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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Schah.
Wir haben 4 Buchtipps zu "Schah" gefunden.

Im Jahr 1979 fegt die Iranische Revolution unter Ayatollah Chomeini den Schah von Persien vom Thron. Marjane ist zehn Jahre alt und das einzige Kind einer linksintellek­tuellen Familie aus dem Teheraner Bürgertum, die hofft, dass nun bessere Zeiten anbrechen. Bald jedoch wachen Revolutionswächter über den Kopftuchzwang, und der Iran­-Irak­-Krieg bricht aus. Marjane lässt sich nicht unter­kriegen und rebelliert mit Kim-­Wilde-­Kassetten und Nike-­Turnschuhen. Zu ihrer eigenen Sicherheit wird sie von den Eltern als 14­Jährige allein nach Österreich geschickt. Doch mit der westlichen Lebensart kommt sie nicht zurecht und kehrt nach vier Jahren wieder in den Iran zurück.

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Eine der profiliertesten Fernsehkorrespondentinnen in Deutschland, u.a. «Journalistin des Jahres», Peter-Scholl-Latour-Preis, Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Atais Russland-Buch «Die Wahrheit ist der Feind» ist zum «Spiegel»-Bestseller geworden. Iran ist ein Buchthema mit großer Faszinationskraft und starkem Verkaufspotenzial, siehe «Couchsurfing im Iran» von Stephan Orth oder «Persepolis» von Marjane Satrapi. Golineh Atai, Kind zweier Exil-Iraner, kennt den Iran wie kaum eine Zweite – und sie zeigt, was im Land wirklich passiert. Eine besondere Perspektive: Atai porträtiert fünf iranische Frauen, die Widerstand gegen das Regime leisten und für Freiheit und Demokratie kämpfen.

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Erkundungen zu einer unzeitgemäßen Kunst

»Die Mörder sitzen in der Oper!«, klagt Walter Hasenclever 1917 in einem Gedicht, schockiert von dem Gegensatz von Kriegsgräuel auf der einen und glänzendem Opernabend auf der anderen Seite. Ausgehend von dieser spitzen Kritik erkundet Stefan Zednik den Zusammenhang zwischen den Geschichten und Stoffen, die auf der Bühne singend verhandelt werden, und einer außerhalb tobenden Wirklichkeit. Warum wünscht sich der Schah von Persien als Staatsgast am 2. Juni 1967 ausgerechnet die Aufführung einer Mozart-Oper, und was passiert eigentlich in der damals aufgeführten „Zauberflöte“? Warum beschäftigen sich die finalen Kunstleistungen des Dritten Reiches – eine letzte „Götterdämmerung“ und eine Einspielung der „Winterreise“ – nicht mit totalitären Herrschafts-, sondern mit Untergangsfantasien? Warum widmen die Filmemacher Jean-Marie Straub und Danièle Huillet ihre Verfilmung der Schönberg-Oper „Moses und Aron“ einem durch Hungerstreik verstorbenen Terroristen? Stefan Zednik spürt den Verbindungen zwischen Oper und Politik, Musik, Libretto und Zeitgeschehen nach und wirft einen erfrischend neuen Blick auf altbekannte Werke der Operngeschichte und ihren gesellschaftlichen Kontext.

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Eine iranische Familie auf der Flucht. 1979 – Schah Reza Pahlavi verlässt das Land; die Islamische Revolution mit Ayatollah Khomeini an der Spitze übernimmt die Macht. Im drauffolgenden Jahr bricht der Irak-Iran-Krieg aus. Amir, in oppositionellen Netzwerken aktiv, flieht mit seiner Frau Marzieh und ihren beiden Kindern von Täbris ans Kaspische Meer, wo die Familie Zuflucht findet. Doch die vermeintliche Sicherheit trügt: Während Marzieh versucht, den Alltag zusammenzuhalten, verändert sich Amir. Er wird stiller, zieht sich immer mehr zurück und verschweigt, dass er von seiner politischen Vergangenheit nicht loskommt. Heimlich bleibt er im Untergrund verwickelt – und bringt damit nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie in Gefahr. Gleichzeitig erlebt ihr Sohn Ramin den Verlust seiner Kindheit und findet zugleich Halt in der Begegnung mit Pferden. Als Amir auf Listen des Geheimdienstes auftaucht, muss die Familie das Land verlassen. Eine Odyssee beginnt über Istanbul, London bis nach Hamburg. Ein Roman über Flucht, Geheimnisse und die verheerenden Folgen des Schweigens.

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