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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema wasser publishing wien.
Wir haben 150 Buchtipps zu "wasser publishing wien" gefunden.

Erzählendes Sachbuch, das inspiriert. Mut zur Veränderung: ästhetisch gestaltetes Essay zum Nachdenken

„Ich hasse Männer nicht. Ich habe Angst vor ihnen.“ Es hat Jahre gedauert, bis Nicole List sich erlaubt hat, diese Sätze zu denken – noch viel länger, sie laut auszusprechen. So hart das klingt, so sehr sind sie eine Befreiung: von dem nagenden Gefühl der Unsicherheit in Herz, Hirn und Magen, von selbstauferlegtem Schweigen und nicht zuletzt davon, Männer aus ihrer Verantwortung zu entlassen. Nicole List findet eine beeindruckende Sprache dafür, was es heißt, in einer Welt aufzuwachsen und zu leben, die von und für cis Männer gemacht ist. Sie benennt schmerzhafte Wahrheiten, teilt Erfahrungen und schont niemanden, am wenigsten sich selbst. Das Kunststück, das ihr mit „Angst vor Männern“ gelingt: Sie verweilt nie in Schuldzuweisungen, sondern fordert vehement das angstfreie Leben für alle – und zeigt, was dafür notwendig ist. Worte, die tiefer gehen und Texte, die lange nachwirken: Wenn Geschichten mehr sind als Zeitvertreib. Bei Wasser Publishing finden Sie Essays und Erzählungen zu gesellschaftlichen und kulturellen Debatten, die inspirieren, aufwecken und zum Nachdenken anregen. Hochwertige Bücher, die Sie nicht mehr aus der Hand legen wollen, in denen es immer Neues zu entdecken gibt und die auch in aller Kürze Weltbewegendes vermitteln können. • Herausfordernde Themen aus Gesellschaft, Politik und Kultur: offen, mutig und ermuti-gend erzählt, in ästhetisch gestalteten Essaybänden renommierter Autor:innen • Die Schönheit des Essays in all ihren Facetten entdecken und entfalten • Bücher, die zu kritischen Betrachtungen anregen: Dafür steht Wasser Publishing • Erzählende Sachbücher, die zu Veränderungen ermutigen • Texte, die bewegen: Streitschriften zu Themen, die uns alle angehen Sich in ein Thema vertiefen, es von allen Seiten betrachten, dann die Gedanken dazu für sich selbst und andere verständlich einfangen: Das ist das Anliegen des Essays. Im besten Fall werden so komplexe Ideen leicht fassbar und der Grundstein für einen weiteren Diskurs ist gelegt. Bei Wasser Publishing wird dieser besonderen erzählenden Kunstform die Bühne geboten, die sie zum Wirken braucht. Für Bücher zum Nachdenken, die in ihrer Vielgestaltigkeit die ganze Schönheit und Kraft der Worte abbilden.

Ähnliche Bücher wie »Angst vor Männern«
Einfach mit Wasser malen – Miffy-Malbuch mit 16 Bildern, die sich beim Kontakt mit Wasser bunt färben + viele Motive zum Ausmalen und Abpausen, mit nac

Einfach mit Wasser malen! Nimm deinen Wassermalstift und erwecke Miffys Welt zum Leben! Mit 16 Seiten, die sich beim Kontakt mit Wasser bunt färben und vielen verschiedenen Motiven zum Ausmalen mit Bunt -oder Wachsmalstiften. In diesem Wassermalbuch sind typische Miffy-Szenen enthalten: Miffy fährt Fahrrad, schaukelt oder spielt mit Hund Snuffy oder ihren Freunden. Die Wassermalseiten färben sich beim Kontakt mit Wasser und können immer wieder bemalt werden. Entdecke die liebevollen Illustrationen mit Miffy und ihren Freunden. Wasser-Ausmalspaß mit Überraschungs-Effekt!

Ähnliche Bücher wie »Mein Miffy Wassermalspaß«
Süße Klassiker und wiederentdeckte Schätze. 75 Rezepte aus dem Fundus einer Zuckerbäckerin im Wien der Goldenen Zwanziger

Süße Verführungen aus dem alten Wien - Feinste Kuchen, Torten und Schnitten: Über 75 traumhafte Süß- und Mehlspeisen - 100 Jahre alte Rezepte aus dem kostbaren Familienschatz einer Wiener Zuckerbäckerin - Ein Muss für Fans der Wiener Kaffeehauskultur und der traditionellen österreichischen Küche - Mit wunderschönen Rezeptfotos und stimmungsvollen Bildern aus dem Wien der 1920er Platz nehmen auf gepolstertem Samt Die Kaffeehäuser im Wien des frühen 20. Jahrhunderts waren das zweite Wohnzimmer für Kunstschaffende, Intellektuelle und Süßspeisen-Liebhaber aller Art. Hier wurde entspannt, diskutiert und vor allem genossen! Inmitten dieses mondänen Flairs verwöhnte die Zuckerbäckerin Therese Schulz die Gäste des ehemaligen Wiener Grand Hotels mit ihrem süßen Handwerk – und hat ihre Rezepte dabei akribisch dokumentiert. Hundert Jahre später finden Familienangehörige diese Aufzeichnungen auf dem Dachboden wieder und geben sie in die kundigen Hände von Rezeptentwicklerin Bernadette Wörndl, die sie für uns in die heutige Zeit übersetzt. Das Ergebnis ist dieses einzigartige Backbuch mit über 75 himmlischen Zuckerbäcker-Rezepten. Von Klassikern wie Vanillekipferl und Sachertorte bis hin zu nostalgischen Köstlichkeiten wie Miss-Wanda-Schnitten und Diplomatenpudding – hier schlägt das Herz von Liebhabern österreichischer Süß- und Mehlspeisen höher. Abgerundet wird die kulinarische Zeitreise mit stimmungsvollen Rezeptbildern, Auszügen aus Thereses Original-Rezeptbuch sowie nostalgischen Wien-Fotografien. Eine Hommage an die Wiener Zuckerbäcker-Kunst.

Ähnliche Bücher wie »Wiener Zuckerbäckerei«
Große Meister der Kunst. Mit zahlreichen Farbabbildungen

Der bekannteste Maler des Wiener Jugendstils Gustav Klimt prägte den Wiener Jugendstil. Viele seiner ornamentalen Bilder wie »Der Kuss«, »Bauerngarten mit Sonnenblumen« oder »Tod und Leben« haben sich ins allgemeine Bildgedächtnis eingeschrieben. Die Autorin stellt das Werk des großen österreichischen Malers in allen seinen Facetten vor. Sie schlägt den Bogen von Klimts frühen Aufträgen für große Wand- und Deckengemälde in Wien und ganz Österreich-Ungarn über den Beethovenfries im Ausstellungsgebäude der Wiener Secession, die Gustav Klimt mitbegründete und deren erster Präsident er wurde, bis zu den berühmten Frauenporträts und den Landschaftsbildern. Die Schilderung von Klimts Leben, seines persönlichen und politischen Umfelds in der Hauptstadt der K.-u.-k.-Monarchie und seiner Beziehungen zu Künstlerkollegen wie Egon Schiele oder Koloman Moser rahmt die reich bebilderte Darstellung des Malers, der eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der modernen Kunst spielte und weltweiten Ruhm genießt.

Ähnliche Bücher wie »Klimt«
1. Fall: Die Perlenspinne – Historischer Krimi ab 12 Jahren: Eine mutige Amateurdetektivin im Wien der 1920er auf Spurensuche zwischen düsteren Geheimn

Das Straßenmädchen Philomena ist in Wien wohlbekannt. Vor Sigmund Freuds Praxis verdient sie sich ihren Unterhalt als Schuhputzerin und gibt oft bessere Ratschläge für alle Lebenslagen als der berühmte Begründer der Psychoanalyse. Dessen Gespräche kann sie gelegentlich mitverfolgen und stößt so auf manches Geheimnis. Als die junge Patientin Sidonie von Wallersee verdächtigt wird, ihre Erbtante ermordet zu haben, wird Philomena misstrauisch. Ist es nicht merkwürdig, dass die Mordwaffe ausgerechnet eine Haarnadel mit einer perlenbesetzten Spinne ist, wo Sidonie doch wegen einer Spinnenphobie behandelt wird? Philomena forscht nach und stößt auf eine Intrige, die sie bis in Wiens berüchtigte Heilanstalt für Nervenkranke führt.

Ähnliche Bücher wie »Frag Philomena Freud«
Jimmy Winslow hat zwei Mütter. Honor, die ihn aufgezogen hat, schickt ihn als Studenten von New Hampshire nach Wien, wo er Vater werden soll. Das Wien der Sechzigerjahre ist ein Ort voller Geheimnisse und Versuchungen, und Jimmy springt kopfüber hinein und ist dabei immer auch auf der Suche nach seiner leiblichen Mutter Esther Nacht. Was er erlebt, ist eine spektakuläre Achterbahnfahrt, wie sie nur das Leben in John Irvings Büchern schreiben kann – voller großer Gefühle, unglaublicher Wendungen und Figuren, die uns nicht mehr loslassen.

Ähnliche Bücher wie »Königin Esther«
Wasser | €16,00
Bildstarke Wissensvermittlung zu den Bausteinen unseres Lebens – die Reihe Elemente unserer Welt für neugierige Kinder ab 6 Jahren! Damit überhaupt Leben auf der Erde entstehen konnte, brauchte es Wasser. Heute begegnen wir Wasser in den verschiedensten Formen: als Flüsse, Seen, Meere und Ozeane, als Regen, Nebel oder Schnee, beim Trinken, Schwimmen, Kochen oder Schlittschuhlaufen. Wasser kann überschwemmen, beeinflusst das Klima und sein Fehlen sorgt für eine Katastrophe. Wasser ist reichlich vorhanden, doch trotzdem ist es knapp. In diesem Band finden sich viele spannende und greifbare Phänomene zum Thema Wasser, die Kinder in ihrer Welt erleben und verstehen wollen. Für die vielen künstlerischen und ausdrucksstarken Illustrationen des Acapulco Studio ausgezeichnet mit dem 14. International Creative Media Award (ICMA) 2023 Silver Award.

Ähnliche Bücher wie »Wasser«
Eine Menschheitsgeschichte | Über die Auswirkungen von Dürre, Durst und Wasserknappheit

Die Suche nach Wasser erzählt die Geschichte der Menschheit als getrieben von Durst. Virginia Mendoza kombiniert darin persönliche Erfahrungen am trockensten Ort Europas mit einer ansteckenden Neugier für die Ergebnisse anthropologischen Forschens. So entsteht eine packende, einmalige Zivilisationsgeschichte, die den Blick auf das Wasser und sein Ausbleiben grundlegend verändert. Ihre ersten Erinnerungen handeln von der Trockenheit. Denn Virginia Mendoza wächst in La Mancha, Spanien, auf, in der trockensten Region Europas. Vater, Mutter, Großeltern, dazu fast jedes Wort, Werkzeug oder Tradition ihrer Heimat vermitteln eine Überzeugung: Ohne Wasser kein Leben, ohne Wasser keine Zivilisation. Als Virginia Mendoza schließlich fort geht und Anthropologie studiert, wird diese über Generationen tradierte Einsicht zum Leitgedanken ihres wissenschaftlichen Arbeitens. Intensiv befragt sie fortan die Geschichte der Menschheit nach den Auswirkungen von Dürre, Durst und Wasserknappheit. Und entwickelt eine Perspektive, aus der jede unserer Wegmarken – seien es Migrationsströme, Ackerbau, der Blick in die Sterne, das Brot, die ersten Städte, Schriften, Wissenschaften – als eine Etappe auf der Suche nach Wasser erscheint.

Ähnliche Bücher wie »Die Suche nach Wasser«
Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte Es ist das Jahr 1938. Die Brüder Fritz und Kurt leben mit ihrer Familie in Wien. Wie alle Juden geraten sie nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Lebensgefahr. Der Vater Gustav und Fritz werden zunächst ins Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Als Gustav nach Auschwitz verlegt wird, folgt Fritz dem Vater freiwillig. Kurt erhält die Möglichkeit, nach USA auszureisen und wächst bei einer amerikanischen Familie auf. Fritz und seinem Vater Gustav gelingt es, die Hölle von Auschwitz zu überleben – durch ihren außerordentlichen Mut und ihr Durchhaltevermögen und die Hilfe von Freunden. Sie kehren beide nach Wien zurück. Kurt folgt ihnen im Jahr 1956. Kein Roman – sondern das Schicksal der jüdischen Familie Kleinmann. Recherchiert und aufgeschrieben hat diesen erschütternden Bericht der Historiker Jeremy Dronfield. Die Lebensgeschichte von Gustav und Fritz wurde zunächst als Buch für Erwachsene veröffentlicht (in Deutschland unter dem Titel „Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte“). Die vorliegende Ausgabe wurde ergänzt durch das Schicksal des jüngeren Bruders Kurt und mit vielen Zeichnungen des renommierten Illustrators David Ziggy Greene versehen.

Ähnliche Bücher wie »Fritz und Kurt – Zwei Brüder überleben den Holocaust. Eine wahre Geschichte«
Roman

»[W]ir haben so viel Spaß wie 2006 bei Daniel Glattauers Riesenerfolg ›Gut gegen Nordwind‹.« Elke Heidenreich, BUNTE Eduard Brünhofer, ehemals gefeierter Autor von Liebesromanen, sitzt im Zug von Wien nach München. Nicht unbedingt in der Absicht, sich mit der Frau frühen mittleren Alters im Abteil zu unterhalten. Schon gar nicht in der Absicht, mit ihr über seine Bücher zu sinnieren. Erst recht nicht in der Absicht, über seine Ehejahre mit Gina zu reflektieren. Aber Therapeutin Catrin Meyr, die Langzeitbeziehungen absurd findet, ist unerbittlich. Sie will mit ihm über die Liebe reden. Dabei gerät der Schriftsteller gehörig in Zugzwang. »Was befähigt einen Autor, über die Liebe zu schreiben?«, fragt sie. »Ihre Frage ist klüger als jede Antwort darauf«, erwidere ich. »Danke. Probieren Sie es trotzdem.« »Einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur« DER SPIEGEL über ›Gut gegen Nordwind‹

Ähnliche Bücher wie »In einem Zug«
Sodom Vienna | €25,00
Queer durch das Rote Wien

Ausgehend von der Utopie des Roten Wien der 1920er- und 1930er-Jahre, die Wohnbaupolitik, Bildungs- und Gesundheitspolitik revolutionierte, wird Wien heute vom Kollektiv Sodom Vienna als queerfeministische und antirassistische Stadt inszeniert. Von einer künstlerischen Wahlkampagne für mehr politische Sichtbarkeit über die Verwandlung des Freud Museums ins Sodom Vienna Freudenhaus, dem spektakulären Circus Sodomelli bis hin zur Sodom Revue, die historische Persönlichkeiten aus den 1920er-Jahren in die Gegenwart holt. Initiator* Gin Müller lässt die Aktionen und den Aktionismus von Sodom Vienna gemeinsam mit der Zirkusforscherin Birgit Peter in diesem Band Revue passieren. Mit Ausflügen in die queere Geschichte des Praters, zur Alten Donau und vielem mehr.

Ähnliche Bücher wie »Sodom Vienna«
Ein Natur-Bilderbuch für die ganze Familie. Hochwertig ausgestattet mit Lesebändchen, Goldfolie und Goldschnitt. Für Kinder ab 7 Jahren

Eintauchen in die Welt des Wassers: wunderschönes Lexikon für die ganze Familie Ob zarte Quallen oder riesige Wale – dieses stimmungsvolle Naturbuch zeigt über 100 faszinierende Tiere und Pflanzen aus Ozeanen, Flüssen und Seen. Beeindruckende Fotografien, charmante Illustrationen und spannende Texte entführen junge Leser*innen wie in einem Märchenbuch in den fantastischen Lebensraum Wasser. Das Sachbilderbuch wird dank Lesebändchen, Goldschnitt und Goldfolie auf dem Cover zum perfekten Geschenk zum Vorlesen und Schmökern. Eine einzigartige Reise über und unter Wasser: - Über 100 Einblicke in die Wasserwelt für Kinder ab 7 Jahren – an farbenfrohen Korallen vorbei taucht man zu bizarren Seegurken, giftigen Schnecken und fleischfressenden Pflanzen bis tief hinunter zu einem gigantischen Riesenkalmar - Liebevoll geschriebene Texte offenbaren Besonderheiten und überraschende Fakten wie zum Beispiel, dass Lungenfische bis zu drei Jahre ohne Nahrung auskommen - Beeindruckende visuelle Gestaltung: fantastische Nahaufnahmen, emotionale Fotografien und wundervolle Illustrationen zeigen die Vielfalt des Wassers als Lebensraum für Tiere und Pflanzen – von der Tiefsee über Tangwälder bis hin zu Sümpfen und Teichen - Prachtvolle Ausstattung: Aufgemacht wie ein hochwertiges Märchenbuch mit Goldfolie auf dem Cover, Satin-Lesebändchen und Goldschnitt - Perfektes Geschenk für die ganze Familie Die facettenreiche Welt des Wassers wunderschön illustriert und erzählt – ein unvergessliches Leseerlebnis für junge Meeresforscher*innen.

Ähnliche Bücher wie »Wundervolle Welt. Wasser«
Wir geben Gefühlen wenig Raum. Wer fühlt, funktioniert nicht – und das ist in patriarchalen und vom Kapitalismus geprägten Gesellschaften ein No-Go. Alles fühlen zu wollen wie Clara Porák ist radikal und hochpolitisch. Doch wie gelingt das – besonders Frauen, rassifizierten, behinderten, queeren und trans Personen, die oft der Willkür, der Abwertung, Übergriffen und gewaltvollen Strukturen ausgesetzt sind?

In ihrem mutigen Text fordert Clara Porák das Recht auf die Autonomie unserer Körper und auf unsere Gefühle. Sie widersetzt sich der Scham, feiert widerständige Wut, wirft sich der Lust ebenso wie der Angst in die Arme, hinterfragt unser Verständnis von Liebe und Freiheit. Und entwickelt eine Idee von Gemeinschaft, die die Verwundbaren schützt und Kraft aus Fürsorge, Verbundenheit und Verantwortlichkeit schöpft.

„Ich sehe mir meine Traurigkeit an und verstaue sie in meiner Brust, ich hebe meine Scham im Knie auf, ich lege meine Freude auf die Spitze meines Brustbeins.“

Ähnliche Bücher wie »alles fühlen«
Warum der Tod ihr Schreiben ständig begleitet, wird Milena Michiko Flašar oft gefragt. Im Anflug auf ihre zweite Heimat Japan, hoch über den Wolken, holt diese Frage sie ein. Und sie weicht ihr nicht aus, sondern lässt sich von ihr leiten: Warum sollten wir hadernden Lebenden uns der Vergänglichkeit öffnen? Was ist der unverwechselbare Kern, der von uns bleibt, wenn wir nicht mehr sind? Bei ihrem Streifzug von Ōsaka nach Kyōto bis Tokio, in aus der Zeit gefallenen Thermalbädern und im Wirbel neonbeleuchteter Partymeilen begegnet Flašar mit Neugier, Ruhe und Offenheit den allgegenwärtigen Vorboten unserer Endlichkeit – und findet dabei vor allem eins: die Lebenslust. Ein eleganter, zarter Essay, ein Lichtstreif in der Dunkelheit. „Das Leben, es ist ein Traum, und der wird stetig weitergeträumt! Wie Tautropfen, die verdunstet sind, bloß um am nächsten Morgen erneut in der Sonne zu glitzern.“

Ähnliche Bücher wie »Sterben lernen auf Japanisch«
Roman | Eine Geschichte von Liebe und Entwurzelung, Hoffnung und der Suche nach Familie und Heimat | Das perfekte Geschenk zum Muttertag

Wien, 1938. Samuel Adler ist sechs Jahre alt, als sein Vater und die Familie alles verliert. In ihrer Verzweiflung verschafft Samuels Mutter ihrem Sohn einen Platz in einem Kindertransport, aus dem von den Nazis besetzten Österreich nach England. Samuel macht sich allein auf die Reise, außer einer Garnitur Wechselkleidung und seiner Geige hat er bei sich nichts – die Last der Einsamkeit und Ungewissheit wird ihn ein Leben lang begleiten. Arizona, 2019. Acht Jahrzehnte später steigen Anita Díaz und ihre Mutter in den Zug, um der Gewalt in El Salvador zu entkommen und in den Vereinigten Staaten Zuflucht zu finden. Doch ihre Ankunft fällt mit der neuen brutalen Einwanderungspolitik zusammen: Die siebenjährige Anita wird an der Grenze von ihrer Mutter getrennt und landet in einem Lager. Allein und verängstigt, weit weg von allem, was ihr vertraut ist, sucht sie Zuflucht in Azabahar, einer magischen Welt, die nur in ihrer Fantasie existiert. Wie aber soll sie zurückfinden zur Mutter? Isabel Allende hat eine fulminante historische Saga geschrieben, die miteinander verwobenen Geschichten zweier junger Menschen, die auf der Suche nach Familie und Heimat sind. Der Wind kennt meinen Namen erzählt von den Opfern, die Eltern bringen, und es ist ein Liebesbrief an die Kinder, die unvorstellbare Widrigkeiten überleben – und die niemals aufhören zu träumen und zu hoffen.

