Wir haben 3 Buchtipps zu "BS 1559" gefunden.
»Hatte jemals irgendein einzelner Mensch eine größere zerstörerische Wirkung auf die deutschsprachige Lyrik als Elon Musk? Ich glaube nicht.« Mehrfach kündigte Clemens Setz an, nie wieder Gedichte in Buchform zu veröffentlichen – um es in vorliegendem Band doch zu tun. Es handelt sich um Poesie der besonderen Art, denn sie ist ursprünglich in einem Medium entstanden, das es nicht mehr gibt: Der legendäre Mikroblogging-Dienst Twitter ist Geschichte, seit er von Elon Musk übernommen wurde. Er heißt jetzt bekanntlich X und funktioniert ganz anders. Das kreativitätsfördernde Zeichenlimit wurde entfernt, aber vor allem: Längere Zeit inaktive Accounts werden für immer und unwiederbringlich gelöscht – und mit ihnen die vielen poetischen Wunderkerzen, die dort funkeln. Das All im eignen Fell ist ein Erinnerungsbuch im doppelten Sinn. Es versammelt in einem ersten Teil eine Auswahl von Setz' eigenen, inzwischen gelöschten Twitter-Gedichten. Und erzählt im zweiten die kurze, aber umso blütenreichere Geschichte einer Gattung, die Schritt für Schritt aus unserer Wirklichkeit entfernt wird.
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Seit Jahrhunderten lassen sich Künstlerinnen und Künstler von der Schönheit und Vergänglichkeit sowie der Farben- und Formenvielfalt der Blumen faszinieren. Spätestens seit der Mitte des 19. Jahrhunderts stehen dabei nicht mehr symbolische Bedeutungen im Vordergrund, sondern fordern Farbkraft, Sinnlichkeit und Schönheit der Blumen immer wieder zu neuen künstlerischen Gestaltungen heraus. Heimische, aber auch exotische Blüten boten reizvolle Möglichkeiten, Grenzen von Farbigkeit und Gestaltung zu sprengen, ob als impressionistische Schilderung, expressionistischer Farbenrausch, in kühl-detaillierter Wiedergabe der Neuen Sachlichkeit oder der Stilisierung im Zeichen der PopArt. Zudem ließen sich Blumen vielerorts finden und arrangieren: im eigenen Garten oder als Solitär in der Vase, in Einzelansicht oder üppigen Gebinden.
Der vorliegende Band lädt zu einer kunsthistorischen Reise ein, die schönsten Blumenbilder der Moderne zu entdecken.
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Eine brillante Einführung in die Welt der Renaissance von einem der profiliertesten Kulturjournalisten
Der »Sacco di Roma« ist ein Spiegel der Zeitenwende unserer Tage
Auf dem Höhepunkt der Renaissance ist Rom das Zentrum der westlichen Welt und Kunst. Der Sacco di Roma am 6. Mai 1527 markiert das Ende dieser Epoche. Söldnertruppen Karls V. stürmen die Stadt und richten das größte Gemetzel in ihrer Geschichte an. Rom wird von den deutschen Landsknechten verwüstet, Papst Clemens VII. gefangen genommen, die Wasserversorgung zerstört, die Pest bricht aus. Die hellen Himmel ziehen sich zu, ein dunkleres Zeitalter beginnt.
Niklas Maak erzählt die Renaissance von ihrem letzten unbeschwerten Moment und von ihrem plötzlichen Ende her. Er nimmt uns mit in die Ateliers von Michelangelo und Parmigianino, aufs Schlachtfeld, in die Paläste von Bankiers und Päpsten - und in den der »Prima Donna del Mondo«, der faszinierenden Isabella d’Este.
Der Autor zeigt, wie fragil das ist, was wir Kultur nennen, und wie schnell durch Desinformation und falsche Politik das Ende der Freiheit droht. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen, mit der niemand gerechnet hatte – und die in vielen Punkten an die Eskalation religiöser, ideologischer und militärischer Krisen unserer Zeit erinnert?
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