»Wenn Sie glauben, diesen Thriller wieder aus den Händen legen zu können, dann viel Glück.« Krimi-Couch
»Das Buch ist wie eine Naturgewalt.« NDR Kultur
Mercury Carter ist der Mailman. Er stellt Pakete zu, und er nimmt seine Arbeit ernst. Sendungen, die er ausliefert, werden grundsätzlich nur persönlich übergeben. Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme. Auch dann nicht, wenn Carter am Zielort überraschend auf eine mörderische Bande stößt, die eine Frau als Geisel hält. Ein atemberaubender, wendungsreicher Thriller von radikaler Konsequenz, der mit jeder Seite an Tempo gewinnt und bis zum letzten Satz elektrisiert.
Ein Roman über das ersehnte Amerika, das verloren scheint
In Bonhomie, einer Kleinstadt in Ohio, bestimmt wie überall der Zufall das Leben. 1945 sind alle Männer im Krieg – bis auf Cal, der wegen eines um einige Zentimeter verkürzten Beins daheim den Haushaltswarenladen seines Schwiegervaters schmeißt. Als Präsident Truman im Radio die Kapitulation der Deutschen verkündet, ist die schöne Margaret gerade bei ihm im Laden, und die beiden teilen im Freudentaumel einen Kuss. Aus diesem Moment entsteht eine Affäre, die lange abgekühlt ist, als ein kleiner Junge auf die Welt kommt und die Familien von Cal und Margaret für immer miteinander verbindet. Während das Land im Nachkriegsboom floriert, wächst in Bonhomie ein Geheimnis heran. Bis bei der Hundertjahrfeier der Stadt die Wahrheit mit dem Knall der Feuerwerkskörper ans Licht kommt.
Ein Buch
Ähnliche Bücher wie Buckeye
Drei Schwestern – drei Leben
Am Ende des Zweiten Weltkrieges verliert Gerti alles: den Vater, der verschwindet, die Mutter, die stirbt, und die beiden Schwestern, die ins Heim verstoßen werden. Allein bleibt sie bei den Großeltern. Nur drei Knöpfe bleiben ihr, abgerissen von einer alten Weste aus ihrer BDM-Zeit, gedacht als Glücksbringer für die Schwestern.
In einem noch zerstörten Österreich muss das Mädchen früh lernen, allein zu überleben und die eigene Würde gegen alle gesellschaftlichen Vorurteile der Zeit zu behaupten. Die Suche nach ihren Schwestern aber gibt sie nie auf.
Im Jahr 2010 schließlich blickt Gerti zurück auf ihr Leben: auf die Arbeit, die Kinder, die Liebe, den Verlust. Sie denkt: Es war kein schönes Leben. Aber es war meins.
You asked, we listened
Die Großmeisterin der Short Story ist zurück: siebzehn neue Erzählungen von einer unnachahmlichen Stimme der Gegenwartsliteratur. Viele davon haben längst Kult-status – sie handeln von seltsamen Kindern, Betrunkenen und Außenseitern, den in der Welt Querstehenden; von Einsamkeit, unerfüllten Sehnsüchten, dem Tod und den Tieren, denn sie sind »Gott näher als wir, doch für ihn sind sie verloren«. Die Hoffnung liegt in Trümmern, und doch flackert auf diesen Seiten immer wieder Komik auf, ein Gelächter im Dunkel, die »spezifisch amerikanische Prägung von Witz, die aus Schmerz hervorgeht« (George Saunders).
Hier ist eine Schriftstellerin, die tief ins »verwirrte und arglose Herz der Dinge« blickt. Und aus der Wildnis ihrer Prosa entkommt nichts und niemand unversehrt.
