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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Weitergeben.
Wir haben 10 Buchtipps zu "Weitergeben" gefunden.

Roman | »Die Susan Sontag ihrer Generation« Deborah Levy | Atmosphärisch und bewegend

Im Jahr 2019 verarbeitet Anna, eine Psychoanalytikerin, eine kürzlich erlittene Fehlgeburt. Ihr Mann David nimmt einen Job in London an, und so verbringt sie die Tage damit, wie besessen die Küche zu renovieren, während sie sich mit einer jüngeren Frau namens Clémentine anfreundet, die in das Haus eingezogen ist und zu einem radikal-feministischen Kollektiv namens les colleuses gehört. In der Zwischenzeit, 1972, renovieren Florence und Henry ihre Küche. Florence beendet gerade ihr Psychologiestudium und hofft, schwanger zu werden. Aber Henry ist sich nicht sicher, ob er für die Vaterschaft bereit ist... Beide Paare stehen vor den Herausforderungen der Ehe, der Treue und der Schwangerschaft. Die Figuren und ihre Geister stoßen aufeinander und umkreisen sich, ohne zu wissen, dass sie einst alle denselben Raum bewohnten. Ein außergewöhnlicher Roman über die Bindungen, die wir mit anderen Menschen eingehen, und die Schwierigkeit, sie jemals ganz zu lösen; über die Art und Weise, wie Menschen, die wir gekannt haben, in uns weiterleben; und die Häuser, die wir bauen, Erinnerungen und Geschichten speichern und weitergeben.

Ähnliche Bücher wie »Fassaden«
Roman | Über das, was von einer Familie bleibt

»Lange dachte ich, Früher heißt das Land, aus dem sie kamen.« Hausnummer 36 und 37, hier in Berlin haben sie jahrelang in direkter Nachbarschaft gelebt. Als Kind spielte die Enkeltochter Tischtennis auf dem Glastisch im Wohnzimmer der Großeltern. Als Erwachsene löst sie deren Wohnung schließlich auf, bringt Besteck, Töpfe und Musikkassetten nach nebenan zu sich. Und sie will noch etwas bewahren: Levitanus, den Familiennamen. Der Wunsch, den Namen wieder anzunehmen, begleitet sie nicht nur im Alltag, sondern führt sie auch nach Riga. Sie folgt den Worten ihres Urgroßvaters Salomon und findet ein Fenster im ehemaligen Rigaer Ghetto, das eng mit ihrer Familiengeschichte verknüpft ist – und sie zeichnet die Bewegungen von vier Generationen nach, vom sowjetischen Lettland der siebziger Jahre bis nach Deutschland. Ricarda Messner erzählt in ihrem Debütroman vom Ort ihrer Erinnerungen, kehrt immer wieder zurück zum Leben in zwei Wohnungen, nähert sich Verlusten und Lücken, verbindet Heute und Gestern. Wo der Name wohnt lässt so zärtlich wie klar eine Familie aufleben und bewahrt ihre Geschichten.

Ähnliche Bücher wie »Wo der Name wohnt«
Romina, Romi genannt, erwartet ihr zweites Kind, und seit kurzem gibt es da auch einen zweiten Mann. Szibilla findet es grundsätzlich unverantwortlich, Kinder in die Welt zu setzen, und Romis Polyamorie ist für sie nichts anderes als eine Möglichkeit, sich noch mehr von Männern abhängig zu machen. Was sie verbindet, ist ihre beste Freundin Nora. Doch Nora flieht mit ihrer kleinen Tochter zu ihrer Mutter ins Schweizer Rheintal, legt sich geradewegs ins Bett ihres Jugendzimmers – und schweigt. Ratlos reisen die Freundinnen ihr nach, mieten sich in ein billiges Wellnesshotel ein. Während Romi sich Sorgen um Nora macht, ist Szibilla überzeugt, dass sie diese Auszeit braucht, um wieder zu sich selbst zu kommen. In den fünf Tagen, in denen sie Lebensentwürfe diskutieren, reißen die Gräben zwischen Romi und Szibilla immer weiter auf – bis Nora schließlich ihr Schweigen bricht. Was bedeutet Freiheit, was Verantwortung? Was prägt uns, was wollen wir weitergeben? In ihrem dritten Roman taucht Laura Vogt tief ein in die Gefühlswelt ihrer Figuren, Frauen um die dreißig, und zeigt sie uns mit all ihren Schwächen und Stärken, Enttäuschungen und Hoffnungen. Ein lebendiger, lebensbejahender Roman, der deutlich macht, wie Individualismus, Mutterschaft und Selbstbestimmung ständig neu verhandelt werden müssen.

