Wir haben 16 Buchtipps zu "Minimalismus" gefunden.
Franz Kafka hat nicht nur Prosa geschrieben, er zeichnete auch leidenschaftlich gern: »Du, ich war einmal ein großer Zeichner«, schrieb er 1913 halb ironisch, halb stolz an seine Dauerverlobte Felice Bauer über seine künstlerischen Ambitionen. Sein Zeichnen hätte ihn einst »mehr befriedigt als irgendetwas«. Was liegt also näher, als ihn zu seinem Jubiläum mit einer Comic-Biografie zu ehren? Und dann auch noch von Nicolas Mahler, der einen ähnlich minimalistischen Zeichenstil pflegt? Auf unnachahmlich witzig-pointierte Weise setzt Mahler hier Kafkas Leben und Werk in Szene und schreckt dabei auch nicht vor den ganz großen Fragen zurück: Warum scheiterte Kafkas Plan, eine Reihe von Billigreiseführern zu schreiben? Wer verfasste die Fortsetzung eines seiner wichtigsten Werke, »Die Rückverwandlung des Gregor Samsa«? Und was hatte es mit der »weißen Sklavin« auf sich? Die Antworten und noch vieles mehr findet sich in Komplett Kafka.
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»Der erste Asket der Zukunft, der mir je begegnet ist, war eine Frau«, schreibt John von Düffel in seinem viel gelesenen Stundenbuch ›Das Wenige und das Wesentliche‹. Diese Frau, die Schottin Fiona, damals eine Philosophiestudentin, sucht er nun nach Jahrzehnten wieder auf. Im Gepäck hat er viele Fragen, die er mit ihr auf langen Stadtwanderungen in intensiven Gesprächen weiterdenkt: Wie leben wir richtig? Was ist das Wesentliche in einer Welt des Überflusses? Wie viel Konsumverzicht ist möglich? Und: Was hat das mit Freiheit zu tun? Zwei Tage verbringen sie zusammen in Edinburgh. Und es entwickelt sich daraus ein Gedankenaustausch über die zentralen Fragen unserer Zeit. Es folgt ein Briefwechsel, der nicht nur nach Antworten sucht, sondern auch Rätsel aufgibt. Wer genau ist Fiona eigentlich und wie ist ihr Leben seit dem Studium verlaufen? Eine Geschichte über die Angst vor Veränderung, den Mut zur Abweichung und die Frage nach dem Einsamen und dem Gemeinsamen: Solitaire oder Solidaire?
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Ein Neujahrsmorgen im ligurischen Hinterland. Ein klösterliches Zimmer. Eine Landschaft, die zugleich karg ist und grün. In dieser stillen Umgebung, an diesem Tag des Anfangs und des Endes stellt sich die älteste Frage von allen noch einmal neu: Wie lebe ich richtig? Es beginnt ein Gedankengang durch die Stunden des Tages von vor Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang, von den Anfängen der Lebensbetrachtung bis in die Gegenwart und darüber hinaus. Dieses Buch ist eine Einladung, die Suche nach der richtigen Richtung mitzugehen: im Nachdenken über Sinn und Sein, über die Lebensregeln des Wenigen und Wesentlichen sowie die klassischen Imperative der Schönheit, des Maßes und der Selbsterkenntnis. Der Romanautor und promovierte Philosoph John von Düffel hat mit diesem Brevier keine Geschichte im herkömmlichen Sinn geschrieben, sondern eine kleine Chronik des Klarwerdens darüber, wie sich ein Leben erzählt. Sprachlich verdichtet legt er einen lebensphilosophischen, literarischen Text vor. Die Antwort auf alles liegt in der gesellschaftlichen und zugleich ganz persönlichen Frage: In welcher Geschichte bin ich? An welchem Punkt dieser Geschichte? Und wie gehe ich weiter?