Ähnliche Bücher wie »Der Wind kennt meinen Namen«
2004-2021 | Das komplette lyrische Spätwerk versammelt in einem Band

Friederike Mayröcker war eine der großen Dichterinnen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Immer wieder wurde sie für den Literaturnobelpreis ins Gespräch gebracht. Am 4. Juni 2021 verstarb sie mit 96 Jahren in ihrer Heimatstadt Wien. Der vorliegende Band knüpft an die Gesammelten Gedichte 1939-2003 (2004) an und trägt Friederike Mayröckers lyrisches Spätwerk bis zu ihrem allerletzten, 2021 entstandenen Proëm zusammen. Als Friederike Mayröcker 2004 den 80. Geburtstag feierte und ihre Gesammelten Gedichte 1939-2003 erschienen waren, entschloss sie sich, noch einmal in eine ganz neue Richtung aufzubrechen. Nach und nach entwickelte sich so eine eigene Form, der sie den Namen »Proëm« gab – lyrische Erleuchtung und hellwache Weltbeobachtung, changierend zwischen Kurzprosa und Gedicht. Zu ihrem erklärten Ziel wurde es, schreibend den Tod, ihren erbitterten Feind, auf Distanz zu halten. Friederike Mayröcker tat es mit ungeahnter Produktivität und überbordendem Farbenreichtum, indem sie ihre Liebe zum Leben heraufbeschwor: In Erinnerungen an ihre wechselvolle Kindheit im Wien der zwanziger und dreißiger Jahre, an ihre Jahrzehnte an der Seite von Ernst Jandl, an zahllose Begegnungen mit Menschen, Kunstwerken und Musik. Dem Wechsel der Jahreszeiten folgte sie aufmerksamer denn je, und mit ihrer Sprachmacht verstand sie es, eine Blume auf dem Fensterbrett gegenüber zum Zentrum des Universums werden zu lassen.

Ähnliche Bücher wie »Gesammelte Gedichte«
Eine junge Gesangsstudentin in Wien verliebt sich in die verheiratete Fotografin Ruth. Jeden Tag, bevor Ruth ihre Tochter von der Schule abholt, teilen sie genau zweieinhalb Stunden miteinander, zwei Jahre lang. Zu Beginn ihrer sinnlichen Erkundungen hatte Ruth sie gewarnt: Das Einzige und zugleich Wichtigste, was sie ihr versprechen könne, sei, dass sie ihr nichts vormachen werde. Eine Frau begleitet ihren Mann zu dessen Forschungsaufenthalt nach Kalifornien. Dort lernt sie die wesentlich ältere Angela kennen. Trotz der vielen Jahre und Kilometer, die sie trennen, entsteht eine zerbrechliche erotische Nähe zwischen ihnen. Sarah verfällt ihrer Psychotherapeutin. Als Sarahs Verhalten immer obsessiver wird, lässt die Therapeutin sie gegen ihren Willen einweisen, ein psychiatrischer Höllentrip beginnt. Bei einem Besuch im Sanatorium rät man ihr: »Und jetzt lässt du es dir mal richtig gut gehen.« Andrea Landfried entwirft drei Variationen weiblichen Begehrens, das zugleich ein Aufbegehren ist, gegen soziale Zwänge und psychische Muster, gegen Rollenerwartungen. Die Sehnsucht der Frauen, wirklich zu sehen und gesehen zu werden, sich zu öffnen, triumphiert immer wieder über die Angst, aus dem gesellschaftlichen Rahmen zu fallen. Die Frauen gehen das Wagnis ein, sich zu zeigen und alles zu fühlen – eines der größten Wagnisse im Leben.

Ähnliche Bücher wie »Pasteurgasse 4, täglich«
Ein Wien-Krimi

Ein von der eigenen Vergangenheit geplagter Psychoanalytiker und ein trinkfester Expolizist treffen sich in einer Wiener Bar … Ein Witz? Nein: der Beginn einer Mörderjagd, die in die Untiefen der Wiener Seele führt. Das Es, das Ich und der Über-Vater Ist es ironisch, wenn man als Psychoanalytiker selbst an einem ungelösten Vaterkomplex leidet? Schon ein bisschen, aber das nützt Artur Lang – eigentlich verhinderter Barpianist – nun auch nichts. Denn der Vater ist tot und Artur zurück in Wien. Zuflucht vor seinen Patient*innen findet er bei seiner 85-jährigen Nachbarin, die überzeugt ist, dass gegen alles ein Kraut gewachsen ist und dem Zivildiener Jonas, der sie mit ebendiesem versorgt. Wölfe in der Stadt Als seine Patientin plötzlich stirbt, gerät Artur in Verdacht, daran nicht zu unschuldig sein. Hat er sie tatsächlich missbraucht, oder sprach ihre krankhafte Lügensucht aus ihr, als sie diesen Vorwurf in die Welt setzte? Ein Einbruch in Langs Praxis wirft weitere Fragen auf: Welche Rolle spielt sein alter Schulkollege Oswald - High Society Arzt mit locker sitzendem Rezeptblock - bei all dem und was hat es mit den Wölfen auf sich, von denen Artur meint, sie plötzlich in der Stadt zu sehen? Zusammen mit einer Barbekanntschaft mit kriminalistischem Hintergrund nimmt Psychoanalytiker Artur Nachforschungen auf. Leg dich auf die Couch und hol tief Luft Als ausgebildete Psychoanalytikerin begleitet uns Edith Kneifl in die Wiener Seele und bringt Licht in deren dunkle, verborgene und auch beunruhigende Ecken. Zusammen mit Artur versumpfen wir in gemütlichen Absteigen, lachen laut auf, wo es in der guten Gesellschaft verpönt ist, und halten die Luft an, wenn sich die Ereignisse überschlagen. Was auch nicht zu kurz kommt: Liebesgeschichten, Intrigen, Skandale, kurzum: alles, was man an dunklen Herbstabenden braucht.

Ähnliche Bücher wie »Der Wolf auf meiner Couch«
Roman

Eine leuchtende Bedrohung liegt in der Luft. Sie befällt Pflanzen. Und Menschen. Sie ist überall. Eine unsichtbare Gefahr schwebt über Wien. Ganz Wien ist im Ausnahmezustand, als der harmlos geglaubte Bärlauch von giftigen Sporen befallen wird. Allen frei zugänglich, wächst rund um die Stadt die Droge, mit der man den Rausch seines Lebens herbeiführen kann. Allerdings bedingt der Verzehr ohne Ausnahme einen tödlichen Ausgang. Durch den befallenen Bärlauch steigt die Zahl der Todesfälle in der Stadt rasant an. Denn wie in jedem Frühling dominiert das Kraut nicht nur die Speisekarten vieler Lokale, sondern auch die Wälder der Stadt, die – aller Verbote zum Trotz – gestürmt werden. Versehentliche Vergiftungen werden bald zu praktischen Beseitigungen von lästigen Langzeitfeind*innen, auch die Partyszene der Stadt entdeckt Viennese Weed für sich. Und: Die befallene Pflanze bietet eine weitere für viele verlockende Möglichkeit: die Trostlosigkeit des Lebens zu beenden. Selbstbestimmt, friedlich und ohne einer anderen Person Schaden zuzufügen. Eine schicksalhafte Begegnung im Wald. Nach einem Gefängnisaufenthalt versucht Kiki, zurück in ein geregeltes Leben zu finden. Als ihre unheilbar kranke Freundin Olga rund um die Uhr Pflege benötigt, zieht sie zu ihr und kümmert sich aufopfernd. Das neuartige Viennese Weed ist für Olga eine Möglichkeit zur Flucht, die sie ergreifen möchte. Für Kiki ein Albtraum, dem sie nicht entkommen kann. Dennoch ist sie bereit, für ihre Freundin die tödlichen Blätter zu beschaffen, auch wenn sie weiß, dass das für sie den ultimativen Abschied von Olga bedeuten kann. Auch die dreizehnjährige Jasse treibt es in den Wald. Aus Wut, Trauer und Verzweiflung möchte sie ihrem Leben ein Ende setzen. Als plötzlich Aufseher auftauchen, fliehen Kiki und Jasse zusammen – und knüpfen eine vorsichtige Verbindung, eine Freundschaft, die sich aus Unglück speist. Das hält Jasse nicht davon ab, den Bärlauch, den sie gesammelt hat, zum Einsatz zu bringen – allerdings nicht an sich selbst … Während Jasse mit ihrem Gewissen kämpft, breitet sich der Bärlauch-Befall immer weiter aus, dominiert die internationalen Medien, befeuert neue Verschwörungstheorien. Moralischer Zwiespalt in einem riskanten Setting. Was würdest du tun? Angenommen, du könntest alles vergessen, deinen Problemen und der Traurigkeit entkommen, eintauchen in ein vollkommenes Glück, das zugleich dein Ende bedeutet. Du könntest

Ähnliche Bücher wie »Das giftige Glück«
Ein Fall für August Emmerich - Kriminalroman

Drei ungelöste Frauenmorde und ein Täter, der zurückgekehrt zu sein scheint … Wien 1923. Die Stadt gleicht einem Pulverfass, die politischen Lager haben sich radikalisiert, die Hakenkreuzler sind auf dem Vormarsch. Mitten in dieser angespannten Situation geschieht ein aufsehenerregender Mord: Marita Hochmeister, eine stadtbekannte Gesellschaftsdame, wird brutal erschlagen in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Einen Tag später weist ein pensionierter Kriminalinspektor den Ermittler August Emmerich auf eine ungelöste Mordserie hin – damals, vor zehn Jahren, wurden drei Frauen auf ähnlich grausame Weise getötet wie das Opfer. Kann es sein, dass der Mörder zurückgekehrt ist? Und wenn ja, kann Emmerich ihn stellen, bevor er erneut zuschlägt? »Für mich eine der tollsten Krimi-Kommissar-Figuren, die es überhaupt in den letzten Jahren gab. Deswegen: Die August-Emmerich-Reihe unbedingt lesen.« Stefan Keim, WDR 4 Verpassen Sie nicht die anderen historischen Kriminalromane von Erfolgsautorin Alex Beer!

Ähnliche Bücher wie »Die weiße Stunde«
Kriminalroman

Es ist Kommissarin Alma Oberkoflers erste Woche in Wien, und schon hat sie einen toten Politiker am Hals. Max Langwieser: jung, konservativ, aufstrebend, Minister und bester Freund des Kanzlers, hat sich den Schädel an seinem Designerglastisch aufgeschlagen. Der Fall sorgt für einiges Aufsehen und bereitet Alma Kopfschmerzen. Denn von der einzigen potenziellen Zeugin, seiner Verlobten Jessica, fehlt jede Spur. Die sitzt derweil in ihrem roten MINI-Cabriolet und weiß nur eins: Sie muss weg, weg, weg. Wie ihr Leben innerhalb weniger Tage derart dramatisch den Bach runtergehen konnte, weiß sie dagegen nicht. Warum sie in ihrer Panik Max’ Laptop eingesteckt hat, könnte sie im Nachhinein auch nicht mehr so genau sagen. Zum Glück hat sie oft genug Tatort geschaut, um zu wissen, wie man eine Zeit lang untertaucht. Vielleicht kommt sie ja doch noch lebend aus der Nummer raus. Unbestechlich gut: Petra Hartlieb blickt tief in die politische Seele Österreichs.

Ähnliche Bücher wie »Freunderlwirtschaft«
Hugo Bettauers bekanntester Roman, in dem er 1922 schilderte, wie sich Wien entwickeln würde, wenn alle Juden auswandern müssten. Er griff damit den in Wien immer offensiver zutage tretenden Antisemitismus auf, glaubte aber dennoch an ein friedliches Zusammenleben der Religionen. In Österreich kommen die Christlichsozialen an die Macht und Bundeskanzler Dr. Schwertfeger, ein fanatischer Antisemit, sieht sein Volk durch die Juden beherrscht. Er bringt in der Nationalversammlung ein Gesetz durch, das alle Juden bis zum Jahresende zur Auswanderung zwingt. Das Gesetz wird von der Bevölkerung begeistert aufgenommen – und die Juden müssen das Land verlassen. Doch schon nach kurzer Zeit stellt sich Ernüchterung ein. Das Kulturleben verarmt, in den Theatern werden nur noch Werke von Ludwig Ganghofer und Ludwig Anzengruber gespielt. Viele Kaffeehäuser stehen leer oder werden in Stehbierhallen umgebaut, wo heiße Würstchen verkauft werden, Wien „verdorft“, alle laufen in Dirndlkleidern und Lodenanzügen herum. Nach einem anfänglichen Aufschwung geht es auch mit der Wirtschaft bergab, da der Handel stark zurückgegangen ist und sich in andere Städte verlagert hat. Inflation und Arbeitslosigkeit machen sich breit. Und sofort kippt die politische Stimmung wieder, denn die Wiener hatten sich doch erheblichen Wohlstand versprochen. „Elend, Teuerung, Arbeitslosigkeit wuchsen, und die Führer waren in Verlegenheit, weil sie nicht wussten, wem sie die Schuld daran geben sollten.“ Bettauer zeigt auf scharfsichtige und wenig hoffnungsfrohe Weise, wie mitläuferisch und leicht manipulierbar der breite Teil der Bevölkerung ist und zu welchen Brutalitäten dieser Teil der Bevölkerung fähig ist, wenn man ihm in Aussicht stellt, bald selbst zu den „Privilegierten“ gehören zu können.

Ähnliche Bücher wie »Die Stadt ohne Juden«
Roman | Der Jugendbuchklassiker in wunderschöner Neuausgabe | Erstmals illustriert von Sabine Wilharm

Ein tief berührender Roman über Neuanfang, Schwesternliebe und die unerschütterliche Kraft der Hoffnung

Wien, 1939: Die zwölfjährige Steffi und ihre kleine Schwester Nelli werden von ihren Eltern aus dem bürgerlichen Alltag in Wien auf eine kleine schwedische Schäreninsel geschickt, um dem Terror der Nazis zu entfliehen. Für ein halbes Jahr, dann wollen sie sich alle in Amsterdam wiedersehen. Doch Schweden ist kalt und so anders als Wien. Während Nelli schnell Anschluss findet, fühlt Steffi sich allein. Sie hat Heimweh, sehnt sich nach dem alten Leben, die Sprache ist ihr fremd, ebenso wie die distanzierte Pflegemutter. Jeden Tag wartet sie auf Nachrichten von ihren Eltern – aber der Krieg wirft immer dunklere Schatten. Wird sie jemals nach Hause zurückkehren können? Oder ist diese Insel im Meer das Einzige, was ihnen bleibt?



Ähnliche Bücher wie »Eine Insel im Meer«
Roman | »Ein fantastisches Buch – abgrundtief und doch tröstend. Hab’s verschlungen.« Doris Dörrie

Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch. Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung. Nominiert für den ZDF-"aspekte"-Literaturpreis 2025. Ein fantastisches Buch abgrundtief und doch tröstend. Habs verschlungen. DORIS DÖRRIE Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich. SIRI HUSTVEDT

Ähnliche Bücher wie »Botanik des Wahnsinns«
Ein Zauber-Badebuch, das Spaß macht! Mit Spezialeffekten: Tierabbildungen verwandeln sich bei Kontakt mit warmem Wasser. Für Kinder ab 18 Monaten.

Ein Zauberbad! Ein Badebuch mit Spezialeffekten: Bei Kontakt mit dem warmen (Bade-)Wasser verwandeln sich die Figuren. Bade gemeinsam mit den kleinen Tieren und erlebe, wie sie sich auf magische Weise in große Tiere verwandeln! Illustratorin von “Und wo schläfst du?“ • Toller Zauber-Effekt: die Tiere ändern im Wasser ihre Form und Farbe • Weiche, griffige Haptik für Babys • Lustige, kurze Reime machen Lust zum Baden und Spielen Hinweise zum Material: Das Produkt enthält keine Phthalate und Schadstoffe. Entspricht den europäischen Regeln und Normen. Informationen zur Verpackung! WARNUNG: Diese Tasche (Umverpackung Badebuch) ist kein Spielzeug und sollte von Kindern ferngehalten werden, um die Gefahr des Verschluckens zu vermeiden. Lassen Sie es nicht in Kinderbetten, Kinder- wagen oder Laufställen liegen. Werfen Sie den Umschlag und alle anderen Verpackungen sofort nach Entnahme des Buches weg. Nicht wiederverwenden.

Ähnliche Bücher wie »Kleine Fische?«
Geschichten vom Schwimmen

Wasser fasziniert uns, zieht uns an. Es ist lebensnotwendig – und kann schnell zur Gefahr werden. Während manche lieber am Ufer oder Beckenrand bleiben, sind andere gar nicht mehr herauszubekommen. Vom Bahnenziehen und Planschen, vom Chlor in der Nase und vom Salz auf den Lippen, vom heißen Sommer im Schwimmbad und vom Sprung ins kalte Wasser erzählen John von Düffel, Doris Dörrie, Benedict Wells, Zsuzsa Bánk, F. Scott Fitzgerald, Gina Mayer, John Cheever und viele mehr.

Ähnliche Bücher wie »Wie ein Fisch im Wasser«
»Ich denke, dass Schwimmen dem Schreiben und dem Lesen ähnelt. Du musst zulassen, dass das Wasser ein Teil von dir wird oder du einen Teil von ihm.« Inger Bråtveit ist eine der aufregendsten neuen literarischen Stimmen aus Norwegen. In »Überall ist Wasser« erkundet sie das eigene Leben, von der Kindheit am Fjord bis zur neuen Rolle als junge Mutter. Verbindendes Element ist die Bedeutung des Wassers. Die Autorin taucht ein in die Welt des Schwimmens, denkt über Kreativität und Elternschaft nach, wechselt schreibend elegant von der Unterwasserwelt zur Welt darüber und wieder zurück zum Rhythmus der Wellen. Innere Gesprächspartner sind dabei Autor*innen der Weltliteratur wie Herta Müller, Jeannette Winterson, Hendrik Ibsen, Tove Jansson. »Überall ist Wasser« ist ein Kaleidoskop an kraftvollen Bildern und poetischen Betrachtungen und erinnert an die amerikanische Tradition der subjektiven Essays und Memoirs von Joan Didion oder Rachel Cusk.

Ähnliche Bücher wie »Überall ist Wasser«
Ein inspirierendes Geschenkbuch mit atmosphärischen, farbigen Illustrationen

Die bewegende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft Theo reist an den Ort, wo Nord- und Ostsee sich treffen: nach Skagen, den äußersten Zipfel Dänemarks. Die Schönheit und Kraft des Meeres haben ihn seit jeher fasziniert, als Meeresbiologe waren das Meer und seine Bewohner, die er bei aufregenden Tauchgängen erforscht hat, sein Leben – bis zu einem tragischen Unfall während einer Forschungsreise, seit dem er sich nicht mehr überwinden kann, ins Wasser zu gehen. Am Strand von Skagen trifft er den zehnjährigen Ben, der dort schwimmen lernen soll, aber ebenfalls große Angst vor dem Wasser hat. Ben zeigt Theo eine Nautilusschale, ein »Perlboot«, das er am Strand gefunden hat, und das Fragen aufwirft: Wie kommt das Perlboot, wo es doch in der Südsee beheimatet ist, an die dänische Küste? Theo und Ben wollen diesem Rätsel gemeinsam auf den Grund gehen – doch dazu müsssen sie ihre Angst vor dem Wasser überwinden … Eine inspirierende Erzählung von einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier Menschen, die sich an der Küste Dänemarks begegnen und gemeinsam ihre Angst vor dem Meer überwinden.

