Wir haben 150 Buchtipps zu "Documenta;Wahrnehmung;Kunstkritik;Zensur;Freiheit;Demokratie;Japan" gefunden.
Inspiriert von Touren in Reiseführern oder Vermittlungsangeboten in öffentlichen Museen bietet Gehen, Finden, Teilen Kindern und Familien, aber auch Comic-Fans und erfahrenen Ausstellungsbesucher*innen alternative Perspektiven auf die documenta fifteen. Acht internationale Illustrator*innen und Autor*innen haben hier ruangrupas Universum für die documenta fifteen neu erfunden und regen mit ihren Bildwelten die Vorstellungskraft der Leser*innen und Besucher*innen an. Fünf Rundgänge laden zum Erleben der lumbung-Werte Humor, lokale Verankerung, Unabhängigkeit, Großzügigkeit und Transparenz ein und bieten ergänzende Ideen und Aspekte zur Ausstellung. Mit unterhaltsamen Geschichten regt Gehen, Finden, Teilen dazu an, einen eigenen Zugang zu diesen Werten zu finden, daher ist jeder Weg als Vorschlag zu verstehen und kann spontan, vollständig oder auch nur in Teilen erkundet werden. Mit diesem originellen Buch werden auch jüngere Besucher*innen angesprochen und inspiriert.
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Wo endet die künstlerische Freiheit? Wo beginnt die gesellschaftliche Verant-wortung?
Was dürfen Künstler:innen? Diese Frage muss von derjenigen unterschieden werden, was Kunst ist – und was sie darf. Kunst ist ihrem Wesen nach frei und autonom. Sie entfaltet sich von innen heraus, nicht durch äußeren Zwang. Zugleich ist die Kunstgeschichte voller Versuche, sie politisch zu vereinnahmen. Das gilt auch für viele Kunstschaffende, die sich auf die Freiheit der Kunst berufen und zugleich politisch wirken wollen. In einer Zeit, in der freies Denken – das sich gerade in der Vielfalt der Künste manifestiert – weltweit unter Druck steht, braucht es eine Neubesinnung: auf das Wesen der Kunst ebenso wie auf ihr Verhältnis zu nichtästhetischen Normen. Markus Gabriel entwickelt eine allgemein verständliche Theorie der Künste, die deren radikale Autonomie ernst nimmt,
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Maggie Nelson wirft Fragen auf, die uns dazu auffordern, neu über Freiheit nachzudenken. Nach "Bluets" und "Die Argonauten" verknüpft sie erneut gekonnt Philosophie mit radikaler Kritik. Was es heißen könnte, frei zu sein, beschäftigt Maggie Nelson fast ihr ganzes Leben. Kaum ein anderer Wert ist so eng mit unserer Vorstellung vom Menschsein verbunden. Doch seine Bedeutung entgleitet ihr immer wieder. Handelt es sich um einen andauernden Lebenszustand oder um einen einmaligen Moment, der uns befreien wird? Ist Freiheit unerlässlich für Gerechtigkeit und Wohlergehen? Maggie Nelson erkundet kontroverse Debatten in der Kunstwelt, das Erbe der sexuellen Befreiung, die schmerzhaften Paradoxien der Sucht und die Unabwendbarkeit der Klimakrise und vollzieht damit selbst eine Praxis der Freiheit. Sie bietet keine einfachen Antworten, sondern wirft Fragen auf, die uns dazu auffordern, neu über Freiheit nachzudenken.
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Tiefgründig und emotional zeichnet Etel Adnan im Gespräch mit Laure Adler die Erfahrungen nach, die ihr poetisches und malerisches Schaffen begründen. Die beiden trafen sich wenige Monate vor dem Tod der Künstlerin im Herbst 2021 und sprachen über ihre Kindheit im Libanon, ihr Studium an der Sorbonne, den Jahren in New York und vor allem in Kalifornien und über ihre späte (und »anstrengende«) Anerkennung auf der documenta in Kassel im Jahr 2012. Das Gespräch zwischen Laure Adler und Etel Adnan wird schnell komplizinnenhaft, denn auch die besonderen Herausforderungen für Frauen in der Welt der Kunst werden betrachtet und hinterfragt. Der Ton der 96-jährigen Etel Adnan ist lebendig, geradezu jugendlich und durchdrungen vom Glauben an die Schönheit, die allem innewohnt: die Schönheit der Welt, die Schönheit der Kunst, der Farben, des Bergs, des Meeres, des Lichts.
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"»Ich begegnete ihr vor acht Jahren in einem etwas mondänen Rahmen, inmitten wichtiger Menschen der Kunstbranche. Alle redeten, außer ihr. Sie stand mit dem Rücken zu den Leuten vor einem riesigen Kamin. Und schaute reglos ins Feuer. Ich wagte es nicht, sie anzusprechen, so intensiv schaute sie es an. Ich hatte ein paar ihrer Texte gelesen, darunter bemerkenswerte Gedichte, und ein Interview mit Hans Ulrich Obrist, in dem sie mich durch ihren umfassenden Blick auf die Welt beeindruckt hat. Sicher war sie eine Künstlerin, aber eben ›nicht nur‹, wie es so schön heißt. Dieses ›nicht nur‹ wollte ich kennenlernen.« - Laure Adler In diesen Gesprächen, die Laure Adler mit Etel Adnan wenige Monate vor deren Tod im Herbst 2021 geführt hat, zeichnet die Künstlerin tiefgründig und emotional die Erfahrungen nach, die ihr poetisches und malerisches Schaffen begründen. Sie erzählt von ihrer Kindheit im Libanon, ihrem Studium an der Sorbonne, den Jahren in New York und vor allem in Kalifornien, bis zu ihrer späten (und »anstrengenden«) Anerkennung auf der documenta in Kassel im Jahr 2012. Das Gespräch zwischen Laure Adler und Etel Adnan wird schnell komplizinnenhaft, denn es ist auch das manchmal schwierige Schicksal von Frauen, das betrachtet und hinterfragt wird. Der Ton der 96-jährigen Etel Adnan ist lebendig, geradezu jugendlich und durchdrungen vom Glauben an die Schönheit, die allem innewohnt: die Schönheit der Welt, die Schönheit der Kunst, der Farben, des Bergs, des Meeres, des Lichts. »Die Farben des Mittelmeers sind ein Wunder, so schön sind sie.« "
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Erlebe die Vielfalt der japanischen Küche ganz vegan! Das Kochbuch »Japan vegan« liefert eine Fülle an japanischen Rezepten, die sich bei uns immer größerer Beliebtheit erfreuen – und das komplett mit pflanzlichen Zutaten. Die Autorin des Buchs, Julia Boucachard, bekam die japanische Küche mit in die Wiege gelegt. Julias Mutter stammt aus Osaka und noch heute entführt der Geschmack von Shoyu-Ramen, Miso-Suppe, Udon-Nudeln, Okonomiyaki und Tempura sie zurück in ihre Kindheit. Mit fröhlicher Nostalgie erzählt Julia von Japans Köstlichkeiten und verewigt in diesem Buch ihre Lieblingsrezepte. Manche Rezepte sind von Natur aus vegan. Die anderen wandelte sie mit viel Fingerspitzengefühl in vegane um. Sie hat so sichergestellt, dass der Geschmack authentisch zu dem ihrer Kindheit ist, die Gerichte aber gleichzeitig auch vereinbar mit veganer Ernährung. Japanische Kochkunst und vegane Ernährung: zwei Trendthemen, die perfekt harmonieren Authentisch-vegane Rezepte und vegane Adaptionen aus der japanischen Küche Originelle Zeichnungen und stilvolle Fotos ergänzen das Rezeptbuch zu einem wunderschönen Bildband Japans Küche für zuhause: abwechslungsreich, vegan und auf Wunsch saisonal Die Autorin erklärt in ihrer Einleitung die japanischen Produkte und ermöglicht somit auch »Japan-Neulingen« einen leichten Einstieg in neue Lebensmittel. Zudem ist immer angegeben, zu welcher Jahreszeit die Zutaten Saison haben, damit auch auf Nachhaltigkeit geachtet werden kann. Die Rezeptkategorien umfassen Saucen, Hauptspeisen, Beilagen, Streetfood und Nachspeisen, sodass nach Herzenslust und Bedarf ausgewählt und gekocht werden kann. Besonderen Charme erhält das Buch durch die liebevollen Illustrationen von Sanae Nicolas, einer Freundin der Autorin aus Kindertagen. Außerdem begeistern fantastische Fotografien, auf denen neben den Gerichten auch handgefertigte Keramiken kunstvoll in Szene gesetzt wurden.
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Von Dieben, Mördern und klugen Richtern: klassische Kriminalgeschichten aus Japan
Kriminalgeschichten haben in Japan eine lange Tradition. Dieser Band versammelt klassische Krimis aus vier Jahrhunderten: Sie handeln von einem Seidenweber, der in einer feucht-fröhlichen Neujahrsnacht von einem Freund bestohlen wird und von dem klugen Richter Ooka, der einen Fall auf ungewöhnliche Weise löst. Rampo Edogawa, der Begründer des modernen japanischen Kriminalromans, erzählt von einem scheinbar kalten Massenmörder, der gelangweilten Klubmitgliedern von seinen Verbrechen erzählt.
Mit einem Nachwort, das über die lange Tradition der Kriminalerzählung in Japan informiert, sowie zahlreichen Anmerkungen und biographischen Hinweisen zu den Autoren.
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"DIE ANDEREN" AUSHALTEN - SOPHIE SCHÖNBERGER ÜBER DIE DEMOKRATIE IN DER KRISE Demokratie braucht Gemeinschaft. Denn sie setzt voraus, dass jeder Einzelne bereit ist, sich mit anderen Menschen zu einem Gemeinwesen zusammenfassen zu lassen. In letzter Zeit aber scheint diese Grundanforderung der Demokratie gefährdeter zu sein denn je. Die Verfassungsrechtlerin Sophie Schönberger untersucht, welche Zumutungen und Versprechen grundsätzlich in dem «Wir» liegen, das für jede Demokratie konstituierend ist, und wie die Demokratie als Regierungs- wie als Lebensform dem Zusammenfinden und dem Auseinanderdriften der Individuen begegnet. «Die Hölle», so wusste Jean-Paul Sartre, «das sind die Anderen». In eine besondere Spielart dieser Hölle versetzt uns die Demokratie, die uns als Staatsform nicht nur ein großes Versprechen politischer Freiheit macht, sondern auch die Zumutung auferlegt, die «Anderen» mit all ihren abweichenden Meinungen, Bedürfnissen und Interessen tatsächlich zu ertragen. Die zunehmenden inneren Widerstände, denen demokratische Systeme aktuell verstärkt ausgesetzt sind, zeigen, dass diese Zumutung mittlerweile in wachsendem Maße als unerträglich erlebt wird und die Krise der Demokratie in besonderer Weise auch eine Krise der Gemeinschaft, des Einanderaushaltens und des Zusammenfindens ist. Topaktuell Woher kommt der Verlust des Vertrauens in die Demokratie? Demokratie braucht soziale Interaktion Ein Debattenbeitrag zur Krise unserer Gemeinschaft
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Eine kurze Anleitung zur Verteidigung der Demokratie Ruprecht Polenz tritt rechtsextremen Schwurblern und Demokratieverächtern seit Jahren energisch entgegen, weil er glaubt, dass auch seine neun Enkel das Glück haben sollen, in einer Demokratie zu leben. Er ist einer der erfahrensten Influencer im Dienst von Freiheit und Vielfalt in Deutschland, seine engagierten Posts in den sozialen Medien werden täglich tausendfach kommentiert. In seinem kurzen, Mut machenden Buch ruft er uns zu: Es reicht heute nicht mehr, die Demokratie als gegeben hinzunehmen – tut etwas, um sie zu verteidigen! Das Vertrauen in unsere Demokratie ist erschüttert. Sie wird von inneren und äußeren Feinden bedrängt, die versuchen, ihr den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Hunderttausende haben das verstanden und sind gegen rechtsextreme «Remigrationspläne» auf die Straße gegangen. Das darf kein Strohfeuer bleiben. Es steht viel auf dem Spiel, denn wir verdanken der Demokratie, dass wir ein freies und selbstbestimmtes Leben führen können. Damit das so bleibt, müssen wir aktiv werden: mitdiskutieren, wählen gehen, mitmachen. Tu was! Das ist die Losung des parteiübergreifend anerkannten Demokratie-Influencers Ruprecht Polenz. Er vermittelt in seiner kurzen Intervention den Wert unserer Staats- und Gesellschaftsform ganz neu und beschreibt mehr als ein Dutzend konkrete Möglichkeiten, um sich politisch zu engagieren. Die Widerstandsfähigkeit der Demokratien beginnt bei uns zu Hause. Polenz’ Buch ist ein Mutmacher in dunklen Zeiten. "Innere und äußere Feinde untergraben systematisch unser Vertrauen in die Demokratie. Das ist brandgefährlich. Denn wenn wir nicht mehr an die Demokratie glauben, ist sie kaputt." • Ruprecht Polenz ist einer von Deutschlands einflussreichsten Politik-Influencern: 100.000 Follower allein bei X • Er gilt als "liberales Gewissen der Union" (Die ZEIT), wird parteiübergreifend geschätzt und kämpft seit Jahren gegen Rechtsextremismus • Eine zugängliche und Mut machende Kurzintervention mit konkreten Vorschlägen zur Verteidigung unserer Demokratie • Für Leser:innen von Stéphane Hessels "Empört Euch!" und Timothy Snyders "Über Tyrannei"
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'Demokratie - Zumutungen und Versprechen' ist ein Vademecum der Demokratie. In kurzen, prägnanten, häufig polemischen Aphorismen geschrieben, bleibt keine unserer Fragen zur Demokratie offen: ? Wer über »die Politik« und »den Staat« klagt, verrät seine eigene obrigkeitsstaatliche Gesinnung. ? Wir schulden den Gegnern der Demokratie Gründe für die Demokratie, keine moralische Empörung. ? Die Demokratie verspricht kein gutes Leben. ? Sicherheit und Freiheit lassen sich in der Demokratie nicht gegeneinander abwägen. ? Konsens ist kein demokratisches Ideal. ? Unsere individuelle Freiheit können wir über Grenzen mitnehmen, unser demokratisches Selbstbestimmungsrecht nicht. ? Moralismus und politische Empfindsamkeit ersetzen in der Demokratie weder Argumente noch politische Konflikte. Christoph Möllers fordert zu aktivem politischem Denken heraus. Wer ihn liest, muss Position beziehen.
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Die Welt hat in diese Revolution eingegriffen, und diese Revolution hat die Welt verändert. Als Japan 1941 den Angriff auf Pearl Harbor startete, begann sich das historische Fenster für ein anderes Ereignis zu öffnen: Seit Jahrzehnten hatten Indonesier für die Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Niederlande gekämpft, im August 1945 wurde sie endlich proklamiert. Doch es folgte ein mehrjähriger, brutaler Krieg. Diese Revolusi war in zweierlei Hinsicht Weltgeschichte: Sie ergab sich aus einem globalen Konflikt und hatte globale Signalwirkung. Denn Indonesien setzte sich an die Spitze der Dekolonisation, die bald auch Afrika erfasste und die politische Landkarte für immer veränderte. In Debatten um Kolonialverbrechen und die Rückgabe geraubter Kunstwerke beschäftigt sie uns bis heute. David Van Reybrouck hat jahrelang recherchiert und mit fast 200 Zeitzeugen gesprochen. Ihre Erinnerungen verknüpft er zu einer historischen Erzählung, deren Sog man sich kaum entziehen kann.