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Sommer in London: Die Schwedin Sam, impulsiv und leicht chaotisch, ist vorübergehend für ein Praktikum bei einer hippen Agentur in die Stadt gekommen. Auf einer Party trifft sie den idealistischen Luc, der nach der Uni noch nicht so recht seinen Platz in der Welt gefunden hat. Die beiden verlieben sich - im vollen Bewusstsein, dass ihre Verbindung aufgrund der Umstände nur von kurzer Dauer sein kann. Abwechselnd aus Sams und aus Lucs Perspektive erzählt, folgen wir ihnen durch die Ups und Downs ihrer Beziehung, durch Glücksmomente und Zweifel, durch Verlustängste und Euphorie - ein hinreißender, temporeicher Debütroman, dessen Charme, Witz und Unmittelbarkeit man sich kaum entziehen kann! »Unkonventionell, überraschend, glaubhaft« WDR 2 »OKAYE TAGE ist warmherzig und cool zugleich.« Chloë Ashby
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Kleine Räume, große Möglichkeiten. Raumwunder zeigt, wie man begrenzten Wohnraum clever nutzt und kleine Apartments in wahre Raumwunder verwandelt. Raumwunder präsentiert Design- und Bauprojekte, die kreative Lösungen für kleine Wohnungen bereithalten. Denn immer mehr Menschen zieht es in die Städte rund um die Welt, doch der Platz ist begrenzt. Und wo verstaut man Bücher, Fahrräder, Kleidung, Betten und Co. auf nur wenigen Quadratmetern? So entwickeln Designer, Architekten und kreative Bewohner innovative und überraschende Wohnideen, um die eigenen vier Wände so effizient wie möglich und doch wohnlich zu gestalten. Eine Einraumwohnung wird zum gemütlichen Heim für eine vierköpfige Familie, Treppen werden zu Kleiderschränken und Mülltonnen verwandeln sich in Mini-Apartments. Die hier umgesetzten Architektur- und Designideen zeigen, dass man auch mit wenig Wohnfläche ein gemütliches und modernes Heim schaffen kann, das genug Platz für Komfort bietet. Darüberhinaus bietet Raumwunder mit vielen praktischen Beispielen Inspiration und Anregung für die eigenen vier Wände.
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›Die erste Platte, die es nur als Comic gibt‹ Als Stephan Remmler, Kralle Krawinkel und Peter Behrens am 20. Dezember 1980 Freunde und Geldgeber im »Gasthaus Kempermann« in Großenkneten zu einem ersten Konzert ihrer neuen Band Trio luden, ahnte niemand, dass sie keine zwei Jahre später mit der englischen Version ihres Hits »Da da da« bei »Top of the Pops« auftreten würden. Denn im Geiste waren Trio eine Punkband, Songs wie »Ja Ja Wo Gehts Lank Peter Pank Schönen Dank« oder »Los Paul« zeugen davon, gleichzeitig erreichten sie in Kanada mit der »Da da da«-Single sogar Doppel-Platin-Status. Der internationale Erfolg von Trio mit ihrem Konzept zwischen Punk, Parodie, Zitat und Minimalismus ist ein einzigartiges Phänomen der deutschen Popgeschichte. Drei Alben hat die Band bis zu ihrer Auflösung 1986 veröffentlicht und zahlreiche Single-Hits gelandet. Für den Songcomic »Ab dafür« haben sich Zeichner:innen solche Hits und Lieblingssongs vorgenommen, um sie als Comicstrips neu zu interpretieren. Entstanden sind zehn Hommagen an eine der unglaublichsten Bands der Achtziger. Das Line-up: Helena Baumeister, »Sabine, Sabine, Sabine« / Klaus Cornfield, »Broken Hearts for You and Me« / Jul Gordon: »Bye Bye« / Nicolas Mahler, »Kummer« / Mawil/Gregor Hinz, »Anna« / Amelie Persson, »Herz ist Trumpf« / Nadine Redlich, »Danger Is« /Sandra Rummler, »Out in the Streets« / Jan Soeken, »Los Paul« / Dominik Wendland, »Da da da«