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Unter Wasser | €22,00
Menschen und Tiere im Fluss

Bäche, Flüsse und Seen beeindrucken seit jeher mit ihrer Schönheit und Unergründlichkeit: Schriftstellerinnen wie Margaret Atwood, Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger, Anne Weber und ihre Kollegen Mark Twain, Günter Grass, Ernest Hemingway, Friedrich Hölderlin, Arno Schmidt oder Marcel Proust haben dem Lebensraum Wasser in Gedichten, Reportagen und Erzählungen nachgespürt. Quallen, Fische, Frösche und Biber leben noch heute in großer Zahl und häufig unbemerkt in unseren Feuchtgebieten. Doch die Lebensgrundlage zahlreicher Tiere und Menschen ist bedroht, denn immer mehr Gewässer werden verschmutzt, durch Staudämme künstlich verändert oder trocknen aus. »Unter Wasser« bietet Einblicke in das verborgene Leben im Fluss und formuliert damit ein literarisch vielstimmiges Plädoyer für den Wert der Wasserwelten und ihren Schutz.

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Wunderwesen im Wasser

Wusstet ihr, dass Plankton die Hälfte des Sauerstoffs der Erde produziert? Plankton ist jedoch nicht gleich Plankton. Was ein Löwe ist, lässt sich einfach erklären: Das ist eine Tierart, die zu der Familie »Katzen« gehört. Alle Katzen, egal ob Hauskatze, Löwe oder Luchs stammen von gemeinsamen Urahnen ab und sehen sich ein bisschen ähnlich – vier Beine, Fell und so weiter. Bei Plankton ist das anders. Plankton ist weder eine Tierart noch eine Tierfamilie. Der Begriff umfasst sogar nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen und Bakterien, Viren und Pilze. Alle Lebewesen, die zum Plankton gehören, haben eigentlich nur eine Gemeinsamkeit – sie sind lausige Schwimmer! Sie leben im Wasser, aber können sich einfach nicht gut genug fortbewegen, um gegen die Strömung anzukommen. Sie treiben im Wasser wie Staub in der Luft. Das Wort Plankton kommt aus dem Griechischen und bedeutet das Umhergetriebene. Guter Name, denn er sagt schon alles! Die Wälder der Meere werden nicht von riesigen Wasserpflanzen gebildet, sondern von klitzekleinen Algen und Bakterien. Diese Superminis bestehen aus nur einer Zelle und haben weder Wurzeln noch Blätter. Klingt unspektakulär? Weit gefehlt – denn ohne sie läuft nichts im Ozean. Sie produzieren die Hälfte des Sauerstoffs der Erde, füttern mit ihrer Energie alle anderen Meerestiere und sehen noch dazu wunderschön aus, wenn man sie unterm Mikroskop betrachtet.

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Roman

»Tim Staffels rasendes Gespür für Rhythmus macht süchtig.« Julia Franck Roberto Böger hat Angst vor Wasser. Dennoch ist es sein Element. Als rastloser Zeuge bereist er die Welt, um Wasserverbrechen zu dokumentieren. Dann wird ausgerechnet in seiner Heimatstadt Lüren das Wasser knapp. Roberto kehrt an den Urquell seiner Angst zurück. Er trifft auf Gleichgesinnte und sein jüngeres Ich. Kann er sich freischwimmen? Tim Staffel hat einen großen Roman über ein drängendes Thema unserer Zeit geschrieben. Ebenso visionär wie unterhaltsam erzählt er vom gewaltigen Kampf ums Wasser. In einer Sprache, die fließt.

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Kuckuck!

Zauberhaftes Badebuch für Babys – Magischer Farbwechsel von Schwarz-Weiß zu Bunt im Wasser! Fördert die visuelle Entwicklung Wasserfest & babyfreundlich: robust und sicher Perfektes Geschenk: zur Geburt oder Taufe Niedliche maritime Motive: für erste Entdeckungen Für kleine Wasserratten: ab 3 Monaten Dieses interaktive Spielbuch für Babys ab 3 Monaten macht das Baden zu einem farbenfrohen Erlebnis! Die schwarz-weißen Illustrationen verwandeln sich beim Kontakt mit Wasser in bunte, maritime Szenen – perfekt zur Förderung der visuellen Wahrnehmung. Seehund, Krabbe und Co. laden zum Staunen und Entdecken ein.

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Mitteilungen eines Verlegers 1947-2002 | Ein Panorama des intellektuellen Lebens der Bundesrepublik Deutschland

Zum 100. Geburtstag von Siegfried Unseld Für Siegfried Unseld waren Briefe nicht nur eine Arbeits-, sondern auch eine Lebensform. In ihnen ordnet er seine Gedanken. Sie begleiten und festigen Freundschaften. Sie helfen auf seinem beispiellosen Weg. Wichtige Förderer wie Hermann Hesse oder Peter Suhrkamp lernen ihn zunächst schriftlich kennen. Auch später, als das Reisen und Telefonieren leichter, üblich wird, legt der berühmte Verleger größten Wert auf seine Korrespondenz. Über ein halbes Jahrhundert hinweg verschickte Siegfried Unseld täglich zahlreiche Briefe. So finden sich in den Archiven heute über 50.000 eigenhändig geschriebene oder auch diktierte Schreiben. Aus dieser Fülle haben die Herausgeber 100 exemplarische Briefe ausgewählt und kenntnisreich kommentiert. In dem, was Siegfried Unseld Ingeborg Bachmann, Samuel Beckett, Ignatz Bubis, Hans Magnus Enzensberger, Max Frisch, Henry Kissinger, Autorinnen wie Autoren, Verlegern, Journalistinnen mitteilte, spiegelt sich nicht nur Unselds Denken. Diese Briefe dokumentieren eindrucksvoll und vielfältig die intellektuelle Geschichte der Bundesrepublik.

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Hilfreiche Strategien für die Kommunikation im Arbeitsleben und im Alltag. Der Megabestseller mit über 2 Millionen verkauften Exemplaren

Das Leben könnte so einfach sein, müssten wir uns nicht ständig mit mühsamen Menschen auseinandersetzen. Auf der Arbeit gehen uns Besserwisser und Nörgler auf die Nerven, während die Verwandtschaft sich ungefragt in unsere privatesten Dinge einmischt. Wie soll man mit solchem Verhalten umgehen, ohne selbst unhöflich zu werden? Dieser millionenfach verkaufte Ratgeber bietet erprobte Strategien, um zwischenmenschliche Beziehungen zu verbessern und mit den unangenehmsten Zeitgenossen zurechtzukommen. Die Autoren haben 13 Persönlichkeitstypen ermittelt, die dazu neigen, unsere Pläne, Bedürfnisse und Wünsche zu sabotieren. Finden Sie dank ausgefeilter Kommunikationstechniken den Zugang zu den wahren Bedürfnissen und Absichten Ihrer Mitmenschen. Geht es dem anderen eher um Wertschätzung, will er Konflikte vermeiden oder einfach nur schnellstmöglich mit einer Aufgabe abschließen? Mit der Fähigkeit, sich in das Gegenüber hineinzuversetzen, lassen sich Gegensätze überbrücken und Gemeinsamkeiten herstellen. Ganz gleich, ob es um einen Mitarbeiter geht, der versucht, die Lorbeeren für das Projekt eines Kollegen zu ernten, oder um eine Fremde, die in der Öffentlichkeit zu laut telefoniert – dieses Buch gibt Methoden an die Hand, um das destruktive Verhalten anstrengender Menschen zu stoppen und Konflikte in Kooperation zu verwandeln.

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Die Welt von heute in satirischen Grafiken. Das Beste aus »Torten der Wahrheit« (SPIEGEL-Bestseller)

Eigentlich scheint alles klar: Frauen in Elternzeit arbeiten nicht, Klimaschutz ist zu teuer und nur Quotenfrauen werden wegen ihres Geschlechts bevorzugt. Aber wenn man da mal ein bisschen genauer hinguckt … Arbeiten Frauen zu Hause nicht auch? Kostet keine Klimapolitik nicht viel mehr? Und sind es nicht eher Männer, die von ihrem Geschlecht profitieren? Katja Berlin zerpflückt jede Woche für DIE ZEIT deutsche Debattengrundlagen und betrachtet vermeintliche Wahrheiten aus einer anderen Perspektive. Ihre Sicht der Dinge bringt sie in kleinen Infografiken auf den Punkt und begeistert damit seit 2015 die Leserinnen und Leser. Ob Rentenlücke, Lehrermangel, Klimakrise oder Sexismus – Katja Berlins millionenfach im Netz geteilte »Torten der Wahrheit« benennen auf pointierte und unterhaltsame Weise die Schwachstellen unserer Politik und Gesellschaft.

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Klassische Kunst neu interpretiert

Die ganze Wahrheit über Katzen – verraten von Gemälden der klassischen Kunst Von Leonardo da Vinci stammt der Satz »Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk«. Auch andere große Künstler wussten: Katzen sind uns weit überlegen. Es ist kein Wunder, dass wir unseren Lieblingstieren überall in der Kunstgeschichte begegnen: Sie räkeln sich am Baum der Erkenntnis, beobachten die Erfindung der Dampfmaschine und warten auf die Reste des Letzten Abendmahls. Dabei nährt sich ein schrecklicher Verdacht: Sind wir in Wirklichkeit nur treudoofes Beiwerk und dienen den Katzen allenfalls als schnöde Diener? Dieses Buch erzählt endlich die wahre Kunstgeschichte aus Sicht der tatsächlichen Herrscher – und lässt uns erkennen, wie uns die Samtpfoten mit majestätischer Ruhe manipulieren. Wer dieses Buch gelesen hat, wird kein Museum mehr betreten können, ohne überall Katzen zu sehen. Ein ideales Geschenk für Katzen- und Kunstliebhaber.

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Ein Manifest in satirischen Grafiken. Wochenkalender 2025

Was Deutsche für ihre Altersvorsorge tun? Sparen, ein wenig investieren, aber vor allem: verheiratet bleiben. Gelassenheit lernen wir bei Yoga und Meditation, aber vielmehr noch im DB-Fernverkehr. Und was in der deutschen Gastronomie trotz Fachkräftemangel und Inflation die größten Probleme bereitet: wenn jemand mit Karte zahlen möchte. In ihrer »ZEIT«-Kolumne »Torten der Wahrheit« zerpflückt Katja Berlin deutsche Debattengrundlagen und betrachtet vermeintliche Wahrheiten aus einer anderen Perspektive. Ob soziale Ungerechtigkeit, Rechtspopulismus, Erderwärmung, Frauenrechte oder die Verödung unserer Innenstädte – Katja Berlins millionenfach im Netz geteilte Infografiken benennen auf pointierte und unterhaltsame Weise die Schwachstellen unserer Politik und Gesellschaft. Dieser Wochenkalender für das Jahr 2025 versammelt die 52 besten Grafiken aus dem neuen Buch der »Spiegel«-Bestseller-Autorin, »Wer mit dem Mindestlohn gut leben kann«, und liefert ein ganzes Jahr lang Woche für Woche einen wertvollen Denkanstoß.

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Lehrer und Schüler in überwiegend lustigen Grafiken

Warum müssen Schüler immer dann auf die Toilette, wenn der Unterricht beginnt? Und woran erkennt man einen Lehrer sofort? Katja Berlin und Peter Grünlich nehmen den Schulalltag in ihren cleveren Tortendiagrammen aufs Korn und entlarven wundersame Situationen, die jeder aus der Schule kennt: von peinlichen Fragen im Klassenzimmer bis zu den kleinen Tricks, die Schüler anwenden, um den Unterricht zu überleben. Dieses Buch ist das perfekte Geschenk für: - Schülerinnen und Schüler, die eine witzige Pause vom Schulstress brauchen, - Lehrkräfte, die endlich laut über ihren Berufsalltag lachen dürfen, - Eltern, die den Schulwahnsinn aus einer neuen Perspektive sehen möchten.

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Die Welt in überwiegend lustigen Grafiken

Juhu, Geburtstag, toll! Endlich wieder Glückwünsche bekommen – von Telefonanbieter, Bank und Fitnesstudio. Die Geburtstagsparty war so ein toller Erfolg, dass du dir schwörst, nie wieder eine zu machen. Und dann die Geschenke! »Das wäre doch nicht nötig gewesen!« (dass du mir so etwas Unnötiges schenkst). Ob es um das Auspusten der Kerzen geht, um das heimliche Wunschdenken beim Öffnen von Geschenken oder um den Moment, wenn alle »Happy Birthday« singen – die lustigen Grafiken Katja Berlin und Peter Grünlich halten uns den Spiegel vor. Ein Buch, mit dem man ein Lachen verschenkt – an Geburtstagskinder, die sonst schon alles haben.

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Roman | »Eine Frage der Chemie« meets »Mad Men« | Die packende Geschichte einer weiblichen Vorreiterin

In den Sechzigern gibt es in New York keine Verlegerinnen. Noch nicht.

Bernadette Swift, junge Lektorin bei Lenox & Park Publishing, will hoch hinaus: Sie träumt davon, als erste Frau an die Spitze eines Verlags zu gelangen. Doch das erweist sich als schwieriger als gedacht. Auf der Suche nach Verbündeten schließt sich Bernadette einem Buchclub für Frauen an. Entschlossen kämpft sie für ihre Karriere und für Gleichberechtigung – gegen ihren herablassenden Chef und eine intrigante Kollegin, die ihr Steine in den Weg legt. Zum Glück gibt es nicht nur ihren Buchclub, sondern auch einen charmanten Kollegen, der mehr als nur berufliches Interesse an ihr hat. Vielleicht, nur vielleicht, kann Bernadette den Durchbruch schaffen – für sich und alle Frauen, die nach ihr kommen.



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Ein Manifest gegen den Rechtsruck in satirischen Grafiken

Rechte wünschen sich, dass »die da oben« ihnen nicht sagen dürfen, was sie zu tun haben. Doch gleichermaßen wünschen sie sich einen starken Führer. Sie fürchten sich nicht vor Klimaerwärmung, Artensterben und Russland, dafür aber vor Freibadbesuchen. Und sie finden keinen Ausweg aus dem ewigen Dilemma, wen sie mehr hassen sollen: Minderheiten oder den Mainstream. Katja Berlin ist Autorin des »SPIEGEL«-Bestsellers »Wofür Frauen sich rechtfertigen müssen« und bekannt durch ihre beliebte Kolumne »Torten der Wahrheit« in der »ZEIT«. In ihrem neuesten Buch entlarvt sie die ganze Verlogenheit und Doppelmoral des Rechtspopulismus. In der reduzierten Form ihrer pointierten satirischen Tortendiagramme offenbart sich die ganze Hirn- und Respektlosigkeit des Gebrülls aus der rechten Ecke. Dieses Buch ist nicht nur ein humorvolles Geschenk, um Freunde und Verwandte vom rechten Irrweg abzubringen. Es ist auch ein wertvolles und dringend nötiges politisches Manifest gegen besorgniserregende Entwicklungen in der deutschen Politik.

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Meine Geschichte von Missbrauch und dem Kampf um Gerechtigkeit | (SPIEGEL-Bestseller)

Die bewegende Lebensgeschichte von Virginia Roberts Giuffre – der Frau, die den Mut hatte, Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell die Stirn zu bieten

Virginia Roberts Giuffre wurde weltweit bekannt als die wohl mutigste Stimme unter den Opfern von Epstein und Maxwell: Sie war es, die an die Öffentlichkeit ging und dadurch letztlich beide Serientäter ins Gefängnis brachte. Ihr Foto mit Prinz Andrew besiegelte dessen gesellschaftlichen Absturz. Doch ihre Geschichte wurde nie vollständig und in ihren eigenen Worten erzählt – bis jetzt.

Im April 2025 nahm sich Giuffre das Leben. Sie hinterließ ein Memoir, an dem sie über Jahre gearbeitet hatte, mit dem klaren Wunsch, es nach ihrem Tod zu veröffentlichen. Nobody’s Girl ist die schonungslose und eindringliche Geschichte eines Mädchens, das in eine Welt aus Machtmissbrauch und Gewalt hineingezogen wurde – un

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Das Buch handelt von einem Teenager, der in den achtziger Jahren in einer Kleinstadt aufwächst und sein Interesse in einer Subkultur findet: den Mods. Es ist eine Subkultur, die den Ursprung in den sechziger Jahren in London hat, ein Revival Ende der Siebziger durch den Film Quadrophenia feierte und bis heute viele Anhänger findet. Er versucht seine Anerkennung bei anderen Mods zu finden, in dem er sich authentisch kleidet, die Musik der sechziger Jahre hört, auf Mod Parties geht und in Schlägereien mit Jugendlichen aus anderen Subkulturen verwickelt ist. Die Szene entwickelt sich weiter und mit dem Erwerb des Führerscheins wird er schließlich Scooterboy. Er besucht Scooter Runs und Allnighter, fährt nach England und erlebt dabei spannende und lustige Geschichten, bis er von der Bundeswehr schließlich eingezogen wird.

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Ein Manifest in satirischen Grafiken

Woran erkennt man in Deutschland, dass man reich ist? Die CDU will einen entlasten. Wer ist davon überzeugt, dass sich Frauen in Großstädten nicht mehr vor die Tür trauen? Männer in Kleinstädten. Katja Berlins satirische Grafiken scheinen pointierte Witze zu sein, enthalten aber stets eine bittere Wahrheit.
So sind es nicht etwa die glücklichsten Menschen der Welt, die überzeugt sind, das einzig richtige Leben zu führen, sondern wütende Leute auf Social Media. Karriere und Familie kann man in Deutschland natürlich vereinbaren – wenn sich die Ehefrau um alles kümmert. Und überdurchschnittlich gefördert werden bei uns nicht die Kinder, sondern die fossilen Energieträger.
Als Kolumne mit dem Titel »Torten der Wahrheit« erscheinen die gesellschaftskritischen Grafiken schon seit 2015 in der ZEIT. Woche für Woche legt Katja Berlin den Finger in die Wunde eines an So

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Elsa M. Anderson ist eine berühmte Konzertpianistin. Doch als sie in Wien Rachmaninows »Piano Concerto Nr. 2« spielen soll, vermasselt sie es. Sie verlässt die Bühne, und ihre Identität als Wunderkind wird auf einen Schlag unstet.Drei Wochen später beobachtet sie auf einem Flohmarkt in Athen eine Frau, die zwei mechanische Tanzpferde kauft. Elsa fühlt sich auf sonderbare Weise mit der Unbekannten verbunden und hält sie für ihre Doppelgängerin. Sie beginnt die Frau zu suchen, mit ihr in Gedanken zu kommunizieren. Doch die Frau, nicht gewillt, sich widerstandslos zum Alter Ego machen zu lassen, läuft Elsa in den Straßen von Paris davon. Und so versucht Elsa mithilfe und trotz ihres Doubles, ihrer Mütter, ihres Adoptivvater-Klavierlehrers, ihrer Liebsten und Schüler*innen ein neues Ich zu komponieren, ihre eigene Geschichte zu spinnen.»Vielleicht tust du es, sagte sie. Vielleicht tue ich was? Nach Zeichen suchen. Nach was für Zeichen? Nach Gründen zu leben. Es war kein Flüstern.« Deborah Levy, wie auch in ihrer bekannten living autobiography stets auf der Suche nach den »missing female characters«, entwirft in Augustblau widerspenstige und liebenswerte Figuren, die sich selbstbestimmt entziehen, um dann wieder aufzutauchen und ihre Geschichten selbst zu erzählen.

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oder Melzer und die Tiefe der Jahre

Wien in den Jahren 1910/11 und 1923 bis 1925. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Amtsrat und Major a. D. Melzer, dessen Leben irgendwie immer an ihm vorbeiläuft, bis er endlich doch zu sich selbst findet. "Die Strudlhofstiege" ist Heimito von Doderers bekanntestes und beliebtestes Werk. Mit diesem vielschichtigen, von souveränem Humor erfüllten "Roman einer Epoche" hat sich Doderer einen unbestrittenen Platz in der deutschen Literatur geschaffen. Doderers wahrhaftig phänomenaler Roman ist mehr als eine minutiös echte, bezaubernde und sublim-amüsante Schilderung der vielschichtigen Wiener Gesellschaft jener Jahre. "Die Strudlhofstiege" ist ein raffinierter, psychologischer, durch und durch moderner Roman. Doderer erweist sich als geradezu virtuoser Regisseur seiner so zahlreichen Akteure; wie er sie immer wieder zur symbolisch-schicksalhaften Strudlhofstiege zu lotsen weiß, ist eine kompositionelle Meisterleistung. Dazu kommt Doderers köstliche Sprache. Mit einem Nachwort von Daniel Kehlmann und einer Topographie der Originalschauplätze.