New York, im Jahr 2000: Elizabeth Gilbert lernt Rayya kennen, mit ihr findet sie, wonach sie sich immer gesehnt hat. Erst sind die beiden Freundinnen, dann Seelenverwandte, schließlich werden sie, nachdem Elizabeth für Rayya ihren Mann verlässt, ein Paar. Sie leben ihre Liebe und erfahren, was es bedeutet, wirklich erfüllt zu sein. Aber sie sind auch zwei Süchtige auf Kollisionskurs in Richtung Katastrophe – und müssen nach einer verheerenden Diagnose für Rayya gemeinsam den schweren Weg des Abschieds gehen.
»All the Way to the River« ist eine existenzielle Offenbarung, eine bahnbrechende Erzählung von Liebe, Sucht, unermesslichem Verlust – sowie von der unbedingten Sehnsucht nach Befreiung und dem, was wir im Leben zu finden vermögen.
Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn eines Automobilunternehmers. Und Valeria, die talentierte Tochter der Hausangestellten. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden.
Verbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens, zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero das Erbe seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den Arbeitersohn Flavio, der Pieros Welt den Kampf ansagt.
Der neue, große Roman von Bestseller-Autor Daniel Speck – eine epische Geschichte über Leidenschaft, Verlust und den Preis des Erwachsenwerdens.
Joseph ist einsam und hadert mit seinem Schicksal, nicht erst, seit seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, weil sie den Alltag auf dem Hof nicht mehr ausgehalten hat. Wahrlich etwas Besonderes in den Sechzigerjahren auf dem Land. Zum Glück ist da noch Ada, Lis' ältere Schwester, mit der sich Joseph schon immer sehr verbunden fühlt. Und dann steht plötzlich die 20-jährige Birdie vor seiner Tür, geschwächt und auf der Flucht vor ihrer Familie. Lis, Ada und Birdie – sie werden ihrem eigenen, aber auch Josephs Leben eine ganz neue Richtung geben.
Béla erhält einen überraschenden Anruf: Das Haus an der Zederstraße steht zum Verkauf. Dreißig Jahre ist es her, dass er dort mit Simone, Serdar und Kim in einer WG gewohnt hat. Seither sind sie alle in unterschiedliche Richtungen gegangen. Ist es eine gute Idee, jetzt zu viert das Haus ihrer Aufbruchsjahre zu kaufen? So gesetzt wollte Béla eigentlich gar nie werden. Wenn er nicht in den Spiegel schaut, hält er sich immer noch für jung. Aber wirklich jung ist nur seine Freundin Kaja, die gerade festgestellt hat, dass sie schwanger ist.
Ein hoch amüsanter Roman über die Frage, wie sehr man sich selbst treu bleiben kann und will.
Als Elli Hajek sich zum Schreiben in ein abgelegenes Haus zurückzieht, erinnert sie sich an eine Figur, von der ihr einst ihre tschechische Großmutter erzählte: Viktorka, die junge Frau, die nach einem schwerwiegenden Ereignis für wahnsinnig erklärt wurde und fortan allein im böhmischen Wald lebte. Als Elli erfährt, dass Viktorka wirklich existierte, reist sie in das Land, aus dem sie selbst als Kind geflohen ist. Elli will mehr erfahren – doch tief im Wald, zwischen leuchtendem Farn und reißendem Fluss, wartet eine andere Aufgabe auf sie: Bevor sie die Wahrheit über Viktorka erfährt, muss Elli sich ihrer eigenen verdrängten Geschichte stellen.
Es ist Spätsommer und die Trauben sind reif, als Christina das Haus ihrer Großmutter Anni erbt. Hier, in einem kleinen Dorf bei Nürnberg, ist sie bei Anni aufgewachsen: Anni, die Mitte der sechziger Jahre aus Rumänien nach Deutschland flieht. Anni, die ganz allein ihr Kind und ihr Enkelkind aufzieht und beim Quelle-Versand Pakete ins Wirtschaftswunderland verschickt. War das das Leben, von dem sie geträumt hat? Während Christina sich langsam von Anni und dem Haus verabschiedet, erkennt sie, was sie ihrer Großmutter wirklich verdankt: die Freiheit, loszulassen und selbst den Ort zu finden, wo das gute Leben zu Hause ist.