Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema 1904.
Wir haben 7 Buchtipps zu "1904" gefunden.
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Essays
Zu Unrecht zählt Vernon Lee zu den vergessenen und vernachlässigten Autorinnen des viktorianischen Fin de Siècle und der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts. Sie ist eine der führenden kosmopolitisch ausgerichteten Intellektuellen jener Zeit gewesen. Schon früh war ihr Leben durch die zahlreichen Ortswechsel geprägt, die das Nomadendasein der Familie mit sich brachte. Stationen in Deutschland, England, Frankreich, der Schweiz, Belgien und Italien sind zu nennen. Es nimmt daher nicht wunder, dass sie sich auch mit wahrnehmungstheoretischen Fragen der Fortbewegung in der modernen Zeit beschäftigte und Reisejournale verfasste. Der aus dem Jahr 1897 stammende Essay On modern travelling stellt die grundsätzliche Frage nach dem Unterschied des Reisens in früheren und modernen Zeiten. Eine Kritik am touristischen Unterwegssein bleibt dabei nicht aus. Als Fortbewegungsmittel nimmt Lee vor allem die Eisenbahn in den Blick, die in dem kleinen Beitrag über verpasste Züge (1904) ihren allegorischen Anstrich erhält. Das Fahrrad indes, dem sie sich in dem hübschen Essay My bycicle and I (1904) widmet, darf als Gefährt eines freiheitlichen Lebensgefühls gelten.
Ähnliche Bücher wie »Über die moderne Art des Reisens«
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Wie der kluge Hans zu Weltruhm kam und heute die KI entzaubert
Eine Revolution! Eine Offenbarung! Das achte Weltwunder in Pferdegestalt! Berlin im Sommer 1904 ist in Aufruhr: Jeden Tag strömen Schaulustige in einen Hinterhof am Prenzlauer Berg, um einem Pferd beim Denken zuzuschauen. Der kluge Hans kann rechnen, lesen und beantwortet Fragen mittels Hufklopfen. Herbst 2022: Weltweit erproben Millionen von Menschen eine neue künstliche Intelligenz: ChatGPT beantwortet Fragen, schreibt Gedichte und führt anregende Gespräche. Noch ahnt kaum jemand, wie eng diese beiden Ereignisse verknüpft sind. Doch kurz darauf wird der kluge Hans zum Sinnbild für ein fundamentales Problem der künstlichen Intelligenz. Ein spannender Ritt durch die Wissenschaftsgeschichte, tiefgründig und unterhaltsam!
Ähnliche Bücher wie »Das Pferd, das zu viel wusste«
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Ulysses von James Joyce | €20,00
Roman
Wer den großen Jahrhundertroman von James Joyce noch nicht gelesen hat, wer ihn liebt und ihn immer wieder von neuem lesen oder wer ihn an andere verschenken möchte, dem sei Ulysses jetzt in der neuen Kultausgabe zum 125. Geburtstag von James Joyce am 2. Februar 2007 empfohlen – in Halbleinen mit rotem Ringsumfarbschnitt und Schriftprägung.