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Roman »Was für ein Debüt! Immerzu möchte man diese Eva gleichzeitig würgen und küssen – sie geht mir nicht mehr aus dem Kopf.« Joachim Meyerhoff Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2019 und Longlist Deutscher Buchpreis 2019 »Unsentimental, frech und direkt erzählt« Jury des Österreichischen Buchpreises

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Roman | Eine rasante All-Age-Road-Novel – »ganz einfach virtuos.« Elke Schmitter, Die Zeit Eine rasante All-Age-Road-Novel über die Frage, wie Erwachsensein eigentlich geht – über Vorbilder, ein gestohlenes Auto, Verantwortung und Schuld Einfühlsam und packend erzählt von Österreichs großem Stilisten »So schnörkellos, schön und ungebärdig wie ein Song von Johnny Cash.« Alexander Solloch, NDR

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Roman

An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat schon immer geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.

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Roman

In fiebriger Erregung warten die Einwohner Wiens am 31. Juli 1914 das Verstreichen des deutschen Ultimatums ab. Die Stadt ist ein reißender Strom, in allen Straßen bricht sich die Kriegsbegeisterung der jungen Generation bahn. Mitten in diesen Taumel gerät Hans, ein Pferdeknecht aus Tirol, der sich auf den Weg in die Metropole gemacht hat, um die Psychoanalytikerin Helene Cheresch aufzusuchen. Dort angekommen trifft er auf Adam, einen musisch begabten Adligen, und Klara, die sich als eine der ersten Frauen an der Universität Wien im Fach Mathematik promovieren wird. Gemeinsam verbringen die drei jungen Menschen den letzten Abend vor der Mobilmachung – in einer Stadt, die sich ihrem Zugriff mehr und mehr zu entziehen droht.

Ähnliche Bücher wie »Die Inkommensurablen«
Roman

Was ist aus uns bloß geworden? Bei einem Klassentreffen, 25 Jahre nach dem Abitur, herrscht fröhliche Selbstzufriedenheit – bis Viktor seine ehemaligen Schulkollegen mit der Nazi-Vergangenheit ihrer Lehrer konfrontiert. Es kommt zu einem Eklat, der aus dieser Nacht eine Abenteuerreise in die Geschichte macht. Viktor Abravanel, geboren 1955 in Wien, stammt aus einer Familie von Nazi-Opfern. Er wurde Historiker, Spezialist für Frühe Neuzeit. Bei einem Spinoza-Kongreß soll er einen Vortrag halten über das Thema »Wer war Spinozas Lehrer?«. Diese Arbeit und die damit verbundenen Recherchen mögen ihn auf die Idee gebracht haben, beim Klassentreffen, am Vorabend seiner Abreise nach Amsterdam, die Frage zu stellen: »Wer waren unsere Lehrer?« Der Lehrer von Baruch Spinoza war der Rabbiner Samuel Manasseh ben Israel, geboren 1604 in Lissabon, der als Kind mit seinen Eltern vor der Inquisition nach Amsterdam flüchtete. Die Rekonstruktion der Biographie dieses Rabbi und Viktors Erinnerungen an seine Schüler- und Studentenzeit zeigen verblüffende Parallellen. Wäre das die Erklärung dafür, daß unsere Biographien nach den Tragödien unserer Väter und Vorväter nur noch Farcen sind? Oder finden wir in der Geschichte immer nur Geschichten, die uns bekannt vorkommen? Im Grunde haben wir zu allen Zeiten immer dieselbe Lehrerin: die Geschichte. Und immer sind wir schlechte Schüler. Robert Menasse hat einen großen Zeitroman geschrieben, der zwischen den Zeiten oszilliert. Die Erzählung, »wie es wirklich war«, zeigt am Ende: unseren Umgang mit Geschichte.

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Ein Theater-Krimi

Die Welt ist eine Bühne … ... und niemand weiß, was der nächste Akt bereithält: Düsteres Drama, das große Liebesglück – oder die verhängnisvolle Mischung aus beidem? Geständnisse vor laufender Kamera und verschwundene Patient*innenakten Live-Fernsehen mal anders! Was bewegt die berühmte Schauspielerin Julia Didier dazu, einen Mord in einer TV-Sendung zu gestehen? Trotz öffentlichem Schuldbekenntnis bleibt die Kriminalpolizei am Anfang ihrer Ermittlungen stehen, denn das Motiv ist unklar, und weitere Aussagen von Julia Didier sind vorerst nicht zu erwarten: Sie befindet sich mittlerweile im Koma! Die Nachricht über die Tragödie verbreitet sich wie ein Lauffeuer in den Medien und Sozialen Netzwerken und erreicht schließlich auch Edgar Brehm und Toni Lorenz. Der Privatdetektiv Brehm und die Schauspielschülerin – und Brehms Assistentin – Toni sind gerade mit einem Fall von Einbruchsdiebstahl beschäftigt. Ihr Auftraggeber ist der Psychologe der österreichischen High-Society, auch des Ehepaars Didier. Dass Akten seiner Patient*innen verschwunden sind, macht den Star-Therapeuten nervös. Was verbergen Fernsehwelt und Theaterbühne und was kommt zum Vorschein, wenn die Masken fallen? Liebesglück, Liebeskummer – und eine emotionale Achterbahnfahrt … Edgar Brehm und seine große Liebe haben endlich wieder zueinander gefunden, er könnte nicht glücklicher sein. Doch die böse Überraschung lässt nicht lange auf sich warten, als sein neuer (und alter) Freund Zweifel äußert. Selbstfindung als Begründung mildert Edgars Enttäuschung nicht – wohin seine Beziehung geht, ist für Edgar plötzlich völlig unklar. Toni hat mehr Glück in der Liebe, wird es doch mit ihrem neuen Schwarm (der zufällig auch aufstrebender Filmstar ist) endlich ernster … Nur gut, dass Toni und Brehm einander haben und ihre Freundschaft zunehmend stärker wird. Ein neuer Fall ist als Ablenkung von Kummer und Schmetterlingen auch nicht schlecht, also tauchen die beiden in die Welt des Schauspiels ein, in der schöner Schein und düstere Wahrheit ganz und gar nicht übereinstimmen. Theresa Prammers aufregendes Ermittlerteam ist kreuz und quer durch Wien unterwegs – Verfolgungsjagd nicht ausgeschlossen! Das ungleiche Duo Toni und Brehm bewegt sich bei seinen Ermittlungen rasant durch die Großstadt. Ihre Fälle führen sie nicht nur an Wiener Hotspots wie die Kärntner Straße, sondern auch an Filmsets, auf Theaterbühnen und in Kaffeehäuser mit Wiener Charm

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Roman | Der feministische Klassiker neu übersetzt

»Bigamie heißt, dass man einen Mann zu viel hat. Monogamie heißt dasselbe.« Anonym (eine Frau) Mit einem kritischen Nachwort zur Neuübersetzung von Lilian Peter Isadora Wing, jüdische Lyrikerin und Journalistin aus der Upper West Side von New York City, ist an einem Scheideweg angelangt. Nach fünf Jahren Ehe reizen sie viele Dinge: Männer reizen sie, Einsamkeit reizt sie und Sex reizt sie. Als sie trotz ihrer Flugangst mit ihrem Mann zu einer Psychoanalytiker-Konferenz nach Wien reist, stürzt sie sich dort kurzerhand in eine Affäre mit seinem Kollegen Adrian. Es beginnt eine Reise, die sie im Zickzackkurs durch Europa, zu sexuellen Abenteuern und letztlich zu sich selbst führt. Furchtlos, erfrischend und mit unwiderstehlichem Witz erzählt Erica Jong in ihrem feministischen Klassiker von Autonomie, weiblicher Lust und den ganz großen Fragen im Leben. Angst vorm Fliegen ist auch 50 Jahre nach Erstveröffentlichung ein literarisches Ereignis und hat nichts an Durchschlagskraft verloren. »Klug, kühn, mutig und am wichtigsten, sehr lustig.«Meg Wolitzer »Unerschrocken und erfrischend.« John Updike, The New Yorker »Dieses Buch wird Literaturgeschichte schreiben.« Henry Miller

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Wien | €14,90
Wie sich Maria Altmann die Goldene Adele zurückholte | Erweiterte und aktualisierte Neuausgabe

Ein großes Kunst-Drama – die präzise recherchierte und emotional fesselnde Geschichte hinter Klimts »Goldenen Adele« Mitten im Ersten Weltkrieg wird Maria Altmann in Wien in eine wohlhabende jüdische Familie hineingeboren. Ihre früh verstorbene Tante, Adele Bloch-Bauer, geht bei dem Maler Gustav Klimt ein und aus, der 1907 ihr Porträt, das berühmte Bildnis der Goldenen Adele fertigstellt. Mit dem Einmarsch der Nazis wird der gesamte Besitz geraubt und den Bloch-Bauers bleibt von der einstmals großen Kunstsammlung buchstäblich nichts. Als sich die Erben nach 1945 um eine Rückgabe bemühen, sehen sie sich konfrontiert mit Lügen und Intrigen, die sie in ihrem vollen Ausmaß erst 50 Jahre später erkennen. Jetzt beschließt Maria Altmann mit fast 84 Jahren, den Staat Österreich von den USA aus zu verklagen und es beginnt ein transatlantischer Rechtsstreit, der einem Krimi gleicht. Gemeinsam mit dem jungen Anwalt Randol Schoenberg wird sie bis an das Höchstgericht der USA gehen und am Ende siegen. Erweiterte und aktualisierte Ausgabe: Mit einem zusätzlichen Interview mit dem Anwalt von Maria Altmann, Randol Schoenberg, geführt im März 2024, sowie einem Vorwort von Julia Albrecht, Leiterin der Geschäftsstelle der Beratende Kommission NS-Raubgut.

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Roman

Wien, im Jahr des Herrn 1753. Ein junger Bursche aus der Provinz tritt als Lehrling in die Dienste des Uhrmachers Servasius Weisz. Er ist überaus begabt, aber seit der Kindheit ein Sonderling. All sein Streben zielt darauf ab, Welt und Leben zu fassen und neu zu erschaffen nach den Gesetzen der Mechanik. Als er sich in die Grafentochter Amalia verliebt, kommt es zu einer furchtbaren Tragödie, die ihn zur Flucht aus Wien zwingt. Er tritt in das Heer des preußischen Königs ein und zieht unter neuem Namen als Jacob Kainer in den Krieg. Im Lazarett macht er die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Marquis, der beeindruckt ist von seinen handwerklichen Fähigkeiten. Der Marquis nimmt Jacob mit nach Paris, wo er ihm im Kampf gegen seine fortschreitende Krankheit beistehen soll. Gemeinsam suchen sie in den Schriften der Gelehrten und mit den Mitteln des Experiments nach der Triebfeder des menschlichen Leibes. Doch als ihre wissenschaftlichen Anstrengungen keinen Sieg über die Vergänglichkeit bringen, verschreibt sich der Marquis dunkleren Künsten – und das Schicksal nimmt seinen unerbittlichen Lauf.

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Novelle

Eine Zugfahrt von Wien nach Brünn, etwa 1883. Gregor Mendel, Abt des Augustinerklosters Brünn, sitzt allein im Waggon erster Klasse. In Wien hatte er einen letzten vergeblichen Versuch unternommen, im Streit um die Besteuerung des Klosters zu einer Einigung mit der Verwaltung zu kommen. Mendel ist alt und wegen einer Nierenkrankheit dick und unbeweglich. Der endgültige Misserfolg lässt ihn in einer Mischung aus Demut und Auflehnung Rechenschaft über sein Leben ablegen. Als Bauernsohn, zwar nicht brillant, aber beharrlich und sorgfältig, war er aufs Gymnasium gekommen und konnte später als Erster der Familie studieren. Ständig mittellos, findet er schließlich im Brünner Augustinerstift einen sicheren Hafen. Dort bekommt Mendel die Gelegenheit und die nötige Ausstattung für seine Forschungen: Viele Jahre lang züchtet er Erbsen im Klostergarten und führt Kreuzungsversuche durch. Doch seine Ergebnisse zur Merkmalsvererbung werden nahezu ignoriert. Erst Jahrzehnte nach seinem Tod werden sie wieder aufgegriffen, ausgerechnet im Zusammenhang mit Vorstellungen von »Rassenhygiene« und Eugenik. Am Ende seines Rückblicks steht für Mendel die Gewissheit, mit allem wesentlichen Bemühen gescheitert zu sein. Doch dann nimmt die Erzählung eine Wendung ins Wundersame … Über das Drama dieses Lebens hat Franz-Maria Sonner eine bemerkenswerte Novelle geschrieben.

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Feministischer Aktivismus in Wien gegen den Rechtspopulismus in Österreich

In den letzten beiden Jahrzehnten verzeichneten rechtspopulistische Parteien europa- und weltweit einen deutlichen Zuwachs an Wähler:innenstimmen. Einige der Parteien wurden bereits in Regierungen gewählt, so in Österreich die Österreichische Volkspartei (ÖVP) und die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) von Dezember 2017 bis Mai 2019. Religiöse und rechtspopulistische Akteur:innen teilen dasselbe Verständnis von einer ‚natürlichen‘ Geschlechterhierarchie, Geschlechterbinarität, von sozialer Ungleichheit und ‚kultureller‘ Homogenität. Unterschiedliche gesellschaftliche Differenzlinien wie Herkunft, Ethnie, ‚Race‘, Klasse, Religion, Gender, Körper und Sexualität werden dazu benutzt, um einen ausgrenzenden Diskurs zu nähren und dementsprechende Maßnahmen zu implementieren, die letztlich zur Spaltung der Gesellschaft führen. Feministisches Engagement basiert auf einer linkspolitischen Vorstellung einer gerechten Welt, in welcher die Idee von einer ‚natürlichen‘ Ordnung und der ‚kulturell‘ homogenen Gesellschaft abgelehnt und soziale Ungleichheit als sozial kreiert verstanden wird. Dieses Buch bietet einen Überblick bzgl. der Auswirkungen der ÖVP-FPÖ-Regierungspolitik auf den autonomen feministischen Aktivismus in Wien. In einer umfassenden Analyse beschäftigt sich die Autorin mit den ideologischen Debatten und politischen Maßnahmen der Regierung einerseits und mit den von den Aktivist:innen in Wien entwickelten Strategien gegen die antifeministische Regierungspolitik andererseits. Das Buch basiert auf einer intersektionalen Perspektive, um die rechtspopulistischen Diskurse sowie feministische Theorien und deren Praxis bestmöglich analysieren zu können.

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Roman

Was die drei Frauen zusammenführt und zu Freundinnen fürs Leben macht, sind Männer, der Krieg und ein Toter. Auf einem Feld unweit von Wien wird die Leiche eines amerikanischen Soldaten gefunden. Grete, die als Dolmetscherin für die US-Behörden arbeitet, findet Haare in der Hand des Getöteten, die sie bald auf die Spur von Vera bringen: Diese hat sich inzwischen nach Wien abgesetzt, wo sie Mali kennenlernt, die sie bei sich aufnimmt. Mali wiederum hat sich mit ihrem Sohn Robert vor der Roten Armee zu ihrer Tante in die Stadt geflüchtet. Davongelaufen ist sie auch vor dem Vater des Kindes, der Liebe ihres Lebens, den sie Robert verschweigt, auch dann noch, als er eines Tages vor ihrer Tür steht. Nur mit Vera und Grete teilt Mali ihr Geheimnis. Denn auch die Freundinnen haben welche.Libellen im Winter ist ein Roman über Freundschaft und Aufrichtigkeit, über das Beharren auf Selbstbestimmung und den Willen, sich treu zu bleiben, der Frauen dazu zwingt, sich außerhalb der Normen einzurichten. Damals wie heute.

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Eine Bicycle Novel

Cenzi Flendrovsky (1872–1900) ist eine emanzipierte junge Frau mit vielseitigen Interessen, vor allem aber ist sie eine begeisterte Radfahrerin. Mit Anfang zwanzig tritt sie einem Fahrradverein bei und nimmt bald erfolgreich an Rennen teil. Als Frau werden ihr ordentlich Steine in den Weg gelegt, doch Cenzi lässt sich nicht unterkriegen. Sie näht sich praktische Fahrradkleidung, fährt nach Triest und Berlin und lässt alle hinter sich. Die Journalistin und Radhistorikerin Petra Sturm hat Cenzi Flendrovky wiederentdeckt und erzählt aus ihrem bewegten Radlerinnenleben: von den intensiven Jahren ihrer Fahrradleidenschaft im sich rasant urbanisierenden Wien der Jahrhundertwende bis zu ihrem dramatischen, viel zu frühen Tod. Zeichnerisch in Szene gesetzt von Jorghi Poll.

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Der Exil-Ungar Ernö Kalmar schlägt sich in den frühen 1920er-Jahren mehr schlecht als recht mit kleinen Gaunereien in Wien durch. Als er die verarmte Baronesse Marianne kennenlernt, die nach dem Tod ihres Vaters plötzlich ganz alleine dasteht, will Ernö den Schiebereien und Betrügereien zunächst abschwören, doch die Gier nach Erfolg und Anerkennung ist größer als seine Liebe. Mit viel Talent und ohne Skrupel wird er in der Inflationszeit zum König der glamourösen Wiener Unterwelt und Gründer einer Bank. Marianne schlägt währenddessen einen eigenen Weg ein und versucht sich zu emanzipieren. Doch Ernös Macht scheint inzwischen grenzenlos zu sein ... »Jazz« zeigt die Hyperinflation der 1920er in allen Bereichen: im Geldwert, in der Vergnügungssucht, der Liebe und der Verzweiflung.

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Deutsche Ausgabe | Einer der meistgespielten Komponisten der Welt | Kinderbuch ab 4 Jahre

Schon früh erkannte Ludwigs Vater das außergewöhnliche Talent seines Sohnes. Der Musiklehrer gab ihm Unterricht. Ludwig soll schon ein virtuoser Klavierspieler gewesen sein, bevor er richtig laufen konnte. Von Joseph Haydn wird er in Komposition unterrichtet. Als er nach einer Gehörkrankheit ertaubt, wird das Komponieren für den Pianisten zur Rettung. Wundersamerweise kann er weiterhin jedes Instrument in seinem Kopf hören. Seine bahnbrechenden Kompositionen haben die Musikgeschichte verändert – und Ludwig van Beethoven zu einem der angesehensten und beliebtesten Musiker aller Zeiten gemacht.

Little People, Big Dreams erzählt von den beeindruckenden Lebensgeschichten großer Menschen: Jede dieser Persönlichkeiten, ob Philosophin, Forscherin oder Sportler, hat Unvorstellbares erreicht. Dabei begann alles, als sie noch klein waren: mit großen Träumen.



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Roman | Die ergreifende Familiengeschichte des Bestseller-Autors

David Safier erzählt in diesem dramatischen und zärtlichen Roman die Geschichte seiner Eltern: Sie führt uns vom Wien des Jahres 1937 durch die Gefängnisse der Gestapo nach Palästina, wo sein jüdischer Vater Joschi als Barmann und Spion arbeitet und schließlich zur See fährt. Seine Mutter Waltraut wächst als Tochter eines Werftarbeiters in Bremen auf, erlebt Kriegszeit, Trümmerjahre und Wirtschaftswunder. Bei ihrer ersten Begegnung ist Waltraut eine junge alleinerziehende Witwe, Joschi zwanzig Jahre älter als sie. Wenig spricht dafür, dass die beiden sich ineinander verlieben und ein gemeinsames Leben wagen – ein Leben, geprägt von steilen Höhenflügen und dramatischen Schicksalsschlägen.



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Roman

Vea Kaiser erzählt in ihrem rasanten neuen Roman von einer jungen Mutter, die über alle Hürden hinweg im Wiener Traditionshotel Karriere macht und ihre Geschichte selbst in die Hand nimmt.
Wien, Ende der Achtzigerjahre: Angelika Moser, aufgewachsen im Gemeindebau als Tochter der Hausbesorgerin, verbringt ihre Freizeit durch das Nachtleben tanzend. Gleichzeitig liebt sie ihren Job in einer für sie neuen, eleganten Welt: Als Buchhalterin im Grand Hotel Frohner, das von Wiener Originalen und Gästen von überallher bevölkert wird, lässt sie sich auf zweifelhafte Zahlenspiele ein, um das Etablissement zu retten. Plötzlich mit kleinem Kind auf sich allein gestellt, nimmt Angelika den Kampf um ein gutes Leben auf und beginnt, Rechnungen zu manipulieren. Jahrzehnte vergehen – bis ihr die Zahlen um die Ohren fliegen.
Vea Kaiser erzählt in »Fabula Rasa« mit sprac

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Ein Führer durch eine Wiener Institution. Klassiker, moderne Cafés, Konditoreien, Coffeeshops

In dieser komplett überarbeiteten Neuauflage widmet sich „Kaffeehäuser in Wien“ der einzigartigen Vielfalt der Wiener Kaffeehauskultur. Vom ehrwürdigen Traditionshaus mit Samtbank und Melange über Coffeeshops für den besten Coffee to Go bis zum stylishen Hipster-Café mit Flat White und Laptop-Publikum – über 100 Lokale werden detailreich beschrieben und atmosphärisch eingefangen. Der Autor Christopher Wurmdobler porträtiert Einrichtung, Angebot und Publikum, notiert kulinarische Details samt allem, was man für einen Kaffeehausbesuch wissen muss – und trifft mit feinem Gespür den besonderen Ton jedes Hauses. Ergänzt wird das Buch durch stimmungsvolle Fotos, die die Kaffeehaus-Atmosphäre fast greifbar machen. Ein charmantes Kaffeehaus-ABC, Tipps für feine Röstereien, Coffeeshops und Konditoreien sowie ein praktisches Register nach Namen und Bezirken geordnet runden den Kaffeehausführer ab. Ein unverzichtbarer Begleiter für Wiener:innen, Gäste und alle, die das Kaffeehaus lieben.

