Krieg bis heute, seine israelisch-palästinensische Geschichte. Er gewährt einen tiefen Einblick in die sozialen und politischen Verwicklungen einer pulsierenden Region. Eindrucksvoll bebildert von der renommierten ukrainisch-israelischen Künstlerin Yana Bukler.Ähnliche Bücher wie »Nach dem Krieg, vor dem Krieg«
Am 7. Oktober 2023 verübte die radikalislamische Terrormiliz Hamas verheerende Anschläge in Israel. Doch am nächsten Tag dominierte nicht Mitgefühl für die Angegriffenen die öffentliche Meinung. Vielmehr wurden die Attacken in progressiven Kreisen von Berlin über Paris bis New York als Akt des Widerstands legitimiert, ja teilweise sogar bejubelt. Woher kommt dieser Hass, der sich selbst für moralisch überlegen hält?
Die Ereignisse vom 7., aber auch die vom 8. Oktober haben Eva Illouz tief erschüttert. In ihrer kämpferischen Intervention zeichnet sie nach, wie Identitätspolitik und vom französischen Poststrukturalismus inspirierte Theorien zum Nährboden für ein Denken werden konnten, das historische Tatsachen und die ihnen innewohnende Komplexität ausblendet und Israel zum Inbegriff des kolonialistischen Bösen stilisiert.
Ähnliche Bücher wie »Der 8. Oktober«
Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran erreicht mit der jüngsten offenen Konfrontation und dem militärischen Eingreifen der USA eine neue Eskalationsstufe. Zuvor haben schon der 7. Oktober 2023 und die gewaltvolle Auseinandersetzung in Gaza den Nahen Osten in eine neue Phase des radikalen Umbruchs gestürzt, die Feindbilder zwischen Juden und Muslimen in fataler Weise zementiert. Dieser Konflikt erschüttert nicht nur die gesamte Region, an ihm zeichnet sich, im spannungsreichen Einfluss der USA, Chinas und Russlands auf den Nahen Osten, zugleich ein Kampf um eine neue Weltordnung ab – mit unmittelbaren Folgen nicht zuletzt für Europa und Deutschland.
Die deutsch-iranische Journalistin Shahrzad Eden Osterer und der langjährige Nahost-Korrespondent Richard C. Schneider nehmen die Ursachen der sich immer weiter verschärfenden Konfrontation in den Blick und zeigen, welche kom
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Die Hummus-Bibel An diesem einzigartigen Buchprojekt haben mehr als 30 Persönlichkeiten mitgewirkt, darunter Spitzenköche, Wissenschaftler, Fotografen, Illustratoren und Philosophen. Sie reisten auf der »Hummus-Route« durch neun Hummus-Zentren im Nahen Osten, beginnend in Kairo über Gaza, Jaffa, Tel Aviv, Nazareth, Jerusalem, Akko und Beirut bis nach Damaskus. Die vielen Abenteuer ihrer gemeinsamen Reise wurden in diesem bahnbrechenden Kunst- und Kochbuch gesammelt, das 70 Rezepte enthält und mit Geschichten, Essays und Anekdoten gespickt ist. Gewinner des 25. Gourmand World Cookbook Awards 2020: Buch des Jahres in allen Kategorien
Ähnliche Bücher wie »Auf den Spuren des Hummus«
Ein Mann in seinen Fünfzigern. Er hat offenbar nichts mehr zu verlieren, obwohl noch so viel vor ihm liegt. Die Kinder sind aus dem Haus, KI bedroht seine Arbeit als Übersetzer. Vor allem hat der Tod seiner Frau alles infrage gestellt. Eine solche Liebe, da ist er sich sicher, wird er kein zweites Mal finden. Bis ihm bei gemeinsamen Freunden eine Cellistin begegnet. Es entspinnt sich, so leicht, als ob es Vorsehung wäre, ein verheißungsvolles Verhältnis, und plötzlich steht wieder alles auf dem Spiel.