Ähnliche Bücher wie »Die liegende Frau«
Roman

Über Mütter und Töchter. Und die Freiheit einer Frau. Wie ein Wiegenlied erzählt Maria Pourchet eine ebenso mitreißende wie provokante Geschichte, die in ihrer schonungslosen Klarheit an Annie Ernaux erinnert. »Atemberaubend!« Libération Schon vor Jahren ist Marie aus der Provinz nach Paris gezogen. Hat ihr kleinbürgerliches, konservatives Elternhaus hinter sich gelassen. Sie ist klug, frei, ungebunden. Als sie mit 35 Jahren schwanger wird, beschließt sie, das Kind allein großzuziehen. Wenige Stunden nach der Geburt blickt sie auf die Wiege ihrer kleinen Tochter - und wie ein Film läuft vor Maries Augen ihr eigenes Leben ab. Die Kindheit und Jugend in einer Kleinstadt in den Vogesen. Die komplizierte Beziehung zu ihrer eigenen Mutter. Das Gefühl, nicht wirklich geliebt zu werden, wenn sie, wie so oft, nach Schulschluss vergebens auf ihre Mutter wartete. Später dann die Verbote und Mahnungen, sich unterzuordnen. Kann es sein, fragt sich Marie nun, dass Frauen zu ihrer eigenen Unterdrückung beitragen? »Maria Pourchet erzählt davon, was Frauen allzu oft von Generation zu Generation weitergeben: Selbsthass, Unterwerfung und die Hinnahme der vermeintlichen Überlegenheit des Mannes.« Marie Claire

Ähnliche Bücher wie »Alle außer dir«
Der Dachs räumt seine Höhle auf. Was tun mit dem Spielbrett, dessen Anleitung er verloren hat? Und wohin mit dem schönen Holzstück, das wie ein Hase aussieht? Wegschmeißen will der Dachs die lieb gewordenen Dinge nicht. Sie haben ihn jahrelang begleitet. Er sucht einen Ort, wo er sie begraben kann. Unterwegs verschenkt er einiges. Dann findet er einen schönen Platz für das Grab. Hierher will der Dachs zurückkommen, um sich zu erinnern. Doch die Geschichte der Gegenstände geht weiter: Die anderen Tiere kommen vorbei. Sie freuen sich über ihre neuen Sachen. Und was als Grab gedacht war, wird zum Ort der lieben Dinge.

Ähnliche Bücher wie »Der Ort der lieben Dinge«
Roman

An jedem Tag im Jahr pflegt Sylvain seine paradiesvogelartigen Blumen. Ihre Gattung ist älter als die der Dinosaurier, anspruchsvoller als die Kundschaft seines Ladens nahe der Comédie Française: Schauspieler, Politiker, Unternehmer, die oberen Zehntausend von Paris, die ihre Wohnungen nicht mit dem Schönsten dekorieren, sondern mit dem, was am teuersten ist. Über Orchideen weiß Sylvain alles. Er kennt die wendungsreiche Geschichte ihrer Entdeckung, Kultivierung und Massenproduktion, die auch vom kolonialen Erbe Frankreichs erzählt. Er weiß, bei welcher Temperatur und Feuchtigkeit sie gedeihen, welche Sorte Kokoserde und welche Rindenmulch liebt. Mit der Orchidee hat Sylvain sich neue Wurzeln gegeben, denn die zu seiner eigenen adeligen Familiendynastie sind gekappt. Doch seine Erschöpfung wächst. Ist er zu lange vor der Vergangenheit geflohen? Und wie soll er, der selbst nicht erben wollte, sein Geschäft weitergeben? Denn für Sylvain steht fest: Wenn es den Laden nicht mehr gibt, verschwindet er selbst. 

Ähnliche Bücher wie »Der Orchideenhändler«
1995. Die große Reporterin der Zeitung Le Monde, Annick Cojean, beginnt anlässlich des 50. Jahrestags der Befreiung der Konzentrationslager eine Serie von fünf Artikeln über Erinnerungen an die Shoah und spricht mit Überlebenden, die lange Zeit geschwiegen haben oder denen nicht zugehört wurde, aber auch mit Kindern von Nazis über ihre Bürde, «schuldig geboren» zu sein. Erinnerungen an die Shoah berichtet über das Schweigen, das Vermächtnis und das Weitergeben, aber auch über die erschütternden Begegnungen zwischen den Kindern der Täter und den Kindern der Opfer. Für diese Texte erhielt Annick Cojean 1996 den Prix Albert Londres, den renommiertesten Journalistenpreis Frankreichs. Diese heute nach wie vor aktuellen und wichtigen Erinnerungen wurden von Théa Rojzman (Szenario) und Tamia Baudouin (Illustrationen) mit Kraft, Poesie und Subtilität neu interpretiert.