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Zu Besuch bei der Hautevolee

Steffi Sargnagel war auf dem Wiener Opernball, und jetzt hat sie so einiges zu erzählen: von den Reichen und Schönen, von den reichen Nicht-so-Schönen, von Abendkleid und Walzertraum. Natürlich ist alles ganz schrecklich, aber auch schrecklich interessant! Und der Blick dieser Autorin ist böse, jedoch nicht gnadenlos, dafür interessiert sie sich zu sehr für die ihr fremden Welten. Und so begibt Steffi sich geschminkt, geschnürt, zurechtgemacht aufs härteste Parkett der Welt, amüsiert uns aufs Köstlichste und wirft ein Schlaglicht auf die unheimliche Schnittmenge von Kultur, Kapital und Macht.

«Österreichs lustigste Autorin war auf dem Opernball und hat ein wildes Stück darüber geschrieben. Das ist einfach nur zum Lachen.» Süddeutsche Zeitung



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Roman

Maja Iskras kraftvolles und emotionales Debüt ist eine Emanzipationsgeschichte im Belgrad der 1990er Jahre Schlagkräftig, anspruchsvoll und mit großer Wirkung. Was für den Aufwärtshaken gilt, stimmt auch für Maja Iskras Debütroman »Uppercut«. Die Protagonistin, eine junge Frau, die in Wien lebt und liebt, erinnert sich an ihre Kindheit im Belgrad der 1990er Jahre. Der Krieg ist hier fast nur als Rauschen im Hintergrund wahrnehmbar, aber das Leben zu Hause, auf der Straße und in der Schule ist hart und brutal, auch die Mädchen prügeln sich. Aber sie versöhnen sich auch wieder, lernen einander zu respektieren und zu ermutigen. Sie geben nicht auf. Ergreifend, in einem fast telegrafischen Stil und mit einem Trommelfeuer aus popkulturellen und literarischen Referenzen feiert »Uppercut« den Sieg einer ganzen Generation über die widrigen Umstände.

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Wien | €22,00

Eine Klingel mit vier Namen: Paul hat das Tennisspielen aufgegeben und nichts Neues angefangen. Elif redet dauernd, fragt, nervt, lacht, als würde sie einen schon ewig kennen. Julia ist so leise, dass man nicht weiß, ob sie zu Hause ist. Und Kenni? Er weiß selbst nicht, was er in Wien will. Er musste einfach weg. Von den Leuten, die in ihm den Typen sehen, der er war, bevor er der wurde, dessen Freundin bei einem Autounfall gestorben ist. Ihre letzte Reise, ohne ihn. Obwohl sie doch einen Sommer lang Frankreich entdecken wollten. Wider Erwarten wird die WG für Kenni zur neuen Heimat. Das Leben geht einfach weiter. Auch die geplante Reise findet statt – mit Elif auf dem Beifahrersitz, was keine gute Idee ist. Zehn Jahre später, Kenni steht am Anfang seiner Karriere als Maler, treffen die vier sich in Zürich wieder. Es wird eine lange, laute Nacht, die lauter Fragen aufwirft. Erst zurück in Wien, aus Kenni ist inzwischen ein renommierter Künstler in den Vierzigern geworden, beginnt mit einem kurzen Gespräch ein Nachmittag, ein Abend, ein Anfang …



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Novelle | »Das ist große und klare Prosa – ohne Allüren, souverän erzählt, mit einem wunderbaren Rhythmus« FAZ

Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine »Lebensentscheidung« und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89. Geburtstag in Wien besucht, verschweigt er ihr jedoch seinen vorgezogenen Ruhestand. Und auch das Gespräch mit Nathalie, mit der er seit vier Jahren in Brüssel eine Beziehung führt, über die gemeinsame Zukunft misslingt. Dann treten wiederkehrende Schmerzen auf, die sich nicht länger ignorieren lassen. Der Befund: Krebs, unrealistisch, dass er noch ein Jahr lebt. Und mit einem Mal geht es allein darum, seine Mutter darüber zu täuschen, ihr den Schmerz zu ersparen, ihren Sohn sterben zu sehen:
»Überleben konnte für ihn nur heißen, seine Mutter zu überleben. Vor ihr, bis zu ihrem Tod, seine Krankheit zu verheimlichen. Es ging jetzt um einen Überlebenswettkampf. Das war jetzt die Lebensentscheidung.«

Kann man über sein Leben entscheiden? Nicht über das Ende, sondern mit Willenskraft über das Weiterleben, länger, als erwartbar wäre? Mit existentieller Wucht und dennoch leichtfüßig erzählt Robert Menasse in Die Lebensentscheidung von einem Wettlauf mit dem Tod. Leben und Sterben, Liebe und Familie, darum geht es in dieser raffiniert-kunstfertigen Novelle.



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Roman

Wann schlägst du zurück? Blut ist dicker als Wasser. Ein feministisches Roadmovie zwischen Wien und dem Balkan. Übel zugerichtet muss Ljiljana untertauchen. Ihre erfolgreiche Schwester Sanja überredet sie, in die alte Heimat Serbien zu verschwinden. Doch statt Zuflucht und Hilfe zu finden, geraten die beiden in eine Fehde zwischen einer Mafia-Patin und ihren Widersachern. Die höllische Gewalt droht die Schwestern in tiefste moralische Abgründe zu reißen – nur die Verbindung zueinander kann sie noch retten. Der kraftvolle Debütroman von Ana Wetherall-Grujić zerschmettert das Klischee der unterwürfigen, friedvollen Frau. Schnörkellos und mit bitterbösem Humor erzählt sie von Schwesternschaft, Heimat und kaltblütiger Rache.

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Roman – Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2023

Die unglaubliche Geschichte eines Riesenkalmars und wie alles mit allem zusammenhängt Als ein Riesenkalmar ein Tiefseekabel berührt, beginnen seine Arme und Tentakel zu erzählen. Davon, wie es ist, in ständiger Dunkelheit zu leben, wie es ist, für den Menschen ein Ungeheuer zu sein. Sie erzählen von Sanja, die ein Praktikum auf einem Frosttrawler absolviert und sich um einen gefangenen Kalmar kümmert. Sie erzählen von Dagmar, die für einen Geheimdienst in der Antarktis stationiert ist und diesen Kalmar unbemerkt nach Deutschland schaffen soll. Sie erzählen von einer Kindheit als Schäferstochter. Sie erzählen von einer Familie, deren Urahn schon mit einem Kalmar gekämpft hat. Sie erzählen von dem jungen Jules Verne, der von diesem Kampf hört und darüber zu schreiben beginnt. Am Ende erzählen sie davon, wie schwierig es für Menschen ist, von Tieren zu erzählen, und warum sie es dennoch tun.

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Das Leben ist wie kaltes Wasser, in das man hineingeworfen wird. Entweder man geht unter oder man sagt sich: »Ich wollte sowieso ins Wasser, kaltes Wasser ist meine Leidenschaft. Was für ein verdammt schönes Vergnügen, Leute!« Und da haben wir sie auch schon, Janoschs Lebenskunst. Von A bis Z führt der glückliche Maulwurf durch die Sternstunden und Wechselfälle des Lebens. Bratkartoffeln und Brillenträger, Emanzipation und Einsamkeit – Janoschs Wörterbuch ist eine Sammlung scharfsinniger, humorvoller Aphorismen über die Kunst, das Dasein trotz aller Mühsal zu genießen. Mit Janoschs unverwechselbaren Zeichnungen und mit einem Nachwort des Philosophen und Bestsellerautors Wilhelm Schmid. »Freudig zu leben, trotz allem, das ist für Janosch Lebenskunst.« Wilhelm Schmid

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•»Dies ist das Buch, das ich in den nächsten Jahren jedem in die Hand drücken werde. Es ist das Buch, auf das ich mein ganzes Leben lang gewartet habe.« Cheryl Strayed Aus den Trümmern ihres turbulenten Lebens webt Lidia Yuknavitch eine erstaunliche Geschichte des Überlebens. »In Wasser geschrieben« ist ein exzeptionelles Memoir und eine Hymne auf das Streben nach Schönheit, Selbstdarstellung, Begehren - von Männern und Frauen - und das berauschende Gefühl des Schwimmens. Es ist ein Leben, das Missbrauch, Sucht, Selbstzerstörung und den vernichtenden Verlust einer Fehlgeburt überwindet. Es ist das Leben eines Außenseiterin, die einem wilden und unbetretenen Weg der Kreativität folgt, der schließlich zur Liebe führt. »Dies sind nicht gerade die Memoiren Ihrer Mutter. In ›In Wasser geschrieben‹ nimmt Lidia Yuknavitch die Leser*innen mit auf eine wilde Reise durch Sexualität, Gewalt und Familie aus der Sicht einer lebenslangen Schwimmerin, die zur Künstlerin wurde. In ihrer Geschichte, die das Wesen des Memoirs selbst erforscht, zeichnet sie die Auswirkungen extremer Trauer auf die sich entwickelnde Sexualität einer jungen Frau nach, die von einigen als unkonventionell bezeichnet wird, weil sie sich sowohl zu Männern als auch zu Frauen hingezogen fühlt. Gleichzeitig entwickelt sie sich zu einer Schriftstellerin und nimmt die Erzählerin mit auf eine Reise der Sucht, der Selbstzerstörung und des Überlebens, die schließlich in Liebe und Mutterschaft mündet.« (Chelsea Cain)

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Eine Liebeserklärung an tiefe Seen, sprudelnde Bäche und das Fischen

Das neue Buch des gefeierten schottischen Autors Malachy Tallack (»Das Tal in der Mitte der Welt«) In »Die Kraft von Wasser« erzählt Malachy Tallack vom Reiz des Angelns: Von der beruhigenden Wirkung des Wassers, der meditativen Betrachtung von Natur und Landschaft, den intensiv empfundenen Freuden und kleinen Frustrationen. Er schreibt über Angelausflüge an die berühmten Lochs seiner schottischen Heimat, an die unzähligen Kanäle der britischen Inseln, an Wasserfälle in Neuseeland und die großen Seen Kanadas. Tallack reflektiert dabei über die kulturelle Bedeutung des Angelns und den damit einhergehenden moralischen Fragen bis hin zu den Feinheiten des Fliegenfischens.

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Roman

Ein dunkles Tal, lange Schatten und ein gut gehütetes Geheimnis: Nach »In blaukalter Tiefe« und »Unter Wasser Nacht« der neue psychologische Spannungsroman von Kristina Hauff Mitten im Schwarzwald liegt das Hotel »Zum alten Forsthaus«, das seine besten Tage längst hinter sich hat. Nur wenige Gäste verirren sich in das zunehmend verfallende Haus. Umso überraschender, dass sich Daniela, eine schutzbedürftig wirkende Fremde, dauerhaft einquartiert. Lisa, die erwachsene Tochter des Besitzers, nimmt sich ihrer an. Während Daniela aufblüht und sich schnell in die Dorfgemeinschaft eingliedert, wenden sich enge Vertraute von Lisa ab – zuletzt sogar ihr Ehemann. Als schließlich der Herbst Einzug hält, die Tage kälter und die Schatten im grünen Tal immer dunkler werden, beginnt Lisa zu ahnen, dass ihre Welt auseinanderzubrechen droht.

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Verslegende | Über die Gründe, in eisigem Wasser zu schwimmen

Thekla schwimmt in offenen Gewässern, auch bei eisigen Temperaturen. Sie versteht es als ganzkörperlichen Erkenntnisprozess und versucht in der winterlichen Landschaft sich selbst und dem Verhältnis von Leib und Seele, Natur und Geist auf den Grund zu gehen. Während sie in das atemberaubend klare Wasser eintaucht und mit der Gewalt der Kälte umgeht, findet sie zu einem Gefühl von Freiheit und Autonomie. Dann begegnet sie einem entlaufenen Tiger. Marion Poschmann gelingt es, Wahrnehmungen und Einsichten ihrer Figur im kunstvollen sprachlichen Ausdruck verschmelzen zu lassen, so wie sich in diesem höchst gegenwärtigen Text auch Milieustudie und Legende, Erzählung und Dichtung durchdringen. Freie und gebundene Verse gipfeln in einer modernen Adaption des Leichs, des mittelalterlichen, virtuos gereimten Meistergedichts.

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Roman | Eine poetische und berührende Erzählung vom Anfang und Ende des Lebens

Zwischen Schweigen und Sprechen entsteht in Offenes Wasser ein poetisches und weitläufiges Bild von Trauer und Glück, von Tod und Geburt. Mit erzählerischer Schärfe nähert sich Daniel Pedersen dieser Gleichzeitigkeit des Lebens. Die Nachricht trifft den Erzähler wie ein Schock: Sein Vater wurde im Wasser gefunden, ein Freitod. Er versucht zu verarbeiten, zu verstehen, was seinen geliebten Vater zu diesem Schritt trieb. Was für ein Mensch war er, was bewegte ihn? Was für ein Sohn war er selbst? Im Umgang mit dem Tod kommt er durch Erinnerungen, Briefe und Dokumente dem Vater ein letztes Mal nah. Und gleichzeitig wird die Trauer durchbrochen durch ein neues Glück: Er wird selbst Vater einer Tochter. Doch wie Vater werden, wie Vater sein, wenn man den eigenen gerade verloren hat?

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Zum Fühlen und Entdecken. Pappbilderbuch mit Guckloch im Cover und Tierformen zum Berühren, Begreifen und Staunen für Babys ab 6 Monaten

Fühl doch mal: Die Tiere im Meer gemeinsam entdecken Schau, wie der Seestern am Felsen sitzt und der Krake unter Wasser im Sand tanzt – dieses süße Pappbilderbuch ist ein wunderbares Erlebnis für kleine Kinderhände. Babys ab 6 Monaten können die aufgesetzten und eingestanzten Formen von Wal, Krabbe und Co. befühlen und die Konturen mit ihren Fingern nachfahren. Farbenfrohe Bilder und liebevolle Reime wecken die Neugier. So schwimmen, klettern und trippeln die Meerestiere direkt ins Kinderzimmer! Großer Pappbilderbuch-Spaß mit ausgestanzten Tierformen - Besondere Ausstattung: Das witzige Guckloch im Cover sowie aufgesetzte und ausgestanzte Formen wecken die Aufmerksamkeit und animieren kleine Kinderhände zum Entdecken. - Mit allen Sinnen begreifen: Das Befühlen und Nachfahren der Tierformen fördert spielerisch die Feinmotorik. - Hai, Delfin und Fisch: Stimmungsvolle Reime über beliebte Tiere im Meer machen Freude beim Vorlesen. Gemeinsam das Meer und seine Tiere bestaunen und begreifen Siehst du, wie der große Hai durchs Wasser gleitet und der Wal das Wasser hochspritzt? Fühl doch mal die Arme des Kraken und die Form des Seesterns! Das Ertasten der Tierformen fördert spielerisch die Feinmotorik der kleinen Entdecker*innen. Das Vorlesen der fröhlichen Reime hilft Kleinkindern außerdem dabei, Wörter und Laute zu erkennen. Ein hochwertig ausgestattetes, stabiles Kinderbuch für die Kleinsten. Anfassen, erkennen, mitmachen – dieses zauberhafte Pappbilderbuch für Babys ab 6 Monaten fördert die Wahrnehmung und entführt mit wunderschönen Illustrationen und liebevollen Reimen in die aufregende Welt des Meeres.

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Gärtnern im Einklang mit der Natur. Der kompakte Ratgeber für ressourcenschonendes Gärtnern

Permakultur für jeden Garten • Ressourcenschonend gärtnern: Permakultur einfach erklärt • Ganzheitlich: Umwelt- und tierfreundlich gärtnern • Für Hobbygärtnern*innen einfach umzusetzen – für jeden Gartentyp und jede Gartengröße • Von Abfall vermeiden bis Wasser sparen: Die 9 Grundprinzipien der Permakultur • Topaktuell: klimaresiliente Pflanzen und nachhaltige Erde Für eine grüne Zukunft Permakultur ist eine Methode, bei der durch das Nachahmen natürlicher Ökosysteme Ressourcen geschont werden. Dieser Ratgeber bietet den perfekten Einstieg ins nachhaltige Gärtnern und zeigt, wie man ganz einfach einen umweltfreundlichen und ertragreichen Permakultur-Garten anlegen kann. Ob groß oder klein, urban oder ländlich: Mit nur neun Grundprinzipien lässt sich jeder Garten in ein ökologisches Paradies verwandeln. So können Sie im Garten vorhandene Ressourcen optimal nutzen und sparsam mit Wasser umgehen. Ein kompaktes Permakultur-Buch mit leicht verständlichen Anleitungen für Hobbygärtner*innen, die eine ökologisch bewusste Lebensweise im eigenen Garten umsetzen wollen. Das 1x1 der Permakultur: Ökologisch gärtnern und dabei Ressourcen schonen

Ähnliche Bücher wie »Permakultur für Einsteiger«
Roman

Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann – und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird. Hellsichtig, klug und stets beglückend erzählt Ewald Arenz von den Momenten, die uns für immer verändern.

Ähnliche Bücher wie »Der große Sommer«
Ein Ort, der unter Wasser steht, nur in den oberen Teilen der Gebäude können Menschen leben. Zwei Taucher, die versuchen, in den Tiefen des Gewässers Überbleibsel der Vergangenheit zu bergen. Und unzählige Vorkommnisse mit anarchistischen Kindern und bedrohlichen Welsen, bei denen sich alle fragen: was ist überhaupt noch Realität? In »Wenn die Welse kommen« ist nichts mehr so, wie es einmal war: Sintflutartige Regenfälle und in den Bergen eingebrochene Dämme haben die Stadt, die an das einstige Genf erinnert, komplett überflutet. Nur noch vereinzelte Inseln und aus dem Wasser hervorragende Türme bieten den wenigen Zurückgebliebenen einen Lebensraum. Ab und zu hört man den Alarm: Die Welse kommen. Doch nur die Kinder wissen: Eigentlich sind die gar nicht so unheimlich. Poetisch und fantastisch, aber auch konkret und eindringlich beschreibt das Literaturkollektiv Elen Fern eine reale Notwendigkeit, die Stadtplanung von morgen neu zu denken, um angesichts katastrophaler Gegenwartsverhältnisse noch ein bisschen Hoffnung für die Zukunft zu bewahren.

Ähnliche Bücher wie »Wenn die Welse kommen«
Queere Heldin unterm Hakenkreuz

„Du bleibst bei mir!" Als bekannte Schauspielerin, die ihre jüdische Freundin in Wien jahrelang vor den Nazis versteckte, riskierte sie alles. Jürgen Pettinger rekonstruiert die Geschichte einer queeren Heldin. Die berühmte Schauspielerin Dorothea Neff (1903–1986) nahm ab 1940 ihre jüdische Freundin Lilli Wolff als U-Boot in ihrer Wohnung auf. Mit viel Mut, Opferbereitschaft und List gelang die Geheimhaltung. Aber 1944 musste Lilli mit einem Tumor in der Brust ins Krankenhaus. Wie sollte sie operiert werden, ohne aufzufliegen? Jürgen Pettinger rollt den Fall neu auf, spürt in den Dokumenten und von ihm wiederentdeckten Tonaufnahmen der Beziehung der beiden Frauen nach und zeigt, dass queere Aktivist:innen von heute auf den Schultern der queeren Held:innen von damals stehen.

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Mein Vater, sieben Kinder, und ihre Flucht vor dem Holocaust

Wien, 1938. Verzweifelt versuchen jüdische Eltern, ihre Kinder vor den Nazis in Sicherheit zu bringen. In ihrer Not schalten sie Kleinanzeigen im »Manchester Guardian«, in denen sie ihre eigenen Kinder ausschreiben, um ihnen ein Überleben in der Fremde zu sichern – obwohl sie wissen, dass sie sich nie wiedersehen werden. Jahrzehnte später stößt der Journalist Julian Borger auf eine dieser Anzeigen und erkennt den Namen eines der Kinder: Robert Borger. Sein Vater. Es ist der Beginn einer Recherche, die Julian Borger mitten hinein führt in ein dunkles Familiengeheimnis. Und Anlass für ihn ist, die Spuren von sieben weiteren Kindern zu verfolgen, deren Schicksalsreise von Wien aus ins Exil nach Shanghai, in die Arme von niederländischen Schmugglern, an die Seite französischer Widerstandskämpfer – oder ins KZ Auschwitz führte.