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Die rechtskonservative Wende ist Realität geworden – und das ganz ohne die AfD: ein hartes Grenzregime, die Herabwürdigung der sozial Schwächeren, ein Ende des Klimaschutzes und eine Politik der Angst. Arne Semsrott fordert: Gerade jetzt gilt es, wieder in die Offensive zu kommen und Widerstand zu leisten, damit unsere Demokratie offen, vielfältig und lebenswert bleibt und sich nicht von Pessimismus und Verlustängsten treiben lässt. Dieses Buch zeigt, dass jede*r aktiv werden kann, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen: Wir erfahren, was Gesundheitsstreiks bewirken, welche Verantwortung der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat und wie die kollektive Anstrengung von Bürgerräten, Jugendorganisationen, Flüchtlingsräten und zivilgesellschaftlichen Organisationen den Funken für einen progressiven Wandel entzünden kann. Ein Plädoyer für eine politische Vision voller Optimismus, Vi
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Menschenrechte, Freiheit und Demokratie verteidigen: Ein kraftvolles Plädoyer von Gerhart Baum Ob Freiheit und Gleichheit aller Menschen, das Recht auf Unversehrtheit oder das Recht auf freie Wahlen und Meinungsäußerung: Weltweit sind die Menschenrechte bedroht. In immer mehr Ländern werden Aktivisten, die sich dagegen wehren, verfolgt. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine stellt offen die Vereinbarungen der internationalen Staatengemeinschaft in Frage, die Frieden und Recht sichern sollen. Kriegerische Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Brüche des Völkerrechts bringen Freiheit und die Werte der Demokratie in Gefahr. Gerhart Baum schildert eindrücklich die Kontroverse zwischen autoritären und demokratisch verfassten Gesellschaften und benennt deutlich, wo die Menschenrechtskonvention nicht eingehalten wird. In seinem leidenschaftlichen Appell legt er nachvollziehbar und verständlich die Bedeutung der Menschenrechte als Basis für eine Friedensordnung der Welt dar. - Ein brennendes und pointiertes Plädoyer vom ehemaligen Bundesinnenminister Gerhart Baum - Menschenrechte als wichtigste Grundlage für eine Friedens- und Freiheitsordnung - Von Weltpolitik über Whistleblower bis zum Sport: Eindrückliche Analyse von Menschenrechtsverletzungen weltweit Für den Schutz der Menschenrechte und für den Erhalt der Demokratie: Was jeder Einzelne tun kann Gerhart Baum hat sich zeitlebens für die Menschenrechte eingesetzt, in Südafrika, für die UN im Sudan oder durch engen Kontakt zu Verfolgten in Belarus und Russland. Seine Denkanstöße liefern Impulse für die Politik, die Unternehmen stärker in die Pflicht nehmen muss, wenn es darum geht Menschenrechte und Demokratie zu wahren. Es gilt, gemeinsam Frieden und Freiheit zu bewahren. Ein Buch, das Mut macht!
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Wie wir Klimarettung und Demokratie neu denken müssen Klimaschutz und Demokratie, das passt für viele Menschen nicht zusammen. Den einen geht der Kampf gegen die Klimakrise zu langsam voran, während die anderen sich von einer angeblichen Ökodiktatur bedroht sehen. SPIEGEL-Journalist Jonas Schaible räumt in diesem Debattenbuch mit solchen falschen Widersprüchen auf. Er zeigt, dass Klima und Demokratie sich sogar gegenseitig bedingen: Demokratie gibt es nur auf einem bewohnbaren Planeten – und das Klima wird sich nur mit demokratischen Mitteln retten lassen. Dafür ist aber Umdenken nötig: Demokratie kann nur als Klimademokratie bestehen. Schaible ermöglicht einen neuen Blick auf Politik in Zeiten der Klimakrise und entwirft eine Zukunftsvision, in der sich Freiheit und Klimaschutz gegenseitig stärken.
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Besinnt euch! ist Gerhart Baums leidenschaftliches Plädoyer dafür, die Demokratie nicht rechtsextremen Systemverächtern und größenwahnsinnigen Tech-Milliardären zu opfern. Stattdessen zeigt er Wege für eine freiheitliche Demokratie der Zukunft auf und appelliert an uns alle, uns einzumischen, um das hohe Gut der Freiheit zu retten und zu erhalten. Gerhart Baum war zwölf, als er die Bombennacht von Dresden überlebte. Die Empörung über die Katastrophe des 20. Jahrhunderts, den Zivilisationsbruch der Nazis, hat sein lebenslanges Engagement für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte entfacht. Das Fundament für eine gesunde Demokratie war für ihn ein empathischer Liberalismus. Ein Liberalismus, der auf Bürger- und Menschenrechte achtet, auf Eigenverantwortung wie auf Sozialstaatlichkeit. Es ging ihm nicht um die Freiheit und Würde der Privilegierten, sondern um Freiheit und Menschenwürde möglichst vieler. Schon sehr früh hatte er vor einem Epochenbruch gewarnt und sich immer wieder in öffentliche Debatten eingemischt. Bis zuletzt hat er an diesem Appell für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gearbeitet.
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„Das ist ein wichtiges Buch.“ Gerhart Baum Der Neonazismus, so Wolfgang Kraushaar, ist längst noch nicht überwunden und stellt die Demokratie vor neue Herausforderungen. Diese werden nur dann zu bestehen sein, wenn sich Staat und Zivilgesellschaft neu positionieren. Die Vorstellung, wehrhaft sein zu müssen, wirkte lange wie aus der Zeit gefallen. Dass sie ins Zentrum der politischen Debatte zurückgekehrt ist, liegt vor allem an Putins Überfall auf die Ukraine und seinen menschenverachtenden Annexionskrieg. Mit der erneuerten Wehrhaftigkeit nach außen geht allerdings einher, die Wehrhaftigkeit auch nach innen auf den Prüfstand zu stellen. Denn im Unterschied zu früheren Jahrzehnten hat die Bedrohung von rechts unablässig zugenommen. Zwei politische Faktoren prägen das neue Gefährdungsszenario: Parlamentarisch ist mit der AfD eine starke rechtspopulistische Partei im Bundestag vertreten, die sich offen gegen die liberale Demokratie stellt. Und im Zuge der Anti-Corona-Demonstrationen hat die radikale Rechte so sehr an Einfluss gewonnen, dass sich ihr neue machtpolitische Optionen bieten. Durch diese beiden Elemente ist die Demokratie regelrecht in die Zange genommen worden. Angesichts dieser Herausforderung erscheinen mehrere strukturelle Korrekturen erforderlich, um das Konzept einer ‚wehrhaften Demokratie‘ so weit zu erneuern, dass die Bundesrepublik künftig besser gegen derartige Angriffe gewappnet ist. Dabei gilt es insbesondere der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Gefährdung der Demokratie nicht mehr in erster Linie von den Rändern der Gesellschaft ausgeht, sondern von ihrer Mitte. Kraushaar plädiert deshalb dafür, die statische Theorie von Extremismus durch eine dynamische der Radikalisierung zu ersetzen. Erst wenn das geschehen ist, wird die zweite deutsche Demokratie besser als bisher in der Lage sein, sich auch in Zeiten einer multifaktoriellen Krise als wehrhaft zu erweisen.
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Mister logo! Sherif Rizkallah erklärt das Grundgesetz • Das geht alle an: Die Grundrechte in Deutschland kennen und verstehen – für Kinder ab 10 Jahren • Demokratie für Kinder: Sherif Rizkallah, Moderator der ZDF-Kindernachrichten „logo!“, erklärt die wichtigsten Grundrechte der deutschen Verfassung • Gar nicht langweilig: Lebendige Beispiele aus dem Schulalltag, erzählt in coolen Comics • Extra Wissen zum Angeben: Spannende Fakten und Anekdoten rund ums Grundgesetz Demokratische Werte – klug und unterhaltsam vermittelt Was ist gemeint, wenn es heißt „die Würde des Menschen ist unantastbar“ oder „vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich“? Sherif Rizkallah, Moderator der beliebten ZDF Kinder-Nachrichtensendung „logo!“ erklärt die wichtigen Themen Grundgesetz und Demokratie für Kinder ganz einfach und verständlich. In 16 coolen Comics werden die Grundrechtsartikel vorgestellt, jeweils mit einem typischen Fall aus dem Schulalltag, der zeigt, welche Rechte man hat und wo sie verletzt werden. Ein kluges und unterhaltsames Kindersachbuch, das unsere demokratischen Werte anschaulich macht und viele interessante Fakten zum Grundgesetz und dem politischen System der Bundesrepublik Deutschland vermittelt - auch bestens geeignet für den Einsatz im Ethik-, Sachkunde- und Geschichtsunterricht. Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit: Mister logo! Sherif Rizkallah erklärt das Grundgesetz für Kinder ab 10 Jahren.
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Das Bundesverfassungsgericht seit 75 Jahren als Hüter des Grundgesetzes – wie sicher sind Rechtsstaat und Demokratie heute?Das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen bröckelt: Nur noch die Hälfte der Bürger glaubt, dass sich die großen Herausforderungen unserer Zeit unter demokratischen Bedingungen lösen lassen. In diesem Klima wächst der Einfluss populistischer Kräfte – und mit ihm die Gefahr für die Stabilität von Demokratie und Rechtsstaat.
Hans-Jürgen Papier, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts, zeigt, welche zentrale Rolle das Gericht als Garant für Freiheit und Demokratie spielt und warum seine Stellung und Unabhängigkeit heute mehr denn je geschützt werden müssen. Anhand prägnanter Entscheidungen und aktueller Konflikte verdeutlicht er, wie unverzichtbar das Bundesverfassungsgericht für den Schutz der Grundrechte und der Demokratie – auch und gerade in Krisenzeiten – ist.
Dabei zieht er auch kritische Bilanz: Kann das höchste Gericht künftig unabhängig und souverän seine zentralen Aufgaben erfüllen und von welchen Voraussetzungen hängt dies ab? Braucht es gar Reformen, um es vor Bedeutungsverlust und politischer Instrumentalisierung zu schützen?Anlässlich des 75. Geburtstages des Bundesverfassungsgerichts im September 2026 legt Hans-Jürgen Papier eine pointierte Streitschrift vor: ein überzeugendes Plädoyer für eine starke, unangreifbare Verfassungsgerichtsbarkeit.
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Dagegenhalten - Ein Weckruf
Wie bleibt man stabil in den neuen autoritären Zeiten? Indem man sich nicht einreden lässt, dass Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Faschismus einfach nur andere Meinungen seien. Ilko-Sascha Kowalczuk blickt in diesem Buch auf die inneren Mechanismen des Rechtsrucks. Er zeigt, wie und warum die DDR-Vergangenheit verharmlost wird, wie die Ostdeutschtümelei die Demokratie unterminiert und warum die Freiheitsfeinde in der Regel Putin-Freunde sind. Seine Lektionen über den Populismus führen vor, wie man dagegenhält und den Extremisten die Suppe versalzt. Denn noch sind die Demokratie- und Freiheitsfreunde in der Mehrheit.
Deutschland ist trotz aller Probleme nach wie vor eines der politisch stabilsten, sozial sichersten, wirtschaftlich stärksten und gesellschaftlich freiheitlichsten Länder der Welt. Doch die Populisten vermitteln ein ganz anderes Bild, beschwören den Niedergang herauf und verherrlichen autoritäre Systeme. Ilko-Sascha Kowalczuk blickt in diesem Buch auf die Entwicklungen in Ostdeutschland und zeigt, wie das Gift der Freiheitsfeinde in die Gesellschaft einsickert: durch das Schlechtreden der Gegenwart und die Verklärung der Vergangenheit. Insbesondere die DDR-Geschichte ist ein Schlachtfeld, auf dem um die Akzeptanz autoritärer Staatsvorstellungen gerungen wird.
Kowalczuks Text ist ein Weckruf. Er will dazu ermuntern, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen. Er will anstecken und motivieren. Und er will Argumente liefern für den ewigen Kampf um Freiheit und Demokratie.
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Wir müssen die Demokratie reformieren, bevor sie sich selbst abschafft Wie kann es uns gelingen, die Demokratie vor radikalen Minderheiten zu schützen, die sie von innen untergraben, destabilisieren und sogar zu zerstören drohen? Steven Levitsky und Daniel Ziblatt, Autoren des Weltbestsellers »Wie Demokratien sterben«, zeigen am Beispiel der USA, wie die Kräfte entstehen, die unsere demokratischen Prinzipien in ihren Grundfesten erschüttern und autoritären Strömungen den Weg ebnen. Sie beschreiben das große Paradox westlicher Demokratien: dass nämlich Inklusivität und Diversität oft gerade ausgrenzende Gegenbewegungen erzeugen. So wird deutlich: Die Demokratie steht an einem Scheideweg und muss jetzt reformiert werden, wenn sie nicht zu einer Herrschaft der Minderheit verkommen soll. Die Zukunft der Demokratie steht nicht nur bei den US-Wahlen 2024, sondern – angesichts des Aufstiegs der AfD und anderer rechtspopulistischer Parteien – auch in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt auf dem Spiel.
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Demokratie verstehen für Grundschüler
Kinder im Grundschulalter kennen »Herrschaft« und »Regieren« vor allem aus Geschichten und Märchen mit guten und bösen Königen. Dieses Buch holt die Kinder genau hier ab. Ausgehend von der Frage »Was macht eigentlich ein König?« ist es ein Frage-Antwort-Spiel, das immer tiefer hineinführt in das Thema Demokratie. So können Kinder Schritt für Schritt nachvollziehen, wie die gute Idee, dass alle Gewalt vom Volk ausgeht, in der Praxis funktionieren kann.
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Der Weg der USA vom bewunderten Vorbild der Demokratie in die Tyrannei
Amerikas Demokratie ist die älteste der modernen Welt und weist eine beeindruckende Kontinuität auf – doch mit der Präsidentschaft Donald Trumps ist sie in eine existenzielle Krise geraten. Manfred Berg zeichnet in seinem glänzend geschriebenen Buch die wechselvolle und faszinierende Geschichte der amerikanischen Demokratie von ihren Ursprüngen bis in unsere durch extreme Polarisierung der Politik und Gesellschaft geprägte Gegenwart nach.
Die amerikanische Demokratie ist das historische Herzstück freiheitlicher Werte – ihr Mut zur Selbstbestimmung inspiriert bis heute Demokratien weltweit. Von der kolonialen Selbstregierung bis zur unmittelbaren Gegenwart unter Trump zieht Manfred Berg eine kritische Bilanz der amerikanischen Demokratiegeschichte. Einer der besten Kenner der USA zeigt, wie sich Amerikas Demokratie zwischen Anspruch und Realität, Selbstbild und globaler Wirkung entfaltete – und wie sie heute unter Druck steht. Er beleuchtet Widersprüche, Mythen und globale Auswirkungen eines politischen Modells, das zwischen Vorbild und Warnung schwankt. Ein historisch fundierter Blick auf die politische Krise der Gegenwart, der auch Europa betrifft, und eine erste Bestandsaufnahme der zweiten Amtszeit Donald Trumps.
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Klartext gegen die Lüge – George Orwell über Macht, Meinung und Moral
Was ist Wahrheit – im Krieg, in der Politik, im Alltag? 1943 beendete George Orwell seine Arbeit für die BBC und wurde Feuilletonchef bei der Tribune. In den folgenden Jahren entstanden nicht nur seine Meisterwerke Animal Farm und 1984, sondern zwischen 1943 und 1949 verfasste er regelmäßig Kolumnen, in denen er mit klarem Blick und scharfem Verstand auf die drängenden Fragen seiner Zeit reagierte.
Erstmals ins Deutsche übersetzt, zeigen sie einen der bedeutendsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts als hellsichtigen Zeitdiagnostiker. Kompromisslos, menschlich und pointiert schreibt er über Fortschritt und Moral, Verschwörungstheorien, soziale Ungleichheit oder Faschismus. Und wie Orwell vor 80 Jahren politische Manipulation, medialen Alarmismus oder gesellschaftliche Spaltung analysierte, wirkt heute wie ein erschreckend aktueller Kommentar zur Gegenwart.
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1000 Seiten, fünf Bände – ein Roman. In Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen erzählt Philipp Weiss von der Verwandlung der Welt im Anthropozän – jener Epoche der Erdgeschichte, in welcher der Mensch zur zentralen gestaltenden Kraft geworden ist. Zwischen Frankreich und Japan, zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert, in Form von Enzyklopädie, Erzählung, Notizheft, Audiotranskription und Comic entwirft dieser kühne Roman ein Panoptikum unserer fliehenden Wirklichkeit. Die siebzehnjährige Paulette erlebt im Jahr 1871 den Aufstand der Pariser Kommune, bereist als eine der ersten europäischen Frauen das Japan der Meiji-Ära und liegt über hundertdreißig Jahre im Eis der französischen Alpen geborgen. Die Klimaforscherin Chantal, ihre Ururenkelin, folgt ihren Spuren nach Fernost, entwirft eine zynische Geschichte des Universums und entflieht zugleich einer Liebe und deren umstülpender Kraft. Der von ihr zurückgelassene Künstler Jona begibt sich auf die Suche, findet in Japan aber nicht Chantal, sondern eine vielfache Katastrophe: ein Erdbeben, eine Welle, einen Atomunfall. Der neunjährige Akio läuft tagelang durch zerstörtes Gebiet. Trost findet er bei Satoshi, einem obdachlosen Tagelöhner und AKW-Nomaden, der langsam an den Folgen der Strahlung stirbt. Durch einen Phantomschmerz getrieben, irrt die junge Japanerin Abra durch Tokio und verliert sich in den einsamen Schleifen ihres virtualisierten Selbst.