Ähnliche Bücher wie »Erinnerungen an die Shoah«

Nachdem ihre Ehe gescheitert ist, macht sich eine Mutter mit ihrer Tochter auf eine Reise. Die Tochter wird bald Teenagerin sein, wird ihr mehr und mehr entgleiten. Die eigene Mutter ist alt geworden, ihr Gedächtnis lückenhaft. Die Reise nach Sizilien ist eine Reise zu den Ursprüngen der Familie, aber auch ein Neuanfang für Mutter und Tochter. Es ist ein heißer Sommer, ein Sommer der plötzlich auftosenden Stürme. Der Ätna droht auszubrechen, Waldbrände überziehen die Insel. In der aus den Fugen geratenen Natur spiegelt sich der seelische Zustand einer Frau in der Lebensmitte.

Valeria Luiselli erzählt mit Leichtigkeit und voller Überraschungen davon, als Frau Mutter und Tochter zugleich zu sein, nicht mehr jung und noch nicht alt. Ein zärtlicher Roman über Erinnerungen, die wir weitergeben müssen, wenn die Kinder heranwachsen und sich einen eigenen Platz in der Welt erob

Ähnliche Bücher wie »Anfang Mitte Ende«

Eine fantastisch-berührende Geschichte über Freundschaft und den Umgang mit den Schätzen der Natur | Kinderbuch ab 7 Jahre

Feen gibt es nicht ... oder doch? Die elfjährige Emma findet Schule wirklich anstrengend. Viel lieber ist sie draußen, erforscht Pflanzen, rettet Schnecken und beobachtet Tiere im verwilderten Park nebenan. Auf einem ihrer Streifzüge folgt sie einem merkwürdigen Insekt bis tief hinein in ein Brombeerdickicht. Emma staunt nicht schlecht, als sie sich plötzlich auf einer wunderschönen, blumenbestandenen Lichtung wiederfindet. Im nächsten Moment stellt sie jedoch mit Entsetzen fest, dass sie auf die Größe einer Maus geschrumpft ist! Wie kann das sein? Sind die über ihr flatternden Flügelwesen etwa Feen? Tatsächlich! Und sie sind furchtbar wütend darüber, dass ihre geheime Welt von einem Menschen entdeckt wurde. Zur Strafe wollen sie das Mädchen den Füchsen zum Fraß überlassen …
Allein die Distel-, die Löwenzahn- und die kleine Glockenblumenfee sind bereit, Emma in ihrer Not zu helfen. Heimlich unterstützen sie das Mädchen auf der Suche nach einem Weg nach Hause und zeigen ihr, wie man mit Tieren und Pflanzen spricht. Dabei ist nicht nur Emma in Gefahr, auch das geheime Land der Feen ist in seiner Existenz bedroht … Wird es Emma und den Saat-Feen gelingen, diese wunderbare Welt zu schützen?

»Wie kann man Kinder neugierig auf Käfer, Vögel, Löwenzahn und andere wilde Bewohner dieses Planeten machen, ohne dass sie sich belehrt fühlen? Mich machten diese Neugier und die Verbundenheit, die sie mit der natürlichen Welt sät, so glücklich, dass ich sie immer schon an meine Leser:innen weitergeben wollte. Aber wie? Über diese Frage habe ich lange nachgedacht. Bis mir die Erkenntnis kam, dass unsere Größe oft im Weg ist, wenn es um Begegnungen mit Pflanzen, Käfern, Vögeln und so vielen anderen Lebewesen geht. Also … meine Geschichte brauchte kleine Helden. Elfen? Zwerge? Feen? Hm. Oder … Und da! Plötzlich stand Emma auf meinem Schreibtisch. Haben Samenfeen Bienen- oder Falterflügel? Inzwischen kenne ich die Antwort. Dank Emma. Es war ein solches Abenteuer, mit ihr auf die Reise zu gehen. Ich hoffe sehr, es werden noch einige folgen. Und Elias Linnekuhl sorgt mit seinen wunderbaren Bildern dafür, dass all meine Leser:innen ganz genau wissen, wie Emma und ihre geflügelten Freundinnen aussehen.« Cornelia Funke

Empfohlen ab 7 Jahren



Ähnliche Bücher wie »Emma glaubt nicht an Feen«
Tag für Tag ein kleiner Lichtblick: Seit 1986 begleitet der Raben-Kalender seine Leserinnen und Leser mit Witz, Weisheit und wohldosierter Unverfrorenheit durchs Jahr. Auch für 2027 haben die »Verlegerlegenden Gerd und Tini Haffmans« (Augsburger Allgemeine) gemeinsam mit ihrem Gefiederfreund Rabe wieder 365 vergnügliche Fundstücke zusammengetragen. Zu entdecken gibt es Sinnreiches und Sinnfreies, Erheiterndes und Erhellendes, Denk- und Fragwürdiges – pointiert, überraschend und mit feinem Humor. Behände bebildert unter anderem von Rudi Hurzlmeier, Rüdiger Tillmann und Papan. 365 Blätter zum Abreißen, Aufheben und Weitergeben – ein Schmuckstück für jede Wand und die ideale Begleitung zur ersten Tasse Kaffee des Tages.

Ähnliche Bücher wie »Der Raben-Kalender 2027«



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