Ähnliche Bücher wie »Suche liebevollen Menschen«
Ein Koffer und tausend Reichsmark pro Person. Mehr bleibt den Bergers nicht, als sie 1938 aus Wien fliehen. Zurück lassen sie ihre Zwölf-Zimmer-Wohnung in der Beletage eines herrschaftlichen Hauses mit Hof, in dessen Mitte eine Kastanie steht. Ebenso Professor Bergers hart erarbeitete Stelle als Universitätsdekan. Ihre Freunde, Heimat und Kultur. Was sie nicht wissen: Auch ihre Tochter Ruth ist noch in Österreich, die Einreise nach England mit dem Studentenvisum wurde ihr an der Grenze verwehrt. Der britische Professor Quinton Somerville, ein Freund ihres Vaters, findet Ruth mutterseelenallein in den leeren Wohnräumen, wo sie wieder und wieder auf dem Klavier dieselbe Phrase spielt. Er sieht nur eine Möglichkeit, Ruth zu retten: Sie müssen heiraten. Der Plan glückt, doch in London angekommen, verzögert sich die Auflösung der Scheinehe immer  wieder. Während Ruth versucht, sich in der neuen Heimat zurechtzufinden, und sehnsüchtig auf die Ankunft des Pianistenwunderkinds Heini wartet, den sie seit jeher liebt, lernen Quinton und sie sich näher kennen. Und ganz langsam fangen sie an, sich mit anderen Augen zu sehen.  

Ähnliche Bücher wie »Was der Morgen bringt«
Obwohl sie bislang noch jeden Heiratsantrag abgelehnt hat, wird sie von allen Frau Susanna genannt. Weil der Mann, den sie liebt, schon verheiratet ist, lebt sie allein im glanzvollen Wien der Jahrhundertwende. Am malerischen Madensky-Platz führt sie einen erfolgreichen Modesalon. Die Ideen für ihre wundervollen Kleider fliegen Susanna zu, sobald sie die Augen schließt. Die Menschen am Platz kennt sie wie ihre Westentasche: den alten Antiquitätenhändler Haller, der sich ärgert, wenn ihm jemand ein Buch abkaufen will, das er noch nicht zu Ende gelesen hat, Herrn Starsky, Professor für Reptilienkrankheiten, der gerade die Effekte von Spinat auf das Schildkrötenwachstum erforscht, den Schnauzer Rip, der seinem Frauchen jeden Morgen pünktlich um sieben die Zeitung bringt. Begleitet wird das Leben auf dem Platz vom unermüdlichen Klavierspiel des geheimnisvollen Fremden, der in die Mansarde gegenüber eingezogen ist. Doch obwohl Susanna hier ein Zuhause und eine Familie gefunden hat, lastet auf ihrem sonnigen Gemüt eine große Sehnsucht …

Ähnliche Bücher wie »Der Modesalon des Glücks«
Roman

Das Leben ist die Zeit, die dir bleibt Wie lang wird das Leben des Kindes sein, das gerade geboren wird? Wer sind wir, wenn uns die Stunde schlägt? Wer wird um uns trauern? Jenny Erpenbeck nimmt uns mit auf ihrer Reise durch die vielen Leben, die in einem Leben enthalten sein können. Sie wirft einen scharfen Blick auf die Verzweigungen, an denen sich Grundlegendes entscheidet. Die Hauptfigur ihres Romans stirbt als Kind. Oder doch nicht? Stirbt als Liebende. Oder doch nicht? Stirbt als Verratene. Als Hochgeehrte. Als von allen Vergessene. Oder doch nicht? Meisterhaft und lebendig erzählt Erpenbeck, wie sich, was wir »Schicksal« nennen, als ein unfassbares Zusammenspiel von Kultur- und Zeitgeschichte, von familiären und persönlichen Verstrickungen erweist. Der Zufall aber sitzt bei alldem »in seiner eisernen Stube und rechnet«.

Ähnliche Bücher wie »Aller Tage Abend«
Roman Nach dem »literarischen Überraschungserfolg« (Falter): Der von der Presse lang erwartete zweite Roman der Autorin Österreichisch, exzentrisch und radikal Eine Erzählerin aus der Reihe der entschlossenen Verweigerinnen von Virginia Woolf, Unica Zürn oder Sylvia Plath bis hin zu Friederike Mayröcker

Ähnliche Bücher wie »Beteigeuze«
Aus Wien in die Welt – Das Jahrhundert der Psychologie | Die Geschichte der Psychotherapie und ihrer Protagonisten: erstmals umfassend beleuchtet und f Die Geschichte der Psychotherapie und ihrer Protagonisten:erstmals umfassend beleuchtet und fulminant erzählt Psychische Gesundheit: ein allgegenwärtiges Thema, dessen Ursprünge gerade deshalb von besonderer Aktualität sind Ein erhellendes Porträt der Pioniere einer kontroversen Wissenschaft und ihrer Epoche

Ähnliche Bücher wie »Seelenzauber«
Roman

Mit Lenin auf dem Sonnendeck – eine beinahe wahre Geschichte vom "erstklassigen Erzähler Michael Köhlmeier." Denis Scheck, ARD Druckfrisch Mit diesem großen Werk schließt Michael Köhlmeier an seinen Bestseller „Zwei Herren am Strand“ an. Zu ihrem 100. Geburtstag lädt die Architektin Anouk Perleman-Jacob einen Schriftsteller ein und bittet ihn darum, ihr Leben als Roman zu erzählen. In Sankt Petersburg geboren, erlebt sie den bolschewistischen Terror. Zusammen mit anderen Intellektuellen wird sie als junges Mädchen mit ihrer Familie auf einem der sogenannten „Philosophenschiffe“ auf Lenins Befehl ins Exil deportiert. Nachdem das Schiff fünf Tage und Nächte lang auf dem Finnischen Meerbusen treibt, wird ein letzter Passagier an Bord gebracht und in die Verbannung geschickt: Es ist Lenin selbst.

Ähnliche Bücher wie »Das Philosophenschiff«
Friederike Mayröckers Gesamtwerk in der Bearbeitung von Nicolas Mahler

Larifari. Ein konfuses Buch von 1956 ist der Debütband von Friederike Mayröcker, der Auftakt eines Jahrhundertwerks. Seinen Titel hat er vom gleichnamigen Kurztext, der das Buch beschließt. In Nicolas Mahlers Bearbeitung geschieht Spektakuläres: Die einzelnen Sätze dieses Textes gehen Verbindungen ein mit jeweils einer Passage aus Mayröckers riesigem Gesamtwerk. Und auch die Dichterin selbst ist in ständigem Dialog und Austausch, natürlich mit Ernst Jandl, aber auch mit Snoopy (im blauen Turnanzug), mit Herrn Taube und Salvador Dalí, und auch Gertrude Stein mischt sich ein. Nicolas Mahler ist immer dabei und hält all die Szenen in bewährt minimalistischen Strichen für die Nachwelt fest – dann aber plötzlich »Publikums STÖRAKTION : WO BLEIBBBB DA DIE BBBBBBBBOOOOOOOOTTSCHAAAAAAAFT???????????«

Ähnliche Bücher wie »Larifari«
Erinnerungen »Berlin war so herrlich lebendig, so geladen mit einer seltsamen Elektrizität. Bars – ich hatte, bevor ich nach Berlin kam, noch keine gesehen. Kostümfeste in Privatwohnungen, mit Reizkostümen, die viel Fleisch sehen ließen, und wildem Treiben. Für uns war es genau die Freiheit, die wir wollten und brauchten.« Vicki Baum – Es war alles ganz anders

Ähnliche Bücher wie »Es war alles ganz anders«
Zwei Leben, die uns durch die halbe Welt und die ganze Bandbreite der Emotionen führen: ein dramatisches, berührendes und zärtliches Buch. Basierend auf Fakten erzählt Bestsellerautor David Safier die mitreißende Liebes- und Lebensgeschichte seiner Eltern.

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Frau Wolf und Cheng ermitteln | Kultermittler Cheng im siebten Fall »Keiner schreibt in deutscher Sprache so literarische Krimis wie Heinrich Steinfest.« Badener Zeitung

Ähnliche Bücher wie »Gemälde eines Mordes«
Roman

Es ist das Jahr 1945. Eine dumpfe schwere Dunstglocke liegt über der Stadt Donaublau, wo die schwangere Berta die Rückkehr ihres Verlobten von der Front erwartet. Doch statt Rudolf tritt sein Freund Wilhelm ins Zimmer und überbringt Berta die Nachricht von dessen Tod, die sie nur mit einem »So, so« quittiert. Sie heiratet stattdessen den Kriegsheimkehrer, einen »würdigen Repräsentanten seiner Nation«, Chauffeur und »Geh-her-da«, und bekommt mit ihm ein zweites Kind, eifersüchtig beäugt von ihrer Freundin Wilhelmine. Aber das Leben erscheint Berta zunehmend wie ein böser Traum, die Schwerkraft der Verhältnisse zwingt alle zu Boden, besonders die kleinen und ganz kleinen Leute, versehrt und wortarm, bis Berta keinen Ausweg mehr sieht und ihre Kinder im verzweifelten Versuch, sie dem Zugriff der Umwelt zu entziehen, im Schlaf erstickt. Erst in einer psychiatrischen Anstalt findet sie Schutz vor der »Wunde Leben«. »Marianne Fritz war ein Genie«, schrieb Marlene Streeruwitz nach dem Tod der österreichischen Schriftstellerin. In ihrem preisgekrönten Debütroman von 1978 blickt sie voller Mitleid und Humor auf den stillen Lächler Wilhelm, die berechnende Wilhelmine – und auf Berta, eine kleinbürgerliche Medea, die mit leiser, zerstörerischer Kraft gegen die Enge und die zernichtende Gewalt der Nachkriegsordnung aufbegehrt. Ein waghalsiges, virtuoses, bestürzendes Buch.

Ähnliche Bücher wie »Die Schwerkraft der Verhältnisse«
Roman | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2022

In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Wisconsin bringt im Juli 1953 die zwanzigjährige Telefonistin Carol Truttmann ein Kind zur Welt. Noch in derselben Nacht gibt sie den Jungen zur Adoption frei. Daniel, so sein Name, bleibt in der Obhut eines Sozialdienstes. Bald sehen sich die betreuenden Kinderschwestern mit einem aus ihrer Sicht schwerwiegenden Verdacht konfrontiert: Das Baby scheint, anders als von der Mutter angegeben, nicht »weiß« zu sein, sondern, wie es in der Behördensprache der damaligen Zeit heißt, »indianisch«, »polnisch« oder »negrid« - ein Skandal in einer homogen weißen, den rigorosen Gesetzen der Rassentrennung unterworfenen Gesellschaft. Eine Sozialarbeiterin soll die wahre ethnische Herkunft des Kindes ermitteln. Dazu muss sie allerdings den Vater des Kindes ausfindig machen, dessen Identität die leibliche Mutter nicht preisgeben will … In Anna Kims Geschichte eines Kindes geht es um die so wirkmächtige wie fatale Idee von »Rasse«, die bis heute nicht nur die Gesellschaft prägt, sondern auch den privaten Raum durchdringt, Familien entzweit, Karrieren verhindert, Lebenswege bestimmt. Klug und berührend erzählt dieser Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, wie wir aufeinander schauen und was wir glauben, im anderen zu sehen.

Ähnliche Bücher wie »Geschichte eines Kindes«
»Senza casa«. Autobiographische Skizzen, Notate und Tagebucheintragungen

Autobiographische Versuche, ›Kriegstagebuch‹ und bislang unveröffentlichte Selbstzeugnisse sowie das ›Neapolitanische Tagebuch‹ aus Bachmanns aufregender frühen Zeit als freie Schriftstellerin: Aus diesen Texten, erstmals versammelt im neuen Band der Salzburger Bachmann Edition, lassen sich bisher unbekannte biographische Einblicke gewinnen; stereotype und medial vermittelte Bilder der Autorin werden in Frage gestellt und korrigiert. Sichtbar werden die Schattenseiten eines Vagabundierens zwischen vielen Orten und Sprachen – von der italienischen Wohngemeinschaft mit Hans Werner Henze auf Ischia und in Neapel über Aufenthalte in Wien, Klagenfurt, Paris und Rom bis zu Lesereisen durch Deutschland. Deutlich erkennbar wird die Spannung zwischen der Utopie eines freien Künstlerlebens und der Sorge um das ökonomische Überleben. Die vielen bruchstückhaften Notate und Textsorten spiegeln ein buchstäblich ›verzetteltes‹ Leben wider, das Wagnis, sich einem ungesicherten Dasein auszusetzen. Aus ihnen spricht die intime Stimme eines Ich, die ebenso spontan und unmittelbar wie auch zögernd, manchmal hart und apodiktisch wirkt und die im Lauf der Jahre zunehmend brüchiger und fragiler wird. In ihrer Poetik der ›Übergängigkeit‹ von Kunst und Leben eröffnet sich Bachmann einen Experimentier- und Erfahrungsraum für eine Existenz »senza casa«.

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Briefe zwischen Israel und Europa | Das berührende Zeugnis einer Freundschaft in der Welt nach dem 7. Oktober 2023

Unmittelbar nach dem Terroranschlag der Hamas auf Israel beginnen Sasha Marianna Salzmann und Ofer Waldman eine Korrespondenz über eine erschütterte Welt – die Welt nach dem 7. Oktober. In Briefen und Chats, mit Gedichten und Musik, die sie einander schicken, versuchen sich die beiden Autor:innen an einer Beschreibung und Benennung dessen, was sie gerade sehen und erleben – jenseits des tagespolitischen Geschehens. Ofer Waldman erzählt von seinem Alltag in Israel. Er sitzt Shiva, unterhält sich mit seinen Kindern, geht auf Mahnwachen, hört auf die Klänge des Nahost-Krieges. Sasha Marianna Salzmann verdichtet ihre Erlebnisse und Beobachtungen in unterschiedlichen Städten Mitteleuropas. Sie sitzt am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen und Juden an der Donau in Budapest, streitet sich in Wiener Kaffeehäusern und schaut dem Blaulicht der Polizeikonvois am Berliner Hermannplatz zu. Was ist noch übrig von alten Gewissheiten nach dem 7. Oktober, was hat Bestand im Strudel der Meinungen, Behauptungen und Positionierungen? Und was scheint in der Folge des Nahostkonfliktes und des furchtbaren Krieges im Nahen Osten unwiederbringlich verloren? Im Versuch, sich diesen Fragen erzählerisch zu nähern, entsteht ein Dialog, der immer mehr zum berührenden Dokument einer Freundschaft wird: Ich sehe dich, sagen diese Briefe, ich kann nichts tun, aber ich bin da. »Du schreibst meinen Namen, und die Zeit verklebt sich, Vergangenheit und Gegenwart. Die Zukunft, in die wir schauen, wird zum Spiegel. Ein Trost, immerhin: Ich sehe dich darin.« Ofer Waldman an Sasha Marianna Salzmann, 22. Oktober 2023

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Roman - Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2023

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2023 »Ich weiß, was du willst«, sagte er. »Du bekommst es nicht.« - Der neue große Roman der Georg-Büchner-Preisträgerin und Gewinnerin des Deutschen Buchpreises. Muna liebt Magnus. Ob und wen Magnus liebt, ist schwer zu sagen. Was geschieht mit einem Leben, das man in Abhängigkeit von einem anderen führt? Muna steht vor dem Abitur, als sie Magnus kennenlernt, Französischlehrer und Fotograf. Mit ihm verbringt sie eine Nacht. Mit dem Mauerfall verschwindet er. Erst sieben Jahre später begegnen sich die beiden wieder und werden ein Paar. Muna glaubt, in der Beziehung zu Magnus ihr Zuhause gefunden zu haben. Doch schon auf der ersten gemeinsamen Reise treten Risse in der Beziehung auf. Im Laufe der Jahre nehmen Kälte, Unberechenbarkeit und Gewalt immer nur zu. Doch Muna ist nicht gewillt aufzugeben.

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Die vielen Leben des Jacob Taubes | 1. Platz der WELT-Sachbuchbestenliste

Der Sprössling ganzer Generationen bedeutender jüdischer Gelehrter aus Osteuropa und selbst ein Rabbiner, war Jacob Taubes (1923-1987) ein bedeutender Vertreter des Judentums in der Nachkriegszeit. Sein Weg führte ihn von seiner Geburtsstadt Wien über Zürich nach Israel, von dort nach New York und West-Berlin. Taubes war ein intellektueller Impresario, dessen Leben die Konflikte zwischen jüdischem Glauben und Christentum, aber auch den Theorien der Moderne, vor allem der Kritischen Theorie widerspiegelt. So entfaltet die Erzählung der vielen Leben dieses Professors der Apokalypse, dieses Anwalts der Utopie, seiner theoretischen Entwürfe und politischen Stellungnahmen zugleich ein ganzes Panorama der Nachkriegszeit mit Theodor W. Adorno, Gershom Scholem, Jürgen Habermas, Peter Szondi, Herbert Marcuse, Susan Taubes, Carl Schmitt, Martin Buber und vielen anderen als seinen Fürsprechern wie Gegnern.

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Roman

Vienna Noir – aber richtig deep Ein Spalt reißt auf vor dem Stephansdom, ein deutscher Tourist verschwindet. Die Suche nach ihm ist ein packender Trip in die Wiener Unterwelt Bei einem Kurzurlaub wollte das deutsche Touristenpaar Renate und Jürgen eigentlich nur etwas Wien anschauen. Doch dann öffnet sich vor dem Stephansdom plötzlich die Erde und Jürgen verschwindet spurlos. Was ist da passiert? Hat Jürgen den Sturz in den Spalt überlebt? Und warum scheint das niemanden zu kümmern? Schnell merkt Renate, dass ihr die Wiener Polizei keine große Hilfe ist. Also begibt sie sich selbst auf die Suche nach ihrem verschollenen Mann. Gemeinsam mit der Hilfe von Reinhold, einem semi-seriösen Geisterjäger, taucht sie ab in die Wiener Unterwelt. Dabei entdecken die beiden einen jahrhundertealten Komplott, der Zeit und Raum völlig durcheinanderbringt! Ein Roman, so spannend wie ein Krimi, so unterhaltsam wie eine Netflixserie und so deep wie die Katakomben unter dem Stephansdom.

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Wie Melanie Berger den Nazis entkam

Mit 15 Jahren klebt Melanie Berger Anti-Hitler-Zettel auf Häuserwände in Wien. Wenig später muss sie vor den Nazis fliehen – über Belgien bis in den Süden Frankreichs. Dort fliegt ihre Widerstandsgruppe auf, sie wird verhaftet und entkommt in einer halsbrecherischen Aktion aus dem Gefängnis in Marseille. Heute ist sie 102 Jahre alt – und eine der wenigen, die noch von damals erzählen können. Immer noch macht sich Melanie fast jede Woche auf, um Schüler:innen aus ihrem Leben zu berichten. Und von der Notwendigkeit des Ungehorsams. Lange kamen ihr die eigenen Erlebnisse nicht so bedeutend vor. Erst spät begann sie, davon zu erzählen. Von dieser »kleinen Sache«, die sie immer hintangestellt hatte und die im Schatten mächtiger Résistance-Erzählungen und preisgekrönter Exilliteratur verborgen blieb. Der SPIEGEL-Journalist Nils Klawitter erzählt ihre Geschichte: die Odyssee einer jungen Frau durch die Wirren des 20. Jahrhunderts, durch den aufstrebenden Faschismus und den Zerfall Europas in Diktaturen. Es ist eine Geschichte von Flucht und Verfolgung, vom Stillhalten in der Illegalität. Und eine Verbeugung vor unglaublicher Tapferkeit.