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Ein erschütternder Kriminalroman vor dem historischen Hintergrund der Massenverhaftungen japanischer US-Bürger nach Pearl Harbor 1944: Die 22-jährige Aki Ito und ihre Eltern werden aus dem kalifornischen Internierungslager Manzanar entlassen, wo sie wie viele Tausend andere japanisch-amerikanische Bürger nach dem Angriff auf Pearl Harbor gefangen gehalten worden waren. Das Leben der Itos, wie sie es kannten, ist vorbei. Sie werden ins weit entfernte Chicago geschickt, wo bereits Akis ebenfalls umgesiedelte Schwester Rose auf sie wartet. Doch am Abend der Familienzusammenführung im neuen japanisch-amerikanischen Viertel an der Kreuzung Clark und Division wird Rose von einem U-Bahn-Zug erfasst und stirbt. Die Polizei stuft den Todesfall als Selbstmord ein, doch Aki kann nicht glauben, dass ihre geliebte, makellose, optimistische Schwester sich das Leben genommen haben soll, und trifft bald auf ungeahnte Abgründe...
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Japanische Rezepte für jeden Tag – einfach, authentisch & lecker! Mit diesen 100 authentischen japanischen Rezepten beweist Maori Murota, dass die japanische Alltagsküche auch in Deutschland unkompliziert nachgekocht werden kann – eine abwechslungsreiche Küche voller gesunder Zutaten und natürlicher Aromen. Schritt für Schritt zeigt sie Ihnen, wie Sie beliebte japanische Gerichte selbst zubereiten – von der einfachen Miso-Suppe über japanisches Curry und Donburi bis hin zu Ramen. Itadakimasu! Japanisch kochen: 100 Alltagsgerichte für zu Hause • Absolut alltagstauglich: der perfekte Einstieg in die japanische Küche • Vegan-freundliche Küche: hoher Anteil vegetarischer Gerichte und veganer Alternativen • Mix aus traditionellen und modernen Gerichten: Sushi, Okonomiyaki, Dumplings und mehr • Wissenswertes über Produkte wie Tofu, Miso und Algen • Mit Grundtechniken und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Basics: So gelingen japanische Nudeln, Gyoza-Teig, Dashi-Brühe & Co. zu Hause! Die unverwechselbare Kulinarik Japans zum Nachkochen In „Japan Home Kitchen“ lässt die Japanerin Maori Murota an ihrer ganz persönlichen japanischen Familienküche teilhaben: einer Mischung aus Lieblingsgerichten ihrer Kindheit, der traditionellen Hausmannskost ihrer Großmutter und einer modernen japanischen Fusion-Küche. Alle Rezepte im japanischen Kochbuch lassen sich mit wenigen Grundzutaten aus dem Supermarkt oder Asia-Laden ganz leicht nachkochen und schmecken genauso authentisch und köstlich wie in Japan. In 7 ausführlichen Kapiteln führt Maori durch die zentralen Bereiche der japanischen Kulinarik, stellt Produkte wie Miso, Tofu und Algen vor und erklärt in zahlreichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen die wichtigsten Grundlagen – von perfektem Sushi-Reis bis zu selbst gemachtem Udon-Teig. 1. Mehl: Ramen, Okonomiyaki und Dumplings 2. Reis: Sushi, Donburi und Onigiri 3. Fermentieren: Natto, Miso und Nakazuke 4. Gemüse: Salat, Korokke-Sandwich und Frühlingsrollen 5. Fisch: Dashi, Chawanmushi und Oden 6. Fleisch: Tonkatsu, Bento und Kara-age 7. Tee und Desserts: Matcha, Castella und Daifuku So einfach geht Japanisch kochen für zu Hause!
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Authentisch asiatisch kochen So bewirtet man Familie und Freunde in Thailand, Japan, Korea, China und Vietnam. Asien ist die zweite Heimat der Foodblogger und Kochbuchautoren Simi und Stefan Leistner. Ihr Blog asiastreetfood.com ist Deutschlands erfolgreichste Webseite für asiatische Küche, und ihre Kochbücher sind Bestseller. Jedes Jahr führt ihre Liebe zu asiatischem Essen und Lebensstil sie kreuz und quer durch Asien. Die Länder, die Leute und insbesondere die Tradition des gemeinsamen Essens haben es den beiden angetan. So bringen sie uns mit ihrem Buch nicht nur 70 köstliche Rezepte, sondern auch die unterschiedlichen Esskulturen näher: Tapas und Ramen aus Japan, Barbecue aus Korea, Hot Pot aus China, Currys und Salate aus Thailand ― für einen Tisch voller kulinarischer Genüsse beim Essen mit Familie und Freunden. Alle Rezepte sind auch bei uns einfach nachzukochen, sie können als Tafel kombiniert oder ebenso gut einzeln zubereitet werden. „Authentic Asian Food“ ist mehr als ein Kochbuch. Die Fotos von den Gerichten sowie von Land und Leuten erzählen Geschichten und geben spannende Einblicke in die unterschiedlichen Küchen der ausgewählten Länder. Hintergrundinformationen über deren Esskultur und zu speziellen Zutaten runden das Buch ab. · Alle Zutaten sind über gut sortierte Supermärkte, Asiashops oder über das Internet erhältlich. · Mit vielen vegetarischen und veganen Rezepten oder Rezeptvarianten. · Alle Rezepte in diesem Buch sind laktosefrei.
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Schweigen ist der wichtigste Roman des gefeierten japanischen Autors Shūsaku Endō. Er verursachte nach seiner Veröffentlichung im Jahr 1966 eine große Kontroverse in Japan. Shūsaku Endō, ein japanischer Katholik, erzählt die Geschichte zweier portugiesischer Missionare, die im siebzehnten Jahrhundert in Japan versuchen, die dortige unterdrückte christliche Bewegung zu unterstützen. 1638 bricht Pater Sebastião Rodrigues nach Japan auf, um der Wahrheit hinter den undenkbaren Gerüchten, dass sein berühmter Lehrer Ferreira seinem Glauben abgeschworen habe, nachzugehen. Nach seiner Ankunft erlebt er die brutale und unmenschliche Verfolgung der Christen. Angesichts der Ereignisse in einer Gesellschaft, die keine Toleranz kennt und in der der Tod an der Tagesordung ist, stellt der Autor die immerwährende Frage: Wie kann Gott zu all dem schweigen?
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Havanna im Ausnahmezustand: Der historische Besuch Obamas und das legendäre Rolling-Stones-Konzert stehen kurz bevor. Amerikanische Touristen johlen in den Straßen, exklusive Bars servieren teure Drinks. Inmitten der Aufbruchstimmung ermittelt Conde in einem unliebsamen Fall: Ein berüchtigter Kunst-Zensor wird tot aufgefunden, ein Mann, der etliche Leben zerstörte. Gleichzeitig vertieft sich Conde in eine kubanische Legende: 1909, als der Halley’sche Komet für Weltuntergangsstimmung sorgt, entzündet ein Mord im Rotlichtmilieu eine Fehde zwischen zwei Gangsterbossen. Zu Condes Überraschung ergeben sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit ungeahnte Verbindungen. In einem Havanna zwischen Rausch und Verzweiflung beschwört ein epischer Kriminalfall Echos eines bewegten Jahrhunderts herauf.
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Gleichzeitig vertieft sich Conde in eine kubanische Legende: 1909, als der Halley’sche Komet für Weltuntergangsstimmung sorgt, entzündet ein Mord im Rotlichtmilieu eine Fehde zwischen zwei Gangsterbossen. Zu Condes Überraschung ergeben sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit ungeahnte Verbindungen.
In einem Havanna zwischen Rausch und Verzweiflung beschwört ein epischer Kriminalfall Echos eines bewegten Jahrhunderts herauf.
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Die amerikanische Demokratie und warum sie nicht mehr funktioniert "E pluribus unum", aus vielem eines: So lautet der Wappenspruch im Siegel der USA. Doch davon ist nicht mehr viel übrig. Die Vereinigten Staaten sind in einem Ausmaß zerstritten und verfeindet wie seit dem Bürgerkrieg nicht mehr. Die Hauptursache dafür ist die parteipolitische Polarisierung, die mittlerweile alle Akteure, Institutionen und Verfahren der amerikanischen Demokratie erfasst hat. Dieses Buch erklärt, wie das politische System der USA funktioniert und woran es liegt, dass es immer weniger funktioniert – mit dramatischen Auswirkungen nicht nur für die USA, sondern auch für die Zukunft der Demokratie und uns alle. Es könnte nicht aktueller sein. Ältere Einführungswerke in das politische System der USA besitzen im Grunde nur noch historischen Wert – so dramatisch haben sich die Zustände in der Supermacht in den letzten drei Jahrzehnten verändert. Dass den Parteien eine geschlossene Programmatik fehlt, sie regional sehr unterschiedlich sind, das Mehrheitswahlrecht moderate Politiker bevorzugt, Präsident und Kongress oft über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten, Bundesrichter überparteilich agieren, checks and balances Angriffe auf die Demokratie wirksam verhindern: All das ist längst überholt oder steht auf der Kippe. Stephan Bierling, einer der besten deutschen Kenner der USA, stellt in diesem grundlegenden Werk Aufbau und Funktionsweise des politischen Systems dar, erklärt die Aufgaben der Institutionen und Besonderheiten wie das Impeachment, Gerrymandering oder Filibuster, aber zugleich geht er dabei stets der Frage nach, warum die Mechanik des Regierens sich so stark verändert hat und wie sich Demokratie heute in den USA real vollzieht. Sein Buch ist eine unerlässliche Lektüre für alle, die besser verstehen wollen, was eigentlich los ist mit den USA und woran es liegt – nicht erst seit Donald Trump. „Stephan Bierling gilt als einer der angesehensten deutschen USA-Kenner.“ Ann Guenter, 20 Minuten • Wie funktioniert die amerikanische Demokratie? Das neue Standardwerk zum Regierungssystem der USA • 2024 ist Wahljahr in den USA: Die Welt wird danach eine andere sein • Wo liegen die systemischen Defizite, und wie werden diese gezielt ausgenutzt? • Was ist Gerrymandering, und wie werden die Wahlergebnisse dadurch verzerrt? • Profunde, unaufgeregte Analyse mit langer Halbwertzeit
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Was müssen wir aus Trumps Angriff auf die Demokratie lernen?
Das brandaktuelle Buch der Sachbuchpreisgewinnerin Christina Morina
Die Historikerin Christina Morina lebte mit ihrer Familie 2024/25 für ein Jahr in New York - als Gastprofessorin an der weltbekannten New School For Social Research. Aus nächster Nähe erlebte sie das fatale Comeback von Donald Trump und die verheerenden Folgen für die amerikanische Demokratie, die sich auch im Alltag der Menschen spiegeln. Sie war nach Amerika gekommen, um zur Geschichte der Demokratie zu forschen und zu lehren. Und plötzlich wurde sie Zeugin des großangelegten Versuchs, sie zu zerstören.In ihrem Buch beschreibt sie auf sehr persönliche Weise, wie Trumps Angriff die Demokratie in ihrem Kern erschüttert hat. Zugleich stellt sie die aktuellen Ereignisse in einen größeren Zusammenhang: Was unterscheidet die deutschen Demokratie-Erfahrungen von denen der Amerikaner? Welche Rolle spielen historische und aktuelle Entwicklungen? Wie kann man eine demokratische Ordnung gegen antidemokratische Angriffe schützen? Und welche Lehren lassen sich aus dem amerikanischen Beben für die Demokratie in Deutschland ziehen?
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Was war DDR-Literatur wirklich, und wie war dieser eigentümliche historische Zeit-Ort beschaffen, der sie – vier lange Jahrzehnte und auf engem Raum – prägte? Wen interessiert heute noch die Literatur aus der DDR? Das Feld der deutschsprachigen Literatur hat sich gegenüber dem Wendejahr 1989/90 mit einer Rasanz verändert, die kein Mensch auch nur annähernd hätte voraussagen können. Die literarischen Koryphäen aus dem Westen wie aus dem Osten leben nicht mehr. Vor allem aber hat der massenhafte Zustrom von jungen Migrantinnen und Migranten die Deutsch schreibende Autorenschaft so gravierend verändert, dass die Divergenzen zwischen westdeutschen und ostdeutschen Literaturproduzenten kaum noch wahrgenommen werden. Vielleicht liegt darin eine Chance, die Qualitäten einer Literatur neu kennenzulernen, die allzu lange als rein ideologisch ins Abseits gestellt wurde. Aber was war DDR-Literatur wirklich? Und wie nähert man sich ihr am besten? Wie war dieser eigentümliche historische Zeit-Ort (Chronotopos) beschaffen, der auch die Literatur – vier lange Jahrzehnte und auf abgeschlossenem engem Raum – so stark prägte? In welches existenzielle Dilemma waren die Akteure gestellt, die als schreibende Intellektuelle gegen Zensur und Repression anzukämpfen versuchten? Wolfgang Emmerich stellt solche grundsätzlichen Fragen und exemplifiziert sie anschaulich anhand der Texte bedeutender Autorinnen und Autoren.
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»Voller Intrigen, Liebe, Leidenschaft, voller Neid und Bosheit und Sehnsucht ... Großartig!« Elke Heidenreich
Ins Dunkel ist Screwball-Komödie und Melodram, Tragödie und Romanze in einem: ein Roman als Film, glamourös und hochpolitisch. In raffinierten Rückblenden, mit Tempo und Timing verhandelt er das Verhältnis von Literatur, Film und Macht in Zeiten inszenierter Wirklichkeiten.
Eine Liebeserklärung an das Kino
Wir sitzen im Dunkeln. Auf der Leinwand treffen sich Greta Garbo und Erika Mann 1969 in den Schweizer Bergen und erinnern sich. Wie war das noch mit Marlene Dietrich und der gemeinsamen Geliebten? Als der Film den Nerv der Zeit traf und die Deutschen Hollywood und ganz Amerika durcheinanderwirbelten. Mit Erika Manns antifaschistischem Kabarett Die Pfeffermühle, während die ganze Welt ins Dunkel glitt? Mit der Zensur nach 1933 auch in den USA? Ach – und wie gut kannten sich eigentlich Greta Garbo und Marlene Dietrich? Wer traute sich mehr auf der Leinwand? Und im Leben?
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Wie wir unsere Demokratie gegen Angriffe von außen schützen können
Europa steht unter Druck: Autoritäre Regime, digitale Manipulation, wirtschaftliche Abhängigkeiten und der Aufstieg der extremen Rechten treffen auf eine erschöpfte Öffentlichkeit. Eindringlich schildert Hubertus Heil, wie hybride Angriffe – von Desinformation über Einflussnetzwerke bis zu geoökonomischen Hebeln – unsere Demokratie unterminieren. Zugleich zeigt er Wege auf, wie Demokratien sich erneuern und schützen können: ein hochaktuelles Buch über die Zukunft unserer Freiheit.
Ein gefälschtes Nachrichtenportal, chinesische Investitionen in europäische Häfen, mächtige Tech-Konzerne und eine rechtsextreme Partei in Deutschland, die Putins Narrative verbreitet. Das alles sind keine Zufälle, sondern Teile eines geopolitischen Machtkampfs, der die Freiheit demokratischer Gesellschaften massiv bedroht. Hubertus Heil entfaltet die großen Zusammenhänge, analysiert russische Einflussoperationen, chinesische Machtprojektion sowie die Vernetzung der Neuen Rechten in Deutschland mit dem Trumpismus in den USA. Anschaulich und kenntnisreich beschreibt er, wie hybride Kriegsführung, wirtschaftlicher Druck, digitale Plattformen und ideologische Allianzen zur Waffe werden. Der Autor verbindet persönliche Erfahrung und Insiderwissen aus dem Maschinenraum der Politik mit brandaktuellen Themen. Ein politisches Buch über die neue Systemkonkurrenz und darüber, was wir jetzt tun müssen, um die Demokratien zu bewahren.
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Wie gelang in England, den USA oder in Frankreich einst der Systemwechsel zur parlamentarischen Demokratie? Welche Gründe führten ihre Befürworter an? Und warum vollzog sich dieser Wandel in Deutschland erst relativ spät? Um diese Fragen zu beantworten, befasst Philipp Lepenies sich mit Wegmarken der Demokratiegeschichte. Zu seinen Protagonisten zählen die englischen Levellers, der Amerikaner James Madison und der Franzose Abbé Sieyès, Georg Forster in Mainz, Friedrich Jucho in Frankfurt und Hugo Preuß in Weimar. Aus dem Wissen um das Werden der Demokratie lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die helfen, sich gegen ihr drohendes Vergehen zu stemmen – in einer Zeit, in der sich der Souverän immer häufiger gegen das System entscheidet, das ihm die höchste politische Macht einräumt.
