»Ein rettendes, heilendes Buch, so ein Glück.« Elke Heidenreich
Sechs Astronauten schweben in einer Raumstation durchs All. Den Planeten Erde umkreisen sie in einmal 90 Minuten, 16 Mal in 24 Stunden. Die zwei Frauen und vier Männer aus ganz unterschiedlichen Nationen arbeiten, essen und schlafen auf engstem Raum – und doch ist alles losgelöst vom Alltag, Schwerkraft und Zeitempfinden sind außer Kraft gesetzt. Was passiert, wenn man seine Heimat nur aus weiter Ferne durch ein kleines Fenster sieht? Wie verändern sich Denken und Fühlen? In dem Zeitraum von nur einem Tag, während die Sonne 16 Mal auf- und untergeht, betrachtet dieser ungewöhnliche, kraftvoll poetische Roman die großen und kleinen Fragen der Menschheit und bringt uns der Schönheit des Universums ganz nahe.
Von oben betrachtet sieht die Welt gleich ganz anders aus
Sechs Astronauten schweben in einer Raumstation durchs All. Den Planeten Erde umkreisen sie einmal in 90 Minuten, sechzehnmal in 24 Stunden. Die zwei Frauen und vier Männer aus ganz unterschiedlichen Nationen arbeiten, essen und schlafen auf engstem Raum – und doch ist alles losgelöst vom Alltag, Schwerkraft und Zeitempfinden sind außer Kraft gesetzt. Was passiert, wenn man seine Heimat nur aus weiter Ferne durch ein kleines Fenster sieht? Wie verändern sich Denken und Fühlen? In dem Zeitraum von nur einem Tag, während die Sonne sechzehnmal auf- und untergeht, betrachtet dieser ungewöhnliche, kraftvoll poetische Roman die großen und kleinen Fragen der Menschheit und bringt uns der Schönheit des Universums ganz nahe.
Eine Tour de Force durch das jüdische East End
Wenn Harryboy nicht sein Geld verspielt, liest er Zola, bügelt Hosen und fühlt sich seltsam aufgehoben in Hackney, dem ärmsten Viertel von London. Bis eine neue Familie in seine Pension einzieht. Aufgerieben zwischen Aufstiegsträumen und Elternschaft scheitern die Deaners auf ganz andere Weise. Doch ihm wird klar, wie eng ihr Schicksal mit dem seinen verflochten ist. Ein leeres Versprechen gerät zu einer Achterbahnfahrt in die Untiefen des East Ends, des Krieges und seiner Vergangenheit, in deren Spuren er unerwartet auf eine noch größere Schuld stößt: auf ein Leben, das nie gelebt war.
Alexander Barons wiederentdeckter Kultroman The Lowlife (1963) ist eine brillante Milieustudie voller Witz und Melancholie. Ein moderner Schelmenroman über einen Mann, der Verantwortung lernen muss – und die langersehnte deutsche Erstübersetzung eines anglo-jüdischen Klassikers.
»Der Tagedieb hat sich zum Kultbuch der Subkultur entwickelt« The Guardian
London, 1898: Eine geheimnisvolle junge Frau ist strahlender Mittelpunkt auf den Bällen der Saison. Die High Society erliegt ihrer Schönheit, ihrem Charme und Witz. Niemand ahnt, wer sich hinter dem makellosen Lächeln verbirgt. Quinn Le Blanc, ist Meisterin der Verkleidung und in der Halbwelt als »Queen von Mayfair« bekannt. Ihr Ziel: sich den begehrtesten Junggesellen Londons, den Duke of Kendal, angeln – samt seinem stattlichen Vermögen. Ihr Plan ist kühn, das Spiel riskant. Und sie hat nur fünf Tage Zeit. Quinn gleitet zwischen funkelnden Kronleuchtern, knisternder Seide und geflüsterten Intrigen durch die feine Gesellschaft. Doch immer mehr verstrickt sie sich in ein kompliziertes Netz aus Liebe, Lügen und Loyalität, denn sie ist nicht die Einzige, die mit falschen Karten spielt …
Ein charmanter Gesellschaftsroman voller Spannung, Eleganz und Witz – mit einer Heldin, die man nicht mehr vergessen wird. Für alle, die das Spiel lieben.
Der Vater einer, wie man ihn sich kaum vorstellen kann: Von allen nur »Löwe« genannt, ist er Zeit seines Lebens ein charismatischer Bonvivant. Polospieler, Rennfahrer, Ex-Sträfling, leidenschaftlicher Fallschirmspringer und tief im Herzen eben immer ein Träumer. Für die Tochter gleicht der Vater einem Halbgott, der auf die Erde herabsteigt und dabei auf jede erdenkliche Weise – durch Schulden, Drogen, Affären – zu Fall kommt und sie mitreißt. Von diesen Stürzen erzählt die Tochter, als sie selbst Mutter geworden ist, von den vielen Enttäuschungen ihrer unsteten Kindheit und Jugend zwischen England, Argentinien und Peru und von der unvergessenen Euphorie, die es bedeutet, einen überlebensgroßen Vater zu haben.
Sonya Walger hat ein einzigartiges Denkmal erschaffen, an den Vater, an das Tochter-Sein, an die eine Beziehung, an der sich trotz allem Widerstand das ganze Leben orientiert. In ihrem autobiografischen Roman Löwe erzählt sie eine rasante, unvergessliche Familiensaga, deren Intensität und Farbigkeit den Atem nehmen.
Sophie steckt fest - im Hamsterrad aus Studium und Leistung, in einem sterbenslangweiligen Praktikum. Dabei sind sich alle einig: aus ihr wird mal was. Nur was, das weiß selbst Sophie nicht. Und so folgt sie einem Impuls und kauft per Klick im Internet für einen Spottbetrag ein altes, verfallenes Haus in der ostdeutschen Provinz. Doch die Renovierungsarbeiten stellen sich als schwieriger heraus als auf YouTube dargestellt. Und was macht man mit den langen Stunden der Stille zwischen den Tagen? Dort, wo nur weite Felder und flirrendes Licht sind, beginnt Sophie endlich, die Erwartungen anderer abzustreifen und sich zu fragen: Was will ich eigentlich? Und warum?
Der große Traum vom Abenteuer: Ein Spionageroman von Kristof Magnusson
Der große neue Roman von Kristof Magnusson erzählt von einer Zeit, als alles möglich erschien und doch vieles tragikomisch schief ging: Ein Doppelagent will in Kasachstan ein letztes großes Ding drehen, ein Dichter hofft auf das Abenteuer seines Lebens und eine Italienischlehrerin versucht, das Schlimmste zu verhindern.
Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden und Glück – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist. Germeshausen braucht einen Plan, so viel steht fest. Und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter. Eine herrlich turbulente Geschichte über Sehnsüchte, Täuschungen und das Scheitern im Moment der vermeintlichen Freiheit. Kristof Magnusson verwandelt eine Zeit historischer Umbrüche in einen unvergleichlichen Abenteuerroman.