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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Frauenrechtsbewegung.
Wir haben 3 Buchtipps zu "Frauenrechtsbewegung" gefunden.

»Die wirklich befreite Frau muß materiell vom Mann unabhängig sein und von den mit der Mutterschaft verbundenen Pflichten entlastet werden.« Alexandra Kollontai Warum ist der Name einer Frau, die 1917 das erste weibliche Mitglied des russischen Kabinetts, später die weltweit erste akkreditierte Diplomatin wurde, heute fast vergessen? Die geschiedene und alleinerziehende Alexandra Kollontai sorgte für verbessertes Arbeitsrecht, legalisierte Abtreibungen, liberalisierte das Scheidungsrecht, und wurde zweimal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Sie kämpfte hart und erfolgreich für ihre Überzeugungen. Für die hochgebildete Generalstochter waren Selbstbestimmung und Gleichberechtigung entscheidend. Der Wandel sollte sich laut Kollontai auch auf das Liebesleben der Frauen auswirken. Mit ihrer neuen »Sexualmoral« rüttelte sie an den patriarchalischen Strukturen. Diese Vordenkerin entreißt Maria Wiesner dem Vergessen. Ihr kompromissloses Leben nach modernen Prinzipien ist eine Inspiration für alle, die soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung noch lange nicht vollendet sehen. Von der vornehmen Tochter zur unerbittlichen Revolutionärin – Revival einer vergessenen Ikone

Ähnliche Bücher wie »Radikal selbstbestimmt – Ihrer Zeit weit voraus. Was wir von Alexandra Kollontai lernen können«
Brauchen wir den Feminismus noch? Was für eine Frage! Auch wenn Frauen heute besser dastehen als ihre Mütter und Großmütter: So schnell gibt das Patriarchat nicht auf. Im täglichen Umgang mit männlicher Macht und Gewalt sind Wachsamkeit, Klugheit und Selbstbewusstsein angesagt. Feminist*innen der dritten Generation schreiben über ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Strategien wider die patriarchalen Strukturen. Sieben Essays, sieben Perspektiven, eine Vielfalt von Positionen: die muslimische Feministin und die werdende Mutter, ein:e nonbinäre Science-Fiction-Autorx und die Pfarrerin, die streitbare Journalistin, die publizistische Aktivistin und die erfolgreiche Literatin. Was sie verbindet? Neben dem Kampf für mehr Gleichberechtigung ist es vor allem der Wunsch nach einem solidarischen Feminismus. Amani Abuzahra über Intersektionalität und muslimischen FeminismusTheresa Brückner über Frauen und KircheMareike Fallwickl über Männer und wo sie stehenTheresa Hannig über feministische Regeln und RollenbilderHenriette Hell über den sozialen Abstieg für MütterAiki Mira über Queer*FeminismusBarbara Streidl über das feministische Streiten

Ähnliche Bücher wie »Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen.«
Die historische Ikone der iranischen Frauenbewegung

Ein Buch über Mut, Religion und weibliche Selbstbestimmung

Ausgerechnet 1848, im Jahr der europäischen Revolutionen, betritt die persische Dichterin und Gelehrte Tahirih als einzige Frau eine Versammlung im Ort Badasht in Persien – ohne Schleier und mit dem ungeheuerlichen Anspruch, religiöse Autorität auszuüben. Ihr Auftreten löst bei den anwesenden Männern Entsetzen aus.
Tahirih war eine reisende und lehrende Ausnahmeerscheinung, eine kühne Intellektuelle, die Glauben, Sprache und Macht neu verhandelte. Die Fragen, die sie damals stellte, sind bis heute hochaktuell: Wer darf Religion auslegen? Wem gehört der öffentliche Raum? Wie entsteht Widerstand in einem religiös geprägten System? Und warum zahlen Frauen noch immer den Preis für Freiheit und Selbstbestimmung?

Es ist Shila Behjats Verdienst, diese Frau, genannt Tahirih, in unsere westlichen Geschichtsbücher zurückzuschreiben. Entstanden ist nichts Geringeres als die Rekonstruktion eines ungeheuerlichen weiblichen Willens. In poetischer Sprache, auch das alte Persien spiegelnd, liefert Behjat den Beweis, dass der Kampf um Frauenrechte stets universell war, mit der Herabwürdigung von Frauen einherging und noch immer geht. Besonders gnadenlos ereilt Frauen ihr Schicksal, wenn diese, wie Tahirih, mutige Argumente vorbringen und sich durch nichts beirren lassen, weil die innere Wahrheit nicht verhandelbar ist.

Ein ebenso aktuelles wie kraftvolles und doch zartes Buch über eine unbestechliche Intellektuelle des 19. Jahrhunderts, das den Bogen bis in die ungewisse Gegenwart im heutigen Iran schlägt.

• Von der Autorin des Bestsellers Söhne großziehen als Feministin
• Die erste erzählende Darstellung über die historische Ikone der iranischen Frauenbewegung
• Über die Dichterin, die religiöse Autorität beanspruchte und dafür sterben musste



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