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„Schonungslose Analysen für eine emanzipatorische Subkultur, die diese Bezeichnung tatsächlich verdient“ Ronen Steinke „Dieses Buch ist wie eine kalte Dusche, aber im besten Sinne: erfrischend klar und macht wach.“ Ronya Othmann Niemand will Antisemit sein. Erst recht nicht in Subkulturen und Bewegungen mit einem progressiven, emanzipatorischen Selbstbild. Judenhass geht aber auch underground – ob Rapper gegen Rothschilds, DJs for Palestine oder Punks Against Apartheid. BDS, die Boykottkampagne gegen den jüdischen Staat, will nahezu jedes Anliegen kapern, von Klassenkampf bis Klimagerechtigkeit. Altbekannte Mythen tauchen in alternativer Form wieder auf, bei Pride-Demos, auf der documenta oder beim Gedenken an den Terror von Hanau. Und viele Jüdinnen*Juden fragen sich, wo ihr Platz in solchen Szenen sein soll. Eine Anklage mit anschließender Diskussion. Kritisch, aber konstruktiv. Und vor allem solidarisch. Mit Beiträgen von Timo Büchner, Riv Elinson, Ruben Gerczikow, Max Kirstein, Stefan Lauer, Nikolas Lelle, Konstantin Nowotny, Monty Ott, Annica Peter, Nicholas Potter, Jan Riebe, Merle Stöver, Anastasia Tikhomirova, Tom Uhlig und Lilly Wolter. Und Interviews mit Laura Cazés, Rosa Jellinek, Leon Kahane, Lutz Leichsenring, Luisa Neubauer, Shahrzad Eden Osterer, Massimo Perinelli, Ben Salomo, Yaron Trax und Hengameh Yaghoobifarah.
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Der Krieg um die Fakten Fakten oder Fake-News, Wahrheit oder Lüge: Von »rechts« verbreiten Trolle reaktionäre Propaganda im Netz. Und »links« sorgt die »Cancel Culture« dafür, dass an Universitäten der offene Diskurs über sensible Themen wie »Gender« oder »Race« eingeengt wird. Für Propagandaexperten ist klar, dass beide als Techniken eines Informationskrieges bezeichnet werden können. Sie manipulieren das gesellschaftliche und mediale Umfeld, um politischen Nutzen daraus zu ziehen. Ein Buch, das zeigt, was zu tun ist, wenn wir die Wahrheit verteidigen wollen – ganz besonders in Zeiten wie diesen. Trolle, Bots, Fake News: wie funktioniert Wahrheitsfindung in Demokratien Was wir schützen müssen und wie uns das gelingt Ein wegweisendes Buch Jonathan Rauch erklärt und verteidigt das Gesetz der Erkenntnis: Regeln, die die liberale Wissenschaft definieren und die Gemeinschaft organisieren. Sie stehen unter dem Dauerbeschuss von Widersachern, die nicht müde werden, immer wieder neue Angriffsstrategien auszuprobieren. »Wenn alle um Sie herum mit Ihnen übereinstimmen (oder übereinzustimmen scheinen), machen Sie etwas falsch. Verlieren wir die Fähigkeit Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden? Glauben wir vielleicht gar nicht mehr, dass es einen Unterschied gibt?« Jonathan Rauch in Der Spiegel »In ›Die Verteidigung der Wahrheit‹ bringt Jonathan Rauch ein überzeugendes Argument dafür, dass wir unsere Institutionen und die Menschen, die für sie arbeiten, immer noch brauchen … Rauchs Arbeit ist eine aufschlussreiche und wichtige Mahnung für den Erhalt der Errungenschaften unserer Demokratie. "Wall Street Journal"
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Osamu Dazais No Longer Human. Bekenntnisse eines Gezeichneten ist ein Meisterwerk der japanischen Literatur und Kultbuch. Es wurde durch Verfilmungen und als Manga des berühmten Zeichners Junji Itō zum Millionenseller – und machte den Autor und seinen Protagonisten Yōzō zum Idol. Yōzō sehnt sich nach einem Gefühl der Zugehörigkeit und dem eigenen Platz in der Welt. Seit der Kindheit fühlt er sich außen vor, nur als Familienclown ist ihm Aufmerksamkeit sicher – und so wird er vom notorischen Possenreißer zum sarkastischen Intellektuellen. In einer feinsinnigen Mischung aus Ironie und Verletzlichkeit entblößt er seine Wünsche, Schwächen und Sehnsüchte. In je tiefere Verzweiflung er gerät, desto scharfsichtiger wird dabei sein Blick auf die menschliche Suche nach Bedeutung. Voller Witz und Sarkasmus durchleuchtet Osamu Dazai in No Longer Human. Bekenntnisse eines Gezeichneten die Fragilität der menschlichen Existenz und entfaltet erzählerisch die Wirkkraft eines widerständigen Denkens.
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Wie viel kostet einmal Überleben? 1943: Deutschland, Italien und Japan sind im Dreimächtepakt verbunden. Eine kleine italienische Community in Japan weigert sich, Mussolinis Repubblica di Salò anzuerkennen. Darunter auch Fosco Maraini und seine Frau Topazia. Daraufhin wird die gesamte Familie interniert. Die siebenjährige Tochter Dacia ist der Kälte, den Parasiten und dem Sadismus der Wachen ausgesetzt, sie ernährt sich von wenigen Körnern Reis und Ameisen. Während die Mutter versucht, die bröckelnde Solidarität der Gruppe zu kitten, hackt sich der Vater in der Tradition der Samurai einen Finger ab, als Akt verzweifelter Selbstbehauptung. Jetzt wird ihnen eine einzige Ziege zugestanden, die ihr Überleben sichert. Vom Zusammenhalt in dunklen Zeiten: die verstörende Kindheit der großen europäischen Autorin.
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Eine kochbegeisterte Buchhändlerin verliebt sich in einen Barmann. Ein eigensinniger Postbeamter wagt auf der Suche nach der perfekte Ramen-Suppe die Reise in sein Sehnsuchtsland Japan. Eine gestresste Managerin entspannt sich endlich bei einer Kugel Himbeereis. Ein Hygienekontrolleur der alten Schule macht Bekanntschaft mit der wirkungsvollen Kraft indischer Gewürze. Und Señora Dolores kocht noch einmal ihren berühmten spanischen Eintopf und findet dabei alte Freunde wieder. Stevan Paul nimmt uns in seinen Texten mit auf eine Reise rund um die Welt. Zwischen Japan, Friesland, Italien, Hamburg, Spanien und New York entfalten sich anrührende und humorvolle Geschichten, die alle eins verbindet: Die Leidenschaft für gutes Essen und eine universelle Liebe zur Kulinarik. Und um die Geschmackswelten direkt in die eigene Küche zu holen, gibt es zu jeder Geschichte natürlich das passende Rezept. »Stevan Pauls Texte sind wie seine Gerichte: Sie enthalten immer einen persönlichen Twist, eine Würze und eine besondere Kombination, die sie einzigartig macht. Ein feiner, raffinierter und liebevoller Buchgenuss.« (Tim Raue)
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Miso-Suppe, Tataki, Curry-Reis, Karaage, Donburi oder Dorayaki ... dieses Buch vereint das Beste aus dem Land der aufgehenden Sonne. Die weltweit geschätzte japanische Küche gilt als gesund, ausgewogen und äußerst schmackhaft. Gyozas, Ramen oder Sushi haben längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Dennoch scheuen viele die Zubereitung zu Hause. Mit den richtigen Rezepten, Techniken und Zutaten, wie sie Sachiyo Harada in ihrem Handbuch bietet, ist es jedoch ganz einfach. Mit ausgewählten Schritt-für-Schritt-Anleitungen erzählt sie von dieser Küche, in der sich die Kultur Japans widerspiegelt und in der Formen, Texturen, Geschmäcker und Farben eine bedeutende Rolle spielen.
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Ein zehnseitiges Haus, sieben Studenten und ein Mörder! Japans Antwort auf Agatha Christie.
Eine abgelegene Insel in Japan, auf der vor sechs Monaten ein mysteriöser Massenmord stattfand. Bizarre Gebäude, die das Werk eines seltsamen Architekten sind, der bei dem brutalen Massaker ums Leben kam. Es wird gemunkelt, dass sein Geist dort immer noch im Dunkeln umherwandert ... Gibt es einen besseren Ort für die Mitglieder des studentischen Detektivclubs, die solche Geschichten lieben? Doch das Rätsel, dem sie sich im Dekagon-Haus stellen, ist alles andere als gewöhnlich. Denn die Studenten haben dem verstorbenen Architekten etwas Kostbares entrissen. Nun sinnt jemand auf blutige Rache ...
Der Auftakt zur japanischen Kult-Bestsellerreihe, die weltweit millionenfach verkauft und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.
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Achter Teil der Reihe »The Lotus and the Artichoke«
Regionale Vielfalt, eine reiche Tradition und unvergleichliche Geschmackstiefe – die japanische Küche wird völlig zu Recht auf der ganzen Welt geschätzt. Und die gute Nachricht für alle, die sich für veganes Essen interessieren: Mit wenigen Handgriffen lässt sie sich ganz unkompliziert pflanzlich zubereiten!
Justin P. Moores neues Buch ist eine Hommage an die köstliche Welt der japanischen Küche, inspiriert von seinen vier Reisen nach Japan, wo er unzählige Stunden in privaten Küchen, auf Märkten und in Restaurants verbrachte, um die fein balancierte Vielfalt einzufangen. Seine Gerichte sind geprägt von einfachen, leicht erhältlichen Zutaten und laden mit vielen Variationen zum kreativen Nachkochen ein – egal ob Anfänger:in oder Küchenprofi.
Uns erwartet eine fantastische Auswahl an Rezepten von schnellen Kleinigkeiten über reichhaltige Festessen bis hin zu süßen Desserts, die alle Wünsche von Liebhaber:innen der japanischen Küche erfüllen: Von Miso-Suppe über Udon und Katsu bis zu Okonomiyaki und Onigiri!
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»Eine beeindruckende Abrechnung mit der kapitalistischen Logik des freien Markts« Naomi Klein Die Rede von »Freiheit« im Kapitalismus ist eine Nebelkerze, die die Reichen und Mächtigen schützt und Bürger entmündigt. Subventionen, Steuer-Deals, Hinterzimmer-Absprachen und im Notfall die Rettung durch den Staat haben eine nahezu unverwundbare Plutokratie geschaffen – finanziert durch Steuergeld, aber ohne demokratische Kontrolle. Oxford-Ökonomin, politische Analystin und Erfolgsautorin Grace Blakeley zeigt erfrischend direkt, warum die Spaltung der Gesellschaft durchaus im Interesse des Kapitals ist und weshalb nur eine Gemeinschaft auf Augenhöhe echte Freiheit und Demokratie bedeuten kann. Autobauer, die Rekordsummen an Aktionäre ausschütten, dann aber nach staatlichen Hilfen rufen und mit Streichung von Arbeitsplätzen drohen. Luftfahrtunternehmen, die Flugzeuge bauen, die nicht fliegen können und Menschenleben kosten. Ein globaler Überbietungswettbewerb in Staats-Subventionen und Kürzungen von Sozialleistungen. Während demokratische Parteien diese Entwicklungen als alternativlos bezeichnen, nutzen die Rechtsextremen die Lage schamlos aus und lenken die Wut auf die Schwächsten. Das alles ist keine Ausnahme, sondern das Wesen des Kapitalismus. Grace Blakeley legt die Mechanismen von Broligarchie und Neoliberalismus 2.0 schonungslos offen. Sie zeigt unmissverständlich: Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger zusammenhalten, haben sie eine Chance, die Allianz aus Superreichen und rechten Politkern zu brechen und ein freies Leben für alle zu bewahren.
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Von der Bestsellerautorin: Poetisch-kraftvolle Reden und Essays über Freiheit, Werte und Demokratie in bedrohten Zeiten »Europa, wir bluten. Wir können nicht mehr. Wir sind entweder weiterhin ihm Krieg oder wir stehen immer noch auf den Barrikaden und versuchen mit der letzten Kraft zu verteidigen, was du uns gelehrt hast: Demokratie, Freiheit, Würde und das Leben selbst.« Nino Haratischwili – international gefeierte Bestsellerautorin und Theatermacherin – ist nicht nur eine der wichtigsten literarischen Stimmen der deutschsprachigen Literatur, sie ist auch eine der wichtigsten politischen deutschsprachigen Autorinnen unserer Zeit. Aktuell ist unsere Zeit geprägt von politischer Aggression und einem gesellschaftlichen Klima des Hasses, Umbrüchen und konkreter kriegerischer Bedrohung. Die Autorin kämpft seit Jahren gegen die akute Gefährdung der Freiheit angesichts von Putins Imperialismus. Was in der Ukraine geschehen ist, darf sich nicht wiederholen – in Georgien ist diese Angst zur Tagesrealität geworden. Unter anderem davon handeln die hier versammelten Texte und Reden, emotional und persönlich, brisant und politisch, in der unverkennbar poetisch-kraftvollen Sprache, die zu Nino Haratischwilis Markenzeichen geworden ist. »Ich weiß, wovon ich spreche, ich weiß es nicht aus Büchern, ich weiß es nicht aus den Nachrichten, ich und unzählige Meinesgleichen leben diesen Albtraum immer und immer wieder, als hätte uns jemand mit einem Fluch belegt.« »Wer unsere internationalen Konflikte, die gerade wieder in Osteuropa ausgetragen werden, besser verstehen will, sollte Nino Haratischwili lesen.« DIE ZEIT
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»Eine Sternstunde der Demokratie« Die ZEIT über Marko Martins Rede vor dem Bundespräsidenten
Ovid Preis 2025
Reiner-Kunze-Preis 2025
Rechtsruck im Osten, Verzagtheit im Westen. 35 Jahre nach der Einheit steht die deutsche Demokratie am Scheideweg: Stellen wir uns den Freiheitsaufgaben oder geben wir unsere Freiheit auf? Marko Martin blickt über den Tellerrand der innerdeutschen Debatten zu den großen europäischen Stimmen wie Manès Sperber und André Glucksmann. Ein mitreißender Appell gegen die Lockrufe nach autokratischer Entmündigung und für eine kategorische Ablehnung der Mutlosigkeit.
Das Buch nach der großen Debatte um Marko Martins Rede vor Bundespräsident Frank Walter Steinmeier – ein Must-Read für Krisenzeiten. Klug, welthaltig und nicht ohne Heiterkeit.
Als gebürtiger Sachse, als Kriegsdienstverweigerer noch vor Mauerfall ausgereist, ist Marko Martin in Ost und West sozialisiert. Aus dieser besonderen Position hat er, als einer der wenigen, einen Blick für die Ausreden und Scheinheiligkeiten auf beiden Seiten. Seine Rede im November 2024 in Schloß Bellevue zum Jahrestag des Mauerfalls ging viral. Zugewandt und weltläufig ermutigt uns Marko Martin, unser Verständnis von Freiheit zu überprüfen. Zu stark ist das Missverständnis vieler, diese bedeute automatisch Glück. Doch Freiheit heißt Verantwortung und ist nach Manés Sperber »die kategorische Ablehnung der Mutlosigkeit «. Könnte nicht gerade daraus so etwas wie Glück entstehen?
»Marko Martin ist ein wahrer Humanist.« Anne Applebaum
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Als Angriff auf die Institution der traditionellen und »kulinarischen« Oper sucht Brecht am Modell eines Amüsierbetriebes für Goldgräber, bei dem man, wenn man Geld hat, »alles dürfen darf«, das Wesen der spätkapitalistischen Gesellschaft zu erläutern. Kunstkritik und Gesellschaftskritik stehen nebeneinander.
