Wir haben 8 Buchtipps zu "Glücksspiel" gefunden.
Macht, Glücksspiel, Loyalität und Verrat: Elegant und panoramisch erzählt Cihan Acar von den Abgründen einer deutsch-türkischen Familie, deren Ansehen und Wohlstand auf wackligen Füßen stehen. Cumali Karagöz ist ein wichtiger Mann in Steinheim, den viele bewundern, andere fürchten und einige hinter Gittern sehen wollen. Mit einem Glücksspielunternehmen zu Reichtum gekommen, lebt er mit seiner Familie in einem pompösen Anwesen; seiner Frau Hannah, die mit ihrer Rolle als Hausfrau fremdelt und davon träumt auszubrechen; seiner Tochter Zaha, die ihn idealisiert und verehrt; und seinem Sohn Ediz, der an sozialer Phobie leidet. Als Cumali ein großes Casino mit neuartigem Konzept eröffnen will, kippt die Stimmung in der Stadt und die Familie steht plötzlich am Pranger. Ein großer deutsch-türkischer Familienroman – und die Geschichte eines größenwahnsinnigen Mannes, der hin und her pendelt zwischen Aufstieg und Fall, Sehnsucht und Gier, Schuld und Unschuld. Und damit seine Familie vor die entscheidende Frage stellt, auf welcher Seite sie steht.
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Eine Tour de Force durch das jüdische East End
Wenn Harryboy nicht sein Geld verspielt, liest er Zola, bügelt Hosen und fühlt sich seltsam aufgehoben in Hackney, dem ärmsten Viertel von London. Bis eine neue Familie in seine Pension einzieht. Aufgerieben zwischen Aufstiegsträumen und Elternschaft scheitern die Deaners auf ganz andere Weise. Doch ihm wird klar, wie eng ihr Schicksal mit dem seinen verflochten ist. Ein leeres Versprechen gerät zu einer Achterbahnfahrt in die Untiefen des East Ends, des Krieges und seiner Vergangenheit, in deren Spuren er unerwartet auf eine noch größere Schuld stößt: auf ein Leben, das nie gelebt war.
Alexander Barons wiederentdeckter Kultroman The Lowlife (1963) ist eine brillante Milieustudie voller Witz und Melancholie. Ein moderner Schelmenroman über einen Mann, der Verantwortung lernen muss – und die langersehnte deutsche Erstübersetzung eines anglo-jüdischen Klassikers.
»Der Tagedieb hat sich zum Kultbuch der Subkultur entwickelt« The Guardian
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Die große Trilogie vom Wunderkind der dänischen Literatur Tues Welt ist der Hof. Hier lebt er mit seinen Eltern und seinen beiden Geschwistern. Es gibt acht Hunde, Kühe und Tierkadaver. Über Tues Bett klebt ein Stern mit Kaugummi fest. Tues Vater liest die Zeitung von hinten, die Todesanzeigen zuerst. Tues Mutter zockt und spricht nicht viel, dabei hat sie eine schöne Stimme. Zum Frühstück gibt es Butterbrot mit Zucker. Das Geld fehlt, aber durch Hunde-Zucht, Goldzahn-Verkauf oder Kupferkabel-Klau ist auch mal eine Flasche Wein aus Kalifornien drin. Das ist dann wie Urlaub. Doch Tue sehnt sich nach mehr, er entdeckt seine Homosexualität, knüpft Freundschaften, und nach den Sommerferien will er das Gymnasium besuchen. – Mit großer Zärtlichkeit erzählt Thomas Korsgaard die Geschichte einer Kindheit: inspiriert von seiner eigenen. Der grandiose Auftakt der Trilogie um Tue. »Wie in Tausendundeine Nacht wird Sprache zum Zaubermittel – gegen eine Jugend in Härte und Armut. Was für ein großes Leseglück ist dieser kindliche Erzähler!« Daniela Dröscher
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