Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Rettungsboot.
Wir haben 4 Buchtipps zu "Rettungsboot" gefunden.
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Schiffbruch von Vincent Delecroix | €23,00
Roman - Shortlist International Booker Prize 2025
»Ein Roman wie ein Schlag in die Magengrube.« International Booker Prize Jury
»Es gibt keinen Schiffbruch ohne Zuschauer ...« Es ist eine kalte Novembernacht 2021: Ein Schlauchboot mit 29 Migrant:innen ist von Frankreich nach Großbritannien unterwegs und kentert. Trotz zahlreicher per Handy abgesetzter Notrufe schickt die französische Offizierin der Seenotrettung keine Hilfe. Sie geht davon aus, dass das Boot im Ärmelkanal in Richtung britische Gewässer treibt, und teilt den Verzweifelten mit, sie müssten die Briten um Hilfe bitten. Als ein Rettungsboot schließlich am Unglücksort eintrifft, sind alle Menschen bis auf zwei ertrunken. Basierend auf dieser wahren Tragödie erzählt Vincent Delecroix jene dramatischen Stunden aus der Sicht der jungen Frau, die die Anrufe entgegennimmt. Ist sie schuldig am Tod der Menschen auf hoher See? Wie viel persönliche Verantwortung trägt sie? Oder ist es ganz anders: Machen wir uns alle mitschuldig, indem wir wegschauen?»Dieses Buch setzt sich kompromisslos mit der größten moralischen Frage unserer Zeit auseinander: der kollektiven Verantwortung derer, die sich in Sicherheit befinden, gegenüber denen, die diese Sicherheit suchen. Es ist das literarische Gegenmittel gegen die Ignoranz, den Hass und die Fremdenfeindlichkeit der Boulevardpresse.« International Booker Prize Jury
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»Es gibt keinen Schiffbruch ohne Zuschauer ...« Es ist eine kalte Novembernacht 2021: Ein Schlauchboot mit 29 Migrant:innen ist von Frankreich nach Großbritannien unterwegs und kentert. Trotz zahlreicher per Handy abgesetzter Notrufe schickt die französische Offizierin der Seenotrettung keine Hilfe. Sie geht davon aus, dass das Boot im Ärmelkanal in Richtung britische Gewässer treibt, und teilt den Verzweifelten mit, sie müssten die Briten um Hilfe bitten. Als ein Rettungsboot schließlich am Unglücksort eintrifft, sind alle Menschen bis auf zwei ertrunken. Basierend auf dieser wahren Tragödie erzählt Vincent Delecroix jene dramatischen Stunden aus der Sicht der jungen Frau, die die Anrufe entgegennimmt. Ist sie schuldig am Tod der Menschen auf hoher See? Wie viel persönliche Verantwortung trägt sie? Oder ist es ganz anders: Machen wir uns alle mitschuldig, indem wir wegschauen?»Dieses Buch setzt sich kompromisslos mit der größten moralischen Frage unserer Zeit auseinander: der kollektiven Verantwortung derer, die sich in Sicherheit befinden, gegenüber denen, die diese Sicherheit suchen. Es ist das literarische Gegenmittel gegen die Ignoranz, den Hass und die Fremdenfeindlichkeit der Boulevardpresse.« International Booker Prize Jury
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Auf einer Insel, karg und winzig, irgendwo zwischen Sizilien und Tunis: Die Felsen ausgebrannt von Sonne und salziger Luft die vulkanische Erde übersät von Disteln und Ginster. Der Junge Nonò streift durch die trockene Hitze, er sieht alles und kann die Zeichen des Meeres lesen. Hat er Hunger, plündert er Nester der Sepiasturmtaucher. Dann strandet ein Paar auf der Insel, die Frau bereits tot. Der Überlebende berichtet von einem Jachtunglück, von einer fünfköpfigen Familie, begraben im Meer. Nonò misstraut der Version und stürzt sich in die Suche nach der Wahrheit, nach dem Wrack in der schwarzen Tiefe. Immer wieder, 30 lange Jahre, wird er davon erzählen, doch erinnert er sich richtig? Was macht die Insel, die Zeit, die Einsamkeit mit dem Denken? Was ist wirklich passiert? Der Meeresgrund wird zum Rätsel der Erinnerung. Eine literarische Entdeckung.
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Mit Odysseus, Robinson Crusoe und Jane Austens Kapitänen unterwegs auf dem Ozean der Literatur
Im Bücherregal Alexander Pechmanns verbirgt sich ein besonderes Kleinod: Seine Seiten sind vergilbt, der Rücken durchgewetzt, der blutrote Leineneinband fleckig, als hätte es monatelang in einem offenen Rettungsboot gelegen. Es ist der maritime Lieblingsroman seines zur See fahrenden Ururgroßvaters und Urquell einer nun schon über mehrere Generationen vererbten Liebe zur Meeresliteratur. In seinem von Orlando Hoetzel wunderschön illustrierten Buch spürt Alexander Pechmann dieser Liebe nach. Er gibt einen Überblick über bekannte und unbekannte Werke, beleuchtet Zusammenhänge und Einflüsse und nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise über die sieben Meere der Literatur, wo seit Odysseus’ Irrfahrt Geisterschiffe kreuzen und Windsbräute toben, wo Schiffbruch erlitten, gemeutert, geschmuggelt und so mancher Goldschatz gehoben wird.
Ähnliche Bücher wie »Die Bibliothek der sieben Meere«
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Mein Lübeck von Klaus Ungerer | €20,00
Lübecks Zauber ist oft beschrieben worden. Klaus Ungerer wuchs mittendrin auf, zwischen uralten Backsteinhäuschen, im Schatten der riesigen Kirchtürme. Vom Travemünder Strand aus führt er uns tief in die Geschichte der Ostseestadt – und in seine eigene. Er erzählt von seiner Lehrerin Frau Bolm, die aus Kindern stolze Hanseaten machte, von seiner Großmutter, die ihm die abgestürzten Kirchturmglocken aus der Bombennacht 1942 zeigte, vom zerschlagenen Rettungsboot der Pamir und von seiner Freundschaft mit den Holstentor-Dohlen. Gemeinsam mit seinem Vorfahren, dem Sagensammler Ernst Deecke, serviert er Döntjes aus allen Jahrhunderten (von Seeräubern, starken Frauen, übertölpelten Dänen), und in den Aufzeichnungen seiner Ururoma Therese liest er über eine Liebesgeschichte, von der zu ihrer Zeit ganz Lübeck sprach und ohne die es dieses Buch nicht gäbe.
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