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Virginia Woolfs letztes zu Lebzeiten veröffentlichtes Werk wurde bisher nie ins Deutsche übersetzt. Ihre 1940 erschienene Biografie des Londoner Malers und Kunstkritikers Roger Fry ist nicht nur ein herausragendes Lebensbild einer bedeutenden Schlüsselfigur der Kunstgeschichte, sondern zugleich ein aufschlussreicher Teil des literarischen Werks der Schriftstellerin Virginia Woolf. Mit „Roger Fry“ führt Virginia Woolf eindrücklich einen Epochenwandel vor Augen, der die bildende Kunst und die Literatur betraf, den Übergang von realistischer zu abstrakter Malerei, vom Realismus zur klassischen Moderne. Und wie schon in ihren Essays verschmelzen in „Roger Fry“ Woolfs Fähigkeiten als Berichterstatterin und Literatin: Die Biografie liest sich wie ein Roman – natürlich mit dem charakteristischen, präzisen und humorvollen Virginia-Woolf-Ton. Ebenfalls enthalten: die neu übersetzten Erzählungen „Montag oder Dienstag“, „Blau & Grün“ und „Der Suchscheinwerfer“, die den Einfluss Roger Frys auf das Werk Virginia Woolfs veranschaulichen.
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Ein Gespenst geht um in Europa, ja in der ganzen Welt – das Gespenst der Cancel Culture. Glaubt man diversen Zeitungen, dürfen insbesondere weiße Männer jenseits der vierzig praktisch nichts mehr sagen, wenn sie nicht ihren guten Ruf oder gar ihren Job riskieren wollen. Ist da etwas dran? Oder handelt es sich häufig um Panikmache, bei der Aktivist:innen zu einer Gefahr für die moralische Ordnung stilisiert werden, um ihre berechtigten Anliegen zu diskreditieren? Der Ursprung der Cancel Culture wird üblicherweise an US-Universitäten verortet. Adrian Daub lehrt im kalifornischen Stanford Literaturwissenschaft. Er zeigt, wie während der Reagan-Jahre entwickelte Deutungsmuster über Campus-Romane verbreitet und auf die Gesellschaft insgesamt übertragen wurden. Man pickt einige wenige Anekdoten heraus und reicht sie herum, was auch hierzulande zu einer verzerrten Wahrnehmung führt. Anhand quantitativer Analysen zeichnet Daub nach, wie diese Diagnosen immer weitere Kreise zogen, bis sie auch die Twitter-Kanäle deutscher Politiker erfassten.
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Ungarn, Frankreich und die Niederlande sind eine Warnung: Die Demokratie ist in Gefahr. Noch ist Zeit, unsere freie Gesellschaft und Verfassung zu schützen. Während Populisten überall auf der Welt die freiheitliche Rechtsordnung aushebeln, halten wir unsere Demokratie noch immer für unverwundbar. Die Feinde der demokratischen Vielfalt missbrauchen unter dem Vorwand, die wahren Interessen des Volkes zu vertreten, das Recht. Was droht Deutschland? Maximilian Steinbeis, Jurist und streitbarer Experte für alle Fragen zur Verfassung, zeigt am Beispiel Thüringen, wie Populisten den freiheitlichen Staat zerstören könnten, indem sie Gesetze und Institutionen missbrauchen: Schulen und Universitäten, Justiz und Polizei, Medien und Kunst. Es bleibt nur noch wenig Zeit, unsere Freiheit gegen diese Angriffe zu verteidigen. Maximilian Steinbeis schärft unser Bewusstsein für die Bedrohungen, denen unsere freie Gesellschaft ausgesetzt ist.
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Der Osten, der Westen und die gefährdete Demokratie Ilko-Sascha Kowalczuk ist einer der besten Kenner der DDR-Geschichte und gehört zu den profiliertesten Beobachtern des Vereinigungsprozesses. Die FAZ nannte ihn den «Punk unter den deutschen Historikern». Bodo Ramelow ist seit 1990 in Ostdeutschland politisch aktiv und war von 2014 bis 2024 Ministerpräsident in Thüringen. Die beiden haben sich zusammengesetzt, um nach den Ursachen für den flächendeckenden Wahlsieg der AfD in den neuen Bundesländern und nach den Perspektiven für unsere Demokratie zu fragen. Der Zeithistoriker und der Politiker lassen es dabei nicht an deutlichen Worten fehlen und gelangen zu einem sehr differenzierten Bild der deutsch-deutschen Gegenwart. Vieles von dem, was nach 1990 im Osten schiefgelaufen ist, lässt sich aus Versäumnissen und Fehlern im Vereinigungsprozess erklären. Anderes geht auf überzogene Erwartungen und ein falsches Verständnis von Freiheit und Eigenverantwortung zurück. So ist eine toxische Stimmung entstanden, die immer größere Teile der Bevölkerung erfaßt nicht nur im Osten, sondern auch im Westen. In einem sehr intensiven Gespräch diskutieren Kowalczuk und Ramelow diesen Prozess und seine verhängnisvollen Auswirkungen auf unsere Demokratie. Wer besser verstehen will, wie die "neue Mauer" entstanden ist, die nicht nur entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze verläuft, sondern auch zwischen den Verteidigern der Demokratie und jenen, die sie gezielt oder leichtfertig in Gefahr bringen, der sollte dieses Buch lesen.
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»Dem deutschen Volke« lautet die Inschrift über dem Portal des Reichstagsgebäudes in Berlin. Doch die Bevölkerung ist in unserer heutigen Form der Demokratie ein Akteur ohne besonders großen Einfluss. Abgeordnete, die die Interessen der Menschen vertreten? Pustekuchen! Lobbykontakte und elitäre Netzwerke sind entscheidend. Monopoly ist ein extrem gerechtes Spiel dagegen. – Wir müssen die Spielregeln unserer Demokratie ändern! Wir brauchen mehr Basis, mehr außerparlamentarische Bewegungen, brauchen Volksvertreter, die nicht ihrem korrumpierten Gewissen verpflichtet sind. Dann haben wir auch die Möglichkeit, die Corona-Krise als Chance zu nutzen und die Millionen Menschen von Fridays for Future, die für eine bessere Politik demonstrieren, nicht der Klimaschutzlobby zum Fraß vorzuwerfen.
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Vom Untergang einer Demokratie – Volker Ullrich erzählt die Geschichte Weimars für unsere Zeit Demokratien sind fragil. Freiheiten, die fest errungen scheinen, können verspielt werden. Wenige historische Ereignisse verdeutlichen dies so eindringlich wie das Scheitern der Weimarer Republik. Volker Ullrich erzählt eines der größten Dramen der Weltgeschichte – anschaulich, spannend und nahe an den handelnden Personen. Chancen blieben ungenutzt, Alternativen wurden verspielt. Nichts war zwangsläufig oder unvermeidbar. Die Schicksalsstunden einer Demokratie, es gab sie von den Anfängen in der Revolution von 1918 bis zu den verhängnisvollen Tagen im Januar 1933. Es kommt auf die konkreten Handlungen einzelner Personen an – damals wie heute. Eine Lektüre, die beklemmende Parallelen zur Gegenwart zeigt. Die Geburt der Weimarer Republik stand unter einem denkbar ungünstigen Stern. Das deutsche Kaiserreich hatte den Weltkrieg krachend verloren. Der Versailler Vertrag legte dem besiegten Land harte Bedingungen auf. Eine nicht abreißende Kette von Krisen – unterbrochen nur durch eine Phase scheinbarer Stabilisierung Mitte der 20er Jahre – erschütterte die Republik. Doch trotz aller Belastungen – das Experiment der ersten deutschen Demokratie war nicht von allem Anfang an auf ein ruhmloses Ende angelegt. In seinem packenden Buch zeigt der renommierte Historiker und Publizist Volker Ullrich, dass es immer wieder Gelegenheiten gab, die Weichen anders zu stellen, von der Gründungsphase der Republik bis zum Januar 1933. So ist Ullrichs Buch auch eine eindringliche Mahnung: Wir haben es in der Hand, ob die Demokratie siegt oder scheitert. „Dass deutsche Historiker auch elegant und fesselnd schreiben können, beweist Volker Ullrich. Spannender als mancher Krimi.“ Martin Doerry, SPIEGEL Plus • Das Scheitern der Weimarer Republik: eines der größten politischen Dramen der Weltgeschichte • Wie Demokratien sterben – und wie sie gerettet werden können • Beklemmende Parallelen zu unserer Gegenwart • Spannend erzählt: man liest mit angehaltenem Atem • Internationaler Bestsellerautor
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Deutscher Sachbuchpreis 2024! »Christina Morina nutzt bisher wenig beachtete Quellen, um zu zeigen, wie unterschiedlich sich das Demokratieverständnis in Ost- und Westdeutschland seit den 1980er Jahren entwickelt hat. Morina liefert mit diesem Buch überraschende und notwendige Impulse für die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen. Ihr Buch riskiert viel, ohne zu polarisieren – Demokratie ist Prozess, kein Zustand.« (Aus dem Urteil der Jury) Die Ost-West-Debatte der Deutschen ist oft von gegenseitigem Unverständnis und Zuspitzungen geprägt. Christina Morina vermeidet die übliche Frontenbildung und rückt – anhand vieler bisher unerforschter Selbstzeugnisse wie Bürgerbriefe, Petitionen und Flugblätter – die Demokratievorstellungen und das Selbstverständnis ganz normaler Bürgerinnen und Bürger in Ost und West seit den 1980er Jahren in den Fokus. Indem die Autorin die Demokratiegeschichte der Bundesrepublik und die Demokratieanspruchsgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik miteinander verzahnt, kann sie maßgebliche Unterschiede und wechselseitige Bezüge im Staats- und Politikverständnis herausarbeiten. Dabei entsteht ein differenziertes Bild: Viele Bewohner der DDR identifizierten sich mit ihrem Land und dessen „volksdemokratischen“ Idealen, blieben dem Staat und seinen Institutionen gegenüber jedoch skeptisch. Diese Staatsferne gepaart mit einem oft provinziell-utopischen Bürgersinn, dessen Potentiale nach der Vereinigung weitgehend ungenutzt blieben, wirkt bis heute nach. Im Zusammenspiel mit einem wiedererstarkenden Nationalismus im Westen entstand so nicht zuletzt auch der Nährboden für den Aufstieg des Rechtspopulismus. Christina Morinas Buch offenbart die Grenzen der westdeutschen Liberalisierung ebenso wie die Vielfalt der ostdeutschen Demokratieaneignungsversuche – ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der gegenwärtigen prekären Lage der Demokratie.
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Ein feministisches Verständnis von politischer Macht
Wie kann man sich gegen die neuen Herrschaftslogiken wehren, die gegenwärtig unsere Demokratie untergraben? In ihrem klaren und engagierten Essay gibt die preisgekrönte französische Philosophin Corine Pelluchon eine faszinierende Antwort: Wenn wir der Gewalt und Angst die Macht des Weiblichen entgegenstellen, die allen Geschlechtern offensteht - eine Kraft des Teilens, der Fürsorge und der gegenseitigen Wertschätzung -, kann eine gerechtere, freudvollere und menschlichere Zukunft unserer Demokratie entstehen.
Corine Pelluchon wendet sich mit großer Sorge dem aktuellen Rechtsruck zu und möchte vor allem die besondere Attraktivität erklären, die populistische bis faschistische Auffassungen so stark machen. Laut Pelluchon basiert diese Attraktivität auf einer Art Intrige, in die rechtsextreme Führungsfiguren sowie geneigte Teile der Bevölkerung verstrickt sind: Geteilte Ohnmachtserfahrungen werden mit toxischen Bemächtigungs- und Ausgrenzungswünschen beantwortet. Um unsere Demokratie vor dieser affektiven Dynamik zu bewahren, plädiert Pelluchon für ein feministisches Demokratieverständnis. Sie beruft sich dabei auf eine weibliche Erfahrung, die von einem Bewusstsein der Vulnerabilität, der wechselseitigen Abhängigkeit und einer Dankbarkeit gegenüber der Natur geprägt ist. Eine Politik, die dieser Erfahrung gerecht wird, muss auf Kooperation, Rücksichtnahme und der Einhegung von Beherrschungswünschen gebaut sein.
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Wie rechte Narrative das Internet erobern – und wie man sie stoppt
Daniel Rensing zeigt hautnah und mit seinem ganz eigenen Witz, warum Social Media zum Schlachtfeld der Demokratie geworden ist und wie Humor zur wirksamsten Waffe gegen Hass und Fake News wird. Er selbst ist als @its.daniel.brln sehr erfolgreich mit politischer Aufklärung und Satire auf TikTok und YouTube unterwegs. Jetzt erklärt er die Strategien rechter Netzwerke, entlarvt ihre Mechanismen und erzählt, wie aus Reaktionsvideos eine politische Bewegung entsteht und was im Umgang mit Anti-Demokraten noch grundlegend schiefläuft. Seine persönliche Geschichte – vom Burnout zum Polit-Influencer – liefert dabei Authentizität, ohne den Blick vom eigentlichen Thema zu nehmen: den Kampf um das Demokratie-Verständnis der nächsten Generation.
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»Carla Hinrichs schreibt mit einer Dringlichkeit, die ihren politischen Schmerz in eine poetische Analyse verwandelt.« Samira El Ouassil
Carla Hinrichs schläft noch, als ein Einsatzkommando unter Berufung auf § 129 StGB ihre Wohnung stürmt. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung, der Letzten Generation. Die Jurastudentin aus Bremen, die sich dafür einsetzt, dass Gesetze auch vom Staat eingehalten werden, landet nun selbst dafür vor Gericht. Dieses Buch ist ein erschütterndes Zeugnis davon, wie verletzt unsere Demokratie ist und der dringliche Appell, die eigenen Grundrechte immer wieder aktiv zu nutzen – solange wir sie noch haben.
Hier geht es nicht um die Klimakrise. Hier geht es um die Demokratie und um die Autokratisierung unseres Staates. Und um den Paragraphen 129 StGB. Ein Gesetz, das die Staatsanwaltschaft im Kampf gegen Terror und Mafia bemächtigen soll und das missbraucht wird, um Grundrechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu unterdrücken. Die Anklage gegen Carla Hinrichs und die Letzte Generation wird dadurch zu einem Präzedenzfall gegen die Zivilgesellschaft. Denn ihr Protest war stets gewaltfrei, doch nun droht ihnen Gefängnis. Spannend, emotional und aufrüttelnd erzählt Carla Hinrichs hier die Geschichte einer politisch engagierten jungen Frau und einer der kontroversesten Bewegungen der letzten Dekade.
»Aktivist:innen zu kriminalisieren, ist ein Angriff auf unsere Grundrechte.« Amnesty International
»Keine Pose. Keine Show. Substanz. Und Gänsehaut beim Lesen. Dieses Buch stellt die Frage, um die sich alles dreht: Wie viel Widerspruch hält unsere Demokratie aus?« Klartext mit Lilly
»Carla Hinrichs ist die Aktivistin unserer Zeit. Man sollte ihr unbedingt zuhören.« Sally Lisa Starken
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Mizuki hat alles, das perfekte Leben: Zwei gelungene und geliebte Kinder, einen erfolgreichen Ehemann, ein schönes Apartment in Tokio. Ihre Karriereträume hat sie aufgegeben, um das Leben einer guten Hausfrau und Mutter zu führen. Was darin nicht vorgesehen war: Der Ehemann ignoriert sie, die Kinder gleichen manchmal kleinen Psychopathen und die größtmögliche Freiheit ist ein Abend mit Freundinnen. Erst in der Begegnung mit einem inspirierenden, charmanten jungen Mann entdeckt sie gleichberechtigte Freundschaft, ihre Freiheit und ihre Stimme wieder. Mizuki hat nur ein Leben und muss sich doch zwischen zwei entscheiden – zwischen familiärer Verantwortung und den eigenen Bedürfnissen.
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Was bedeutet das Ziel der Nachhaltigkeit für unsere Demokratie? Angeblich besteht ein Gegensatz zwischen dem Anspruch auf individuelle Freiheit einerseits und der ökologischen Notwendigkeit der kollektiven Selbstbeschränkung andererseits. Um einen Weg aus diesem vermeintlichen Dilemma aufzuzeigen, greift Felix Heidenreich in seinem grundlegenden Buch auf die republikanische Tradition der Demokratietheorie zurück. Wo der Liberalismus die Freiheit als individuelle Ungebundenheit feiert, konzipiert der Republikanismus Freiheit als kollektive Selbstbindung. Demokratie besteht dann nicht darin, einem Minimum an Regelungen unterworfen zu sein, sondern sich selbst als Koautor:in kollektiver Selbstbindungen zu verstehen, die den Aufbau nachhaltiger Lebenswelten ermöglichen.
