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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Wehrpflicht.
Wir haben 2 Buchtipps zu "Wehrpflicht" gefunden.

Frauen im Militär und in den Kriegen Europas seit 1600

Kriege werden meist von Männern angezettelt, aber ohne die Unterstützung von Frauen können sie nicht geführt werden. Und in der Tat: Frauen dienen seit Jahrhunderten in europäischen Streitkräften. Doch erinnert werden sie kaum. Bestenfalls einzelne Ausnahmeheldinnen – Amazonen in Männeruniform – haben einen Platz im kollektiven Gedächtnis, während die Geschichte der vielen aktiv am Kriegsgeschehen beteiligten Trosserinnen, Hilfskräfte, Krankenpflegerinnen und Soldatinnen größtenteils vergessen ist. Auch der massenhafte Militärdienst von Frauen in den beiden Weltkriegen ist aus der Erinnerungskultur weitgehend verdrängt. Karen Hagemann hat diese »Gedächtnislücke« nun endlich geschlossen.

Umfassend und vergleichend untersucht die renommierte Historikerin den Militäreinsatz von Frauen in den Kriegen Europas seit 1600. Anhand zahlreicher Selbst- und Fremdzeugnisse lässt sie die weiblichen Kriegserfahrungen lebendig werden, beschreibt, wie diese Frauen in ihrer jeweiligen Zeit wahrgenommen wurden, und fragt, warum es über Länder- und Systemgrenzen hinweg nie gelungen ist, ihre aktive Rolle in Militär und Krieg angemessen zu erinnern. Ein Kapitel zur heutigen Situation beschließt dieses einzigartige Grundlagenwerk, das in den aktuellen Debatten über die Wehrpflicht auch von Frauen unverzichtbar sein wird.



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Autobiographie

»Eine starke, unabhängige Frau, die sich vom Korsett aller Konventionen befreite – eine großartige politische Autobiografie.≪ Ilija Trojanow Die »Rote Emma«, geboren 1869, war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Reden für die Rechte der Arbeiter*innen, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht. 1886 war sie im Alter von 17 Jahren aus Russland in die USA emigriert. Als Textilarbeiterin in New York lebte sie mitten im sozialen Elend und gelangte in anarchistische Widerstandskreise. Sie erkannte bald ihr rhetorisches Talent und setzte es in landesweiten Kampagnen und Agitationsveranstaltungen ein. Sie wurde mehrmals zu Gefängnisstrafen verurteilt, verfasste revolutionäre Schriften. 1919, im Zuge der Kommunistenhetze, wurde sie mit anderen Genossen aus den USA nach Russland deportiert. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki floh sie nach Frankreich, wo sie in den 1920er Jahren ihre Autobiografie »Gelebtes Leben« schrieb, das Zeugnis einer kämpferischen, ungeheuer mutigen und unabhängigen Frau. 1936 nahm sie an der spanischen Revolution teil. 1940 starb sie vereinsamt in Toronto. Auf ihrem Grabstein steht ein Zitat von Charles Caleb Colton: »Freiheit steigt nicht zu einem Volk herab, ein Volk muss sich selbst zur Freiheit erheben«.

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