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Nach »Eine Nebensache« der neue Roman der palästinensischen Schriftstellerin Adania Shibli – einer der bedeutendsten Stimmen der modernen arabische Literatur Die Geschichte zweier junger Menschen in Palästina. Gezeichnet von der jahrzehntelangen Besatzung und den gescheiterten Friedensplänen der Neunzigerjahre, werden die beiden immer wieder an den Rand des Daseins gedrängt werden. Namen, Orte oder Daten werden nicht erwähnt, allein der Wandel der Jahreszeiten bezeugt ihre innere Zerrüttung. Bäume, Tiere und Verstoßene spenden Trost oder bringen Pein, während die Träume der Protagonisten zunehmend verblassen. Mit ihrer klaren, reduzierten Sprache erzählt Adania Shibli von Blicken, Gesten und Worten, die mehr verschweigen als offenbaren. »Eine leise, suchende, präzise Detailbeobachterin« (Süddeutsche Zeitung), die zeigt, was Literatur vermag: den Schmerz der anderen erfahrbar zu machen.
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Eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus. Der unverzichtbare Aufruf der Rabbinerin Delphine Horvilleur zum Dialog in Zeiten unerbittlicher Fronten Mit dem Massaker vom 7. Oktober bricht Delphine Horvilleur der Boden unter den Füßen weg. Sie, deren Aufgabe als Rabbinerin es ist, das Leid anderer Menschen mit Worten zu lindern, Brücken der Verständigung zu bauen, fällt in einen Zustand ohnmächtigen Schmerzes. In einem mitreißenden inneren Gespräch – etwa mit ihren Großeltern, mit Antirassisten, mit ihren Kindern, mit dem Messias – geht Horvilleur auf sehr persönliche Weise dem jahrtausendealten Antisemitismus auf den Grund, aus dem sich ihre Angst speist. Sie umkreist ihn aus immer wieder neuen Perspektiven und setzt dem jede Menschlichkeit untergrabenden Hass den Glauben an die Kraft des Miteinandersprechens entgegen, den Aufruf zum Dialog. Ein essentieller Text, der klarmacht: Nur wenn wir offen dafür bleiben, den Schmerz der anderen wahrzunehmen, ist Hoffnung möglich.
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„Schonungslose Analysen für eine emanzipatorische Subkultur, die diese Bezeichnung tatsächlich verdient“ Ronen Steinke „Dieses Buch ist wie eine kalte Dusche, aber im besten Sinne: erfrischend klar und macht wach.“ Ronya Othmann Niemand will Antisemit sein. Erst recht nicht in Subkulturen und Bewegungen mit einem progressiven, emanzipatorischen Selbstbild. Judenhass geht aber auch underground – ob Rapper gegen Rothschilds, DJs for Palestine oder Punks Against Apartheid. BDS, die Boykottkampagne gegen den jüdischen Staat, will nahezu jedes Anliegen kapern, von Klassenkampf bis Klimagerechtigkeit. Altbekannte Mythen tauchen in alternativer Form wieder auf, bei Pride-Demos, auf der documenta oder beim Gedenken an den Terror von Hanau. Und viele Jüdinnen*Juden fragen sich, wo ihr Platz in solchen Szenen sein soll. Eine Anklage mit anschließender Diskussion. Kritisch, aber konstruktiv. Und vor allem solidarisch. Mit Beiträgen von Timo Büchner, Riv Elinson, Ruben Gerczikow, Max Kirstein, Stefan Lauer, Nikolas Lelle, Konstantin Nowotny, Monty Ott, Annica Peter, Nicholas Potter, Jan Riebe, Merle Stöver, Anastasia Tikhomirova, Tom Uhlig und Lilly Wolter. Und Interviews mit Laura Cazés, Rosa Jellinek, Leon Kahane, Lutz Leichsenring, Luisa Neubauer, Shahrzad Eden Osterer, Massimo Perinelli, Ben Salomo, Yaron Trax und Hengameh Yaghoobifarah.
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Ein Haus an einem märkischen See, in dem ein ganzes Jahrhundert wütet: Es ist der Schauplatz für fünfzehn Lebensläufe, Geschichten, Schicksale, von den Zwanzigerjahren bis heute. Seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Jedem einzelnen Schicksal gibt Jenny Erpenbeck eine eigene literarische Form, jedes entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück. Ein Panorama des letzten Jahrhunderts von beeindruckender Wucht.