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Das vieldiskutierte Buch zum Umgang mit den Rechten Die Autoren haben mit ihren Thesen vielfältige Debatten ausgelöst – viel dringlicher noch stellt sich uns heute die Frage, wie wir mit Rechtspopulisten und der Neuen Rechten umgehen müssen. Das Taschenbuch bietet ein zusätzliches Vorwort, einen neuen Essay und zwei Interviews, welche die vielfach besprochenen Leitideen und die breite Rezeption des Bestsellers einordnen und erklären. Mit Rechten reden heißt nicht nur, mit Rechthabern streiten. Sondern auch mit Gegnern, die Rechte haben. Und mit Linken. Demokratie ist kein Salon. Die Republik lebt vom Streit, von Rede und Gegenrede, nicht nur von Bekenntnissen und moralischer Zensur. Dieser Leitfaden zeigt, dass es in der Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und Neuen Rechten um mehr geht als die Macht des besseren Arguments. Es geht vor allem um die Kunst, weniger schlecht zu streiten. Per Leo, Max Steinbeis und Daniel-Pascal Zorn sagen nicht, wie man mit Rechten reden muss. Sie führen vor, warum, wie und und worüber sie selbst mit Rechten reden. Und sie denken über das Reden mit Rechten nach. Mal analytisch, mal literarisch. Teils logisch, teils mythologisch. Hier polemisch, dort selbstironisch.
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Die siebzehnjährige Hana träumt von einer besseren Zukunft für sich und ihre Mutter, doch das Leben meint es nicht gut mit ihr. Es ist kurz vor der Jahrtausendwende, und in Japan ist die Wirtschaft ins Stocken geraten. Als die ältere Kimiko Hana unter ihre Fittiche nimmt, wird sie Teil einer neuen, selbst gewählten Familie: einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von jungen Frauen, die am Rande der Gesellschaft leben. Unter der Führung von Kimiko übernehmen sie eine Bar, und zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt Hana ein gewisses Maß an Freiheit und Sicherheit. Doch als das Geld zur Neige geht, sieht sie keine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt ehrlich zu verdienen, und so rutscht Hana immer tiefer in eine kriminelle Parallelwelt, aus der es scheinbar kein Zurück mehr gibt. In ihrem neuen Roman erzählt Mieko Kawakami eindringlich von der Hoffnung, die eine Wahlfamilie verspricht, und widmet sich scharfsinnig der Illusion des freien Willens und der Frage nach menschlicher Würde.
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Die inspirierendsten Freiheitskämpferinnen der Weltgeschichte Auf der ganzen Welt kämpfen Frauen seit Jahrhunderten für Gleichberechtigung, Demokratie, Freiheit und Bürgerrechte. Die Historikerin Alexandra Bleyer erzählt die inspirierenden Geschichten so unterschiedlicher Persönlichkeiten wie Olympe de Gouges und Sojourner Truth, Emily Davison und Bertha von Suttner, Rosa Luxemburg und Alexandra Kollontai und nimmt ihre Leser:innen mit auf eine faszinierende Reise vom 18. bis ins 20. Jahrhundert. Die wichtigsten Freiheitskämpferinnen aus allen fünf Kontinenten Ein Buch für alle, denen die Demokratie am Herzen liegt Faszinierende Porträts, verfasst von einer ausgewiesenen Historikerin
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Sadopopulistische Demagogen vom Schlage eines Donald Trump oder Wladimir Putin und digitale Oligarchen im Silicon Valley, ukrainische Soldaten an der Front und Schwerverbrecher in einem Hochsicherheitsgefängnis in Connecticut - sie alle treten in diesem Buch auf. So wie Simone Weil, Edith Stein, Vaclav Havel und die Freiheitsglocke, die Timothy Snyder als Kind geläutet hat.
Timothy Snyder ist «der führende Interpret unserer düsteren Zeiten» genannt worden. Nun legt der unermüdlich gegen Putin wie gegen Trump kämpfende Historiker ein brillantes Buch vor, das erklärt, was Freiheit bedeutet, wie sie oft missverstanden wird und warum sie unsere einzige Chance ist zu überleben. "Über Freiheit" handelt vom alltäglichen Rassismus und der Social Media-Überflutung unseres Denkens, von der aggressiven sozialen Ungleichheit und der gigantischen Fehlentwicklung eines vergeudeten halben Jahrhunderts.
Snyders Buch ist ein Weckruf, die Zukunft endlich in die Hand zu nehmen und uns gegen die gewaltige Welle der Unfreiheit zu wehren, die über uns hereingebrochen ist.
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Wie umgehen mit einer Geschichte, die von Phasen exzessiven Terrors geprägt war? Kann es eine Aufarbeitung der Vergangenheit geben, wenn als einzige Institution der Geheimdienst den Zusammenbruch der Sowjetunion überdauert hat? Nikolai Epplée umreißt in seinem fesselnden Buch die Unterdrückungsmethoden der Sowjetherrschaft von der Oktoberrevolution bis zu Stalins Tod und die anschließenden Versuche, ihre Opfer zu rehabilitieren. Eine »Versöhnung« von oben spricht die Bürger von Schuld und Verantwortung frei, während Initiativen von unten, wie die im Dezember 2021 verbotene Menschenrechtsgesellschaft Memorial, Millionen von Toten ihre Namen zurückgeben. Vergleichend blickt er auf Länder wie Argentinien, Deutschland, Japan, Polen, Spanien und Südafrika. Ob Schlussstrich, juristische Aufarbeitung oder Wahrheitskommissionen – was lässt sich daraus lernen? Welche Folgen das Ausbleiben der Vergangenheitsbearbeitung für die russische Gesellschaft hatte, zeigt sich heute dramatischer als je zuvor. Wie dennoch zu einem produktiven Umgang mit der Vergangenheit gefunden werden könnte – das ist Thema dieser eindringlichen Studie, die seit Kriegsbeginn ein Bestseller ist.
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Honolulu, 1946: Vor fünf Jahren untersuchte Detective Joe McGrady den Mord an einem jungen Mann und dessen Freundin, einer Japanerin. Die Spur führte nach Hong Kong, wo McGrady in Kriegswirren geriet, verhaftet und verschleppt wurde und schließlich in Japan untertauchen musste. Nach nunmehr fünf Wintern kehrt McGrady als Privatdetektiv nach Hawaii zurück, fest entschlossen, den Fall, der ihn nie losließ, endlich abzuschließen … Fünf Winter ist ein gewaltiges Epos im Cinemascope-Format, das einem für immer im Gedächtnis bleiben wird: ein fesselnder Thriller, eine Geschichte des Überlebens trotz aller Widrigkeiten, ein erschütterndes Porträt des Krieges und eine herzzerreißende Liebesgeschichte in einem.
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»Ich muss ihn finden, weil er mich gefunden hat, als ich verloren war.« ***Je nach Verfügbarkeit wird das Buch mit oder ohne Farbschnitt geliefert. Der gestaltete Buchschnitt ist auf eine limitierte Stückzahl begrenzt.*** Malu möchte nichts wie weg – weg von Zuhause, weg aus Deutschland, weg aus ihrem Leben. Als sie die Chance zu einem Schüleraustausch nach Japan bekommt, ergreift sie daher sofort die Gelegenheit. Und sie glaubt, sich bestens vorbereitet zu haben. Doch Tokio in seiner Andersartigkeit haut sie um, genauso wie ihr geheimnisvoller neuer Mitschüler Kentaro. Nur langsam lässt sie ihn an sich heran, aber Kentaro zeigt ihr sein ganz eigenes Tokio, und Malu entdeckt eine Seite an sich selbst, die sie alleine niemals gefunden hätte. Während romantischer Dates im neondurchtränkten Sommerregen, verrückter Karaoke-Sessions und magischer Momente im Mondschein auf den Dächern der Stadt wachsen ihre Gefühle füreinander unaufhaltsam. Doch dann sucht eine verheerende Katastrophe Tokio heim, und Malu muss alles daransetzen, im Chaos der verwüsteten Millionenmetropole ihre große Liebe wiederzufinden … Ein einzigartiger, tief berührender Roman über Verlust, die Suche nach der großen Liebe und nach sich selbst.
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»Ich habe das Geheimnis der drei Bilder entschlüsselt. Welches Leid du ertragen musstest, kann ich nicht ermessen. Wie schwer die Schuld wiegt, die du auf dich geladen hast, ist mir nicht klar. Ich kann dir nicht vergeben. Doch ich werde dich immer lieben.« Ein bewegender Blogeintrag mit Zeichnungen, die viele Rätsel aufgeben. Eine Kinderzeichnung mit einem seltsamen Haus darauf. Die letzten Skizzen eines Zeichenlehrers, der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Hängen alle diese Bilder zusammen? Zumal immer wieder Menschen sterben, die mit ihnen zu tun haben? Zwei Journalisten kommen dem Geheimnis auf die Spur. Kurz darauf ist einer von ihnen tot...
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Ich vermisse niemanden. Und ich brauche auch niemanden. Die neunundzwanzigjährige Akiko lebt als Single und in selbstgewählter Einsamkeit in Tokio. Eines Abends begegnet sie zufällig Kento wieder, ihrer ersten Liebe aus Schulzeiten. Kento führt ein zurückgezogenes Leben als ein Hikikomori, der sich nur nachts auf die Straße traut. Gleichzeitig entdeckt Akiko im Nachlass ihrer Mutter eine Lebenslüge, die all ihre Gewissheiten infrage stellt. Sie muss sich eingestehen, dass sie nicht weiß, wer sie ist. Mit Kentos Hilfe begibt sich Akiko auf eine Reise zu ihrer eigenen Geschichte, die ihr Leben in unverhoffte Bahnen lenkt und sie zu den Fragen führt, die sie sich bisher nicht zu stellen wagte: Wie will ich leben? Und habe ich den Mut, jemanden zu lieben?
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In Japan ist Vulvakunst nicht gern gesehen. Die Künstlerin Rokudenashiko (japan. für Tunichtgut-Mädchen) wurde zweimal eingesperrt, weil sie in Bezug auf Obszönität gegen das Gesetz verstoßen hat. Ihr Vergehen: sie hat nach einem 3D-Modell ihrer eigenen Vulva ein Kajak anfertigen lassen und das 3D-Modell gegen Spende im Crowdfunding zur Verfügung gestellt. In diesem Manga (japan. Comicbuch) erzählt sie ihre Geschichte. Sie ist außerdem bekannt für ihre vielfältigen Vulvamodelle, die sie künstlerisch und mit viel Humor in Szene setzt. In dem Film #femalepleasure (2018) und in dem Film Of Love and Law (2017) spielt sie eine Hauptrolle.
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Ein literarischer Schatz von den alten Meistern bis zu modernen Stimmen
Gedichte zu schreiben hat eine lange Tradition in Japan. Die hier vorgelegte Auswahl streift einige der bedeutendsten Entwicklungen in der Geschichte der japanischen Lyrik. Als Sammlung bietet sie eine bunte Mischung unterschiedlichster Themen. Das Spektrum reicht von einer Kaiserin, die vor mehr als tausend Jahren regierte, über Hofbeamte, Hofdamen und Einsiedler unterschiedlicher Epochen bis in die Neuzeit mit Feministinnen und Hausfrauen, die sich zum Dichten Zeit nehmen. Gedichte wurden von Literaten und von Angehörigen literaturferner Berufe, wie Gynäkologen und Bankangestellten, Medizinprofessoren und Gymnasiallehrern, auch Tapeziermeistern, Soldaten und Bauern, geschrieben - vom nördlichsten Hokkaido bis zum südlichsten Okinawa.
Japanische Gedichte sind generell zwar sehr kurz, enthalten dennoch reichlich Anmut, Witz, intensive Gefühle, nachdenklich stimmende Gedanken und wirken oft sehr unterhaltsam. Dank ihrer Kürze und der einprägsamen Formulierungen bleiben ihre Inhalte im Gedächtnis hängen. Man mag sie wieder und wieder lesen, oft auch mitsummen, wenn sie trotz ihrer Kürze klangvoll geraten. Miki Sakamoto hat für die vorliegende Auswahl ihre Heimat durchreist und die schönsten japanischen Gedichte gesammelt, neu übersetzt und mit hilfreichen Kommentierungen und klugen Nachgedanken versehen.
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Satoshi Yagisawa erzählt in seinem Bestseller schnörkellos, leichtfüßig und charmant von Menschen, die durch Bücher und einen wunderbaren Buchladen miteinander verbunden sind und sich gegenseitig durch schwere Zeiten begleiten.
Takako, die in Die Tage in der Buchhandlung Morisaki ihren Liebeskummer nach einer schlimmen Trennung überwunden hat, im Antiquariat ihres Onkels Satoru und ihrer Tante Momoko, umgeben von Büchern, ist nun frisch verliebt: Seit Kurzem ist sie mit Wada zusammen, der an einem Roman arbeitet, in dem es um die Buchhandlung Morisaki gehen soll. Und dort wird Takako nun wieder gebraucht, denn Momoko ist erneut schwer erkrankt. Takako unterstützt Satoru, wo sie kann, und packt wieder im Buchladen mit an. Mit ihrer Hilfe und der von Stammkunden und Freunden fasst Satoru neuen Mut …
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Der Healing-Fiction-Bestseller aus Japan: warmherzige Geschichten aus dem Zug zwischen Kyoto und Osaka, über das, was im Leben wirklich wichtig ist Seit Jahrzehnten bringt die Hankyu-Bahn, ein weinroter Regionalzug zwischen Kyoto und Osaka, ihre Passagiere sicher ans Ziel. Während sich die Jahreszeiten vor dem Fenster ändern, kommen die Menschen einander näher: von dem jungen Mann, der sich in eine Mitreisende verliebt, über die Frau, die den Mut fasst, sich aus ihrer Beziehung zu lösen, bis hin zur Witwe, die ein neues Leben beginnt. In diesem sanft durch die idyllische Berglandschaft Japans fahrenden Zug begibt sich jeder von ihnen auf eine Reise, um der Mensch zu werden, der er wirklich sein möchte.
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Starke Frauenfiguren, raffinierte Spannung und eine Prise Humor – ein filmreifes Krimierlebnis!
1950: Die junge Japanologin Mirabell Molnar reist nach Japan, um ein scheinbar harmloses Tauschgeschäft abzuwickeln. Doch der Deal platzt, und Mirabell wird entführt, hinein in Tokyos Unterwelt, wo Gerüchte über verstecktes Gold kursieren. Als Geisha verkleidet und von CIA und Yakuza verfolgt, wird Mirabell zur unfreiwilligen Mitspielerin in einem tödlichen Komplott – und trägt plötzlich den Schlüssel zu einem Geheimnis, das die Nachkriegswelt erschüttern könnte.
Meinrad Braun entführt die Leser in die exotische Welt Japans und lässt sie gemeinsam mit Mirabell Molnar Licht in die Schatten der Vergangenheit bringen. Ein Spionage-Thriller voller Wendungen, der Liebhaber von Krimis mit außergewöhnlichem Setting begeistern wird.
»Braun ist ein Meister darin, andere Zeiten und Orte zu sezieren und zum Leben zu erwecken.« – der reporter über Tausend Meilen weites Land. Ein früher Western
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Magie & Folklore ist eine einzigartige Buchreihe, die sich anhand zauberhafter Illustrationen mit volkstümlichen Traditionen aus verschiedenen Epochen und Kulturen beschäftigt. Die ideale Lektüre für wahre Liebhaber von Esoterik und Mythologie. Die Reihe umfasst neben magischen Praktiken, Heiltechniken und populären Wahrsagekünsten auch Porträts einflussreicher historischer Figuren und Sagengestalten – in einem praktischen und gleichermaßen kunstvoll illustrierten Format dargeboten. Die ersten drei Titel der Serie sind: Italien Magie & Folklore – Kelten Magie & Folklore – Japan Magie & Folklore. Die Reihe wird fortgesetzt mit weiteren Bänden wie: Slawische Magie, Mythen & Folklore – Nordische Magie, Mythen & Folklore – Nordamerikanische Magie, Mythen & Folklore – Chinesische Magie, Mythen & Folklore und weitere.
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Zwei Frauen gegen die Yakuza
Tokio, 1979: Yoriko Shindo lebt für den Kampf – auf der Straße, ohne Regeln, ohne Rücksicht. Bis sie entführt und in den Palast der Naiki-kai verschleppt wird, eines brutalen Yakuza-Clans. Nur eine Bedingung rettet ihr das Leben: Sie soll die Tochter des Bosses beschützen – die schöne, schweigsame Shoko, die in ihrer eigenen Welt aus Gehorsam und Angst gefangen ist.
Was als Zwang beginnt, wird zu einem brisanten Bündnis. Zwischen Yoriko und Shoko wächst eine verzweifelte Nähe – inmitten von Blut, Macht und Verrat. Aber kann es für zwei Frauen wie sie jemals ein anderes Leben geben?