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Kriminalroman

Treffen sich ein Lemming und ein Mops in einer Detektei … … und stecken plötzlich mittendrin in einem kunterbunten Kriminalfall. Wem hängen sie nicht schon längst zum Hals heraus? Die dauernden Sorgen um Corona, den Klimawandel und die generelle Weltlage … Dem Lemming geht es ganz genauso. Deshalb steht für ihn fest: Wenn er Schriftsteller wäre, würde er diese Themen ruckzuck abarbeiten und sich dann endlich mit dem wirklich Wichtigen beschäftigen: seinem neuesten Fall. Der nämlich beschert ihm einen neuen Gefährten: Kuli, eigentlich Herkules, den Mops. Kuli befindet sich auf mysteriöse Weise plötzlich in seiner Detektei, scheint philosophisch versiert zu sein – und schwebt in Lebensgefahr. Denn eine Gruppe Schweißerbrillen tragender Wahnsinniger, die ihrer ganz eigenen Wahrheit anhängt, ist hinter ihm her. Und der Lemming? Der weiß plötzlich selbst nicht mehr so genau, was eigentlich wahr ist … Aluhelm oder Schweißerbrille? Was wirklich gegen Realitätsverweigerung hilft, weiß der Lemming leider auch nicht so genau. Der kann aber auch mit der Erklärung leben, dass rote Ampeln einfach nur der Verkehrsregelung wegen rot leuchten und dass der Chip, den der Mops Herkules im Nacken trägt, einfach nur Auskunft über seinen Besitzer gibt. Die Schweißerbrillenschwurbler, mit denen er es plötzlich zu tun hat, sehen das aber ganz anders. Was lustig klingt, ist in Wahrheit brandgefährlich. Denn diese im wahrsten Sinne des Wortes Geblendeten schrecken auch vor Waffengewalt nicht zurück. Selbst dann nicht, wenn es um einen unschuldigen Mops geht … Ein knallbunter Musikmix Eine Atempause gönnt dir der neue Fall des Lemming nicht. Denn darin folgen psychedelische Trips auf philosophische Dialoge, Verfolgungsjagden auf herrlich skurrile Freundschaften mit einem Mops und Explosionen auf traurig-schöne Momente. Stefan Slupetzkys Romane sind wie gute Musikstücke, die dich vor sich hertreiben, animieren und dann wieder sanft umschmeicheln. Mit Leopold „Lemming“ Wallisch tauchst du ein in eine Welt, die permanent ihre Farben verändert, bis du nicht mehr weißt, was eigentlich real ist. Was im Übrigen ziemlich schön sein kann.

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Roman

„Ich erzähle aus dem Verschwommenen heraus“ Von der Unmöglichkeit der Sprache Zunächst sind die Worte ganz, ergeben Sinn, doch sobald sie Michaels Mund verlassen, fallen sie zu Boden und zerbrechen, noch bevor sie fremde Ohren erreichen, wie kleine Porzellantassen vor den Augen. Seine Mama übersetzt zwischen ihm und der Welt. Sie versteht ihn. Als Einzige. „Brabbeln“ sagt die Pädagogin in der Spielgruppe dazu. „Wahrnehmungsstörung“ nennen es die Ärzt*innen. Einige Jahre später hat die Welt andere Worte für Michael: Computerköpfchen, Pussy, „Schwinghomo“, Bärli. Namen, doch kein einziger, der diesem Ich gehört. Michael Michel Mila Mela Mel Mae „Ein Name aus einem Namen entnommen, aus einer Sprache genommen, um zu einer zu finden.“ Über das Verlangen – nach einer eigenen Sprache, dem eigenen Körper, einem eigenen Ich Eindrucksvoll und poetisch schreibt Maë Schwinghammer von einer Suche nach Verständnis, an deren Ende ein gefundenes Ich steht; erzählt vom Aufwachsen in der Arbeiter*innenklasse, von Wurzeln in Österreich und Serbien, von der Fluidität der Geschlechter, von Sexualität, Liebe und Freund*innenschaft, von Autismus und der Annäherung an gewählte und ungewählte Familien. Ein schmerzhafter und zugleich heilsamer Roman. Ein Debüt, das beides ist: das Einfangen von Stille. Oder auch: das Weglassen von ebendieser.

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Wien zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Eigentlich führt Annika ein wundervolles Leben: Sie hat zwei Mütter – die Köchin und das Hausmädchen in einem Professorenhaushalt –, drei Väter – ebenjene Professoren: nicht sehr lebenspraktische, aber liebenswerte Intellektuelle – und viele Freundinnen und Freunde, mit denen sie in ihrem geheimen Garten Menschenfresser oder Pharaonen spielt. Und dann ist da noch die alte Nachbarin, die so viele Geschichten von damals zu erzählen weiß, von ihrer Zeit am Theater, ihren vielen Verehrern und deren Geschenken, wie zum Beispiel dem geheimnisvollen Stern von Kazan. Aber ein Wermutstropfen bleibt: Wie jedes Findelkind sehnt Annika sich nach ihrer leiblichen Mutter. Bis eines Tages eine elegante Adelige vor der Tür steht und behauptet, ebendiese Mutter zu sein. Als Freifrau von Tannenberg ihre Tochter mit in ihr Schloss nach Norddeutschland nehmen will, ist Annika ganz verzaubert. Aber schnell stellt sich heraus: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

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Roman

Valerie hat nicht die einfachste Beziehung zu ihrer Mutter. Am besten klappt es, wenn die beiden einander nur selten sehen. Doch eine Krebsdiagnose schafft neue Tatsachen - vom einen Tag auf den anderen muss Valerie für ihre Mutter da sein, ganz gleich, wie schwer ihr das fällt. Und sie bekommt es mit der Angst zu tun: Was, wenn dies tatsächlich das Ende ist? Als zeitgleich Valeries Sohn beschließt, ein Schuljahr im Ausland zu verbringen, droht ihre Welt vollends aus den Fugen zu geraten. »Ein kluger, vielschichtiger Roman, der traurig-schön davon erzählt, was Familie mit uns macht.« CAROLINE WAHL

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Eine Familiengeschichte zwischen Wien, Seoul, Paris, Shanghai

Wie wird man Heldenenkelin? In der dokumentarischen Erzählung »Die Welt vor Suzie Wong« veranschaulicht Erica Fischer, wie Geschichte und Politik den Alltag der Menschen gestalten und wo individuelles Schicksal beginnt. Suzie Wongs Suche nach dem unbekannten Großvater nimmt in Wien ihren Ausgang und bringt komplizierte Familienverhältnisse zutage, die mit der Zeitgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eng verstrickt sind. Die Spur führt in Etappen auf unglaublichen, teils verworrenen Wegen tief hinein in die tragische Geschichte Koreas und offenbart die große Bedeutung des Großvaters – Seo Yeong-hae – für sein Land. Es ist die Geschichte eines leidenschaftlichen Freiheitskämpfers und Antifaschisten, der sich nicht nur mit den japanischen Besatzern Koreas anlegte, sondern auch mit den Faschisten Deutschlands, Italiens und Spaniens. Nicht zuletzt erzählt das Buch die kurze Liebesgeschichte von Seo Yeong-hae und der Wienerin Elisabeth Bräuer.

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Caro lebt in einer glücklichen Beziehung, tritt dem-nächst eine Beförderung an und praktiziert Yoga. In diese Idylle platzt der Tod ihrer Ehefrau, von der ihr Freund nichts weiß und Caro nichts mehr wissen will. Ohnehin existiert die Ehe zwischen Caro und Loretta Love nur auf dem Papier und die gemeinsame Band "The Heebie-Jeebies" hat Caro längst verlassen. Als dann ein Brief mit Lorettas letztem Willen auftaucht, beginnt ein aberwitziger Trip, der von Wien über das ehemalige Bambi Kino in Hamburg auf ein Kreuzfahrtschiff mit Beatles-Coverband bis nach London führt – und Caro findet sich plötzlich mitten in ihrem alten Rockstar-Leben wieder …

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Wenn es soweit ist

1923 entdeckt der begeisterte Zigarrenraucher Sigmund Freud mit 67 Jahren, dass er an Mundhöhlenkrebs erkrankt ist. Lange Zeit hatten ihm die Ärzte die Wahrheit vorenthalten, da sie davon überzeugt waren, dass er noch nicht bereit war, die Nachricht zu hören. Mehr als 15 Jahre lang kämpft Freud gegen seine Krankheit … und weigert sich gleichzeitig, mit dem Rauchen aufzuhören, da er der Meinung ist, dass Zigarren seine Produktivität steigern und ihm eine bessere Selbstkontrolle ermöglichen. Zur gleichen Zeit nagt eine ebenso furchterregende Krankheit an Europa: 1933 ergreift Adolf Hitler in Deutschland die Macht. Fünf Jahre später wird Österreich annektiert. Freud gelingt es von Wien nach London zu fliehen. Suzanne Leclair und William Roy lassen uns mit Genauigkeit und Nüchternheit in die Privatsphäre des Vaters der Psychoanalyse eintauchen. Sie zeichnen das Porträt eines Mannes mit all seinen Widersprüchen und Schwächen, in einer Reflexion über unsere Art, mit dem Tod umzugehen und das Recht, ihn zu wählen.

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Leo hat einen schönen neuen Namen: Jennifer. Nur die Erwachsenen kapieren es erst mal nicht und glauben immer noch, sie sollte weiterhin Leo sein, ein Bub. Dabei müssten sie sich nur ein Beispiel an der Katze nehmen. Die interessiert das alles gar nicht. Und so nehmen Jennifer und ihre Freunde die Angelegenheit eben selbst in die Hand. Eine turbulente Transgender-Verwechslungsgeschichte Preise & Auszeichnungen: Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2021 Kranichsteiner Kinder- und Jugend-Literaturstipendium 2021 Platz 1 auf der hr2-Hörbuchbestenliste im November 2021 (Hörbuchausgabe) KIMI-Siegel 2021

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Homayoun, Yorgos, Ferdinand, Yasmina sind Mitte Zwanzig und: verzweifelt. Sie verzweifeln an den Dingen, an denen die meisten Mittzwanziger verzweifeln: an der Kunst, an sich selbst, am ausbleibenden Erfolg, an ihrer Stadt, am Alkohol und natürlich an der Liebe. Und wie so viele vor ihnen, wissen sie genau: wir können alles kaputtmachen und danach wieder neu aufbauen, so doll wie wir hat das noch niemand gefühlt, wenn wir erst kommen, dann verändert sich alles. Und so stromern sie durch die Bars und Clubs in Wien, in Frankfurt, in Berlin und München, auf der Suche nach der Gloria – Pop! Rausch! Fame! – und immer nur einen Fingerzeig entfernt vom Abrutschen. Aber genau dort, am Rand des Abgrunds, dort ist der Tanz am schönsten; es sind Fragmente aus einem Leben, aus einer Nacht, aus allen Nächten, in denen gelebt wurde, um darüber zu schreiben: in denen geschrieben wurde, um zu überleben.

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Roman

Anna Freud und die legendärste Therapie der Welt Wien im Kriegswinter 1917/18: Sigmund Freud plant, sein analytisches Erbe an seine jüngste Tochter weiterzugeben. Doch Anna kämpft ihren eigenen Kampf. – Ein suggestiver Roman von Bestsellerautor und Tiefenpsychologe Tom Saller. Tief in ihrem Inneren strebt Anna Freud nach Unabhängigkeit vom schier übermächtigen Vater. Als Nesthäkchen lebt sie noch immer daheim, als der Erste Weltkrieg die Menschen blind macht. So etwa einen von Sigmund Freuds wenigen Patienten: Ludwig Stadlober kann nach einem Senfgasangriff nicht mehr sehen und sucht Hilfe beim berühmten Analytiker. Hinter seinem Rücken trifft sich Anna mit dem schüchternen Mann. Behutsam erkunden beide die eigenen Bedürfnisse. Doch zunehmend machen sich bei Anna verdrängte Triebe bemerkbar, sodass das Unglaubliche geschieht: Sigmund Freud nimmt die eigene Tochter in Therapie. Zwanzig Jahre später. Die Nazis marschieren 1938 in Österreich ein. Anna und Stadlober begegnen sich erneut, und plötzlich geht es um das Überleben der Familie Freud. Virtuos erzählt Tom Saller die Geschichte einer therapeutischen Dreiecksbeziehung, der Entdeckung des Todestriebes und der Selbstbehauptung von Anna Freud. »Denn ich bin frei. Bin Anna. Bin ich.«

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Roman

Wie es ist, wenn eine Katastrophe den Großteil der Menschheit auslöscht, hat uns Johanna Grillmayer in ihrem Debüt "That’s life in Dystopia" eindrucksvoll vor Augen geführt: Als hätte jemand den Reset-Knopf gedrückt, musste die verschont gebliebene Gruppe rund um Jola ihr Dasein auf neue Beine stellen und die Basis für ihr tägliches Überleben schaffen. "Ein sicherer Ort" setzt im Jahr zehn nach dem „Ereignis“ ein: Auf der Suche nach Resten von Zivilisation begibt sich Jola mit kleiner Gefolgschaft nach Wien, das kaum wiederzuerkennen ist. Zurück in ihrem Dorf erweist sich der Aufbau einer neuen Gesellschaft als schwierig. Die Situation eskaliert, als einer der Gruppe einem Verbrechen zum Opfer fällt. Jola und ihre zu Teenagern herangewachsenen Töchter geraten in einen Sturm aus Gewalt, Konflikten und erotischen Verstrickungen. Doch aufgeben ist keine Option, im Gegenteil: Zukunftsweisende Projekte warten auf Jola und ihre Leute, nicht zuletzt die Suche nach einem sicheren Ort... Als stilsichere Erzählerin mit hoher Empathie für ihre Figuren und einer guten Dosis Humor erweist sich Johanna Grillmayer auch im zweiten Band ihrer Dystopia-Reihe. Und ja: Es ist wieder ein Pageturner!

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Ein Leben von Wien aus. Roman

Ilse Helbichs erstes Buch aus dem Jahr 2003 jetzt in neuer Ausgabe bei Droschl. »Gibt es das einmalige, bezeichenbare Ereignis, das einen Lebensweg in eine neue Richtung dreht?« In ihrem autobiografischen, sehr persönlichen Debütroman blickt Ilse Helbich insbesondere auf die erste Hälfte ihres Lebens zurück: 1923 wird sie hineingeboren in eine Wiener Industriellenfamilie. In einer patriarchal geprägten Zeit wächst sie zwischen Goldenen Zwanzigern, Wirtschaftschaftskrise und Nationalsozialismus auf. Ohne Verklärungen berichtet das Buch vom Großwerden, der Selbstwerdung und Selbstbehauptung, vom kleinen Kind zur promovierten Frau, von der Liebe, Ehe und Mutterschaft, erzählt von Irrwegen und den Schrecken des Krieges, fragt nach Gerechtigkeit und Glaubenswegen.

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Frühling 1939: Der 18-jährige Anton Herbst lebt seit fünf Jahren mit seinem älteren Bruder Karl in London im Exil. Fernab der in Österreich verbliebenen Familie haben sie sich inmitten einer antifaschistischen Flüchtlingsgemeinschaft ein neues Leben aufgebaut. Wegen des kritischen Gesundheitszustands des Vaters begibt sich der politisch weniger kompromittierte Anton auf den Weg nach Hause. Doch das Zuhause seiner Erinnerung existiert nicht mehr: überall Hakenkreuzfahnen und SA-Männer, dazwischen seine Familie, die sich offenbar bestens mit den neuen Umständen arrangiert hat. Viel mehr als der drohende Zweite Weltkrieg interessiert sich diese für das Erbe, das der Vater nach seinem Tod hinterlassen wird. Irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu. Als die Geschehnisse im Familiensitz am Fuße der Rax auf einen dramatischen Höhepunkt zusteuern, kann Anton es nicht erwarten, ins Exil zurückzukehren.

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Ursula Knoll erzählt in ihrem neuen Roman entlang von sechs außergewöhnlichen Frauenleben mitreißend die Geschichte eines polarisierenden Lebensmittels – von der Entdeckung des Zuckers als billige Energie über die Zuckerpanik der Gegenwart bis hin zur Vision einer Zuckerbrennstoffzelle. Die ehemalige Sklavin Mary Prince versucht, sich im frühen 19. Jahrhundert an ein neues, freies Leben in London zu gewöhnen. Dita und ihre Kollegen von der Wiener Kolonialzuckerraffinerie lassen sich 1848 von der Revolutionsstimmung mitreißen und kämpfen für ein besseres Leben. Etwa zur gleichen Zeit setzt die resolute Mathilde für das Familien-Imperium auf die Zuckerrübe und muss dabei nicht nur gegen männliche Widerstände antreten. Mehr als 150 Jahre später arbeitet Paula in einem Start-up an der Entwicklung eines Zuckerladegeräts mit, und auch ihre Tochter Kaja kommt auf den Geschmack des Zuckers …

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Das erste Buch von Marco Wanda – ein literarisches Selbstporträt und ein bestechend ehrliches Buch über das Leben »Was soll’s – das Leben ist ein Urlaub vom Totsein, und auch wenn wir keine Ahnung hatten von irgendwas – das hier fühlte sich wie Leben an.« On the road mit Marco Wanda! Der Bandleader und Songwriter von »Wanda« hat ein Buch geschrieben. Er erzählt die Geschichte eines Erfolgs und verschweigt nicht den Preis, den man dafür zahlt, er erzählt von Wien und den Menschen, die diese Stadt ausmachen, von einer Künstlergeneration, die »zum lebenden Kult« geworden ist. Ein bestechend ehrliches Buch über einen, der mehr erreicht hat, als er sich jemals vorstellen konnte – und der überlebt hat. Ein großes, ein grundsätzliches Buch über Tod und Verlust, über Musik und Freundschaft.

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Und andere Geschichten

Herrlich originelle Geschichten der Autorin von »Kochen im falschen Jahrhundert«: auf den Spuren von Jimi Hendrix, Kunst, Popkultur und fünf ineinander verknoteten Eichhörnchen aus Wisconsin

Es sind Liebesgeschichten, die hier erzählt werden, es sind aber auch Geschichten über die Liebe zu den Dingen, die uns täglich umgeben. Und es sind wahre und erfundene Erinnerungen, an den Snowboard-Unterricht mit Phil Collins in den Salzburger Bergen, an einen Hausbesuch von Britney Spears, an die erste Reise nach London auf den Spuren von Jimi Hendrix. Und immer wieder geht es hier auch um die Literatur, die Kunst und das Internet. Maler tauchen auf, Schriftstellerinnen, Gedichte, Fernsehsendungen, YouTube-Tutorials und fünf tragisch ineinander verknotete Eichhörnchen aus Wisconsin.

Teresa Präauers brillant geschriebene Geschichten entwerfen ein Panorama der Gegenwart – bunt schillernd, scharf konturiert und auf famose Weise ein kaleidoskopisches Ganzes ergebend. Wohin auch immer sie ihren Blick wendet, entstehen Bilder, die so überraschend wie einleuchtend sind, so witzig wie tiefgründig.

  • »Überall, wo sie hinschaut, in jeder Nische arbeitet es. Beiwerk mag das sein, harmlos kommt es daher. Aber ein wohltuendes Gift bleibt es.« (Philipp Theisohn, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • »Sehr frei, sehr geschliffen und gerissen, sehr humorvolle und kluge Präauer-Literatur.« (Senta Wagner, Der Standard)
  • »Faszinierend wirkt an Teresa Präauers Kurzprosa das Fragmentarische und Splitterhafte, denn es reflektiert die Zerrissenheit und Getriebenheit des heutigen Menschen nahezu perfekt.« (Ulf Heise, MDR Kultur)
  • »Das Buch ist sehr schön komponiert, weil immer gerade ein Text dem anderen die Hand reicht.« (Frank Meyer, Deutschlandfunk Kultur)
  • »Das Glück ist eine Bohne ist ein besonderes Buch. Es nimmt die Fallhöhen zwischen E und U mit dem Jubel spielender Ernsthaftigkeit.« (Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung)
  • »Unglaublich gut gemacht, unglaublich klug, witzig.« (Jan Ehlert, NDR Podcast eat.READ.sleep)
  • »Jede dieser Erzählungen ist eine Glücksbohne oder eine harte Nuss – und manchmal eine märchenhafte Wunderbohne.« (Andreas Puff-Trojan, SWR2 lesenswert)
  • »Teresa Präauer lässt sich von Gegensätzen anlocken und hat die Fähigkeit, scheinbar Unverbundenes in den Blick zu nehmen und ungeahnte Zusammenhänge zu erkennen.« (Rainer Moritz,

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Roman

Als Vera Baum von einem Tag auf den anderen ihren Geruchssinn verliert, bricht für die experimentierfreudige Zuckerbäckerin eine Welt zusammen. Nun muss sie ihren Beruf aufgeben und ihre Konditorei schließen – und zu allem Überfluss erwischt sie auch noch ihren Mann in flagranti mit ihrer besten Freundin. Zur gleichen Zeit wird in Finnland der Geldfälscher Onni Vitala aus der Haft entlassen. Rat- und mittellos kehrt er in seine ehemalige Fälscherwerkstatt zurück und wird dort von zwei albanischen Ganoven überrascht, die eine von der Polizei unentdeckte Menge an Falschgeld stehlen, um sie nach Wien zu bringen. Da es sich aber um fehlerhafte Blüten handelt, nimmt der ehrenwerte Fälscher Onni die Verfolgung auf, um die Geldscheine zurückzuholen und zu entsorgen. In Wien angekommen, trifft Onni auf Vera – eine zufällige, aber schicksalshafte Begegnung für beide …

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Roman
  • Nominiert für den Deutschen und den Österreichischen Buchpreis 2024
  • »Eine berührende, politisch hellsichtige Parabel auf die Politik des Terrors. Köhlmeier beweist erneut seine literarische Könnerschaft.« Carsten Otte, SWR2


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Nach »Kaffee und Zigaretten« und »Nachmittage« - neue Erzählungen von Bestsellerautor Ferdinand von Schirach.