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DIE DEUTSCHEN UND DAS ZEITALTER DER EXTREME - DIE GROßE NEUE DARSTELLUNG Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp dreißig Jahren, in dem gleich zweimal für Millionen Menschen eine «neue Zeit» anbricht: 1918 nach dem Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und 1933 mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Als eine «zerborstene Zeit» schildert Michael Wildt diese Jahre in seiner atmosphärisch dichten Darstellung, die die Ereignisstränge der «großen» Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossen verbindet. Die Straßen Berlins in den Tagen der Novemberrevolution, das Ruhrgebiet 1923 während des Einmarschs der französischen Truppen, Varieté-Shows, die schwarze Community in Deutschland, Lemberg 1941 und Hamburg beim Bombenangriff am Altjahrsabend 1944 – das sind nur einige der Orte, an die Michael Wildt uns in seinem neuen Buch mitnimmt. Es entführt uns in Hinterhöfe, private Heime und Baracken, und es lässt Zeitzeugen wie Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, aber auch den unbekannten katholischen Gastwirt oder die national gesinnte Lehrerin zu Wort kommen. Kein anderes Werk hat bislang das «oben» und das «unten» der Geschichte so intensiv in eine kollektive Erzählung überführt wie dieses eindrucksvolle Panorama Deutschlands und der Deutschen im «Zeitalter der Extreme». Ein frischer Blick auf die Zeit von Weimarer Republik und Drittem Reich Eine außergewöhnliche Kombination aus historischer Darstellung und Originalton von Zeitzeugen Im Zentrum stehen die Erfahrungsgeschichten der Menschen
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Mit memo Wissen den Zweiten Weltkrieg verstehen • Wissen mit Aha-Effekt: Ursachen, Hintergründe und Verlauf des Zweiten Weltkriegs • Altersgerecht erhalten Kinder ab 8 Jahren einen Gesamtüberblick zu allen Ereignissen • Einzigartige visuelle Wissensvermittlung: interessante Fakten und über 300 Fotos und Infografiken – perfekt für den Unterricht, Referate oder Hausaufgaben • Mit kahoot!-Quizfragen in jedem Band • memo Wissen: die erfolgreichste Kindersachbuchreihe der Welt, komplett aktualisiert und im neuen Look Faktenreiche Entdeckungsreise Warum kam es zum Zweiten Weltkrieg? Wie gelangte Hitler an die Macht? Und was war der Holocaust? Dieses Kindersachbuch gibt Mädchen und Jungen ab 8 Jahren einen fundierten Überblick über die Ursachen, den Verlauf und die Folgen des Zweiten Weltkriegs. Umfassend und altersgerecht informiert das Kinderbuch über die Hintergründe und veranschaulicht den globalen Krieg und die internationalen Schauplätze durch eindrucksvolle Bilder. Ob zu Giganten der Urzeit, dem antiken Rom, schillernden Edelsteine oder dem Weltall: Die Sachbuchreihe memo Wissen liefert Antworten auf alle Fragen – mit gut recherchierten Fakten, tollen Fotos und coolen Infografiken. Ein praktischer Nachschlageteil mit Weblinks und tollen Tipps macht Lust, tiefer in das Thema einzusteigen. Jeder Band enthält kahoot!-Quizfragen, die auf der beliebten Lernplattform zu Hause oder in der Schule gespielt werden können. Sachwissen einzigartig aufbereitet – mit Wow-Effekt auf jeder Seite! Mit diesem Band der beliebten memo Wissen-Reihe erfahren neugierige Kinder ab 8 Jahren alles über den Zweiten Weltkrieg! Dieses Buch ist Teil der Bestseller-Reihe memo Wissen.
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Der Sunday-Times-Bestseller von NS-Experte Sir Richard Evans über Hitlers Helfer und Vollstrecker - von Paladinen wie Göring, Goebbels, Himmler bis zu Propagandisten wie Riefenstahl und Handlangern wie Irma Grese und Paul Zapp
Wer waren die Nazis? Verfolgten sie kriminelle Absichten, oder waren sie »gewöhnliche Deutsche«? Was brachte sie dazu, furchtbare Gräuel gegen wirkliche oder eingebildete Feinde zu begehen oder zu billigen? Warum waren so viele Deutsche an den Verbrechen beteiligt? Wie kam es, dass sie Hitler fast bis zum Ende folgten? Der renommierte Historiker Richard J. Evans zeichnet oft verblüffend neue Porträts der Männer und Frauen, die NS-Deutschland schufen und ihm dienten, angefangen bei Hitler über Paladine wie Göring, Goebbels und Himmler bis zu Exekutoren wie Eichmann und Heydrich, Propagandisten wie Leni Riefenstahl, Täter wie die berüchtigte KZ-Aufseherin Irma Grese und unbekannte Sympathisanten und Mitläufer, die das Regime auf vielfältige Weise unterstützten. Evans hilft die Struktur des Dritten Reiches besser zu verstehen und zeigt auf, wie weit Einzelne gehen, wenn der moralische Kompass abhandengekommen ist.