Ein blutiger Thriller – roh und intensiv.
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Als sie klein war, hatte Yayoi eine unglaubliche Vision: Sie sah ein endloses Feld mit gepunkteten Blumen und hatte das Gefühl, mit ihnen zu verschmelzen. Später nutzte Yayoi die Kunst, um ihre Erfahrungen mit der Welt zu teilen. Ihre gepunkteten Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen sind heute auf der ganzen Welt bekannt.
Dieses Buch ist Teil der Reihe Little People, BIG DREAMS.
Little People, BIG DREAMS erzählt von den beeindruckenden Lebensgeschichten großer Menschen: Jede dieser Persönlichkeiten – ob Wissenschaftler:in oder Künstler:in, Ikone der Geschichte oder Held:in der Moderne – hat Unvorstellbares erreicht. Dabei begann alles, als sie noch klein waren: mit großen Träumen.
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DER KAMPF UM ISRAELS DEMOKRATIE - SAUL FRIEDLÄNDERS AUFWÜHLENDES TAGEBUCH Israel steht am Abgrund. Das Israel, das wir kannten. Saul Friedländer, der große Historiker des Holocaust, hat ein Tagebuch geschrieben, in dem er die aktuellen Ereignisse schildert und kommentiert, in Rückblenden aus der Geschichte des Landes, das er mit aufgebaut hat, erzählt, Konflikte analysiert und über Lösungen nachdenkt. Sein Tagebuch geht unter die Haut und jeden etwas an, dem an Israel was liegt. «Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.» Mit diesem herben Kommentar Max Liebermanns zur «Machtergreifung» der Nationalsozialisten beginnt das israelische Tagebuch von Saul Friedländer. Eine neue, mit rechtsradikalen Kräften koalierende Regierung unter Führung von Benjamin Netanjahu versucht mit einer Justizreform, die Demokratie auszuhebeln und ein autoritäres Regime zu etablieren. Hunderttausende gehen auf die Straße, um dagegen zu demonstrieren. Saul Friedländer, weltberühmt, mit höchsten Preisen ausgezeichnet und im 90. Jahr seines Lebens angekommen, kann nicht mehr mitdemonstrieren, aber er schreibt ein «israelisches Tagebuch», um dieser dramatischen Entwicklung entgegenzutreten. Es ist eine schmerzhafte, bewegende Lektüre und ein Appell an uns alle, den Absturz Israels in eine autoritäre Pseudo-Demokratie zu verhindern. Ein intimes und aufwühlendes Tagebuch Saul Friedländer hat das heutige Israel mit aufgebaut Der Autor beschreibt seine Emotionen, Sorge und Verzweiflung angesichts der Entwicklungen in Israel Ein Text, der unter die Haut geht
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Von Sokrates bis zu den Klimaklebern – eine Theorie des zivilen Ungehorsams Unverhältnismäßig? Verfassungsfeindlich? Moralistisch? Kriminell? Die aktuellen Erscheinungsformen des zivilen Ungehorsams sind enorm umstritten. Doch was zeichnet zivilen Ungehorsam eigentlich aus? Rechtfertigen «Klimakleber*innen», Bauernproteste und Reichsbürger*innen zu Recht ihr Handeln mit diesem Begriff? Wir brauchen dringend eine überzeugende und allgemeinverständliche Theorie des zivilen Ungehorsams – und die preisgekrönte Rechtswissenschaftlerin Samira Akbarian hat sie uns geliefert. Die Potenziale des zivilen Ungehorsams für unsere Demokratie liegen gerade in seinen Gefahren: indem er Defizite in demokratischen Verfahren aufzeigt, Teilhabebedingungen infragestellt und uns den Spiegel vorhält. Recht zu brechen, so zeigt Samira Akbarian, kann daher gerade der Verwirklichung demokratischer Ideale dienen. Die Auffassung, dass ziviler Ungehorsam Demokratie und Rechtsstaat schadet, müssen wir demnach hinterfragen. Es geht nicht darum, alle Arten des zivilen Ungehorsams zu rechtfertigen, sondern zu lernen, seine demokratischen Äußerungen von autoritären zu unterscheiden. Akbarians These lautet, dass gelingende Formen des zivilen Ungehorsams als «Verfassungsinterpretation» verstanden werden sollten. In ihrem Buch erläutert sie diese überraschende These und erklärt, wie ziviler Ungehorsam eine direkte demokratische Einflussnahme ermöglicht, die Ungleichgewichte in politischen Verfahren ausgleichen kann. „Ein Mensch, der gegen ein von ihm als ungerecht erfahrenes Gesetz verstößt und der die Strafe bereitwillig in Kauf nimmt, bringt damit in Wirklichkeit den allerhöchsten Respekt vor dem Gesetz zum Ausdruck.“ Martin Luther King Jr. • Eine neue und streitbare Perspektive auf die Rolle des zivilen Ungehorsams in der Demokratie • Samira Akbarians Forschungsarbeit wurde mehrfach ausgezeichnet • Ziviler Ungehorsam destabilisiert, macht unser Zusammenleben aber darin auch wieder verhandelbar • Das zivile Moment des Ungehorsams liegt darin, aus der eigenen Vulnerabilität eine Kraft und ein Argument zu machen
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Ein bewegender Roadtrip durch Demokratien auf der Kippe Stephan Lamby traf bei einer Familienfeier seit längerer Zeit wieder auf seinen amerikanischen Cousin. Die beiden mögen sich sehr. Doch dann eröffnete ihm sein Cousin, dass er beim Sturm aufs Kapitol dabei gewesen war. Daraufhin fasste Lamby den Entschluss zu einer ungewöhnlichen Reise. Er wollte herausfinden, warum sich so viele Menschen aus der bürgerlichen Mitte, sogar Verwandte und Freunde, radikalisieren. Die Reise führte ihn in die USA, nach Argentinien, nach Italien und natürlich durch Deutschland. Sie führte ihn tief in die Geschichte der vier Länder und auch der eigenen Familie. Viele seiner Gespräche waren schmerzhaft, manche waren versöhnlich. Stephan Lambys sehr persönliches Buch durchleuchtet die dunklen Seiten westlicher Demokratien. Stephan Lamby hat im Zeitraum eines Jahres vier Länder bereist, um ein Gefühl für die Ängste radikalisierter Bürger zu entwickeln. Er wollte verstehen, warum die Demokratie vielerorts auf der Kippe steht. Er war in den USA unterwegs, in Argentinien, in Italien und natürlich in Deutschland. Seine Reisen führten ihn auch in die eigene Familie und in den eigenen Freundeskreis. Einige Begegnungen waren sehr schmerzhaft, andere ermutigend. Außerdem taucht er tief in die Geschichte ein – in die Geschichte seiner Familie, auch in die Geschichte der Länder, die ihm vertraut sind. Gut hundert Jahre nach dem Aufkommen des historischen Faschismus und achtzig Jahre nach dessen Ende geht er der Frage nach, ob der Begriff Faschismus für die aktuelle politische Auseinandersetzung noch taugt. Stephan Lamby lernte Menschen im ehemaligen Wohnhaus von Benito Mussolini kennen und in Graceland, dem Anwesen von Elvis Presley. Er beobachtete den argentinischen Präsidenten Javier Milei aus der Nähe, sprach mit seinem Cousin, der beim Sturm aufs Kapitol dabei gewesen war, und mit einem Arzt in Gera, der sich für die AfD engagiert. Lamby hat Feinde der Demokratie kennengelernt, aber auch Menschen, die sich den Feinden der Demokratie in den Weg stellen. Fast immer haben sich die Gespräche gelohnt. Doch es gab auch Grenzen. "Auch wenn wir nicht einer Meinung sind, können wir einen Weg finden, miteinander zu leben." Barack Obama, August 2024 Lambys große Reisereportage ist ein bewegender Erlebnisbericht Persönliche Gespräche können politische Gräben überwinden Das Buch erscheint zum Beginn
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Unsere Gesellschaft auf der Couch Wir leben in Krisenzeiten: Der gesellschaftliche Zusammenhalt hat in der Pandemie stark gelitten, dazu kommen die Auswirkungen von Putins Krieg gegen die Ukraine. Krisen, politische wie persönliche, bergen aber auch Chancen. Marina Weisband und Frido Mann gehören verschiedenen Generationen an, und ihre Lebensgeschichten könnten kaum unterschiedlicher sein. Aber die ukrainischstämmige jüdische Deutsche und den Deutsch-Amerikaner aus berühmter Familie eint ihr Engagement für eine demokratische Gesellschaft – und sie sind beide Psychologen. In »Was uns durch die Krise trägt« legen sie unsere Gesellschaft auf die Couch und diskutieren, wie wir den aktuellen Herausforderungen am besten begegnen. Wie können wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? Wie können wir Populismus und Autoritarismus entgegenwirken? Wie kann Demokratie in Zeiten von Digitalisierung funktionieren? Wie können wir soziale Ungleichheit und den Klimawandel bekämpfen? Wie können wir Kindern und Jugendlichen Resilienz und das Gefühl von Selbstwirksamkeit vermitteln? Zwei Prominente aus zwei Generationen im Dialog Marina Weisband und Frido Mann analysieren in diesem Generationengespräch nicht nur die aktuellen gesellschaftlichen Krisenlagen, sie greifen auch immer wieder auf ihre persönlichen Erfahrungen zurück. Marina Weisband schildert aus erster Hand die Geschehnisse des Euromaidans und zeichnet mit profunder Kenntnis ein differenziertes Bild der aktuellen Situation in der Ukraine. Frido Mann kann aus seinen reichen Erfahrungen aus der Zeit des amerikanischen Exils und der Nachkriegszeit schöpfen und nimmt als US-Staatsbürger die Situation in den Vereinigten Staaten vergleichend in den Blick.
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- Gesamtauflage von Carolin Emcke über 300.000 Exemplare
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Ein leidenschaftlicher Appell gegen den Rechtsruck in Europa
Am 10. Dezember 1989 betritt Michal Hvorecky zum ersten Mal die »freie Welt«. Jahrzehnte später droht ihm eine fünfjährige Haftstrafe, weil er die Kulturministerin seiner Heimat kritisiert hat. Mit viel Gespür für die feinen Risse in der Gesellschaft verwebt Hvorecky in seinem ersten Sachbuch seine persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen mit einer scharfen Analyse der politischen Gegenwart. Ein mutiger Text über die Zerbrechlichkeit der Demokratie, die Kraft der Zivilgesellschaft, die neuen Dissidenten des 21. Jahrhunderts und die Notwendigkeit, zu widersprechen.
Entlang seiner eigenen Geschichte verfolgt Michal Hvorecky den Weg Europas vom Fall des Eisernen Vorhangs bis zur Rückkehr autoritärer Ideologien. Die Euphorie der Samtenen Revolution, der hoffnungsvolle Aufbruch in ein neues Europa und heute: der Kampf gegen ultrarechte Kulturpolitik. Eindringlich zeigt er, dass unser aller Einsatz für die Demokratie zwingend gefordert ist.
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„In fünf Schritten zur Schönheitsrevolution: Die Zukunft ist widerspenstig!“ Dicke, haarige, queere, alternde Körper, People of Colour, Menschen mit Behinderung: Wer in unserer Gesellschaft nicht der Norm entspricht, wer sich und seinen Körper nicht dem kommerzialisierten Zwang zur Selbstoptimierung unterwirft, wird marginalisiert, gemobbt und ausgegrenzt. Doch wer definiert Schönheit und wem nützt das? Klar ist jedenfalls: Schönheit ist nicht nur ein Geschäft, sie ist vor allem eines: politisch. Wenn eine Frau wegen unrasierten Beinen Morddrohungen bekommt, wenn Jobbewerbungen nach dem Körpergewicht beurteilt werden, wenn ein dunklerer Teint „in“ ist, aber Schwarze Menschen weiterhin strukturell diskriminiert werden – dann ist ein Umdenken der Mehrheit und ein Aufstand gerade für jene Menschen notwendig, die besonders unter dem Schönheitsdruck in den Medien und an unserem Umgang miteinander leiden. Elisabeth Lechner trifft AktivistInnen, zerlegt gekonnt gängige Vorurteile und legt einen ermutigenden 5-Punkte-Plan vor, wie echte Solidarität aussehen kann und wie wir alle unseren Begriff von Schönheit hinterfragen können. Dem Riot schließen sich an:Christl Clear ● kerosin95 ● Laura Gehlhaar ● Linus Giese ● minusgold ● Mireille Ngosso ● Ulrike Schöflinger uvm.
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Was die Kuh wohl gerade im Stall macht? Ah, sie wird von der Bäuerin gemolken. Die verschiedenen Stanzformen in dieser Aktivitätspappe führen die kleinen Leser:innen von draußen in den Kuhstall, den Hühnerstall und auf die Pferdekoppel und erweitern ihre räumliche Wahrnehmung. Mit einer klaren und freundlichen Bildsprache haben Kinder ab 18 Monaten Freude am Entdecken von bekannten Formen, Farben und Tieren.
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Woher wissen wir, dass etwas wirklich ist?Oder kreuzen Gedanken wie Wolken unser Gehirn? Der Ich-Erzähler in Anton Artibilovs Debütroman Angespannt vapen erlebt eine zufällige (?) Vision im Wald und begibt sich danach auf die Suche nach einer Vape, die aus seinem halben (manchmal auch viertel) Leben ein ganzes machen wird. Während er Tag für Tag Spikeball spielt, arbeiten geht, seine Verwandten verliert, sich an Sex erinnert und seinen guten Freund auf dem Bio-Bauernhof besucht, gerät er tiefer und tiefer in einen Strudel aus Ereignissen, die verdächtig miteinander zusammenhängen. Wobei, hängen sie wirklich miteinander zusammen? Manchmal kommt es einem nur so vor, besonders wenn man Yak geraucht hat. Ein Drogen-Roman also – oder doch ein Verschwörungsroman? Noch eher ein Roman über Wahrnehmung, über das ständige Diskutieren mit sich selbst und anderen und dem normalen, menschlichen Alltag, der immer wieder begleitet wird von der Frage: „Liegt es an mir oder passiert hier wirklich etwas Seltsames?“ Leichtfüßig, unterhaltsam und ungeheuer lässig die inneren und äußeren Grenzen des Bewusstseins durchstreifend. „Na gut, ehrlich gesagt spielt er nur ganz am Anfang Spikeball und dann nie wieder.“ Anton Artibilov
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Wir alle haben eine Geschichte, die nicht sofort ersichtlich ist. Umso wichtiger ist es, dass wir uns selbst und anderen mit Empathie begegnen, oder? Das detailverliebte Bilderbuch „Verborgen” erzählt von der Komplexität unserer Gefühle und ihren verborgenen Zusammenhängen. Bestseller-Autorin und -Illustratorin Cori Doerrfeld schafft es dabei, dieses „vielschichtige” Thema liebevoll und verständlich für Kinder ab 3 Jahren aufzubereiten. Die Message: Unter der Oberfläche verbirgt sich oft mehr, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Die Geschichte von Finn und dem Großvater beginnt alltagsnah mit einem Kind, das sich unter einer Decke vergräbt und nicht über seine Gefühle sprechen möchte. Dennoch lässt es sich vom Opa zu einem Spaziergang überreden, der allerlei verborgene Welten offenbart: Das eindrucksvolle Wurzelwerk der Bäume, das bunte Treiben unter dem Meeresspiegel und raffinierte Verstecke verschiedener Tierarten. Auch bei der Begegnung mit anderen Menschen wird mit feinfühligen Illustrationen veranschaulicht, wie Erfahrungen, Gemeinsamkeiten und Bedürfnisse unbemerkt unsere Handlungen und Beziehungen beeinflussen: Ein wahres Flechtwerk der Zwischenmenschlichkeit. So entdeckt auch Finn am Ende eine ungeahnte Verbindung zum Opa und teilt daraufhin liebevoll seine schützende Decke. Ein Bilderbuch für mehr Empathie und Verständnis - Ein offener Umgang mit Emotionen: veranschaulicht kindgerecht die Komplexität von Gefühlswelten - Verständlich und nachvollziehbar für Kinder: dank bildlicher und eingängiger Beispiele aus der Tierwelt - Vielschichtig illustriert: geschrieben und gestaltet von Cori Doerrfeld, der mit „Häschen tröstet” ein weltweiter Bestseller gelungen ist
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Small Talk heißt dieser Band mit Gedichten, und natürlich geht es darin auch ums Wetter. Aber sozusagen ums Wetter »über das Wetter hinaus«, wie es an einer Stelle heißt. Also um politische Wetterlagen, um Klimatisches, um Strömungen und Störungen, um das, was uns heute droht und morgen erwartet, kurz: um die Weltlage unserer Tage. Diese Gedichte sind freilich keine Nachrichten. Sie zählen nicht die Toten, sie messen nicht die Erdstöße, sie protokollieren nicht die Einschläge, wie es an anderer Stelle heißt. Aber sie reagieren darauf, mit sprachlich feinen Sinnen für die Art, wie wir darauf reagieren. Empfindlich, aber nicht empfindsam, hellhörig und klar. Denn nicht anders als ihre Romane sind auch Dagmar Leupolds Gedichte eine Schule der Wahrnehmung. Mit einem wachen Blick für das Kleinste, denn es könnte trösten. Und mit einem bangen Blick in den Himmel nach besseren Aussichten. Small Talk heißt dieser Band mit Gedichten also nicht von ungefähr.