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Ob skandinavisches Design oder Landhausstil, dieses Buch zeigt die aktuellen Einrichtungstrends rund um das Thema Küche. Die Küche, das ist heute viel mehr als der Raum, in dem gekocht wird. Sie ist ein Ort, an dem Familien zusammenkommen, Freunde aufeinandertreffen und bleibende Erinnerungen entstehen. Von kleinen Küchenzeilen bis hin zu großen Kochinseln präsentiert Kitchen Interiors die besten Ideen für zeitgenössisches Küchendesign. Entdecken Sie, wie moderne Materialien nahtlos mit traditionellem Design verschmelzen und wie kompakte Küchen mit Aufbewahrungslösungen neu gedacht werden können. Die Fortsetzung von Kitchen Kulture und Kitchen Living befasst sich mit der Entwicklung des Küchendesigns. Erfahren Sie, wie die Küche zum neuen Wohnzimmer geworden ist und wie uns dieser wundersame Ort mit all seiner Funktionalität, Schönheit und Fähigkeit Menschen zusammenzubringen, immer weiter inspiriert.
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Was bleibt von einer Reise, die nach Plan läuft?
Johannes Klaus hat das Smartphone weggesteckt und ist trotzdem überall hingekommen: in die Hügel hinter Marseille, ins bosnische Hinterland und in eine Garküche in Südthailand, deren Namen er bis heute nicht kennt. Er erzählt, wie viel zurückkommt, sobald keine App mehr dazwischensteht: die Aufmerksamkeit für einen Ort, das Gespräch, das man zu Hause nie begonnen hätte, die Entscheidung, die plötzlich einem selbst gehört.
Handy aus, Welt an ist ein erzählendes Sachbuch mit praktischem Teil und zeigt, wie Reisen ohne Smartphone heute funktioniert:
- sich ohne GPS und Google Maps orientieren
- ohne Buchungsportal eine Unterkunft finden
- ohne ständige Erreichbarkeit zurechtkommen und erreichbar bleiben, wo es darauf ankommt
- mit Experimenten zum Ausprobieren, vom ersten Tag ohne Gerät bis zur ganzen Reise offline
Heute reist man bestens vorbereitet: das Hotel bewertet, die Route optimiert, das beste Café schon markiert, bevor man losfährt. Besser abgesichert war Reisen nie, und trotzdem bleibt oft das Gefühl, dass eine Reise mehr hinterlassen könnte. Das Buch verklärt weder die Zeit vor dem Smartphone noch rechnet es mit dem Gerät ab. Es ist geschrieben für Reisende, allein oder mit Familie, denen die perfekt geplante Reise seltsam schnell entgleitet und die wissen wollen, wie es anders geht: bewusster unterwegs, mit Raum für Zufälle und Umwege.
Eine Einladung, die Welt wieder mit eigenen Sinnen zu entdecken.
Kann man heute überhaupt noch ohne Smartphone reisen?
Ja, mit wenigen Ausnahmen: Karten, Bahnschalter, Aushänge und Auskünfte vor Ort funktionieren weiterhin, auch wenn kaum noch jemand sie nutzt. Es braucht etwas mehr Vorbereitung und die Bereitschaft, unterwegs Menschen zu fragen. Das Buch zeigt, was man dafür wissen muss, von der Planung bis zur Orientierung unterwegs.
Wie findet man ohne Google Maps den Weg?
Mit Karte, ein paar einfachen Routinen und Menschen vor Ort. Das Buch erklärt, wie Orientierung ohne GPS funktioniert und warum man sich dabei seltener verloren fühlt, als man denkt.
Muss man das Smartphone komplett zu Hause lassen?
Nein. Es geht nicht um Totalverzicht: Das Buch zei
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