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Wild Song von Candy Gourlay | €19,90
Ein berührender Own-Voice-Roman für Jugendliche ab 14 Jahren Ein mitreißender Own-Voice-Roman über eine mutige Heldin
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Seit im Jahr 1977 zum ersten Mal der magische Einleitungssatz „Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie ...“ über die Kinoleinwand flimmerte, sind Generationen von Film- und Scifi-Fans Luke Skywalker, Han Solo, Prinzessin Leia, R2-D2 und C-3PO und natürlich dem beliebtesten Schurken und schlimmsten Vater des Universums, Darth Vader, auf ihren abenteuerlichen Reisen durch die endlosen Weiten des Alls gefolgt, haben – je nach der individuellen sittlich-moralischen Grunddisposition – aufseiten der Rebellen oder der Sturmtruppen gekämpft, den Millenium Falken geschrottet, mit Meister Yoda die Syntax verunstaltet und das Lichtschwert tanzen lassen. Mit seiner Sternensaga hat Georg Lucas eine Welt von mythischer Strahlkraft und das Filmfranchise der Kinogeschichte schlechthin erschaffen. Dass er sich bei der Konzeption von Star Wars durch das Buch „Der Heros in tausend Gestalten“ des von ihm verehrten amerikanischen Literaturwissenschaftlers und Mythenforschers Joseph Campbell (1904–1987) und der darin beschriebenen archetypischen Grundstruktur der Heldenreise leiten ließ, ist mittlerweile feuilletonistisches Allgemeingut. Dass diese Rezeptur, angereichert mit Westernmotiven, Slapstickelementen, Popcorndialogen und etwas fernöstlicher Spiritualität und in Szene gesetzt mit einem bis dahin unbekannten Aufwand an Tricktechnik und Spezialeffekten, tatsächlich funktionierte und er ein Epos von bleibender Faszination erfunden hatte, kam selbst für Lucas damals überraschend. Dieser Band, entstanden in enger Kooperation mit George Lucas und Lucasfilm, deckt die Entstehungsgeschichte der Originaltrilogie ab – Krieg der Sterne (= Episode IV: A New Hope), Das Imperium schlägt zurück (= Episode V: The Empire Strikes Back) und Die Rückkehr der Jedi-Ritter (= Episode VI: Return of the Jedi). Er enthält ein Exklusivinterview mit Lucas und ist vollgepackt mit selten gezeigten Dokumenten, mit Drehbuchseiten, Produktionsunterlagen, Konzeptentwürfen, Storyboards und natürlich einer Fülle an Fotos aus den Filmen und von den Dreharbeiten. Möge die Macht mit euch sein!
Ähnliche Bücher wie »Das Star Wars Archiv. 1977–1983«
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Aniara von Harry Martinson | €24,00
Harry Martinson (1904–1978) schrieb über das unermesslich Große und das stecknadelgroß Kleine, das Nahe und das Ferne – er ließ, so die Begründung für seinen Literaturnobelpreis 1974, »in einem Tautropfen den Kosmos sich spiegeln«. In »Aniara«, seinem legendären Weltraumepos in 103 Gesängen, begleitet er eine Gruppe von Menschen, die sich ihrem eigenen und dem Ende der Welt stellen müssen. Mit dem Raumschiff »Aniara« waren sie auf dem Weg zum Mars, wohin sie von der durch Atomkrieg und Ausbeutung unbewohnbar gewordenen Erde evakuiert werden sollten. Doch die »Aniara« ist außer Kontrolle geraten und taumelt nun mitsamt ihren Insassen durchs All. Ohne Ziel, ohne Aussicht auf Rettung. Und menschliches Leben wird nur noch möglich sein, solange die Sauerstoffreserven ausreichen. Geschrieben vor dem historischen Hintergrund von Hiroshima und der Wasserstoffbombe, den Gräueln der Weltkriege und der Zerstörung der Natur, wirft Harry Martinson all seine poetische Kraft in die Waagschale, um uns tief in die spirituelle und existenzielle Verzweiflung der Menschen eintauchen zu lassen, die der versagenden Technik und den Auswirkungen ihrer eigenen Rücksichtslosigkeit ausgeliefert sind. Wie lässt sich in dieser Ausnahmesituation noch Trost, Sinn und innerer Friede finden? In grandiosen Bildern – mit poetischem Verständnis von Lena Mareen Bruns in ein facettenreiches, vielstimmig klingendes Deutsch gebracht – verdeutlicht Martinson uns die in unseren Händen liegende Verantwortung. Nie wurden Verlorenheit und die Konsequenzen unseres Handelns in schönere Worte gefasst.
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Erinnerungen und Erzählungen
Als Leonard Woolf sich 1904 nach seinem Studium um einen Posten beim Ceylon Civil Service bemüht, glaubt er fest an die Pflicht, den westlichen »Fortschritt« in ferne Länder zu tragen. Doch in den sieben Jahren, die er als Verwaltungsbeamter der Britischen Krone in Ceylon verbringt, wachsen nicht nur seine Faszination für die lokale Flora und Fauna, sondern vor allem seine Achtung vor der Kultur der Tamilen und Singhalesen – während ihm zugleich die tragischen Folgen der Kolonialherrschaft mit all ihren Missverständnissen und Vorurteilen immer deutlicher werden. Woolfs in diesem Band versammelte Erinnerungen und Erzählungen zeugen von eindrücklichen Begegnungen mit exzentrischen Beamten, schießwütigen Freizeitjägern und eigensinnigen Insulanern und skizzieren aufrichtig Woolfs eigenes Scheitern in einem zum Scheitern verurteilten System.
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