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Zauberhaftes Badebuch für Babys – Magischer Farbwechsel von Schwarz-Weiß zu Bunt im Wasser! Fördert die visuelle Entwicklung Wasserfest & babyfreundlich: robust und sicher Perfektes Geschenk: zur Geburt oder Taufe Niedliche maritime Motive: für erste Entdeckungen Für kleine Wasserratten: ab 3 Monaten Dieses interaktive Spielbuch für Babys ab 3 Monaten macht das Baden zu einem farbenfrohen Erlebnis! Die schwarz-weißen Illustrationen verwandeln sich beim Kontakt mit Wasser in bunte, maritime Szenen – perfekt zur Förderung der visuellen Wahrnehmung. Seehund, Krabbe und Co. laden zum Staunen und Entdecken ein.
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Das Wort kann sich nach Belieben vom Ding entfernen. Ja, es soll sich ruhig entfernen. Muss nicht immer Sprache können. Es wird dem Ding wieder irgendwann näherkommen, ja, vielleicht sogar überraschen. Können Dinge mehrere Identitäten haben und lose miteinander verbunden sein und sich verflüchtigen, während der Einfluss der Erinnerungen an sie ständig schwankt? Das schreibende Ich, das sich von mir entfernt, wird endlich Dinge sagen können, die mir fremd sind. Die nähere Umgebung bietet schon genug Möglichkeiten. Wer ist die Mutter, wer die Hecke, wer Staudamm, Brennholz, Schatten mit Fisch? Die Realität dringt über die Wahrnehmung in die Landschaft des Gedichts ein. Ich lasse die wissende Rede ruhen. Versuche mit den Kniescheiben und Schultern auszukommen, mit Abläufen, die keiner Idee zu folgen haben. — Farhad Showghi
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»Ich bin es leid, dass alles zu Material wird. Ich will einmal nur leben, um zu leben.«
Die nahe Zukunft: Therapie, Strafvollzug und Optimierungswahn sind im Zeitalter künstlicher Intelligenz ununterscheidbar geworden. »Der neunte Kreis« ist eine Geschichte über eingepflanzte Erinnerungen, artifizielle Kunst, verschwimmende Grenzen der Urheberschaft und die Täuschbarkeit menschlicher Wahrnehmung. Sophie Stein entwirft in diesem hochaktuellen Roman das beklemmende und zugleich zutiefst komische Bild eines Höllentrips, in dem hundert Jahre simulierten Lebens in wenigen Sekunden durchgespielt werden können.
Nachdem Ond an einem experimentellen Resozialisierungsprogramm teilgenommen hat, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, beginnt ihre Wahrnehmung der Welt zu zerfallen. Gemeinsam mit einem Freund gerät sie in ein Labyrinth aus grotesken Prüfungen, die an Dantes Höllenkreise erinnern, sieht sich mit datenverschlingenden Maschinen und kannibalistischer Kunst konfrontiert. Ein Text wird gestohlen und bei einem Wettbewerb als der eigene ausgegeben, eine Tech-Firma will künstliche Literatur auf den Markt bringen und als unmoralisch gebrandmarkte Bürger verschwinden in Umerziehungslagern... »Der neunte Kreis« ist eine radikale, zuweilen satirische Erkundung von Kontrolle, Schuld und der Frage, was vom Menschen und Menschlichkeit übrig bleibt, wenn alles, aber auch wirklich alles, messbar und verwertbar wird.
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Erstes Kontrastbuch für Babys – weich und voller Entdeckungen Schwarz-Weiß-Kontraste fördern die visuelle Wahrnehmung Filzklappen, Spiegel und Knistereffekte regen alle Sinne an Weiches Material – ideal für kleine Babyhände Mit Klettband zum einfachen Befestigen unterwegs Liebevoll gestaltet – perfektes Geschenk zur Geburt „Babys kuschelweiches Kontrastbuch: Löwe" ist das ideale erste Stoffbuch für Babys ab Geburt. Die klaren Schwarz-Weiß-Kontraste unterstützen die frühkindliche Sehentwicklung, während bunte Filzklappen, ein integrierter Spiegel und sanftes Knisterpapier erste Sinneseindrücke vermitteln. Dank Befestigungsband mit Klettverschluss ist das Buch auch unterwegs immer dabei – perfekt für Kinderwagen oder Babyschale.
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Seit 2014 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Dennoch blicken immer noch viele Deutsche überraschend positiv auf das Land - im Osten, aber auch im Westen. Warum ist das so? Und warum sind bei uns so viele anfällig für russische Propaganda? Gwendolyn Sasse sucht nach Erklärungen und nimmt in diesem Buch mit auf eine überraschende Reise durch die deutschen Russlandbilder der Gegenwart. Sie liefert ungewohnte Einsichten aus aktuellen Umfragen, Interviews und Diskussionsrunden, mit vielen erhellenden O-Tönen aus der breiten Masse der Bevölkerung. Dabei zeigt sich vor allem eines: Wenn Deutsche über Russland reden, dann reden sie vor allem über sich selbst.
Russland fasziniert und beschäftigt die deutsche Politik und Gesellschaft seit Jahrhunderten. Dabei geht es weniger um ein Abbild des realen historischen oder gegenwärtigen Russlands, sondern um die Idee "Russland". Sie dient als Projektionsfläche für Hoffnungen, Ängste und Erwartungen und hat oft mehr mit innerdeutschen Debatten und Befindlichkeiten zu tun als mit dem östlichen Nachbarn selbst. Vor 2022 beförderte sie Illusionen in der Russlandpolitik, die bis heute fortwirken und russische Desinformationskampagnen auf fruchtbaren Boden fallen lassen. Dieses Buch untersucht die Wahrnehmungen Russlands in Ost- und Westdeutschland anhand sozialwissenschaftlicher Methoden und versucht zu erklären, warum bei so vielen Deutschen Wahrnehmung und Realität so weit auseinanderklaffen.
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»Vielfach wird die Krise der westlichen liberalen Demokratien auf den Aufstieg populistischer und autoritärer Bewegungen zurückgeführt. Drei herausragende Theoretiker argumentieren nun dafür, sie als Ausdruck einer tieferliegenden Problematik zu begreifen.« Foreign Affairs Mit analytischer Schärfe zeichnen Craig Calhoun, Dilip Parameshwar Gaonkar und Charles Taylor in diesem Buch aus unterschiedlichen Perspektiven die Aushöhlung unserer Demokratie nach. Sie beleuchten, wie die herrschenden Eliten versuchen, ihre Privilegien zu sichern, und wie individuelle Freiheit zum Feind von Gleichheit und Solidarität wurde. Aber sie zeigen auch Wege einer möglichen demokratischen Erneuerung auf: Zum einen gilt es, die Idee des Gemeinwohls wiederzuentdecken und an republikanische Traditionen anzuschließen, zum anderen könnten soziale Bewegungen wie Black Lives Matter oder der Green New Deal als Kompass dienen. Ein Weckruf.
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Die AfD ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Alle, die sich um eine demokratische Zukunft unseres Landes sorgen, suchen händeringend nach Strategien und Werkzeugen für ihre alltägliche Praxis in Vereinen, Betrieben, Schulen und Familien. Dieses Buch klärt auf und bietet handfesten Rat, was wir alle ganz konkret in unserem Alltag tun können. Eine beflügelnde, aufrüttelnde Lektüre.
Michael Kraske und Dirk Laabs zeigen in ihrem Buch, wie man den Kampf um die Demokratie gewinnen kann und welche Fehler man in Zukunft unbedingt vermeiden muss. Sie geben Best-Practice-Beispiele für Bundestagsabgeordnete, Christdemokratinnen, Lokalpolitiker, Ehrenamtliche in Vereinen, Schulleitungen sowie für Eltern und Kinder, die unsicher sind, wie sie reagieren sollen, wenn der Papa oder die Tochter in der Familie rechte Parolen verbreiten. Und sie erklären den rechtlichen Rahmen,
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Der Kampf um Freiheit in Ostdeutschland – Ilko-Sascha Kowalczuks kompromisslose Analyse 1989/90 erlitt Ostdeutschland einen "Freiheitsschock", das ist die Grundthese dieses Buches. Ilko-Sascha Kowalczuk erzählt die Geschichte Ostdeutschlands seit 1990 als Kampf um die Freiheit – ein Kampf, dessen Ausgang richtungsweisend ist für die Zukunft ganz Deutschlands. Er will aufrütteln: zu mehr aktiver Eigenverantwortung, zu einer Abkehr von der eigenen Opferrolle und zu einem Blick auf die Geschichte, bei dem die DDR nicht immer schöner wird, je länger sie her ist. Die Diktatur bleibt in diesem Buch eine Diktatur und die Einheit eine Freiheitserfolgsgeschichte: eine Intervention gegen die antifreiheitlichen Strömungen von einem der profiliertesten ostdeutschen Intellektuellen. Die AfD ist ein gesamtdeutsches Phänomen, aber in Ostdeutschland ist sie besonders erfolgreich. Wie ist das zu erklären? Wieso wird die liberale Demokratie gerade dort in Frage gestellt, wo die erste erfolgreiche Revolution auf deutschem Boden stattfand? Über Ostdeutschland wird gerade intensiv diskutiert, und Ilko-Sascha Kowalczuk ist eine der markantesten Stimmen dieser Debatte. Der Kampf um die Freiheit ist sein Lebensthema. Selbst in der SED-Diktatur groß geworden, hat er Standardwerke zur Geschichte der DDR und des Kommunismus vorgelegt, aber auch zur Revolution von 1989 und den Folgen der "Übernahme" der DDR durch die Bundesrepublik. Kowalczuk will die Ostdeutschen aus ihrer Opferrolle herausholen. Der Westen mag sich seinen Osten "erfunden" haben. Doch auch der Osten erfand und erfindet sich seinen Westen. In der DDR war der Westen für viele ein Sehnsuchtsort, doch auch die antiwestliche Propaganda der SED hatte weit zurück reichende Wurzeln. Sie wurden durch die Frustrationen des Vereinigungsprozesses verstärkt. Und sie hindern jetzt viele Ostdeutsche daran, sich die liberale Demokratie der Bundesrepublik zu eigen zu machen. • Empowerment statt Opferrolle: der Anti-Oschmann • Eine Intervention gegen die antifreiheitlichen Strömungen • Von einem der profiliertesten ostdeutschen Intellektuellen
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Das »Antiromantische Manifest« ist eine Streitschrift für das Fremdsein als einzig mögliche Lebensweise. »Ihr seid eine Mischung aus Eva Braun, Judith Butler und Yoko Ono, mit euren Tagen des Anderssein-Wollens in euren freien Ghettos, ihr merkt es nicht …« Marie Rotkopf teilt ordentlich aus gegen Nationalromantiker und Poplinke, Postfeministinnen wie Patriarchen, Luther wie Mütter. Gefangene werden nicht gemacht. Rotkopfs Manifest ist eine Sammlung polemischer Betrachtungen einer Französin, die seit zehn Jahren in Deutschland lebt. Aber das stimmt nicht ganz, weil sie von allem die Hälfte ist, mit deutsch-französischen und jüdisch-arabischen Hintergründen, und wie Costa Gavras in »Z« gesagt hat: »Die Halbjuden sind die schlimmsten.« Marie Rotkopfs Texte haben Widerhaken, man reibt sich daran, aber leider hat sie recht. In Gedichten, Tagebüchern, kurzen Prosastücken, in angriffslustig-kämpferischen und traurig-komischen Stücken schreibt sie an gegen eine Romantik, die zynisch und banalisierend ist, gegen das deutsche Bewusstsein, endlich ruhigen Gewissens auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen. Und wenn Gerechtigkeit unentbehrlich sein soll, müssen die verschleiernden romantischen Widersprüche wie Heimat, Nation und Volksgemeinschaft endlich in Frage gestellt werden. Sie setzt sich mit unpopulären Gedanken auseinander, mit Patriarchat, Krieg, Macht und Zensur. Sie hinterfragt die Begrenzungen. Marie Rotkopf schreibt Poesie als Revolte; ihr Manifest ist ein Plädoyer für das Fremdsein als Freiheit. Es ist ein spottender Akt des Widerstands.
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Der zensierte Roman, der zum internationalen Bestseller wurde
Acht junge Frauen leben und studieren 1934 am Grimaldi-Konvikt in Rom. Sie sehnen sich nach einem freien, selbstbestimmten Leben, haben Träume, die über die enge Welt von Heim und Herd weit hinausreichen. Unter den strengen Augen der Nonnen bilden sie rasch eine enge Gruppe von Freundinnen, in der sie ihre Sehnsüchte und Hoffnungen für die Zukunft miteinander teilen. Doch so nah sie sich sind, hat doch jede ihre Geheimnisse - ein Kind aus einer frühen Liebesbeziehung, fehlgeschlagene künstlerische Ambitionen, heftige Leidenschaften und kleinliche Eifersüchte. Die Monate vergehen, und eine jede von ihnen folgt ihrer eigenen Vision von Freiheit. Und doch ahnen sie nicht, was vor ihnen liegt.
Zum Zeitpunkt seiner Publikation 1938 erlebte Alba de Céspedes' grandioser Debütroman sofortige Zensur durch die faschistischen Behörden unter Mussolini. Was vor uns liegt, ein virtuoses Gruppenporträt und eine radikal neue Darstellung moderner Frauenleben, erscheint nun in einer schillernden Neuübersetzung.
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GLAUBE OHNE RELIGION, FREIHEIT OHNE KAPITALISMUS – EINE PHILOSOPHIE FÜR DAS 21. JAHRHUNDERT Was wir brauchen, um ein sinnvolles Leben zu führen, ist die beinahe heroische Anerkennung und Bejahung dieses einen Lebens: Darin besteht die inspirierende Einsicht des philosophischen Shootingstars Martin Hägglund. In seinem gefeierten Bestseller zeigt er, dass wir keinen religiösen Glauben an die Ewigkeit, sondern einen säkularen Glauben kultivieren sollten, der sich unserem endlichen Zusammenleben widmet. Nur ein solcher Glaube kann die Quelle einer wahren Freiheit sein – und muss folglich das Zentrum einer überzeugenden Ethik und Politik für das 21. Jahrhundert bilden. Unsere Freiheit ist untrennbar mit materiellen und ökonomischen Bedingungen verbunden: Es kommt darauf an, wie wir in diesem Leben miteinander umgehen und was wir mit unserer begrenzten Zeit anfangen. In seinem tiefgründigen, originellen und durchweg zugänglichen Buch beschäftigt sich Hägglund daher nicht nur mit großen Philosophen von Aristoteles bis Hegel und Marx, sondern auch mit Schriftstellern von Dante bis Proust und Knausgård, mit politischen Ökonomen von Mill bis Keynes und Hayek sowie mit religiösen Denkern von Augustinus bis Kierkegaard und Martin Luther King Jr. Ihm geht es dabei sowohl um eine Kritik religiöser Ideale als auch um eine neuartige Vision einer postkapitalistischen Form des Zusammenlebens, in der wir unsere Lebenszeit wirklich besitzen und unsere geistige Freiheit leben können. "Ein wichtiges neues Buch … auf wunderschöne Weise befreiend." The New Yorker Der philosophische Bestseller aus den USA nun auf Deutsch Ein großer philosophischer Wurf und zugleich ein Buch für ein großes Publikum Alles, was für uns von Bedeutung ist, basiert auf der Endlichkeit unseres Lebens Hägglund zeigt klar und präzise, wieso der Kapitalismus unsere Freiheit untergräbt Und weshalb wir einen Glauben jenseits von Religion brauchen "Eine neue Philosophie für unsere Zeit." The Boston Globe
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