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Das "Dritte Reich" und die Literatur - Helmuth Kiesels meisterhafte Darstellung
"Was sind das für Zeiten, wo Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!" Bertolt Brecht, An die Nachgeborenen
Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutete für die deutschsprachige Literatur eine beispiellose Herausforderung. Zweieinhalbtausend Autoren, darunter die besten, mussten Deutschland verlassen. Wer blieb und sich nicht auf die Seite des NS-Regimes stellte, war von Verfolgung bedroht. Trotzdem entstanden Werke von großer zeitgeschichtlicher Repräsentanz und hohem literarischen Rang. Helmuth Kiesel hat die erste Gesamtdarstellung der Epoche aus einer Hand geschrieben. Sie erschließt ein riesiges literarisches Feld zwischen Regimetreue und Exil und vermittelt ein bewegendes, oft erschütterndes Bild jener Zeit.
Die schriftstellerische Auseinandersetzung mit der Gegenwart verlangte von den Autoren in den Jahren 1933 - 1945 besondere existentielle Kraft, politische Klarheit und literarisches Darstellungsvermögen. Helmuth Kiesel widmet sich in seiner großen Epochendarstellung der Literatur des Exils und der inneren Emigration, aber auch regimenahen Autoren, ebenso der österreichischen und schweizerdeutschen Literatur. Dabei stellt er die berühmten Werke der Epoche vor, von Anna Seghers Das siebte Kreuz bis Thomas Manns Doktor Faustus, von Ernst Jüngers Marmorklippen bis Hermann Hesses Glasperlenspiel - und daneben zahlreiche vergessene Bücher, die literarisch bemerkenswert und historisch aufschlußreich sind. Viele Autoren sahen ihre Hauptaufgabe darin, die «finsteren Zeiten» (Bertolt Brecht), die sie erlebten, geschichtlich zu ergründen und ihnen mit den Mitteln der Literatur entgegenzutreten. Helmuth Kiesel bringt ihre Stimmen in großer Breite und mit einer bisher nicht erreichten Intensität zur Geltung.
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Zwei Frauen, zwei Generationen und die heilsame Kraft von Freundschaft und Natur
Nach einem schmerzhaften Verlust zieht sich Eva Wist aus Oslo in ein Dorf in Vestfold zurück, um den als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer zu suchen. Dort begegnet die 33-jährige Biologin ihrer neuen Nachbarin, der exzentrischen Olga. Die 76-Jährige lebt als Einsiedlerin inmitten des uralten Eichenwaldes. Auf ihrem Grundstück soll ein Steinbruch entstehen. Das Projekt verspricht Arbeitsplätze und eine Zukunft für die Region. Doch Olga will das verhindern: Für sie ist der Wald lebendige Erinnerung – und der Schlüssel zu einem Familiengeheimnis, das sie endlich aufklären will. Während Eva die Artenvielfalt erkundet und mit Olga Freundschaft schließt, findet sie Schritt für Schritt aus der Trauer und ringt um die Frage, was bewahrt werden muss – im
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Aufbrüche und Abschiede auf Eagle Island – warum der Blick zurück die Wunden unseres Lebens heilt
»Mit 72 Jahren beschloss Julie Cooper zum zweiten Mal in ihrem Leben, dass es an der Zeit sei, der Einsamkeit in den Hintern zu treten. Es war ein klarer Frühlingstag, ein Montag, ihr Mann Nat war seit vier Jahren tot, ihre beste und einzige Freundin Ann seit sechs Monaten. Das Meer war vom Fenster ihres Wohnzimmers aus sichtbar. Weiße Schaumkronen saßen auf den Wellen, die in den Hafen drängten. Der Wind ließ die Hummerboote, die noch nicht ausgelaufen waren, auf ihnen tanzen. Im Osten über der Nachbarinsel Eagle Island ging die Sonne auf und rötliches Licht legte sich über das Wasser. Dieser in optimistisches Rosa getauchte Tagesanfang war eine Beleidigung für ihre Gefühle, fand Julie. Sehnsucht nach Nat und Ann, aber auch nach Mina, die schon so lange nicht
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