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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Tigris.
Wir haben 4 Buchtipps zu "Tigris" gefunden.

Roman

Der neue große Roman der Bestseller-Autorin Elif Shafak über die Macht jahrhundertealter Konflikte. „Eine einzigartige, mitreißende Stimme der Weltliteratur.“ Ian McEwan Narin ist neun, als in dem ezidischen Dorf am Tigris Planierraupen auftauchen. Ihre Heimat soll einem Dammbauprojekt der türkischen Regierung weichen. Die Großmutter, fest entschlossen, die Enkelin an einem ungestörten Ort taufen zu lassen, bereitet alles für die Reise ins heilige Lalisch-Tal vor. Kurz vor Aufbruch stößt Narin auf das Grab eines gewissen Arthur – direkt neben dem ihrer Ururgroßmutter Leila. Wer war dieser „König der Abwasserkanäle und Elendsquartiere“, der Junge aus dem viktorianischen London, von den Ufern der verschmutzten Themse? Und was hat er mit Narins eigener Vertreibung zu tun? Meisterhaft verwebt Elif Shafak Vergangenheit und Gegenwart zu einem soghaften Roman über sich kreuzende menschliche Schicksale und die Macht jahrhundertealter Konflikte.

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Roman

Als der Tigris in die Nordsee floss Die Rechtsberaterin Dilan ist Tochter kurdischer Aleviten, die Verfolgung und Gewalt ausgesetzt waren. Doch darüber schweigen sie. Erst als ihre Mutter stirbt und sie selbst ein Kind erwartet, arbeitet Dilan gegen das unerträgliche Schweigen an: Sie reist nach Diyarbakır im Osten der Türkei. Die alte Stadt am Tigris ist die heimliche Metropole der Kurden. Hier haben ihre Eltern einst gelebt, geliebt und gekämpft. Ein poetischer und brennend aktueller Roman über politischen Mut, qualvolles Vergessen und die gefährliche Reise einer jungen Frau. »Beliban zu Stolberg erzählt eindrücklich von der Suche nach einer verschütteten Vergangenheit und dem Schmerz der Gegenwart. Ein Roman, der einen immer tiefer und tiefer hineinzieht in den Strom.« Ronya Othmann

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London, 2014: Nach Jahren der Funkstille müssen sich die irakisch-britischen Schwestern Mediha, Zainab und Ishtar einem zwiespältigen Erbe stellen. Verschollen geglaubte Gemälde ihres verstorbenen Vaters tauchen wieder auf – Relikte einer Herkunft, zu der die Frauen ebenso den Bezug verloren haben wie zueinander. Entsprechend unvereinbar sind ihre Pläne für die Verwendung der Bilder. Als Vermittler zwischen den verhärteten Fronten wird Zainabs Sohn Nizar auserkoren. Gegen dessen Willen. Denn eigentlich ist er damit beschäftigt, seine traumatischen Erfahrungen als Kriegsreporter und die gescheiterte Beziehung zu seiner großen Liebe Alfie zu verarbeiten. Doch der Sog der Vergangenheit ist unerbittlich. Die Kunst von damals bringt ein Netz aus Verrat, Verletzungen und politischen Intrigen ans Licht, das die ohnehin entfremdete Familie endgültig zu entzweien droht. Der Ausweg ist eine Flussreise den Tigris hinunter. In einer mesopotamischen Arche, die die Gegenwart mit der Tradition vereint. Das Ziel: die "Rückkehr" nach Bagdad. In "Flutlinien" verdichtet Saleem Haddad die politischen Stürme des 20. Jahrhunderts im Nahen Osten zu einer fesselnden Familiensaga. Inspiriert vom künstlerischen Erbe seines Großonkels, des modernistischen irakischen Malers Jewad Selim, beschwört der Autor die Schatten der irakischen Geschichte herauf. Der Roman ist zugleich ein scharfsinniger Kommentar auf unsere Zeit und eine Beschwörung archaischer Mythen wie des Gilgamesch-Epos. Haddads mal zärtliche, mal brutale Prosa reißt Gräben auf und baut gleichzeitig Brücken – zwischen Generationen, Kontinenten, Kulturen. Ein explosiver Roman über Familie, (Neo-) Kolonialismus, Queerness und die alles verändernde Kraft der Vergebung.

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