Ferdinand von Schirach schreibt über die Verletzlichkeit des Menschen, über seine Triumphe und sein Scheitern. Seine Geschichten erzählen von der Gesellschaft, vom Tod und von Verbrechen, von Musik, Film, Malerei und Philosophie. Sie spielen in Berlin, Kapstadt, Rom, Wien und an der Côte d´Azur. Sie berichten von privaten Begegnungen, von historischen Ereignissen und von Persönlichkeiten wie dem Tennisspieler Gottfried von Cramm, dem Architekten Adolf Loos oder dem Wiener Schriftsteller, Schauspieler und Kulturphilosophen Egon Friedell. Und immer wieder erzählt sein neues Buch »Der stille Freund« von Zufällen, die ein Leben unaufhaltsam verändern, von der Unbegreiflichkeit und Großartigkeit des Menschen, von der Unsicherheit des Daseins und der Sehnsucht nach Schutz, Sicherheit und Freiheit.

Das neue Buch bildet zugleich die Grundlage für Ferdinand von Schirachs großes Bühnenprogramm »Der stille Freund«, mit dem er ab Herbst 2026 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz auf Tournee geht.

Ähnliche Bücher wie »Der stille Freund«
Roman | Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber für immer sein Blau verlieren würde?

Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber nie wieder blau wäre? Hannah arbeitet an einer Ausstellung mit, die dieses Blau bewahren soll, kurz bevor eine globale Geoengineering-Maßnahme in Kraft treten wird. Durch die in die Stratosphäre geschossenen Schwefelpartikel wird sich das Sonnenlicht anders brechen, Meere und Flüsse werden verblassen, und der blaue Planet wird sich milchig grau färben. »Kannst du das Blaue beschreiben?«, fragt Hannah die Menschen, denen sie mit ihrem Aufnahmegerät gegenübersitzt: eine Filmemacherin, einen Botaniker, ihre ältere Schwester Vera. Immer tiefer taucht Hannah in die Erinnerungen der anderen ein, die am Tag der Ausstellungseröffnung in einem Raum zusammenfinden. Und plötzlich steht da auch Jakob, Hannahs Vater. Auch er hat eine Geschichte zu erzählen, über die die beiden bisher nie gesprochen haben.

Das Blaue vom Himmel erzählt davon, wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im Persönlichen spiegeln. Von Verlusten und Abschieden – und vom Bewahren der Dinge, die uns kostbar sind, von Menschen, die wir lieben.

• Die konkreten Folgen der Klimakrise poetisch durchdacht
• Umschlaggestaltung von Judith Schalansky



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Roman

Dunkle Vergangenheit

Ein Jurist betreut das Asylverfahren eines Syrers, dem Kriegsverbrechen vorgeworfen werden. Dabei holt ihn die NS-Vergangenheit seiner eigenen Familie ein.

Inmitten der chaotischen Zustände der Fluchtbewegung 2015 arbeitet Benjamin Weiß als Jurist in einer Beratungsstelle für Geflüchtete. Als er den Fall eines Syrers übernimmt, dem Kriegsverbrechen vorgeworfen werden, gerät er in ein moralisches Dilemma: Soll er belastende Wahrheiten verschweigen oder offenlegen? Zeitgleich zieht seine deutsche Großmutter gesundheitsbedingt nach Wien. Mit ihr kehrt auch die verdrängte NS-Vergangenheit seiner eigenen Familie zurück.

Daniel Zipfel erzählt präzise und eindringlich vom Alltag im Asylrecht, von der Kälte der Bürokratie, von zeitloser Schuld und Täterschaft – und davon, wie politische Verhältnisse das Innerste menschlicher Beziehungen berühren.

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Thriller - Der rasante neue Thriller des Bestsellerautors von BLACKOUT

Wenn das Sterben beginnt – der neue rasante Thriller von SPIEGEL-Bestsellerautor Marc Elsberg

Frühjahr: In der Karibik attackiert ein Riesenkalmar vor den Augen entsetzter Touristen einen Walhai. In der Bucht von Triest treiben Schwärme toter Fische. Im Amazonas verdorrt der Boden. Lokale Einzelphänomene der Natur – so scheint es. Doch weltweit beginnt etwas zu kippen …

Als das neue KI-Programm des IT-Experten Piero Manzano Alarm schlägt, ist die Prognose eindeutig: Binnen Monaten droht eine globale Megakrise. Gemeinsam mit dem reichweitenstarken Influencer Linus Strand und der jungen Meeresbiologin Sarah Keller macht Piero die Warnung öffentlich – und sie alle damit zur Zielscheibe. Mächtige Gegenspieler tun alles, um sie zum Schweigen zu bringen, während sich am Horizont ein Sturm zusammenbraut …

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Arno Andrich verlässt seine Wahlheimat Wien und ist im Begriff, seine erste ordentliche Professur für Medienkunst in Kassel anzutreten, als er von Dora erfährt. Der unerwartete Tod seiner ehemaligen Studentin macht ihn fassungslos, und sein One-Night-Stand mit der verführerischen jungen Frau geht Arno nicht aus dem Kopf. Dora ist vor der Atlantikküste Frankreichs ertrunken; die Polizei vermutet einen Suizid, lädt Arno aber für eine Zeugenaussage vor. Auf dem Kommissariat erhält er, der seit einem Jahr keinerlei Kontakt mehr zu Dora hat, eine Notiz von ihr, die am Strand gefunden wurde: Arno anrufen und ihm alles erzählen. Er fühlt sich ebenso verdächtigt wie verantwortlich, und es beginnt eine beinahe manische Suche nach den Gründen, nach Mitverantwortlichen für Doras Tod, die Arno bis nach La Rochelle und auch in seine eigene Vergangenheit führt.



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Reiseroman

Der »Falter«-Reporter Lukas Matzinger über seine Reise mit einem 40 Jahre alten VW-Bus von Wien nach China und zurück Blutige Trikots von kirgisischen Polospielern, Ziegelsteine von Osama bin Ladens Haus in Abbottabad, ein Bouquet von Bakterien aus Tadschikistan und Erfahrungen, die Tage im Polizeigewahrsam in Belutschistan mit sich bringen: Ein Jahr und 35.000 Kilometer waren Lukas Matzinger und Olivia Wimmer in einem vierzig Jahre alten VW-Bus unterwegs, von Wien nach China und zurück, stets mitten durch Risikogebiete. Doch hinter dem Ende der Welt, in den bedrohlichsten und unwirtlichsten Gegenden, warteten die wundersamsten Begegnungen: Fremde gaben die besten Bissen und die breitesten Betten – und beschenkten sie mit ihren Geschichten. Ein Reiseroman, in dem alles stimmt, ein Abenteuer, das sich nicht vorhersehen ließ, eine große Reportage von der weiten Welt.

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Die Wiener Schlurfs und Schlurfkatzen haben sich während der 1940er-Jahre mutig gegen die Nazi-Ideologie gestellt und gemeinsam gegen die Unterdrückung angetanzt. Autorin Barbara Kadletz stellt die fast vergessene Widerstandsbewegung in ihrer von Jorghi Poll illustrierten Graphic Novel ins Rampenlicht. Seit Luise kurz vor Kriegsbeginn bei einem Konzert der Vibraphonistin Vera Auer (1919–1996) war, ist sie Jazzfan und verpasst keine Gelegenheit, Swing zu tanzen und die Musik live zu hören. Allerdings gilt Jazz im Nationalsozialismus als entartete Kunst, und Swing zu tanzen ist seit September 1939 behördlich verboten. Von den Nazis wegen ihres Musikgeschmacks und ihres Styles geringschätzig als »Schlurfs« und »Schlurfkatzen« bezeichnet, übernehmen die Jugendlichen selbstbewusst diesen Begriff und feiern im Untergrund ihre Subkultur. Special appearance: Ernst Jandl, Erni Mangold und Helmut Qualtinger.

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Geschichten vom Schwimmen

Ein Sommerlesebuch mit wunderschönen Illustrationen In die kühlen Fluten tauchen, schwerelos und frei sein – Schwimmen ist mehr als Bewegung, sondern ein Spiel aus Ein- und Auftauchen, ein Spiegel des Lebens selbst. Die Poesie des Schwimmens hat die Literatur immer wieder inspiriert, sei es in Briefen, Romanen oder Gedichten. Annemarie Stoltenberg und Gabriele Haefs haben die schönsten und aufregendsten Texte aus unterschiedlichen Epochen versammelt: von Friedrich Schiller über Elizabeth von Arnim bis hin zu Ulrike Draesner und Max Aub. Eine unterhaltsame Auswahl, die zusammen mit stimmungsvollen Illustrationen das Schwimmen in seiner ganzen Schönheit und Tiefe feiert. Das perfekte Geschenk für alle, die sich von Wasser und Worten treiben lassen wollen.

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Unterwegs auf Frankreichs Flüssen und Kanälen

All seine Romane, ja sein ganzes Leben seien der Suche nach dem »nackten Menschen« gewidmet. Und auch unterwegs auf Frankreichs Flüssen und Kanälen habe er das Wesen der Menschen zu erfassen versucht - aus dem einfachen Grund, weil Städte und Dörfer stets am Wasser entstanden sind. Ende März 1928 ging Georges Simenon an Bord eines fünfeinhalb Meter langen Boots: Die Ginette sollte in den folgenden Monaten sein Zuhause sein. Mit dabei: seine Frau Tigy, die Haushälterin (und Simenons heimliche Geliebte) Boule, die Dänische Dogge Olaf und die Royal-Schreibmaschine, auf der er nicht nur die in diesem Band versammelten Reportagen schrieb, sondern auch zahllose Groschenromane. So ging es von Nord nach Süd, von Ost nach West durch ganz Frankreich. Und schon bei den ersten Schleusen hatte Simenon das Gefühl, ein neues Universum zu entdecken. Weit entfernt vom Trubel der Hauptstadt fand der junge Kapitän eine andere Sprache, fremde Sitten und Gebräuche - und sein eigenes Staunen über dieses so ganz andere Frankreich an den Ufern der Sá2one, der Rhône und vieler Kanäle.

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Deutschland vor dem Wassernotstand: Was jetzt passieren muss

Deutschland trocknet aus: Der preisgekrönte Investigativ-Journalist Uwe Ritzer zeigt, was jetzt passieren muss, um den drohenden Wassermangel abzuwenden! Der Klimawandel hat Deutschland erreicht: Rekordtemperaturen, sinkende Grundwasserspiegel, ausgetrocknete und versiegelte Böden, die den Regen nicht mehr aufnehmen können und so Flutkatastrophen erst möglich machen. Wasser wird auch bei uns zunehmend zum raren Gut, schon heute entnehmen Industrie, Landwirtschaft und Haushalte mehr, als natürlich nachkommt. Doch noch spricht kaum jemand über die Folgen dieser Notlage, die Verteilungskämpfe, die bereits jetzt hinter den Kulissen zwischen Unternehmen und Kommunen stattfinden und die jeden von uns schon bald so direkt betreffen werden wie heute jene um Gas und Strom. Uwe Ritzer, Wirtschafts- und Investigativjournalist der »Süddeutschen Zeitung«, schreibt einen packenden Bericht über ein Land im akuten Klimawandel und zeigt, was heute geschehen muss, damit unsere Wasserversorgung auch morgen noch gewährleistet werden kann. Ein längst überfälliger Weckruf an Politik und Verbraucher.

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Wie die Ozeane Nahrung, Strom und Rohstoffe liefern und das Klima beeinflussen

Sie alle kommen aus dem Meer! Denn wir genießen nicht nur das Rauschen der Brandung, das Muschelsammeln und Baden – wir nutzen die Meere und Ozeane tagtäglich. Essen Fisch und andere Meerestiere und fördern Rohstoffe wie Sand, Erdöl oder Kobalt aus dem Meeresboden. Wind und Gezeiten können Strom erzeugen. Und die Ozeane sind wichtige Transportwege: Für Frachtschiffe, aber auch für Datenleitungen, die am Meeresboden verlaufen. Wir holen immer mehr aus dem Meer heraus. Doch es braucht unseren Schutz, damit es seine wichtigste Funktion erfüllen kann: Das Klima im Gleichgewicht zu halten. Die Vielfalt in Natur und Gesellschaft! Für Kinder erklärt. Wichtige Themen unserer Zeit - anschaulich erklärt und lebendig illustriert Umweltfreundliche Ausstattung, u. a. durch 100 % Recyclingpapier, Öko-Druckfarben und Verzicht auf Folienkaschierung. Produziert in Deutschland! Auch Erwachsene lernen hier noch etwas.

Ähnliche Bücher wie »Wir Menschen und das Meer«
Über eine starke Frau, die Magie des Wassers und die Entdeckung der Liebe Cambridge, 1950. Milla Taylor arbeitet als Nachtwächterin in einem Museum. Bisher hat es das Leben nicht gut mit ihr gemeint, und Milla, die als Waise aufwachsen musste und nie richtig lesen und schreiben gelernt hat, mischt sich so selten wie möglich unter Menschen. Bei einer Silvesterparty lernt sie Monty Chester kennen. Einst begnadeter Taucher, ist er seit einem Unfall zum Einzelgänger geworden. Während das Fest in vollem Gange ist, überredet Monty sie, in seinen alten Tauchanzug zu steigen. Als Milla ihren ersten Tauchgang im Gartenteich des Anwesens macht, ist sie wie verzaubert. Wie bizarr und friedlich die Welt unter Wasser ist! Schnell ahnt sie, dass sie ihr Herz nun gleich zweimal verloren hat. Millas Liebe zum Tauchen wird sie um die ganze Welt führen. Die Gefühle, die Monty in ihr auslöst, wiederum auf so manche Irrwege ...

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Roman | Ein bildgewaltiges Epos, eine Familiensaga in Südindien | Vom Autor des internationalen Bestsellers „Rückkehr nach Missing“

„Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe – und ich lese, seit ich drei bin.« Oprah Winfrey Die bewegende Geschichte einer Familie starker Frauen, die ein besonderes Geheimnis birgt … Kerala, um 1900: Die junge Mariamma verlässt ihr Zuhause, um bei ihrem neuen Mann in Parambil zu leben, inmitten von Flüssen und Kanälen, Palmen und Jackfruchtbäumen. Sie vermisst ihre Mutter, und ihr Mann scheint sich kaum für sie zu interessieren. Doch bald findet sie in ihrem fünfjährigen Stiefsohn Jojo einen Gefährten, der nicht von ihrer Seite weicht. Als er, der stets das Wasser gescheut hat, bei einem Unfall ertrinkt, kommt sie einem Geheimnis ihrer neuen Familie auf die Spur: Seit Generationen gibt es immer wieder Familienmitglieder, die unerklärliche Angst vor dem Wasser haben; viele von ihnen sind ertrunken. Doch was dahintersteckt, bleibt ein Rätsel. In den folgenden Jahrzehnten wächst Mariammas Familie und sie wird zur glücklichen Mutter, Großmutter und Matriarchin »Big Ammacchi«. Und auch der Fortschritt hält Einzug in Parambil. Während in der Welt Kriege toben und Indien der Befreiung zustrebt, werden in Parambil Straßen und Schulen gebaut, die Häuser mit Elektrizität versorgt und die Menschen endlich medizinisch betreut– und schließlich kann auch das Rätsel um den »Fluch des Wassers« aufgeklärt werden. Abraham Verghese schlägt in seinem lang erwarteten, bewegenden und bildgewaltigen neuen Roman einen epischen Bogen durch fast ein ganzes Jahrhundert indischer Geschichte. Er erzählt anhand des Schicksals einer Familie vom Sieg des Wissens und der modernen Medizin, von der Überwindung von Klassen und Kasten – und von den ganz großen Dingen: von Liebe und Tod, Schuld und Erlösung.

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Meer Morde | €25,00
Kriminelle Geschichten im und am Wasser

Rotraut Schöberl ist nicht nur begeisterte Buchhändlerin, ihre Liebe gilt auch dem Meer zu jeder Jahreszeit, ob tiefblau im Sommer oder stürmisch im Winter. Allerdings kann nichts kriminelle Spuren so schnell und gründlich verschwinden lassen wie der Ozean … Von Grado über Sizilien bis Santa Cruz de La Palma wird gemordet, Atlantik, Pazifik und Mittelmeer sind Schauplätze krimineller Untaten im, am und unter Wasser. Davon erzählen Patricia Highsmith, Fred Vargas oder Martin Walker, aber auch zahlreiche frische „meerige“ Kriminalfälle von Alex Beer, Andreas Gruber, Stefan Kutzenberger, Martina Parker, Claudia Rossbacher und vielen anderen. Erstmals steuert auch Rotraut Schöberl einen besonders fiesen Mordfall auf ihren geliebten Kanaren bei…

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Ein Sachbuch für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene

Ein Sachbuch mit 4 Panoramaseiten über Seefahrer, Entdecker, Tierwanderrouten und die wichtigsten Wasserstraßen. Unsere Erde ist zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Bei so viel Wasser muss man sich auskennen. Dafür braucht man Seekarten – und dieses großformatige, opulent gestaltete Sachbuch! Hierin findet sich alles, was man über unsere Meere wissen muss. Die vielen großen und kleinen Karten geben Einblick in die größten Ozeane, die Entstehung der Meere und die Geschichte der Kartografie. Wir erfahren, was mit Plattentektonik gemeint ist und welche Schätze tief unten am Grund des Meeres verborgen liegen. Insbesondere die großen Panoramaseiten machen das Buch zu einem Erlebnis für Klein und Groß!

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Ein Kate-Linville-Thriller

Ein nächtlicher Überfall auf eine Familie, eine einzige Überlebende – und kein Hinweis auf Täter und Motiv. Bis Kate Linville und Caleb Hale auf eine schreckliche Spur stoßen. Der neue Thriller von SPIEGEL-Bestsellerautorin Charlotte Link! Eine stürmische Nacht an der Westküste Schottlands. Zwei Familien, die in einer Bucht zelten, werden im Schlaf von mehreren vermummten Männern überfallen. Die Gewalt eskaliert, am Ende überlebt nur Iris, die älteste Tochter einer der Familien, weil es ihr gelingt sich zu verstecken. Die Kilbride-Morde, wie sie von da an genannt werden, können nicht aufgeklärt werden. Viele Jahre später wird Iris plötzlich von einem unheimlichen Stalker verfolgt. Kurz darauf verschwindet ihre Freundin auf einer gemeinsamen Ferienreise spurlos. Opfer eines Verbrechens, das eigentlich Iris galt? Zufällig trifft Iris auf Ex-Inspector Caleb Hale. Zusammen mit Kate Linville beginnt er zu ermitteln und gerät, auch persönlich, immer tiefer in einen Albtraum ... Weitere dunkle Geheimnisse und spannende Mordfälle warten auf Kate Linville und Caleb Hale – lesen Sie auch »Die Suche«, »Ohne Schuld«, »Einsame Nacht« und »Dunkles Wasser«! Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Roman

Vom Ankommen und Loslassen Nach fast zwanzig Jahren kehrt Maira zurück in den Ort ihrer Kindheit. Sie will nur eins: ihr Elternhaus räumen, das seit dem Tod ihrer Mutter leer steht, und es so schnell wie möglich an einen Investor verkaufen. Stück für Stück bereitet Maira das Haus für den geplanten Abriss vor und unausweichlich kehren die Erinnerungen zurück – die Tage am Wasser mit ihren besten Freunden, die magischen Begegnungen mit der Natur der Ostseeküste, die schwere Krankheit und der Verlust ihrer Mutter. Und eine alte Frage will endlich eine Antwort finden: Was ist damals während Mairas letzten Tagen auf dem Darß wirklich geschehen? Bewegend, mitreißend und ohne Kitsch erzählt Julia Dibbern von der vielleicht letzten Chance einer jungen Frau, sich ihren schlimmsten und besten Erinnerungen zu stellen.

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